Grab

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Das Grab gilt landläufig als Ruhestätte eines menschlichen Wesens nach seinem Ableben oder auch davor. Quasi das ewig wurmige Wohnzimmer mit unvorstellbar hoher Stromrechnung und Sand&Humus-Frischluftfilterung.

Geschichte des Grabes[Bearbeiten]

Im Mittelalter wurden die Leichenkörper unbekümmert auf den Marktplätzen inmitten des Dorfes verfeuert, um so auch zugleich die Begleiterscheinung der Verständigung durch Rauchzeichen zwischen den Gemeinden zu nützen. Dies war die einzig bekannte Leichenbeseitigung bis schließlich die hiesigen Förster aufschrien und einen rapiden Rückgang der Waldflächen bemängelten. Daher kam ein dazumals noch unbekannter Baggerfahrer auf die glorreiche Idee die Leichen schlichtweg zu verbuddeln und so begann die Ära des Grabes. In dieser Zeit war die Bevölkerung derart angetan von dieser neuen Technik, dass des Öfteren Menschen bei lebendigem Leibe verscharrt wurden.

Varianten[Bearbeiten]

Die Arten der Ausführung eines Grabes unterscheiden sich stark. Während der eine eine Ruhestube in herkömmlichem Fichtenholz bevorzugt, schwören Metallarbeiter auf ein massives Stahlkonstrukt - den Fantasien sind hier keine Grenzen gesetzt. Viele Menschen sind auch nach ihrem Tod um sich selbst sehr besorgt und lassen sich Bier und Chips mithineinlegen falls ein Bundesligaspiel kommen sollte; nicht zu vergessen ist das Wertkarten-Handy, das das mittelalterliche Todesglöckchen ablöste. Manche Leute wollen sicher gehen , verzichten darauf sich verscharren zu lassen und ziehen eine Einheit im Solarium auf höchster Stufe vor. In der heutigen Zeit ist der Besuch im Krematorium sicher der einfachste und billigste Weg in die Chillout-Zone. Ferner können hier die Vorlieben und Hobbys des Verstorbenen in Form der Urnenwahl aufgezeigt werden: War der Herr ein passionierter Biertrinker, so wird wohl eine leere Pilsflasche seine längerfristige Stätte darstellen, beim Fußballer wirds wohl der Fußball sein.

Bedeutung in den Naturwissenschaften[Bearbeiten]

Vielfach waren die beerdigten Herrschaften noch nicht am Ende ihres Lebens angelangt und konnten so ihre Agonie der Wissenschaft widmen. Bei vermeintlich totgeglaubten Wissenschaftern exhumierte man das Grab nach gewisser Zeit, um nachzusehen, ob wissenschaftliche Errungenschaften oder Sensationen in die Innenwände des Sarges eingekritzelt worden sind. Diese Methodik verzeichnete später einen noch makaberen Beigeschmack, indem üble Machenschaften Wissenschaftler zu Ergebnissen durch lebendiges Begraben zwangen.