Endlosschleife

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Eine Endlosschleife ist ein neuartiges, momentan nicht mehr im Großmarkt verfügbares Kleidungsstück, das, ähnlich wie Klettverschlüsse an Schuhen, verzweifelten Schnürern, Bindern und Knotern die Vorbereitung für ein Rendezvous, eine Feier oder einfach nur für die Arbeit wesentlich vereinfachen und verkürzen soll. Wie der Name sagt, hat sie nämlich im Gegensatz zu herkömmlichen Schleifen keine Enden.

Herstellung[Bearbeiten]

Prototyp der Endlosschleife. Keiner wollte sie gerne tragen.

In einer aufwendigen Produktion aus ultrareißfesten Stoffen und mühsamem Zusammenschweißen mit eisernem Willen soll die Endlosschleife für die Ewigkeit haltbar gemacht werden und sofort ohne Bindung verwendbar sein. Auch die Herstellung von Endloskrawatten wurde erwägt, aber abgelehnt. Als einziger Unterschied sollten diese vertikal am Anzug angebracht werden.

Kritik[Bearbeiten]

Die Endlosschleife gehört neben Tangas und Plateauschuhen zu den umstrittensten Kleidungsstücken der heutigen Modeepoche. Schlagende Argumente halten sie gewaltsam davon ab, sich ins alltägliche Outfit zu integrieren. Enthusiastische Messer- und Diamantenschleifer waren bisher die einzigen, die sich von „Schleifen ohne Ende“ wirklich beeindruckt zeigten.

Chemiker warnen vor radioaktiven Schwermetallen, die besseren Halt gewähren sollen. Deren Strahlen könnten allergische Reaktionen bei den Trägern auslösen. Arbeitgeber dagegen bemängeln den Nutzen für ihre Untergebenen. Das mühsame Binden der Krawatte sorge zur richtigen Zeit, morgens, für Stress, an den jene sich frühestmöglich gewöhnen sollten. Aber vor allem Modewissenschaftler finden, dass die Endlosschleife einfach nur grässlich aussehe. Aus diesen Gründen haben es die Endlosschleifen niemals aus ihren chinesischen Fabriken geschafft, oder wurden nur vor Ort an Arme verteilt.

Geschichte[Bearbeiten]

Wer verantwortlich für diese eher weniger bahnbrechende Erfindung ist oder war, das ist bis heute niemandem genau bewusst. Vertrauliche Quellen behaupten, er sei Mathematiker, und er habe die vielen Zeichen in seinen nicht aufgehenden Rechnungen so schick gefunden, dass er sie gerne rund um die Uhr am Körper tragen wollte. Den Prototyp der Schleife (Siehe oben) soll er irgendwann danach angemeldet haben. Wahrscheinlich war der Erfinder nicht ansehnlich genug, um in die Geschichte einzugehen und diverse Sachbücher über schlechte Erfindungen zu prägen. Deshalb wurden seine Endlosschleifen auch nur als No-Name-Produkte verkauft.

Nach ein paar Überarbeitungen trafen dann auch rechtzeitig die vernichtenden Kritiken ein, die zuvor endlos wiederholt am Postamt angekommen waren und wieder zurückgeschickt wurden.

Sonstiges[Bearbeiten]

Ein oft verwendetes, aber irreführendes Synonym ist „Endlosfliege“. Die Endlosfliege ist jedoch in Wahrheit das Gegenstück zur Eintagsfliege.