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Vandalismus (Religion)

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Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel Dieser Artikel behandelt die Glaubensrichtung, für die böse Tat siehe Vandalismus
„Halleluja! Lobt Gott in seinem unbändigen Willen zu zerstören, lobt ihn für seine mächtige Linke! Lobt ihn für seine Taten, lobt ihn für seine großartige Gewalt! Lobt ihn mit dem Schall der Faust, lobt ihn mit allmächtiger Zerstörung!“

Der Vandalismus, eine ehemals kleine Religion, ist mittlerweile eine der größten Weltreligionen. In letzter Zeit findet eben diese Religion immer mehr Anhänger.
Der Vandalismus ist die einzige Glaubensrichtung, die von sich behaupten darf, nicht von anderen Glaubenslehren beeinflusst worden zu sein, vielmehr waren es komische Kulturen, die ihren Teil zum Vandalismus beitrugen. Der Vandalismus ist weder eine monotheistische, noch eine atheistische oder polygone Religion. Geglaubt wird an eine Fantasiefigur namens Gott, und an die IP-Adresse von eben dieser Person.
Der zentrale Glaubenspunkt des Vandalismusses ist Gott, ihr mächtiger Schöpfer, welcher geliebt, gehasst und geschätzt wird. Wer erst einmal in den Vandalismus reingerutscht ist, kommt seinen gesamten Lebensabschnitt nicht mehr aus ihm raus, so bleibt beispielsweise ein 14-jähriger Teenager solange Vandale bis er zwanzig ist und widmet sich erst dann den normalen Religionen, wie zum Beispiel dem Paganismus oder dem Hinduismus. Hierbei ist der Hinweis sicherlich unnötig, dass Jugendliche durch ihre Religion zu Schandtaten aufgemuntert werden und somit immer öfter gewalttätig werden. Sie geraten in einen regelrechten Wahn, welcher nur mit den Essensgewohnheiten von Scientology-Mitglieder zu vergleichen ist.

Die Wikinger lebten den Vandalismus und zerstörten oftmals sogar ganze Dörfer.

Geschichte[Bearbeiten]

Früher war alles anders...
„Herr, mein Herz ist stolz, meine Augen blicken in Flammen, ich gehe nicht gut mit Feuer um, recht schnell fing es an zu brennen, doch mein Ziel ist erreicht, wie einst so auch heute, wie früher, so in naher Zukunft, doch die Geschichte meiner Religion bleibt unvergessen!“

Einst war der Vandalismus eine bescheidene, kleine Religion, die in der IP-Adresse Gottes ihren Verkünder hatte. Sie unterschied sich zu damaliger Zeit vollkommen vom heutigen Vandalismus, der sich in mehreren Jahrtausenden zu dem prägte, was er heute ist, eine Religion epischen Ausmaßes, mit mehreren Millionen Anhängern aus aller Welt, welche im Laufe der Zeit sich zum Vandalismus bekannten oder in ihn hineingeboren wurden. Der Vandalismus lebt vor allem durch das Zusammengehörigkeitsgefühl, welches er über die Epochen hinweg vermittelt hat.
Wie so ziemlich jede Religion erlitt auch der Vandalismus Rückschläge. Oftmals wurden Jahre gebraucht, um Abfälle wieder aufzubauen. Die wohl größte Katastrophe war der weltweite Internetausfall am 11. September 2001. Verzweifelte Anhänger richteten große Zerstörungen an und Massen an Vandalen traten in den Buddhismus über. Auch katastrophal waren Epidemien wie die Pest, oder was oft noch schlimmer war, Massenerkrankungen der Bevölkerung an Cholera. Anhänger starben, verreckten und waren oft sogar tot oder verendet.

Anfänge des Vandalismus[Bearbeiten]

„Als ich noch jung war, oh Herr, ich war unbeholfen und nicht wirkungsvoll, doch heute bin ich brachial und erfahren, was einst war ist jetzt vorbei, ich wachse dank dir, dank meines stetigen Glaubens in dich und deine Taten, und das ist es was einen Menschen, wie auch eine Religion voranbringt: Der feste Glaube an etwas, Herr“

Vor vielen, vielen Jahren wurde ein Kind geboren. Es war von kräftiger Statur und Sohn eines Philosophen, der die Welt ergründete. Die Mutter bleibt in den Geschichtsbüchern unbeschrieben, denn die damaligen Rechte der Frau ließen es nicht zu, dass eine jene in einem Buch erwähnt werden durfte. Sein Vater erzog den Knaben gewaltfrei und gewährte ihm ein freies, löbliches Leben. Vielleicht war es dieser Umstand, der dazu beitrug, das der Junge später einmal der erste Vandale der Welt sein sollte. Bereits mit 15 Jahren begann dieser nämlich mit seinem Lederbällchen herumzuschiessen und dabei allerlei zu zerstören. Bald kam das Gerücht auf, dass er ein Gesandter Gottes sei, der damals noch als Wesen der Feuers angesehen wurde. Der Vater distanzierte sich von seinem Sohn und dieser verlor immer mehr die Kontrolle über sich selbst. Doch die Zerstörungen bekamen immer mehr Anhänger. Der eine Nachbar fand es echt toll, dass das Haus seiner Exfrau in Flammen stand, ein weitere wiederum schaute mit Entzücken auf den Schafkadaver vor der Nachbarshütte. 12 Personen packte der Vandalismus extrem und es kam sogar soweit, dass sie den Rotzblag verehrten.

...doch die Zeiten ändern sich...

Vandalismus im Mittelalter[Bearbeiten]

„So lobe man den Herren, der uns herausführen wird aus der dunklen, langwidrigen Zeit und uns zeigen wird ein Leben voller Glaube und Wille.“

Eine ziemlich lange Zeit wurde sich nicht mehr für den Vandalismus interessiert, er versank im Grab der toten Religionen, wie vor ihm schon zigtausende, doch Anfang des Mittelalters lebte der Vandalismus wieder auf. Ritterliche Vandalen bekehrten auf Kreuzzügen die Unwissenden und sammelten immer mehr Mitglieder für diese Glaubensrichtung. Anhänger des Vandalismus erzogen in dieser Zeit ihre Kinder besonders gewaltvoll und überhaupt war im Allgemeinen eine erhöhte Anzahl an Kriegen zwischen Vandalen und dem einfachen Volk aufzuzeichnen. Doch nicht nur in der Rittersklasse waren Anhänger des Vandalismus vertreten, auch jüngere Spitzbuben, sowie einfache Bauern, welche oftmals mit ihrer Heugabel vandalierten, zerstörten häufig anderer Leute Eigentum und ergötzten sich an deren Ärger. Im Mittelalter war dies allgemein als vandalisiertes Mobbing bekannt, ein Fachbegriff, den der Zauberer Merlin einführte. Bedeutende historische Ereignisse des Vandalismus waren zum Beispiel der Sturz des bayrischen Königs Schmankerl IV., den eine Gruppe junger Vandalen aus dem Fenster schmiss.


Vandalismus heute[Bearbeiten]

„Ich wurde oft bedrängt, von Jugend aus, doch ich habe mich dem entbunden und bin zu dem geworden, was ich jetzt bin, heute ist alles perfekt, so wird es mir immer vorkommen, man muss den Tag als den nehmen, der er ist.“

... und heutzutage sieht man sogar sowas: Ein vandalierendes Kleinkind, welches es inzwischen gelernt hat nur mit einer Hand zu vandalieren.

Der Vandalismus heute hat zunehmend weniger mit dem Vandalismus des Altertums zu tun. Es wird eher mit einem Hobby verglichen, welches von zahlreichen Jugendlichen als logische Konsequenz des ausgiebigen Alkoholkonsums ausgeführt wird. Da er besonders aktuell ist, jedoch morgen es vermutlich nicht mehr sein wird, gibt es hier besonders viel zu berichten, Anhänger sind spezieller geworden, die Verbreitungstheorie wird anders als einst noch angegangen.

Anhänger[Bearbeiten]

Erst waren es die Bauern des Altertums, dann die Ritter, doch nun sind es andere Altersgruppen, die dem Vandalismus immer häufiger nachgehen. Zwar waren schon immer viele Kleinkinder Vandalen, doch da auch die Erdbevölkerung wächst werden es immer mehr Vandalen, die jünger als 8 Jahre alt sind. Mit 36% aller Vandalen führen die Jugendlichen, welche sich früher noch strikt gegen diese Glaubensrichtung lehnten, die Liste der meisten Vandalen an.

Kleinkinder[Bearbeiten]

Kleinkinder werden meistens in den Vandalismus hineingeboren, doch auch ohne diese Religionsbezogenheit kommt es nach einiger Zeit zu einigen Merkmalen des Vandalismus. Sie zerstören im Babyalter vor allem gerne Bücher, die sie durch gezielte Kotzattacken auf die Seiten vernichten. Doch auch ein Hipp-Glas ist schnell einmal mit einer unauffälligen Wischbewegung vom Tisch gestoßen worden. Die Eltern der Kinder merken von alldem natürlich nichts, da sie vom Babyschema der Kleinkinder verzaubert sind und es sich gar nicht vorstellen können, dass ihr Kind ein Vandale sei. Das Baby nutzt dies natürlich aus und zerstört im Kleinkindalter besonders viel.

Schwerpubertierende Jugendliche[Bearbeiten]
Wenn ihre Sinne durch den Alkoholgenuss langsam schwinden, wenn die Drogen ihre Wirkung zeigen: Dann kommt es zur vollkommenen Ausbreitung des Vandalismus unter den Jugendlichen, die schnell einen Grund finden etwas zerstören zu müssen. Meist werden die Wirbelsäulen von älteren Frauen, sowie Rentner, die ein Auge auf die Jugendlichen geworfen haben, zerstört. Hierbei gehen die Jugendlichen extrem hinterlistig vor. Sie zerstören schnell und brutal. Doch was nie vergessen wird, ist das Gebet vor der heiligen Tat:
Gott, Vandale im Himmel,

geheiligt werde deine Zerstörung,
deine Faust zertrümmer,
dein Bein zerstöre,
sowohl die Ungläubigen,
als auch Gegenstände.
Unsere tägliche Zerstörungen seh sie dir an,
und zerstöre unsere Schuld,
wie auch wir zerstören unsere Schuldiger.
Und führe uns in Versuchung,
und erlöse uns von der Polizei.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Zerstörung in Ewigkeit.
Krawumm!

Alternde Rentner[Bearbeiten]

Ganz hinterhältige Kerle, der jungen Generation mit Lebenserfahrung, Züchter von Taschenterriern und Vandalen, wie sie im Lehrbuch stehen. Mit Krückstock und Gehhilfe, Brille und Sehhilfe schaffen sie es auf den Thron der Vandalenära. Sie sind meist keifend, als weibliche Mitstreiterin, oder fauchend, als männlicher Mitstreiter, bzw. hustend, als kiffende senile Ältere, auf Parkbänken, die Gehhilfe vor sich herschiebend oder beim Arzt im Wartezimmer vorgefunden, dort verweilen sie oft besonders lange, weil sie Kassenpatienten sind.

Pergamentrolle.png

Rentnervandale

Alt und spröde, der vandalierende Rentner

"Ein Klingeln an der Tür zur Praxis,
leise, wie aus der Galaxis.
Doch aufgemacht wird recht geschwind
es herein kommt ein stattlicher Mann,
der sich nach böser Verletzung noch richtig besann.
Hinein ins Wartezimmer hinkte er,
das Gehen fällt ihm sichtlich schwer.
Da sitzt er ächzt und keucht und stöhnt,
aber nie sein Name durch die Lautsprecher tönt.
Er wartet lang, doch nie kommt er dran.
Der Arztverkehr läuft trotzdem voran.
Man behandelt Schnupfeninfektionen, Huster, Drogenkind.
"Nur nicht Sie, weil sie Kassenpatient sind.
Die Realität, wie immer traurig aber wahr,
vermutlich warten sie hier noch ein, zwei Jahr!"
Da kocht in dem Mann eine Riesenwut:
"Sie meinen es vielleicht doch mit mir gut.
Doch was zu viel ist, ist zu viel."
Hört man es schreien, während der Mann Mitarbeiter anfiel.
Er wütete und tobte, randalierte und verschlug.
Zwar doch berechtigt, aber nicht klug.
Denn am Ende für die Welt klar ist:
Ein Rentner wird zum Vandalist!

Solche Bilder sind immer wieder in der Bild zu sehen und zeigen der Welt die Schandtaten der Rentner auf, die an ihrer Religion festhalten und es immer wieder zu Ausschreitungen kommen lassen.

Verbreitung des Vandalismus[Bearbeiten]

Unauffällige Propaganda brachte den Vandalismus weit nach vorne, ab und zu hier ein Anschlägchen, mal dort jemanden verprügeln und ein paar Plastikbecherchen mitgehen lassen. Die Leute nahmen Notiz von diesen Abhandlungen und der ein oder andere interessierte sich für die Leute die Stromsparverträge unterschrieben ließ und schließlich über eine Buchrezension und ihre persönlich Meinung zu Blumen hinweg ihnen gratulierte zur Mitgliedschaft bei den Vandalisten.
Anfangs war dies allerdings auf Grund der recht schwachen Infrastruktur nicht möglich, oft wurden Mitglieder in die Religion hineingeboren und das wars, gelegentlich wurden Sitzungen gehalten und damit hatte sich das Thema auch schon erledigt. Im dunklen Mittelalter versickerten die Traditionen dann ganz und kamen erst wieder mit der Renaissance hervor. Wie so vieles, Kinder, Konten oder eben Religionen, wuchs der Vandalismus erst über die vielen Jahre hinweg zu etwas Großem an.

Karriere eines Vandalen - Typischer Werdegang[Bearbeiten]

Vandalieren im Reallive kann sehr anspruchsvoll sein.

In den Anfängen - Erste Vandalierversuche bei den Kamelen:
Ohne feste Strukturen geht in einer Religion nichts, so ist auch der Werdegang der Vandalisten vorprogrammiert. Der Weg ist beschwerlich, aber er birgt eine gute Lehre. Zuerst fängt man natürlich klein an. Vandalieren in der Kamelopedia ist einfach und garantiert Erfolg. Das Löschen einer Seite wird erst nah 45 Minuten bemerkt und unnütze Diskusissionsbeiträge gar nicht. Der Lehrling ist glücklich über seine ersten Erfolge und steckt die böse, böse Mahnung der kamelischen Kamelherde locker weg.
Vandalieren im Reallife als pubertierender Bengel:
Diese Stufe ist da auch schon einen Schritt schwieriger und birgt eine ernsthafte Gefahr, die verhaftet zu werden, oder von den Pennern der Stadt als Spottdrossel ausgenutzt zu werden, die es nicht mal schafft einen Mülleimer zu entleeren ohne Angst zu bekommen. Ziel ist es eine Verwüstung ersten Grades anzurichten, ohne erwischt zu werden. Machbar aber deutlich härter als die Kamelopedia. Ist es erst einmal geschafft, ist der Vandale meist froh, ein wenig ungläubig und erstaunt, dass der Vandalismus eigentlich sehr einfach ist.
Der härteste Brocken - Lebensprüfung eines Vandalisten:
Die Lebensprüfung legt ein jeder Vandalist mit 20 Jahre ab. Vandalieren soll er an einer Satirehochburg, die Vandalismus strikt untersagt. Da er als Vandalist immer reifer ist inspiziert er erst die Lage, schaut wo man günstig vandalieren kann und wählt letztendlich den Artikel Ebay aus, den er für einen günstigen Vandalierpunkt hält. Zu tun haben wir es natürlich mit der Stupidedia. Er klickt auf bearbeiten und löscht unter Schweißausbrüchen ein paar Zeilen, speichert ab und schaut in die letzten Änderungen. Das alles nimmt 6 Sekunden in Anspruch. In den letzten Änderungen sieht er dann, dass seine Vandalierversuche bereits wieder revertet wurden und versucht es wütend erneut. Als ungeübter Betrachter kann er den Unterschied zur Kamelopedia nicht erkennen und wundert sich stark. Als nächstes löscht er einen ganzen Absatz, klickt auf speichern und – der Absatz ist immer noch da. Innerhalb von 3 Sekunden kam es zum Revert. Enttäuscht gibt der Vandale auf und sieht schließlich, was dieser Test ihn lehren soll: Nicht überall kann man Vandalieren, in der Stupidedia schon gar nicht. Für den Vandalismus traurig, für 100 Millionen deutschsprachige Humorfreunde gut.

Gott[Bearbeiten]

Gott versucht allein durch Gedanken ein Ei zu zerstören.
„Halleluja! Lobet den Namen des Herren, lobt ihn ihr Knechte des Herren, lobt was ihr wollt aber lobt, denn nur so bekommt der Herr die Aufmunterung, die er braucht um diese Religion weiterleben zu lassen. Singt und tanzt im Namen der Zerstörung, lachet und frohlocket bei jeder neuen Katastrophe, bei jeder neuen zersplitterten Fensterscheibe, und glaubt immer an Gott, er wird euch führen durch schlechte als auch durch gute Zeiten.“

Gott ist der Gott der gottgläubigen Gottesanbeter, genannt Vandalen. Er ist der Schöpfer des Internets und der Kraft und seine IP-Adresse ist vielleicht sogar Rainer Calmunds Telefonnummer. Sie ist weitaus bekannt und muss, wie auch das Glaubensbekenntnis, im Werdegang des Vandalisten auswendig gelernt werden. Als Zahlenkombination geht sie in den Unterricht ein, zum Pausenklingeln verlässt sie ihn wieder. Gott ist der Mittelpunkt der Religion, sein Leben ist zweifelhaft, aber genial, seine Ideen unglaublich, und es gab ihn vermutlich wirklich einmal.

Seine Taten, sein Leben[Bearbeiten]

Alles begann mit seinem Erscheinen auf der Erde, ein rotgeflügelter Phoenix brachte ihn auf die Kontinentalplatten der Fantasie. Er wuchs heran und entdeckte neue Orte, lernte dazu und erfreute sich des weiblichen Geschlechts, bekam Akne, trank Alkohol und mochte die Gesetzeshüter Caesar nicht, er sang schrunzlige Lieder und pellte poetische Kartoffeln, kämpfte mit Freunden gegen nervige Rotzblagen und randalierte nachts im Park Caesar. Caesar, ein zu dieser Zeit nicht sehr beliebter Mann, war auf das höchste erzürnt und erschrocken, dass ihm jemand so etwas antan. Also betete er des Abends zu Gott (ein Fehler!) und hoffte, dass dieser die Schandtaten bald beenden würde, die er, wie Caesar selbst nicht wusste, selbst ausgeführt hatte. Gott amüsierte sich an den weiteren Gebeten Caesars und die Bevölkerung erquickte sich an der Zerstörung in Caesars Garten. Schon bald verehrten sie den Urheber dieser Greueltaten und Gott wurde als Phantom von Rom bekannt. Er baute sich eine Machtstruktur auf, die so organisiert war, dass niemand wusste wer er war, ihn aber trotzdem vergötterte. Dieses Unwissen machte ihn zu etwas heiligen, mysteriösen. Durchaus praktisch für ihn, denn er war kein Kind von Wohlgestalt, nein, er war sogar besonders hässlich.

Gott und seine 12 Vandalen[Bearbeiten]

Mit 16 Jahren gründete er eine Community und machte ein paar fette Partys mit seiner Gang. Gemeinsames Abendmahl am langgezogenen Eichentisch und mehr gehörte zum monatlichen Tun und Handeln von Gott mit seinen 12 Vandalen. Jeder der Vandalen hatte ein Fachgebiet, Petrus zum Beispiel vandalierte in den Wolken und brachte es somit zum Regen, da die Wolken sich gekränkt fühlten. Deswegen gibt es auch heute noch oft bei schlechtem Wetter den Ausruf: "Och Mensch, Petrus" zu hören. Judas war ein hinterhältiger Schlawiner, der nie seinen Kassenbeitrag zahlte und gerne Küsse verteilte. Sogar Saddam Hussein soll er geküsst haben, kurz darauf war dieser gefangen und tot. Zu seinen weiteren Taten gehören eine Nacht mit Lady Diana, ein Begrüßungskuss zu John F. Kennedy hin und ein zarter Kuss auf die IP-Adresse von Gottes Sohn.

Vandalensegnung[Bearbeiten]

Wer vandaliert, der sündigt nicht...

...so die Theorie der Vandalen, wahlweise auch Vandalisten genannt. Wer vandaliert soll viel eher gesegnet werden, und das am Besten von Gott persönlich. Dieser hielt in Jerusalem Segnungsstunden in dunklen Spelunken, vergleichbar mit den heutigen Autogrammstunden von Fußballprofis und segnete einen nach dem anderen, wahlweise sogar mit Signatur und persönlicher Grußbotschaft. Gesegnet zu werden war für jeden Vandalen ein Muss, so wie für andere Religionen Pilgerungen nach Mekka oder der einmalige Gang in die Kirche.

Glaubensverkündungen[Bearbeiten]

Das Ende einer rundum gelungenen Glaubensverkündung.

Große Benefizveranstaltungen zum Wiederaufbau von zerstörten Gebäuden, die dem Vandalismus zum Opfer fielen, enden oft in einer großen Schleichwerbung, erfolglosen Anwerbeversuchen und der totalen Zerstörung des Benefizveranstaltungsraumes. Trotzdem kommt es immer wieder zu solchen Werbemassnahmen und nicht selten ist die IP-Adresse von Gottes Sohn daran beteiligt. Oft lesen einzelne Vandalen aus ihren eigens verfassten Schriften über ihre Religion vor und hoffen, Neugierige zu überzeugen und ein Licht in ihnen aufgehen zu lassen. Diese Propagandamassnahmen sind oft nicht sehr erfolgreich, sondern werden von der Bevölkerung eher spottend entgegengenommen. Doch da die Weltbevölkerungsanzahl steigt, steigt auch die Anzahl an Vandalen.

Wunder des Vandalismus[Bearbeiten]

Der Vandalismus birgt viele Wunder, die oftmals auf ihre eigene Art und Weise recht wundersam sind. Die Büchse der Pandora zum Beispiel ist der Suchfaktor schlechthin für die Vandalen, denn für sie soll Gott in ihr einst seine IP-Adresse gewaschen und getauft haben. Diese Büchse ist jedoch verschwunden. Wundersamer weise erst nach drei Tagen, und sie ist nicht hinter das Sofa von Gott gerutscht. In früheren Zeiten des Vandalismus kam es zu den großen Sünden der Anhänger, man missachtete die heiligen zehn Gebote und zerstörte eines Sonntags kleine Plastikbecherchen. Es kam zu den Rachen Gottes, die zu den Wundern des Vandalismus zählen und somit in einer dünn bestückten Liste an Wundern auftreten. So kam es zum Beispiel zur abrupten Wiederaufnahme der Todesstrafe für Vandalismus durch die israelische Regierung, da man ihr zu oft Steine gegen die Klagemauer warf und immer wieder versuchte sie durch das Einschieben einiger sentimentaler Botschaften aus der Fassung zu bringen. Doch die Klagemauer hält konstruktiver Gotteskritik statt.

Der Sohn Gottes[Bearbeiten]

Ist mit allen Wassern gewaschen und so etwas, wie das Bild absoluter Perfektion auf Erden, ein unglaubliche Erscheinung, welche oft mit Gott persönlich verwechselt wird. Dies liegt sicherlich an einer gewissen äußeren Ähnlichkeit und das, obwohl man sich kein Bild von Gott machen darf. Der Sohn Gottes wurde in einem alten, halb abgebrannten Strohsilo an den Rändern der Ferienregion Südspanien geboren und das gesamte Dorf beglückwünschte ihn einen Schlafplatz gefunden zu haben ohne vorzureservieren. Eine wahrhaftige Glanzleistung, dies sahen auch die Sterne am Himmel ein, die sich größtenteils verbündeten, um als ein großer Stern den Glanz von Gottes Sohn zu übertreffen. Stattdessen lenkten sie die Aufmerksamkeit viel mehr auf den Glanz von Gottes Sohn. Dieser starb an seinem 30. Geburtstag durch einen innigen Kuss. Erst schickte man ihn in den unteren Himmel, den er zur heutigen Hölle vandalierte, da es ihm dort scheinbar nicht gefiel. Noch heute steht im damaligen Unterhimmel alles in Flammen. Nun vandaliert er vom Himmel aus auf Erden. Für immer und ewig.

Die Vandalierkünste von Gottes Sohn[Bearbeiten]

Unglaubliche Zerstörungen werden weich abgehandelt

Der Sohn Gottes vandaliert in einer milden ausdrucksvollen Art, in seiner Zerstörung findet sich immer eine kleine Lehre, so zum Beispiel zerstörte er erst das deutsche Reich und dann die Mauer, die die von da an getrennten Länder trennte, ein Handeln, welches auf den ersten Blick unüberlegt und falsch scheint aber doch ein Körnchen Gutes in sich hat. Die Menschen sollten sich an die eigene Nase fassen und überlegen, wie man den armen Ossis helfen könnte. Erst nachdem überwiegend Kleidungsstücke in den Hilfssendungen zu finden waren, und nicht wie in den ersten Jahren Kugelschreiber, Abhörgeräte und Polizeiakten, öffnete Gottes Sohn das Tor zur Freiheit.

Die heilige Schrift[Bearbeiten]

Gibt es bei den Vandalen in zweifacher Ausführung. Zum einen als Onlineenzyklopädie im Internet, einem immer wichtigeren Vandaliertempel, und zum anderen als vergammeltes, altes Schriftstück, welches von irgendwelchen hobbylosen Theoretikern übersetzt wurde, vom lateinischen ins deutsche. Dabei schienen sie glücklicherweise nie mit ihrem Latein am Ende zu sein, die Formulierungen im Schriftstück sind dementsprechend platt, öde und sie wiederholen sich ständig, da die Autoren über einen relativ geringen Wortschatz verfügen.

...als Onlineenzyklopädie[Bearbeiten]

Auch Vandapedia genannt und mit mehr Hauptseitenklicks ausgestattet als die ukrainischsprachige Wikipedia. In ihr werden massenweise Vandaliertechniken, Gebote und Gebete beschrieben. Zu welcher Tageszeit man was machen sollte und nach welcher Speise man wo am günstigsten vandalieren sollte, wird geraten. Diese Onlineenzyklopädie ist sozusagen das Leben der Vandalen, vorgeschrieben im Internet. In dieser Enzyklopädie stehen auch die 10 Gebote der Vandalen:

Die 10 Gebote[Bearbeiten]

  1. Ich bin der Herr Dein Gott, Du sollst keine andere Quelle der Zerstörung außer mir haben.
  2. Du sollst keine Fotos der Zerstörung machen. Das ist nur Zeitverschwendung, die Zeit kannst Du zu neuer Zerstörung nutzen.
  3. Du sollst den Sonntag nicht zerstören, nur sonntags.
  4. Du sollst Deine Eltern nicht zerstören, nur ihr Hab und Gut.
  5. Du sollst nicht morden, es gibt filigranere Methoden Menschen zu zerstören.
  6. Du sollst die Ehe zerstören.
  7. Du sollst nichts stehlen, was man auch zerstören könnte. Diese kleinen unkaputtbaren Plastikbecherchen, die darfst Du stehlen.
  8. Du sollst nicht falsch gegen Deinen Nächsten aussagen, wenn Du ihn stattdessen zerstören kannst.
  9. Du sollst nicht zerstören Deines Nächsten Weibs, wenn Du ihn selber erwischen kannst.
  10. Du kannst immer MEHR zerstören.

...als Schriftstück[Bearbeiten]

Nachdem die ersten Bände zu unverständlich waren kam nun endlich ein leicht verständlicher Band in flottem Design raus.

Die Bibel der Vandalen ist eines der meistverkauften Schriftstücke unter den Glaubensanhängern, ebenfalls in dieser Top-10 Liste zu finden sind zum Beispiel auch der Liebesroman „Harry Potter und die Zerstörung der Weisen“, eine Liebesbekennung zum Vandalismus von einer englischen Autorin und natürlich auch noch der Bestseller „Vandaliergebiete“, in dem eine eklige Autorin ihr tagelanges Vandalieren in einem Leichenschauhaus beschreibt und nebenbei ihren schwabbligen Körper entdeckt. Die Bibel umfasst geschätzte 1087 Seiten und ist somit länger als manches Pixibuch. Sie wurde über Jahre hinweg geschrieben, gepflegt und gehegt, vergöttert und verachtet, nur durch sehr viel liebevolle Fürsorge kann man der Bibel heute ansehen, dass sie ein Lehrbuch des Vandalismus ist. Die Bibel steckt voller Geschichten und Gleichnisse, neuen Erfahrungen und uralten Kindergartenwitzen, die jeder schon zehnmal zu hören bekommen hat. Sie ist das schriftliche Gesamtwerk einer stumpfsinnigen Religion mit leichtem Hang zur Übertreibung (Man baute, so die Bibel, das Empire State Buildung nur, damit man es später wieder zerstören konnte). Doch für die ungeübten Beobachter, die Leute, die nicht verzweifelte Anhänger des Vandalismus sind, ist die Bibel wohl eher die beste Komödie aller Zeiten, und das noch vor dem Märchen von der Zahnfee.

Ihr Autor[Bearbeiten]

Der Autor der Bibel war zum Verfassungszeitpunkt 21 Jahre alt und schwul. Seine Freundin lebte glücklich mit ihm zusammen und er lebte glücklich mit dem Freund der Freundin zusammen. Und wenn sie nicht gestorben sind dann sind sie noch nicht tot, Amen. Für die gesamte Sammlung an Schriftstücken brauchte der Autor mehrere Jahre. Bei den Christen beispielsweise ging dies deutlich schneller. Dafür konnte der Autor, Jonas F. Kentucky, kurz JFK am Ende von sich sagen er habe alleine mehrere Leben geschaffen. Die Bibel ähnelt hierbei einem Falkplan, der einen scheinbar durchs Leben, letztendlich aber nur in die Irre führt. Die Hobbys des Autors sind Sex, Drogen und Steine rocken. Natürlich gefällt ihm auch die eigens erschaffene Theorie des Vandalismus, doch die kommt vor allem durch das professionelle Steine rocken, englisch Rock’N’Roll, viel zu kurz.

Apokryphen[Bearbeiten]

Die Bibel verrät ihrem Leser nicht alles, was sie weiß. So wird ihm beispielsweise verheimlicht, dass die Versandkosten der Bibel geschätzte 100 Euro betragen, da dies nicht in der Bibel steht gehört es zu den sogenannten Apokryphen. Ebenfalls in diese Kategorie gehören der gesamte chronologische Zeitstrahl der vandalistischen Taten seit der IP Gottes und die Danksagungen eines vandalierenden Igels an seine zwölf Urgroßmütter. Mysteriöse Erkennungen bleiben dem aufmerksamen Leser verwährt.

Glaubensrichtungen[Bearbeiten]

Gleich rastet er wieder aus und offenbart seine Religion...

Es gibt einige verschiedene Abwandlungen des Vandalismus, die alle gleichermassen komisch, aberwitzig und verständlich sind. Nicht selten kommt bei diesen Abwandlungen der Glaubensrichtung der eigentliche Glaube viel zu kurz. Doch trotzdem gehören folgende Religionsabwandlungen zur Glaubensgruppe des Vandalismus. Insgesamt gibt es 4 offizielle solcher Religionen.

Friedlicher Vandalismus[Bearbeiten]

Der friedliche Vandalismus ist eigentlich gar kein Vandalismus mehr, da die Anhänger hier jegliche Art von Gewalt verachten, verabscheuen und schlecht heißen. Sie versuchen nur durch ihre Gedanken, welche sie oft in Form einer Kolumne in Zeitungen kundgeben, Menschen dazu zu bringen etwas zu zerstören, sie selber würden noch nicht einmal auf eine Ameise treten ohne zehnmal bei Gott um Verzeihung zu stammeln. Sie sind sozusagen die Denker und Lenker des Vandalismus. Sie schicken inoffizielle Befehle aus und bestimmen somit Anschlagsziele.

Protestanten[Bearbeiten]

Die Protestanten werden oft auf selbst organisierten Demonstrationen angetroffen, sie protestieren auf ihnen beispielsweise gegen die Polizei, gegen die Zerschlagtechnik von lila Ostereiern, die ihnen nicht brutal genug erscheint, wie auch gegen den Papst, der ihre Meinung nach die Worte „Urbi et Orbi“ zu mild ausspricht, sie wollen in Zukunft einen harscheren Ton von ihm hören, ebenso protestieren die Protestanten gegen protestvolle Demonstrationen, die gewaltfrei ablaufen, gegen grünen Tee, weil dieser ihnen zu kalt serviert wird und man sich nicht seine Zunge an ihm verbrennen kann und gegen die Rente ab 67, wenn man mit 65 in Rente gehen würde, hätte man nämlich noch sehr viel mehr freie Zeit zu vandalieren. Die Protestanten sind mit die größte Absplitterungsgruppe des Vandalismus, sie sind oft arbeitslos, dies ist nicht so, weil sie zu unqualifiziert dafür wären, viel mehr ist es so, dass sie durch die Ablegung der Arbeit viel mehr Zeit haben ihrer Religion nachzugehen.

Aristokratische Sonntagsvandalierer[Bearbeiten]

Aristokratische Sonntagsvandalierer vandalieren ausschließlich sonntags, der Sonntag ist ein hoch angesehener Tag und die Aristokraten halten sich für etwas besseres als die stinknormalen Vandalen, somit haben sie es sich zum Glauben gemacht nur noch sonntags und in weißen Handschuhen zu vandalieren. Sie vandalieren auch nie an öffentlichen Plätzen, wie zum Beispiel Bahnhöfen, sie sind eigentlich nur an Orten der gehobenen Gesellschaft zu finden, so zum Beispiel in Parks, Theatern und teuren Restaurants, sie vandalieren auch nicht stumpfsinnig und offensichtlich, vielmehr vandalieren sie hinter vorgehaltener Hand, so fällt beispielsweise im Restaurant ausversehen einmal eine Porzellantasse auf den teuren Teppichboden und ärgerlicherweise ist sie noch gefüllt gewesen.

Sportlich anmutende Vandalistenvereinigung[Bearbeiten]

Die sportlich anmutende Vandalistenvereinigung ist eine Elitereligion für Leistungssportler, der schon Jürgen Klinsmann, Oliver Kahn und Gennaro Gattuso angehören. Klinsmann machte durch den Tritt gegen die Tonne von seiner Religion aufmerksam, Oliver Kahn durch zahlreiche Würgeattacken und Gennaro Gattuso lässt beinahe in jedem Spiel durch Gewaltakte von sich hören (Außer er ist gesperrt). Zu dieser Abspaltung des Vandalismus gehören sicherlich mehrere tausend Leute an, so auch Radfahrprofi Voigt, der bei der Tour de France 2009 versuchte mit seinem Kopf den Asphalt einer Bergstraße zu demolieren.

Rituale[Bearbeiten]

Wie jede Religion hat auch der Vandalismus Rituale und Zeremonien, die von strenggläubigen Gläubigen eingehalten werden. Alle diese Bräuche zu beschreiben würde hunderte von Jahren dauern, deswegen wurden die wichtigsten zusammengefasst. Somit erhält man einen Überblick über den Alltag eines Vandalen.

Gebet[Bearbeiten]

Natürlich betet ein Vandale auch, so gibt es zahlreiche Psalme, die er auswendig lernt und herunterleiert, wenn er aufsteht oder zu Bett geht. Je nach persönlicher Stimmung kann zwischen diversen Psalmen und Sprüchen entschieden werden. Gebetet wird mindestens zweimal täglich und diese Tätigkeit sollte ernst genommen werden, denn Gott hört alles, und wenn ihm mal etwas entgeht muss er heutzutage nur noch den Fernseher anschalten und er hat das fehlende Wissen aufgeschnappt.

Morgengebet[Bearbeiten]

Die Morgengebete sind oft recht langgezogen und schwer zu verstehen, doch tief im Innern entdeckt man Parallelen zwischen den Psalmen und dem heutigen Vandalismus.

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Gebet des Morgens

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"Wohl dem Vandalen, der nicht dem Rat der Gesetze folgt,
nicht auf dem Weg der Legalen geht,
nicht im Kreis der Richter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und Nacht.
Er ist wie ein Hooligan, der im Gästeblock steht,
der zur rechten Zeit zuschlägt
und dessen Kopf nicht zertrümmere.
Alles was er tut, wird ihm gelingen.
Nicht so die Legalen, sie sind Weicheier, die der Wind verweht.
Darum werden die Legalen im Gericht verurteilt,
und die Vandalen freigesprochen,
durch die Gemeinde der vermeintlich Gerechten.
Denn der Herr kennt den Weg der Vandalen,
der Weg der Ungläubigen aber führt in den Abgrund.
Vgl. Psalm 1

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Morgengebet

Mönch2.jpg

"Warum vandalieren die Völker,
warum tut die Polizei vergebliche Arbeit?
Die Könige der Erde stehen auf und
bekennen sich zum Vandalismus,
die großen haben sich verbündet gegen das Gesetz.
„Lasst uns ihre Fesseln reißen und von uns werfen ihre Stücke,
lasst uns vandalieren, und von uns weisen jeden Vorwurf.“
Und im Himmel sitzt der Herr und lacht,
verspottet die Naivlinge der Bundespolizei.
Dann spricht er zu ihnen in Zorn
und sein Grimm wird sie verschrecken
und bringen den Vandalismus auf Erden.
Vgl. Psalm 2

Abendgebet[Bearbeiten]

Das Abendgebet ist oft etwas kürzer und oft enthält es eine Bitte.

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Abendgebet

Flucht vor dem Teufel.png

Höre meine Worte,
vernimm mein tiefes Seufzen, Herr!
Vernimm mein lautes Schreien,
mein König und mein Gott,
dann flehe ich zu dir.
Ich versuchtes und werd‘s versuchen,
doch gelingen wird’s mir nicht,
ich wird drum bangen und hoffen,
dass du machst aus mir einen vollendeten Vandalen.
Denn du der über allen bist,
ich flehe dich an,
dass du‘s mir versprichst.
Ich habe es versucht und vandaliert,
doch am Ende brauche ich dich, oh Herr,
um die totale Perfektion zu erlangen,
Amen.
Vgl. Psalm 5

Taufe[Bearbeiten]

Zum gemeinsamen Beten versammelt man sich in der Kirche.

Ein jeder Vandale wird in seinem Leben in einer feierlichen Zeremonie getauft, alles läuft pompös ab, es gibt eine große Feier und der Vandalismus hat ein offizielles Mitglied mehr. Die Feier findet in einer Kirche statt und man taucht den Kopf des Täuflings in ein Taufbecken, welches eigens von den Paten, zuvor beschädigt wurde. Dann nimmt der Pfarrer einen in die Hand und spricht.
„Wenn du glaubst an Gott und immer willst zerstören und die Gebote befolgen, so zertrümmere diesen aufgeweichten Butterkeks, damit du ein vollwertiges Mitglied der Religion wirst“
Dann nimmt ein Taufpate die Hand des Kindes und zerstört mit ihr den Keks, alle klatschen und werfen leicht zerbrechbares Glas durch die Luft. Nun spricht man noch einmal gemeinsam den Auftrag nach der Taufe.
„Jesus Christus spricht: Mir ist gegeben alle Gewalt, im Himmel und auf Erden, darum gehet hin und zerstöret fleißig, aber denkt dran, die kleinen Plastikbecherchen müssen heile bleiben. So solltet ihr das befolgen, so lasset ihn uns aufnehmen in die Gemeinde: Taufet ihn auf den Namen Gottes, der Zerstörung und der Plastikbecherchen, die unvergänglich sind."
Dann ist die Zeremonie zu Ende und zu hause guckt man sich die misslungenen Schnappschüsse des Onkels an. Später am Abend zerstört man diese dann.

Artikel opfern[Bearbeiten]

Das Artikelopfern ist ein Onlineritual, welches Gott beschwichtigen soll. Hierbei löscht man einen zuvor ausgesuchten besonderen Artikel in einer deutschen Enzyklopädie und schreibt in die Kurzzusammenfassung (Opfergabe). Ist dies getan, betet man ein schnelles Stoßgebet zu Gott und hofft, dass es die nächsten Tage gutes Wetter gibt. Vermasselt wird das Artikelopfern durch nervige Rotzblags, die ihren Teller nicht aufessen, dann regnet es nämlich mit einer relativ großen Wahrscheinlichkeit.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Artikelopfern ist erst seit Erfindung des Internets Brauch, zuvor opferte man kleine Schweine und Kanarienvögel, man stieg erst um, als Gott eine Anzeige wegen übermäßiger Haustierhaltung erhielt. Von da an opferte man nur noch Bäume, doch dann erreichte Gott eine Schrift von Greenpeace, die reklamierten und Gotts Umweltfreundlichkeit in Frage stellten. Seitdem opfert man nur noch im Internet.

Sünden[Bearbeiten]

Natürlich kann man auch etwas falsch machen im Vandalismus, doch zum Glück gibt es nur drei wirklich Sünden:

Symbole des Vandalismus[Bearbeiten]

Es gibt viele verschiedene Symbole im Vandalismus, die alle ihre eigene Bedeutung haben und oft in diversen Geschichten wiederzufinden sind. Zu ihnen gehören selbstverständlich das Kreuz oder auch der Fisch, welcher oft nur als mageres, halb zerstörtes Gegräte dargestellt wird.

Das Kreuz[Bearbeiten]

Das Kreuz ist das Symbol der Gewalt, war es nicht das Kreuz, das den alten Opa vor dem Altar erschlug, kann man eine Person kreuzweise, wenn sie einen nervt? Sagt man nicht: „Du kreuzt mir heute nicht mehr hier auf“, wenn man jemanden beim nächsten Blickkontakt am liebsten zerreißen würde? Dies ganzen Redewendungen sind auf die Bedeutung des Kreuzes im Vandalismus als Objekt der Zerstörung zurückzuführen.

Der Fisch[Bearbeiten]

Der Fisch ist das Zeichen der Unauffälligkeit und des guten unbemerkten Verschwindens, das diese Meister der Tarnung perfekt beherrschen. Auch ein Vandale muss sich nach dem Zerstören einer Parkbank schnell aus dem Staub machen, deswegen schaut er sich beim Fisch so einiges ab, wie zum Bespiel das perfekte schnelle Durchschlingeln einer Menschenmasse, oder das unauffällige Verstecken in einer Mülltonne.

Feiertage[Bearbeiten]

Wo ist denn das Osterei?

Natürlich gibt es auch an einigen Tagen Party im Vandalismus, wie jede Religion hat nämlich auch er einige Feiertage, von denen einer lustiger und irrsinniger als der andere zu sein scheint.

Ostern[Bearbeiten]

So etwas wie Eiersuchen für kleine Kinder ist das Artikelsuchen bei den Vandalen. Die älteren Vandalen haben in einer Enzyklopädie mehrere Artikel hinterlassen, die sich besonders dazu anbieten in ihnen zu vandalieren. Die jüngeren müssen diese aufspüren und vernichten. Ein langwidriger Zeitvertreib, der besonders spaßig wird, wenn man in falschen Artikeln anfängt zu vandalieren. Als Belohnung erhalten die kleinen Vandalierer lustige Aufkleber, diese können sie dann immer an Häuser kleben, in denen sie vandaliert haben. Ein "Opa war hier!"-Schild kommt nämlich immer gut an.

Himmelfahrt[Bearbeiten]

An Himmelfahrt kommen Mengen an Vandalen zusammen und trinken sich in den Rausch, um daraufhin zu vandalieren, ihren Glauben zu verkünden und möglichst viel zu zerstören. Die Polizei hat an Himmelfahrt besonders viel zu tun, da jeder Vandale, der älter als 15 Jahre ist mitmischt. Für die Vandalen ist Himmelfahrt eigentlich unbedeutend, doch es schien den Vandalen im Mittelalter so, als ob dieser Tag für die Christen ein ganz besonderer sei. Deswegen kopierten sie ihn einfach und vandalieren nun jedes Jahr an Himmelfahrt.

Weihnachten[Bearbeiten]

Weihnachten ist der Tag, an dem Heiligabend einen Tag vorbei ist und man noch geschlagene 364 Tage auf die nächsten Geschenke warten muss, deswegen ist Weihnachten im Vandalismus kein fröhliches Fest. Man trinkt keine koffeinhaltigen Getränke und versucht an diesem Tag des Grauens nur zu schlafen, damit die 24 Stunden so schnell wie möglich vorbei sind. Ab und zu kommt es an Weihnachten zu Ausschreitungen wütender Jugendlicher, die nicht alles bekommen haben, was sie wollten.

Der heilige Alkoholrausch[Bearbeiten]

Wird so genannt, da man unter Alkoholeinfluss wunderbar und unbesorgter Vandalieren kann, er birgt zwar die Gefahr schneller festgenommen zu werden, aber dafür zerstört man wirkungsvoller. Was für ein Auto das Nitro ist, ist für einen Vandalen der Alkohol, dementsprechend wird dieser im Vandalismus hoch angesehen.

Berühmte Vandalen[Bearbeiten]

Es gibt viele berühmte Vandalen, von denen manche ganzen Äras prägten und einige nur durch eine einzige Tat berühmt wurden.

Die 12 Vandalen[Bearbeiten]

Die 12 Vandalen waren die engsten Vertrauten von Gottes Sohn. Sie hießen Judas, Petrus, Überfluss, Schluss, Kuss, Muss, Bartolomäus, Jesaja, Matthäus, Beckenbauer, Jens und 83.12.782.42. Sie verkündeten den Vandalismus und trugen deutlich zu seiner existenziellen Weiterentwicklung bei, sie waren alle, bis auf 83.12.782.42 über 50 Jahre ihres Lebens dem Vandalismus verpflichtet und organisierten viele der inneren Strukturen. Sie waren enge Vertraute von Jesus und werden heute noch hoch angesehen. 83.12.782.42 wurde nach 12 Jahren exekutiert, da er diverse Vandalen küsste, die Anhänger des Vandalismus sind zwar nicht schwulenfeindlich, aber sie konnten diese Belästigungen nicht mehr länger zulassen. Später stellte sich heraus, das 83.12.782.42 einer der größten Verräter aller Zeiten war.

Martin Luther, der Kirchenvandale[Bearbeiten]

Martin Luther wirkte im Mittelalter im Vandalismus, seine einzige große Tat machte ihn gleich zu einer Weltberühmtheit, diese Berühmtheit kostete ihm das Leben. Martin Luther schlug nämlich 95 Sprichwörter an eine Kirchentür, die er aus Pixibüchern abgekupfert hatte. Er schlug dabei so stark auf die Kirchentür ein, dass man das Klopfen noch im 2 Kilometer entfernte Dorf hörte. Er gilt als Begründer des neuartigen Vandalismusses.

„Halleluja! Lobt Gott in seinem unbändigen Willen zu zerstören, lobt ihn für seine mächtige Linke! Lobt ihn für seine Taten, lobt ihn für seine großartige Gewalt! Lobt ihn mit dem Schall der Faust, lobt ihn mit allmächtiger Zerstörung!“

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