Renaissance

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Oha, der Artikel muss überarbeitet werden!Eingestellt am 30.08.2012

Dieser Artikel ist unlustig, inkohärent, platt wie ein Pfannkuchen oder noch nicht fertig. Vielleicht auch alles davon oder gar nichts, auf jeden Fall muss hier noch was gemacht werden.

Siehst du auch so? Klasse! Wie wäre es denn, wenn du dich darum kümmerst? Verbessere ihn, bau mehr Humor ein, schreib ihn zu Ende, mach einen guten Artikel draus! Ja, werter Unbekannter, genau du!

Mehr zu den Mängeln und vielleicht sogar Verbesserungsvorschläge findest du möglicherweise auf der Diskussionsseite des Artikels.

Dieser Kasten darf nur von Funktionären und Diktatoren entfernt werden.

Die Antike blüht wieder auf in einer riesigen Orgie von verrückten Idioten, ketzerischen Narren und nudistischen Päpsten
Die Federstriche Raffaels geben seine Zeit so wieder, wie sie wirklich war. Man beachte die großen Philosophen der Renaissance in der Mitte: Sokrates, Platon, Pythagoras, Nietzsche ...

Liftarn Barett.png  Renaissance  Liftarn Barett.png

Comune di Firenze.png   Ursprünge   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Religion   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Kultur   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Wissenschaft   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Militär   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Staaten   Comune di Firenze.png

Ursprünge[Bearbeiten]

Lange Zeit rankten viele Legenden um den Ursprung der Mutter aller Kunstepochen. Mittlerweile konnte man sich schon von vielen abstrusen Ideen entfernen. Heute weiß man: Die Renaissance ist nicht aus einem Ei geschlüpft und auch nicht durch Mitose entstanden.
Man mag sich nun fragen, warum sich damit beschäftigen? Die Frage nach der Geburt der Renaissance ist aber ganz elementar, den Renaissance bedeutet Wiedergeburt. Zumindest kennt man schon einige Faktoren, die zu der Renaissance führten.

Pest[Bearbeiten]

Freut euch und tanzt Enthusiastische Fans der Pest

Die Pest, auch genannt Budapest, war eine ganz besonders schöne Errungenschaft, die über das späte Mittelalter hereinbrach. Von vielen Historikern und Medizinern als Krankheit erklärt, ist diese tolle Tatsache eher mit einer Musikgruppe vergleichbar: Im späten Mittelalter kamen italienische Kaufleute auf die Idee, asiatische Bräuche nach Europa zu importieren. Diese Spielleute zogen dann von Rumänien aus einmal quer durch Europa und wieder zurück und das 400 Jahre lang; natürlich mit wechselnder Besetzung. Nun wurden einige Fans so fanatisch, dass sie sich mit schwarzen Beulen schmückten, und so irgendwie dahinrafften. Natürlich machte sich die Pest nicht nur Freunde und bald schon liefen Pesthasser durch die Straßen, gut daran zu erkennen, dass sie sich als Vögel verkleideten. Die Pest war ein Massenphänomen, das die Welt des Mittelalters auf den Kopf stellte und sollte auch die Renaissance noch in regelmäßigen Abständen beschäftigen. Heute tourt die Pest nur noch durch Entwicklungsländer, bzw. fusionierte mit anderen Gruppen oder Krankheiten.

Der Fall Byzanz'[Bearbeiten]

Advent, Advent, Byzanz verbrennt
Eine neue Zeit bricht an

Um das Jahr 1453 passiert etwas bedeutsames für die europäische Geschichte. Die Türken lernen plötzlich wie von selbst das Reiten und dazu das Bogenschießen und fallen im Byzantinischen Reich ein. Dieser althergebrachte Verein von Nostalgikern, die an die Wiederkehr des alten Roms glaubten, wird unter Druck aufgelöst und zu Fall gebracht. Die alte Hauptstadt Byzanz' Konstantinopel ist nun Türkisch und diese bringen einen neuen Wind in das verstaubte Kuhkaff. Dieser Wind trägt den Staub über ganz Europa. Europa ist nun mit 2000 Jahre altem Staub bedeckt. Dieser Staub ließ Europa schöner werden und der Staub, überdeckte das dreckige Europa des Mittelalters und ließ eine neue Welt auferstehen. Diese war ähnlich der Antike und so nannte man die Zeit von nun an Renaissance ("Wiedergeburt der Antike").

Austausch mit dem Orient[Bearbeiten]

Kultureller Austausch
Lasst uns einen Eierkuchen backen, Freunde!

Kaum zu glauben, dass der Orient früher andere Produkte in den Okzident lieferte als Korruption, Betrug und Terrorismus. Die heutigen Schurkenstaaten der Levante und des Golfes blickten damals hämisch auf den Okzident herab, der sich wahrhaft barbarisch aufführte. Dort und nicht im Orient mussten sich die Frauen verschleiern und wurden gemäß der Scharia Bibel bestraft, wenn sie es nicht taten.
Schon lange war der Okzident neidisch auf die orientalischen Errungenschaften und um Handel bemüht. Die Araber waren dabei so geschickt, dass sie die Null, die sie einst den Indern abluchsten, für horrende Summen an die Europäer verkauften. Diese waren vom orientalischen Bankenwesen so fasziniert, dass man beschloss, in der Levante ebenfalls ein paar Banken zu eröffnen. Die Banken Antiochia, Jerusalem, Edessa und Tripolis waren aber leider nicht so erfolgreich, wie man sich das erhofft hatte. Lediglich Akkon konnte einige Zeit bestehen. Auch wenn man seine maroden Banken nun im Morgenland ließ, war in Europa ein großer Entwicklungsschub zu verbuchen: Windmühlen wurden gebaut, Burgen aus Stein wurden gebaut und zum ersten Mal, seit den Römern, wuschen sich die Menschen wieder. Das muss gestunken haben.
Die Europäer gerieten geradezu in einen Kulturrausch, und um diese Sucht zu stillen, eroberte man Spanien. Spanien war nämlich arabisch und kultiviert, im Vergleich zu anderen europäischen Staaten. Nun hatte sich Europa Kultur angeeignet und im Gegenzug schenkte man dem Orient die bis heute andauernde Rückständigkeit. Eine großzügiger und folgenschwerer Handel...

Religion[Bearbeiten]


RenaissanceReli.svg  Religion  RenaissanceReli.svg

Comune di Firenze.png   Ablasshandel   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Inquisition   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Ketzerverfolgung   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Hexenverfolgung   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Judenverfolgung   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Hussitenverfolgung   Comune di Firenze.png

Die Renaissance wird allgemein hin als Epoche der Befreiung, der menschlichen Entfaltung und der Kreativität gesehen. In kaum einem Bereich stimmt dies so sehr, wie im Bezug auf Religion. Die Menschen befreiten sich von der starren Kirche des Mittelalters, gaben sich den menschlichen Bedürfnissen hin und entwickelten neue Unterhaltungsmethoden.

Langeweile des Papstes[Bearbeiten]

Wenn Langeweile doch immer so schnell verflöge
Wie das Einhorn in die Finger beißt.
Wollust als Kardinalstugend
Das Ordinat verbirgt die Blicke nicht

In der Renaissance wirkte sich rasche eine Tatsache aus, an die niemand gedacht hatte. Da die Kreuzzüge gescheitert waren, hatten Papst und Kirche keine Beschäftigung mehr. Diese erdrückende Langeweile, waren Hasspredigten gegen den Orient schon aus der Mode gekommen, musste man irgendwie kompensieren. Lange Zeit fiel der Kirche aber keine Lösung auf ihr Problem ein. Die Suizidrate bei Geistlichen schoss in die Höhe.
Erst Papst Alexander VI. war kreativ genug um eine neu Beschäftigung für die Geistlichkeit zu finden. Alexanders Gedankengang für seine Idee war folgender:
Die Kirche sammelt seit Jahrhunderten Geld, das sie dem Gläubigen aus der Tasche zieht. Wenn einem aber langweilig ist, kann man Geld ausgeben. Doch wie gibt man am meisten Geld aus? Wenn man für das zahlt, was alle Nicht-Geistlichen umsonst bekommen.
So kaufte der Papst reichlich Prostituierte ein, dass Prostitution normal in Rom wurde und vögelte sich einmal quer durch Rom. Natürlich beschränkte sich der Papst nur auf die wirklich Edlen Damen. Die übrigen Prostituierten verteilte er auf seine Bischöfe und Kardinäle, damit sie sich nicht so langweilen. Eine nette Geste, die nicht ohne Folgen für die Schatulle des Papstes war. Doch nicht nur die Schatulle sollte diese Politik "der weiblichen Frucht" beeinflussen. Eine ganze Epoche sollte durch das "Traubenpflücken" geprägt werden.

Ablasshandel[Bearbeiten]

Nachdem sich die sakrale Prostitution bis hin zum Dorfpfaffen durchgesetzt hatte, wurde es schwierig für die Kirche die Kosten zu decken, da alle Geldreserven schon längst draufgegangen waren. Da kam der Kirchenstaat auf eine Idee, die den Staatsbankrott verhinderte. Diese Haushaltsrettung sollte bis heute Vorbild für Staaten sein, die nicht haushalten können.
Man verkaufte das Seelenheil in so genannten Ablassbriefen. Nach dem Motto, "Wenn die Münz' im Kasten klingt, die Seel' aus dem Fegefeuer springt!", wurden schnell alle finanziellen Probleme des Papstes in Luft aufgelöst. Im Gegenteil, der Papst wurde sogar so reich, dass er sich einen Palast in Rom bauen konnte.
So sieht intelligentes Krisenmanagement aus. Wäre da nicht der böse Spielverderber Martin Luther gekommen und hätte diese Variante verboten, die Staaten handelten immer noch so.

Der nette Inquisitor grinst und lacht
Wenn er dem Bösen dem Garaus macht.

Inquisition[Bearbeiten]

Nach wenigen Jahren merkte das Papsttum, dass die Langeweile durch sexuelle Betätigung nicht restlos vertrieben werden konnte. Auch war die Angst vor der neu kreierten Syphilis zu groß.
Man besann sich zwecks Zeitvertreib auf ein altes mittelalterliches Instrument, das fast vergessen wurde: Die heilige Inquisition.
Die Inquisition bekam nun die Aufgabe zu gedacht, dem Papst Spiele zu entwickeln, die er im Falle der Langeweile spielen könnte. Man war sogar so erfolgreich, dass man direkt eine Reihe von Spielen entwarf. Allen Spielen gemein, ist das Thema. Es geht immer darum die heilige römisch-katholische Kirche vor dem bösen Einfluss des Satans zu bewahren.
Das Hauptspiel hat den tollen Namen "Ketzerverfolgung", viele weitere spannende Erweiterungen sind erschienen.
Auch heute macht sich die Inquisition noch einen Namen als Spielverlegerin und Entwicklungshelferin in Afrika. Die medizinischen Fähigkeiten, die den Inquisitoren zu eigen sind, nutzen sie vor allem im gynäkologischen Bereich.
Es wundert kaum, dass Inquisition so viel bedeutet wie Untersuchung. Ein netter Beitrag der Kirche, der unsere Welt bis heute netter macht.

Ketzerverfolgung[Bearbeiten]

Der Spielplan
Werkzeug der Inquisition

Ketzerverfolgung heißt das Hauptspiel der Inquisition. Ketzer ist eigentlich jeder der nicht katholisch ist oder jeder der gegen den Papst ist.
Der Spieler schlüpft in die Rolle des Papstes, der mit aller Gewalt den Einfluss des Teufels verhindern muss. Um dies zu erreichen bewegt er Spielfiguren auf einem Spielbrett (welches einer Europa-Karte nachempfunden ist). Es gibt drei Typen von Spielfiguren: Pfarrer, Kardinäle und Inquisitoren. Alle Spielfiguren bekämpfen die Ketzerei, wobei Pfarrer auch selbst der Ketzerei verfallen können und dann besonders gefährlich sind. Inquisitoren, von denen es nur wenige gibt, können sehr leicht Ketzerei bekämpfen und Kardinäle unterstützen die Inquisitoren, indem sie Ketzer ausliefern.
Zu Beginn einer Runde zieht der Spieler einer Karte auf der die entsprechende Ketzerei vermerkt ist. Der Spieler weiß nun, wo die Ketzerei ist, wer der Ketzer ist und was die Ketzerei ist. Er bewegt nun seine Spielfiguren zum entsprechenden Ort und macht den Ketzern den Garaus. Verschiedene Methoden stehen ihm in dem Spiel zu Verfügung. Rädern, Teeren, Prangen, Hängen, Foltern und den Prozess machen, können die Ketzerei bekämpfen.
Die Authentizität des Spiels wird dadurch gegeben, dass die Ketzer bakannte Namen bekommen. So kann man Galileo Galilei foltern, da Vinci prangen, Michelangelo teeren, van Leeuwenhoek aufhängen und Jacques de Molay den Prozess machen. Als Belohnung erhält der Spieler Geld, mit dem er Kirchen bauen kann oder seinen Spielfiguren Prostituierte schenken kann, damit diese keine Ketzer werden. Der Spieler hat gewonnen, wenn es keine Ketzer mehr gibt und der Spieler so viel Geld hat, dass er dem Teufel die Hölle abkaufen kann.
Eine besondere Schwierigkeit des Spiels ist, dass jede Runde neue Ketzer auftauchen und dass der Spieler die Ketzereien auswendig lernen muss, da er jede Runde die Karte wieder abgeben muss. Viele Spieler mogeln in diesem Punkt aber gerne. Bis heute ist das Spiel Schulungsspiel für angehende Katholische Priester.
Es sind viele Erweiterungen erschienen.

Hexenverfolgung[Bearbeiten]

Brenne und Flenne
Wirksames Mittel gegen Hexerei

Die erste Erweiterung des Hauptspiels trägt den spannenden Titel "Hexenverfolgung". Es erweitert das Spiel um interessante Spielinhalte: Verbrennen, Hexenprobe und Peinliche Befragung sind neue Methoden mit Ketzern umzugehen. Auch gibt es nun zwischen den Ketzerkarten auch Hexenkarten. Hexen bringen beim Verbrennen mehr Geld und können kurzzeitig als Prostituierte benutzt werden (nur dass sie kein Geld kosten). Allerdings können sich Hexen wehren und Pfarrer und Kardinäle umbringen. Nur Inquisitoren sind vor ihnen sicher. Eine neue Spielfigur, der Hexenbulle, kann Hexen mit seinen Hörnern aufspießen und eignet sich daher gut zur Hexenbekämpfung. Prominente Hexen wie Jeanne d'Arc, Elisabeth von Doberschütz oder Bibi Blocksberg sind zu töten. Das Spiel hatte in ganz Europa einen großen Erfolg und das obwohl es auf Wunsch von Feministinnen entworfen wurde.

Hugenottenverfolgung[Bearbeiten]

Bartholomäusnacht
Die Nacht hat noch nicht begonnen!

Die zweite Erweiterung entführt den Spieler nach Frankreich, wo er aktiv eine ganz hartnäckige Ketzerbande bekämpfen muss. Die Hugenotten erschleichen sich nämlich wichtige politisch Ämter und werden sogar Fürsten einiger Staaten. Daher muss der Papst mit Katharina di Medici koalieren, um der Seuche Herr zu werden. Vorallem gegen verschlagene Ketzer wie Gaspard II. de Coligny muss man nun gewappnet sein. Sogar der französische Thron ist in Gefahr, da der Hugenotte Heinrich von Navarra König von Frankreich werden möchte. Die wenigen Hugenottenkarten, die zu den Ketzerkarten gemischt werden sind also sehr gefährlich und können viele Kardinäle, Pfarrer und selbst Inquisitoren umbringen. Dafür bleibt dem Spieler ein neues Werkzeug, dass er alle 50 Runden einsetzen darf: "Die Bartholomäusnacht".
Damit kann der Spieler auf einen Schlag alle Ketzer von der Karte entfernen und seine eigene Position sichern.

Judenverfolgung[Bearbeiten]

Lieber lebendig begraben
Als den Teufel ins Haus zu lassen

Die dritte Erweiterung ist eigentlich keine Erweiterung, denn sie gab es schon immer. Dem Spieler stehen nun auch "gefährliche Juden" im Wege. Positiv wirkt sich aber das neue Bekämpfungsmittel "Pogrom" für den Spieler aus, mit dem er viele jüdische Ketzereien gleichzeitig beseitigen kann und sich dabei auch noch eine goldene Nase verdient. Besonders spannend ist diese Erweiterung in Kombination mit anderen Erweiterungen, wo die Juden zu ketzerisch-christlichen Konfessionen überlaufen können und die z.B. Hugenotten mit Geld unterstützen. Um Konvertierungen zu unterbinden bleibt nur das Mittel "Gerüchte verbreiten", mit denen der Spieler die Juden diffamiert.
Der Spieler kann z.B. die Ketzerkarten Spinoza oder Judah Löw bekämpfen oder einfach den "kleinlichen Krämer", "gierigen Geldverleiher" oder "bösen Brunnenvergifter" besiegen und ausplündern.

Hussitenverfolgung[Bearbeiten]

Zum Wohle!
Wer hat diese tolle Sekte mitgebracht?

Nach drei Erweiterungen stellte man fest, dass das Spiel zwar schon sehr spannend sei, in Osteuropa aber nicht viel passierte. Um nach Osteuropa mehr Würze zu bringen, darf der Spieler sich nun mit der abtrünnigen Sekte der Hussiten auseinandersetzen, die nicht so gefährlich ist, wie die der Hugenotten, aber umso nervtötender. Die Sekte taucht aber erst auf, wenn man Jan Hus, den Gründer der Sekte verbrannt hat. Das Problem an den Hussiten ist, dass sie sich nur durch Feuer bekämpfen lassen, man aber anfangs nicht weiß, ob es sich um einen Hussiten handelt oder nicht. So kann der Spieler sich schon mal 10 Runden mit einem Ketzer beschäftigen. Klar, dass die Karte dann überfüllt ist von Ketzern.

Lutheranerverfolgung[Bearbeiten]

Da hängen sie!
Ob sie jetzt immer noch protestieren?

Die anspruchsvollste und umfangreichste Erweiterung hat den verheißungsvollen Titel "Lutheranerverfolgung", etwas was jedem guten Katholiken Passion und Lebensaufgabe sein sollte. Das Spiel wird nun in ganz Europa spannender. Überall, vor allem im Norden, fallen nun kleine Lutheraner vom Himmel. Sie wurden von Martin Luther, Luzifers Gehilfen, gesandt um Europa Terror zu bringen. Diese Al Kaida der Renaissance wird wohl die schwierigste Herausforderung des Spiels sein. Dafür kann man Prominente wie Friedrich den Weisen, Martin Luther, Melanchton und Thomas Müntzer umbringen. Der Spieler kann nun auch Allianzen eingehen mit anderen Staaten und einen heiligen Krieg gegen den Protestantismus ausrufen. Mit einem Bann kann der Spieler versuchen, die Ausbreitung des Protestantismus einzudämmen.

Katholikenverfolgung[Bearbeiten]

Das Spiel sollte auf protestantischen Wunsch hin entworfen werden wurde es aber nicht. Begründung:
So Gott will gab es nie Verfolgungen für die rechtgläubigen Kinder der wahren Kirche, auch gibt es keine, noch wird es irgendwann eine geben, bis der Herr kommt in seiner Herrlichkeit um zu richten Gut und Böse! In nomine Patris et Filii, et Spiritus Sancti. Amen.

Kultur[Bearbeiten]


Shakespeare.png  Kultur  Shakespeare.png

Comune di Firenze.png   Mode   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Musik   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Theater   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Philosophie   Comune di Firenze.png

Kultur kommt vom lateinischen colere „bebauen, pflegen, verehren.“ So fand Kultur auch im Optimalfall statt: Sie wurde geschaffen, danach gepflegt und ist heute ehrbares Zeugnis der Renaissance. Doch nicht alle Kultur dieser Zeit, ist heute auch noch als Kultur anzusehen. Während Kunst und Musik der Renaissance immer noch sehr bekannt und beliebt ist, würde doch niemand mit einer Schamkapsel herumlaufen oder machiavellistische Ideen in einer Demokratie verbreiten.

Mode[Bearbeiten]

Mode des eleganten Mannes
Nicht Lecken Lassie!
Mode der eleganten Frau
Haare oder Hörner des Teufels?

Die Renaissance war die Epoche der Mode. Noch nicht so alberne Kostüme wie unter dem Sonnenkönig, aber auch nicht mehr so Lumpen wie im Mittelalter waren modisch und sind es auch bis heute.
Auch wenn das Nudistentum sehr beliebt wurde, blieb man doch in der Regel angezogen, man wollte doch nicht zu sehr schockieren. Der Papst verordnete schließlich, dass nur Frauen Nacktheit erlaubt war, und auch nur wenn sie schön waren.
Doch auch die Männer wollten sich Freiheiten nehmen, und so kam die Schamkapsel in Mode, ein Gefäß für die Genitalien. Solche Modeerscheinungen sind typisch für die Renaissance und werden heute kaum noch getragen, außer in entsprechenden Szenen.
Auch in der weiblichen Mode sind eigenartige Erscheinungen bekannt. Hauben wurden in der Renaissance immer beliebter, damit die Haare im Regen nicht so nass wurden. Dann war eben die Haube nass.
Die Kleidung der Renaissance mag lächerlich, albern oder auch erotisch wirkende, aber das ist sie natürlich auch! Was kann man in der Renaissance anderes erwarten? Nur die Kleidung im Theater übertraf die übliche Mode noch.
Solche Kleidung hätte man auch heute tragen können, hätten doofe Menschen wie Martin Luther sie nicht abgeschafft. Schade eigentlich, ein wenig albern mag doch jeder gerne aussehen.

Musik[Bearbeiten]

Instrumentalmusik[Bearbeiten]

Vokalpolyphonie[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Das Theater wurde in der Renaissance zu einer vollwertigen Gattung der Literatur. Im Mittelalter hatte man es vergessen, doch in der Renaissance legte man die Werke der Antike neu auf. Neben solchen Kopien, entfalteten sich aber auch neue Richtungen des Theaters.

Elisabethanisches Theater[Bearbeiten]

Am Stirnhaar lasst den Augenblick uns fassen
Denn die wahrste Poesie erdichtet am meisten, und Liebhaber sind der Poesie ergeben, und was sie in Poesie schwören, davon kann man sagen, sie erdichteten es als Liebhaber.
Stets wird der Argwohn voller Augen stecken
Denn Ehrbarkeit mit Schönheit gepaart ist wie eine Honigbrühe über Zucker.

"Was ihr nicht tut mit Lust, das gedeiht euch nicht", war wohl das Motto vieler Theater der Renaissance. Vor allem dem Elisabethanischen Theater in England, galt es als Motto. Denn dort herrschte Queen Elisabeth, die, die Kraft eines Riesen zu besaß und deswegen wunderbar war. Netter Weise gebrauchte sie ihre Kraft wie ein Riese und war eine gefürchtete Theaterkritikerin.
Ihre Lieblingstheaterliterat, Wilhelm Schüttelspeer, hatte Schwierigkeiten mit ihrem exquisiten Geschmack. Selten drängte eine Monarchin der Kunst ihren Willen so sehr auf. Für Schüttelspeer war das eine Frage des Seins oder des Nicht-Seins. Doch da Humor das beste Kleidungsstück, das man in der Gesellschaft tragen kann, ist, und Schüttelspeer ein Narr war und Narren sich für weise hielten, spielte nach dem Takt und der Nase der Königin.
Auf jeden Fall machte Schüttelspeer seine Sache gut, sodass seine brillianten Werke noch immer in der Schule gelesen werden. Auch bekam er von seiner tyrannischen Königin ein kleines Theater geschenkt. So gut machte er seine Sache dann aber doch nicht, denn das Elisabethanische Theater blieb auf dieser komischen verregneten Schafsinsel und konnte auf dem Festland keinen Fuß fassen. Wohl auch weil Schüttelspeer sagte:"Wäre jeder Tag ein Feiertag, sich vergnügen wäre so ermüdend wie arbeiten."
Auf dem Festland wollte man sich den Freuden genüsslich hingeben und nicht so asketisch mit Theater umgehen, wie die Engländer. Die Engländer waren eben schon immer bekloppt. Daher entwickelte man andere Theatertypen.

Commedia dell'arte[Bearbeiten]

Der Pantalone schauet dumm
Auf das Mädchen zart und stumm.

Wer glaubt Schauspieler, die eine Maske tragen und bunte Kleidung, seien witzig, bei dem stimmt irgendetwas im Gehirn nicht - oder aber man ist Italiener. Für Italiener ist ja ohnehin alles was ein Deutscher als albern, kitschig, überladen oder mit einem anderen negativ konnotierten Adjektiv versehen würde, freudige Realität. Die Commedia dell'arte ist ein hervorragendes Beispiel dieser Entwicklung. Da alle Italiener per se Schauspieler sind, brauchen sie sich nicht anstrengen Schau zu spielen, sie sind ja schon so albern. Um dann eine Komödie zu erzeugen braucht man eben Masken und Kostüme. Dieser ungehobelte italienische Klamauk war in der Renaissance außerordentlich beliebt, aber auch nur, weil es noch keine Teletubbies gab.

Passionsspiele[Bearbeiten]

Da freut sich der Pfaffe
Schon wieder im Messwein gebadet.

Wer die Commedia dell'arte schon für zu albern befand, um als Theater zu gelten, der fand in den, von den Kirchen organisierten Passionsspielen, sein Gefallen. Jene bauten nicht auf dem Fundament der Maske auf, nein hier baute man auf dem Flachwitz der Bibel. Schlecht-geschminkte, halb-nackte Jesus-Schauspieler und barbusige Marien spielten auf allen Passionsspielen immer das Gleiche. Dem Klerus diente dies als wohltuende Unterhaltung, da meist eine riesige Tortenschlacht den Spielen folgte. Manchen Bischöfen und Kardinälen, gefielen solche Passionsspiele so gut, dass sie das ganze Jahr zu einem einzigen Passionsspiel erklärten und sich prächtig an Weinen und Weibern, zwecks Kasteiung der Seele, erfreuten.
Und weil diese Passionsspiele so schön waren, hatten schnell viele Städte Passionsspiele. Auch wenn die Köstüme, vorallem das der barbusigen Maria, sehr teuer waren, fanden Passionsspielen bald auch in kleinen Dörfern statt. Allen Menschen der Renaissance bereiteten die Spiele Freuden. Dem machte erst Martin Luther, der selbsternannten Spaßvogel, ein Ende, indem er die Bibelsatire erfand. So wurden die Bibelspiele von der Bibelsatire verdrängt. Nur noch die Katholiken halten an dem heiteren Vergnügen fest. Kein Wunder das die Evangelen "Das Leben des Brian" nicht verstehen.

Philosophie[Bearbeiten]

Philosophie ist griechisch und heißt so viel, wie Dummschwätzerei. Darin war man in der Renaissance besonders gut und man stellte alles, was davor kam an dummen Gesülz zweitausend mal in den Schatten. Und das nicht nur, weil man glaubte auf Latein schreiben zu müssen, obwohl Philosophie doch griechisch ist. Man hatte plötzlich auch eigene Ideen und rezitierte nicht nur den alten lateinischen Müll.

Humanismus[Bearbeiten]

Rasmus Rasmussen
Selten einen so doofen Namen gehört, wie diesen

Einen besonders fortschrittlichen Gedanken, versuchte der Humanismus in Europa zu verbreiten. Der Norwegische Philosoph Rasmus Rasmussen, vertrat einen revolutionären Ansatz die Welt zu sehen. Er stellte erstmals den Mensch in den Mittelpunkt der Welt und des Handelns. Einen solchen Gedanken hatte es in dem sozialen Mittelalter, das stets die Gemeinschaft in den Mittelpunkt rückte (und natürlich das himmlische Jerusalem), nicht gegeben. Allerdings unterschied Rasmus Rasmussen zwischen Rassen. Rasmus Rasmussen'sche rassistische Rassentheorie wurde begründet. Mensch ist nämlich nur der, der menschlich handelt (und die richtige Hautfarbe hat). Die so entstehende Humanität äußerte sich nach humanistischer Ansicht in absolut egoistischem, zügellosen Handeln. Das europäische Königtum hatte damit eine geniale Grundlage bekommen, endlich Kolonialismus zu betreiben. Sie bedankten sich bei Rasmus Rasmussen und schenkten ihm die Stadt Rotterdam.
Auch in anderen Ländern gab es ähnliche Denker, habe diese haben nicht so einen depperten Namen und werden daher nicht aufgeführt.

Reformation[Bearbeiten]

Reformation ist ein Sammelbegriff für ganz besonders großen Irrsinn. Einige verirrte Menschen (oder doch Abgesandte des Teufels), glaubten, sie müssten ihre heilige Mutter Kirche reformieren! Da reformieren leider so viel heißt wie zurückversetzen, die Kirche aber in ihrem heiligen göttlichen Urzustand war, hätte das bedeutet, dass man die Kirche hätte auflösen wollen. Gut das sich die Kirche gegen solche Ketzereien stets zur Wehr setzen wusste und so böse Häretiker stets ausgemerzt hat. Sonst wäre die Welt noch aus den Fugen geraten, das göttliche achttorige Jerusalem wäre nicht mehr Mittelpunkt der Welt und der Papst nicht mehr verheiratet gewesen. Ein besonders herrliches Beispiel, die Reformation langfristig zu unterbinden, statuierte die heilige Mutter Kirche an einem dummen Deutschen Bettelmönch, der mit einer entlaufenen Nonne verheiratet war.
Nachdem dieser dumme Deutsche perverse Schmierereien in eine Holztür ritzte und zu allem Übel das auch noch 95 (!) Mal wiederholte, sah sich der örtliche Kirchen-Stasi-Beauftragte dafür verantwortlich, Martin Luther, wie sein ketzerischer Name war, nach Hohenschönhausen zu bringen. Als man dort nicht weiterwusste, lieferte man den Ketzer an den Kaiser nach Worms aus. Der Kaiser verhörte den Luther, verstand zwar kein Wort, war aber dennoch der Meinung, dass Luther häretische Schmierereien verbreitete. Daraufhin gab man ihm die Chance sein Unrecht zu widerrufen, was der gefallene Engel aber natürlich nicht tat. Also statuierte man ein Beispiel an ihm und kreuzigte ihn und seine Kumpanen (Calvin, Zwingli, Hus, Agricola etc.) entlang der Via Appia A3 zwischen Köln und Frankfurt.
Seitdem ist die Einheit des Glaubens gesichert und sie wurde seitdem auch nie wieder in Frage gestellt, von einigen französischen und englischen Ausnahmen einmal abgesehen.

Staatsphilosophie[Bearbeiten]

Luzifers Braut
Haare wie ein Skinhead

Wer meint die Tyrannei, als effektivste und beste aller Staatsformen sei in der Antike entstanden, der irrt. Auch wer Diktatur gerne bei den Geschwistern Adolf und Benito oder den bösen Nachbarn Josef und Erich verorten möchte, hat wenig Ahnung. Sehr wenig Ahnung. In der Renaissance wären sie wohl Jähzornige Marionettenspieler, denen die Fäden gerissen sind. Alle Diktaturen und Tyranneien haben ihren Großmeister in der Renaissance. Und damit ist weder der von Wollust strotzende Papst, noch Martin Luther noch Columbus gemeint. Nein der Lehreister des Bösen und des Satans war eigentlich recht erfolglos.
Seiner Erfolgslosigkeit verdankte der junge Niccolò Machiavelli, dass er das größte Werk der Staatsphilosophie verfasste, die "Mao-Bibel" der Diktatoren, den "mein Kampf" der Tyrannen, den Knigge der Gesetzeslosen.
Als Kaufmann ungeeignet, als Beamter eine Niete, als Politiker eine Katastrophe, blieb dem Florentiner nichts anderes übrig, als das zu tun, was alle Gescheiterten tun; ein Buch zu schreiben. Machiavelli verarbeitet schwerste literarische Kost, die Staatsphilosophie, und wie bei Verdauungsvorgängen üblich, kam am Ende etwas Braunes heraus. Kein Wunder das Hitler es für Lesenswert befand und es verzehrte. Im "Il Principe" (zu Deutsch "Der Führer") schreibt Machiavelli, wie ein guter und gerechter Herrscher zu handeln hat. "Bestrafe stets die Guten und streichele die Bösen, um sie im Zaume zu halten. Prügele alles tot was Dir die Luft weg atmet. Hast du Verbrechen zu begehen, so begehe sie rasch und alle auf einmal. Lösche Deinem Volk das Gedächtnis aus. Sei Böse!" war Machiavellis Lehrmeinung und unter diesen Gesichtspunkten, fällt es leichter zu verstehen, warum alle Diktaturen der Neuzeit so geschahen. Dennoch wird von der Lektüre abgeraten. Machiavelli schreibt nämlich so überzeugend, dass man seine Meinung übernimmt. Da wir aber alle die Demokratie bejahen, soll man lieber den minder überzeugenden Antimachivell von Friedrich II. lesen. Oder aber sich dem Machiavellismus anschließen, in Nordkorea ist wohl eine Stelle frei geworden.

Öffnung zu den Naturwissenschaften[Bearbeiten]

Frommer als der Papst, aber "Natuwissenschaftler"!
Opportunismus vom Feinsten

Wo sich die Philosophie des Mittelalters und der Spätantike wieder von der Naturwissenschaft entfernt, baut die Renaissance-Philosophie den Weg zurück. Es gibt jedoch einen großen Unterschied: Wollte man in der Antike die Welt durch abstrakte Vorstellungen wie Atome, Weltseele oder einem unendlichen Apeiron erklären, so fixierte man sich in der Renaissance, ganz im Geiste des Humanismus, nun auf den Menschen und was er wahrnehmen konnte.
Der Mensch und nicht mehr die Natur oder Gott bestimmte, was richtig und was falsch ist. Wenn also der Apfel auf den Boden fiel, war das ein neues Naturgesetz, nämlich das Äpfel zum Boden hin streben. Wenn ein rosa Einhorn an Galilei, Bruno, Kepler, Newton oder Kopernikus auf einer lila Wolke vorbeiflog und sich mit einem Regenwurm auf Klingonisch unterhielt, dann war das ein Naturgesetz und nicht wie die bekifften Griechen dachten, ein Resultat ihres Pilzkonsums.
Die (Neu-)Gründung der Naturwissenschaften kamen also aus der Philosophie heraus. Philosophen wie Nikolaus Cusanus, waren gleichzeitig Humanisten, Staatsphilosophen, Religionsheini und nun auch Naturwissenschaftler. Da das aber allmählich zu viel für eine Einzelperson wurde, begründete man die Wissenschaften und trennte sie vom geistewissenschaftlichen Blödsinn.

Wissenschaft[Bearbeiten]


Johnny automatic spinning an egg.png  Wissenschaft  Johnny automatic spinning an egg.png

Comune di Firenze.png   Astronomie   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Geografie    Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Alchemie    Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Medizin    Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Physik   Comune di Firenze.png
Comune di Firenze.png   Erfindungen   Comune di Firenze.png


Die Wissenschaft erlebte in der Renaissance eine besondere Blüte. Zum ersten Male seit der Antike war sie nicht mehr an die Religion gebunden, zumindest glaubte sie das. Überall in Europa entdeckten und erfanden Männer (Frauen wäre dann doch ein bisschen weit gegangen) wichtige und nichtige Dinge für den Alltag und revolutionierten das Weltbild so sehr, wie es danach nur noch die Erfindung des Fastfood tat. Wissenschaft ist also eine ganz schön wichtige Sache.

Astronomie[Bearbeiten]

Der Sternengucker gafft in All
Und entfernt sich doch von der Wirklichkeit

„Und die Erde dreht sich doch um die Sonne“, eine der vielen verblüffenden Entdeckungen der Astronomie der Renaissance. Leider aber falsch, wie sich später herausstellte. Jeder vernunftbegabte Mensch sieht doch, dass die Sonne sich um die Erde dreht.
Nur der Pole Nikolaus Kopernikus sah das ein wenig anders. Er führte mit einem Teleskop Himmelsbeobachtungen durch und entdeckte die Perioden der Venus und brachte damit der Gynäkologie den Durchbruch. Auch der Astrologie schenkte er eine Neuauflage der Sternbilder und konnte Nostradamus' Theorien eindeutig belegen. Nur in der Astronomie, seinem eigentlichen Metier, konnte er nicht überzeugen. Er schaute in die Sterne und wurde von ihrer Schönheit geblendet. So sehr, dass er einen Realitätsverlust erlitt und dazu kam, zu behaupten, die Erde drehe sich um die Sonne. Dass sich die Sonne um die Erde drehen muss, weil sonst die Erde und damit Jerusalem und auch der Mensch, die Krone der Schöpfung, nicht mehr im Zentrum des Universums stehen würden, verstand er nicht. Kopernikus starb arm und verrückt - ein Schicksal das noch viele Astronomen ereilen sollte.
Auch Galileo Galilei, der Herausgeber eines bekannten "Wissenschaft"-Magazins, stützte zunächst die Kopernikanischen Thesen, bis man in zur Vernunft brachte und auf den Pfad der Weisheit und der heiligen katholischen Kirche führte.

Geografie[Bearbeiten]

Columbo - der Reformator der Geografie
Was für ein Eierkopp!

Dass antike Ideen schon immer fruchtbar waren, dafür liefert die Renaissance ein hervorragendes Beispiel. Blöd nur, wenn die Antike selbst schon mehrere Versionen ein und des selben Themas bietet.
So bot die Antike auch die natürliche Vorstellung, die Erde sei eine Scheibe. Für die auf der Erde wandelnden Menschen ist das selbstverständlich die nachvollziehbarste aller Ideen. Blöd nur wenn ein Genuese, namens Columbo, eine Kugel aufstellt und belegt, die Erde sei ein Ei. Diese Theorie wurde dann auch noch durch eine eigene Erkundungsfahrt überprüft und verifiziert. Seitdem ist die Erde ein Ei. Eine Metamorphose von gigantischem Ausmaß. Und das schlimmste war: Alle Atlanten mussten um geschrieben werden. Aber es wurde noch schlimmer, als weitere Entdecker sich aufmachten, dass Ei zu umrunden, was schwierig scheint, denn wie kann man etwas Ei-förmiges umrunden? Müsste man es nicht umeiern? Als Magellan die Erste Umeierung der Erde schaffte, wurden weitere Gebiete entdeckt. Die Gerade neu gezeichneten Atlanten brauchten Upgrades. Diese Upgrades mussten bis in die heutige Zeit angefertigt werden und ermöglichten den Berufszweig des Kartografen. Erst in jüngerer Zeit werden Kartografen nach und nach arbeitslos, da man schlechte Lieder von einem Ei in den Kosmos hochschickt. Jetzt haben wir den endgültigen Beweis, die Erde ist ein Ei. Oder zumindest so lange, bis es jemand schafft die Erde in Wurstform zu quetschen.

Alchemie[Bearbeiten]

Alchemie ist's, wenn's kracht und stinkt
Schlussendlich aber dann nicht gelingt

Wer die Ursprünge der kritisch-analytische Wissenschaft sucht, wird nicht in der Antike, mit ihren abgedrehten Fantasien fündig. Man sollte sie lieber in der Renaissance suchen, wo ein kleiner Verband von so genannten Alchemisten die Wissenschaft par Excellence entwickelten und praktizierten. In dunkelen Stuben hockten die Alchemisten und ihre Adepte an abenteuerlichen Experimenten, um dann am Ende herauszufinden, dass Urin nicht dasselbe wie Wasser ist. Ein ungeheurer Schritt zur modernen Hygiene. Aber vielmehr war man darauf erpicht Gold herzustellen. Nachdem man feststellte, dass Schweigen nichts brachte, versuchte man es mit Reden. Das Ergebnis war enttäuschend. Die Lösung auf dieses Problem suchte man in dem sagenumwobenen Stein der Weisen, einer bildhaften Umschreibung für Marihuana. Die Alchemisten bekifften sich also kräftig und kamen so auf immer neue Ideen, Dinge herzustellen die so unbrauchbar waren, dass man sie auf dem Flohmarkt verscherbelte.
Man kam auf sehr abenteuerliche Reaktionsgleichungen, wie sie die moderne Chemie gerne nennt, die auf dem ersten Blick unmöglich scheinen. Die moderne Chemie kann aber jede einzelne Reaktion belegen und durchführen. Daher kann die Alchemie mit Fug und Recht behaupten Großmutter der Chemie zu sein.

Gift + Gift → Arsen


Der logische Menschenverstand mag sich gegen diese Weisheit sträuben, doch die moderne Chemie kann das alles ganz logisch erklären. Man protonisiert zunächst den ersten Stoff, damit dann die Nostradamus-Teilchen auf Einhörnern angeritten kommen und die Elektronen von Stoff 2 klauen. Nun sind beide ionisierten Stoffe durch die autoprotolysische Anomalie der hydrischen Elektronentransformerase über den Nostradamuskomplex nach Arrhenius zu einem Stoff titriert und die Veresterung hat beide Stoffe zu einer Einheit gefügt. Nun wurde aus zwei eins gemacht.
Dass die großen Geister der Renaissance das schon erkannten, zeugt von der Genialität der Alchemisten.

Medizin[Bearbeiten]

Für mehr aus Paracelsus' Forschungsgebiet siehe hier: Homöopathie

Paracelsus
"Der Arzt im Haus bringt stets den Knochenmann"

In der Antike setzte man sich intensiv mit dem menschlichen Körper auseinander. So intensiv, dass man im Mittelalter alle Feinheiten des menschlichen Körpers zu kennen glaubte und aufhörte sich mit ihm zu beschäftigen. Dank Galen wusste man, dass die vier Körpersäfte stets im Gleichgewicht sein müssen und sich das Blut wie Ebbe und Flut bewegt. Blöderweise fand man beim wöchentlichen Aderlass nie die schwarze Galle. Seuchen konnte man nie mit dem Säfteungleichgewicht belegen. Was lag da näher als ein Prüfung oder Strafe Gottes hinein zu interpretieren.
Blöderweise hatten die "Ungläubigen" den fünfhundertjährigen Schlaf der Christen genutzt, und die Medizin weiter entwickelt. Da es vermehrt zu Austausch mit den Muslimen kam, schienen neue Gründe möglich.
Dass seltsame Leute wie Paracelsus nun das Gerüst des Galen kippten, war eine Revolution, auch wenn ihre Durchsetzung noch hunderte Jahre dauerte. Diese neuen Mediziner waren den Menschen aber suspekt, da sie in ihrer Freizeit an Leichen bastelten. Wörter wie "Nekrophilie" machten die Runde. Dennoch wurde nachts in dunklen Kellern die Pathologie geschaffen.
Seit dieser Zeit ist die Menschheit unglücklich: Man kann Gebrechen nicht mehr auf Gott, den Teufel oder die Schwiegermutter schieben, ohne sich lächerlich zu machen. Schade eigentlich. Wobei Paracelsus selbst Gott noch als Krankheitsverursacher im Spiel lässt. Und die Sterne fügt er hinzu. Das liegt daran, dass Paracelsus zweite Identität Nostradamus war. Wenn da nicht die Illuminaten hinter stecken!

Physik[Bearbeiten]

Galileo Galilei
"Ihr habt doch eh alle keine Ahnung!"

Die Physik war schon immer etwas für abgedrehte Superhirne. Einer von ihnen war Galileo Galilei, der aber nichts mit der gleichnamigen ominösen Fernsehsendung zu tun hat. Galilei war aber nicht so abgedreht wie die heutigen Physiker, welche von Formeln der Quantenmechanik multiple Orgasmen kriegen, Galilei war praktisch veranlagt. Er führte in ganz Italien Experimente durch. Mal schmiss er mit Faulen Eiern vom schiefen Turm zu Pisa auf Passanten um die Schwerkraft zu belegen, ein anderes Mal schaukelte auf einem Leuchter um Pendelgesetze aufzustellen. Dann hat Galilei auch noch die schiefe Ebene erfunden - ein physikalisches Meisterwerk, das seines Gleichen sucht.

Seniler alter Sack
Konnte nicht mal weißes Papier erfinden.

Doch sein wahres Können zeigte Galilei in der Literatur: Er verpackte seine Entdeckungen in so tollen Büchern, dass der Vatikan direkt alle Ausgaben bestellte. Unglücklicherweise sind diese Bücher bei einem Brand zerstört worden. Galilei wurde daraufhin eingeladen und durfte mit dem Papst ein Kaffeekränzchen halten. Wie Nett! Galilei starb als hochbeachteter Mann in einem kirchlichen Altenheim. Erst 1992 rückte die Kirche von ihrem alte Freund ab und erkannte die ketzerischen Teile seines Werkes.
Aber auch andere Menschen waren so wahnsinnig und beschäftigten sich mit der großen Schwester von Scheiße. Am berühmtesten wurde wohl das Universalgenie Leonardo da Vinci, welches der Physik direkt noch einen praktischen Nutzen gab.

Erfindungen[Bearbeiten]

Erfindungen gab es viele schon vor der Renaissance. Einige so wichtig wie der Nasenhaarschneider oder der Dörrobsttrockner, andere so unwichtig wie das Feuer oder das Rad. Nun aber tritt mit dem Vinci Leonardo ein Genie auf, welches nicht nur Schriftstellerei, Mathematik, Medizin und die tägliche Weinverköstigung beherrschte, sondern auch den Maschinenbau. Dieser wurde durch Leonardo geradezu gegründet. So wurden in der Renaissance zum ersten Mal der Helikopter, ein Roboter und die Stalinorgel konzipiert.
Warum tat Leonardo das? Er war ein Menschenfreund und wollte effektive Waffen bauen, damit mehr Menschen getötet werden können. Warum ist das human? Weil er sie aus einem qualvollen Leben voll Pest und Hunger befreite. Einen Haken hatte die Idee aber. Was immer sich Leonardo erdachte, es funktionierte nie. Im Gegenteil, meist geriet er selbst oder sein Gehilfe Tommaso Masini in Gefahr. Obwohl Leonardo also eigentlich ein totaler Loser war, erinnert man sich immer noch an ihn. Er war nämlich auch genialer Kunstfälscher.Seine Fälschungen sind oftmals bekannter als die Originale, wenn sie auch sehr geschmacklos sind, wie der Vielarm-Mensch und das Mannfrau Gioconda.
Weil Leonardo unglücklich in ketzerische Ideen verstrickt war, ist er bis heute in alle Ewigkeit zu verteufeln, dieses häretische Schwein.

Militär[Bearbeiten]

Süppchen kochen nur mit Negerpulver!
Da macht die Hose PENG!

Oft wird die Wissenschaft verwendet um Waffen zu bauen, die dann wieder die Kultur zerstören, die das Wissen schuf. Das Wissen der Renaissance schuf einige Waffen, die sehr folgenreich für die Menschheitsgeschichte waren. In etwa zu vergleichen mit Tomatenketchup.

Ein Reiter mit einem Negerpulverstab bewaffnet
Da kapitulieren selbst Weltmächte

Im Jahre 1359 wurde in dem Keller einer Pariser Kneipe eine weltbewegende Entdeckung gemacht. Strenggenommen war die Entdeckung schon seit Jahrhunderten bekannt, aber damals waren die Chinesen die Entdecker und die produzieren bekannter Maßen nur Plastikschrott. In diesem Keller hauste ein Neger der aus sagenumwobenen Mohrenland kam, dem Land wo Möhren und Negerküsse an Bäumen wachsen. Dennoch fand er es da nicht so spannend und wollte lieber in einem Keller eines Krötenfressers herumlungern. Da bei der Zubereitung von Froschschenkeln viele giftige Abfallstoffe entstehen, lagerte der Wirt seinen Giftmüll im Keller ein. Der dort hausende Neger, der sich den Decknamen Bertold zu legte, spionierte in dem Müll, um zu erfahren, in wie ernst die Franzosen die Entsorgungsbestimmungen nehmen. Nachdem er herausgefunden hatte, dass die Franzosen sich gar nicht um Müll kümmern, der lag bei denen ohnehin überall herum, schaute er sich den Giftmüll an. Da er gerade Hunger hatte kochte sich der schwarze Berthold ein Süppchen aus Schwefel, Kohle und dem Salzpeter (ein Küchenjunge, der immer die Suppen versalzte und des wegen gehänselt wurde), das so scharf gewürzt war, das jeder Franzose schwarz geworden wäre. Maggi war erfunden. Dieses Negerpulver erzeugte eine so starke Diarrhoe, dass man Monate lang nicht mehr vom Plumpsklo kam. Nachdem man dies auf das Militär übertrug, konnte eine mächtige Waffe gegen den Feind eingesetzt werden. Noch heute ist das Negerpulver kriegsentscheidend.

Staaten[Bearbeiten]

Der Staat als Instrument der Überwachung, der Unterdrückung, des Terrors und des institutionalisierten Diebstahls wurde in dieser Form erstmals in der Renaissance begründet, nachdem Impotente Machthaber und Staatsphilosophen erstmals die von ihnen erfundene Notwendigkeit eines Staates erkannt hatten.

Italienische Staaten[Bearbeiten]

Feinste Kleidung
Was zum Henker haben denn alle gegen die Medicis?
Aversionen gegen Nackte
Was ist da in der Kindheit schiefgelaufen?

„Italia est omnis divisa in partes innumerabiles...“, so stellte schon Cesare Borgia fest. Diese Trennung in Einzelstaatenzu durchbrechen trachteten immer wieder die großen Stadtstaaten Italiens, die sich teilweise riesige Handelsimperien aufbauten und chinesischen Plastikmüll und Winkekatzen nach Europa karrten. Die wichtigsten dieser, eigentlich doch gänzlich unwichtigen Staaten im Bezug auf die eigentliche Entfaltung der Renaissance, werden nun vorgestellt.

Vor Allem Florenz trieb in der Renaissance lustige Dinge. Zunächst stellte es so viele Tücher her, dass man selbst in einer Eiszeit nicht erfroren wäre. Das machte die di Medici reich.
Dann hatte man so viel Kleidung, dass man darüber nachdachte den Karneval und seine nudistischen Ausmaße im ganzen Jahr zu Feiern. Die Tuchfabrikanten machten jetzt Kostüme. Das machte die di Medici reicher.
Nun gedachte man auch noch luxuriös und dekadent zu leben und sich Paläste zu bauen, deren Wände voll hängen voll Stoff. Das machte die di Medici am reichsten.
Nun bauten sich die di Medici einen Palast und setzten sich an die Macht. Die Republik Florenz war gescheitert, das Leben aber umso schöner. Danke an die Medicis!
Nun kommt aber ein alter vollgekiffter Mönch auf die Idee, in Florenz ein Pilotprojekt zu starten. Dieser Mönch, Savonarola hat er geheißen, führt die Theokratie ein in Florenz und verbietet Karneval und Feste. Der Mönch macht sich unbeliebt mit seiner Frömmigkeit, mag doch jeder Karneval und Feste. Das macht sauer das Volk von Florenz, das macht sauer die Medicis und das macht sauer den Papst, mag er doch nackte Florentinerinnen, tanzend auf den Zinnen seiner Engelsburg.
Also dachten sich der Papst und die Medicis ein Spielchen aus, das man spielen könnte mit dem Mönch. Ein Spießrutenlauf durch Feuer, ach das wär' was Feines.

Spanien[Bearbeiten]

Isabella la Católica
Die wahre Hure Babylon
Ignatius von Loyola
„Ich werde glauben, dass Weiß Schwarz ist, wenn es die Kirche so definiert.“

In Spanien ereigneten sich in der Renaissance viele Dinge von welthistorischer Bedeutung: Isabella die Katholische heiratete in einer europäischen Traumhochzeit ihren Ferdinand von Aragon. Damit einten sie Kastilien und Aragon. Doch damit nicht genug, Isabella wollte auch ein hübsches Domizil haben. Also vertrieb man die Muselmanen aus Andalusien und eroberte die Alhambra für Isabella. Das Werk Karl Martells wurde damit beendet.
Europa bejubelte den katholischen Erfolg und versuchte es im Balkan Spanien gleich zu tun und wurde wie Dönerfleisch abgeschlachtet. Doch die Spanische Gier kannte keine Grenzen. Also ließ Isabella Columbo nach Indien segeln. Die arbeitslos gewordenen Eroberer Andalusiens kamen hinterher und brachten Südamerika die Menschlichkeit. Spanien war Weltmacht, ruinierte sich aber durch inflationären Goldhandel die Wirtschaft. Als Isabella, die so besonders katholisch war, starb legte sie die Grundsteine der europäischen Schuldenkrise.
Schon damals mussten letztlich die Deutschen Retter in der Not sein. Die Habsburger erbten den Thron die Schulden und mussten Spanien retten. Das taten sie so gut, dass in ihrem Reich die Sonne nie unterging. Unter dieser Sonne hatte man genug Licht um ketzerische Verirrungen und Protestanten zu beseitigen. Ignatius von Loyola war dabei besonders heilig und gründete den Orden der netten, alten Männer.

Holland[Bearbeiten]

Wo Grachten sind Deiche
Da ist der Holländer hübsches Reiche
Eine häßliche Blume
Die gemeine holländische Tulpe

Das Land der Käsegesichtigen, Holzschuh tragenden und nach Frikandelfett stinkenden Holländer, war schon immer ausgesprochen langweilig. Früh schon eigneten sich die Frau und Herr Antjes schon das Deichebauen, das Windmühlenbauen, und das Spanier- und Österreicherverprügeln als Beschäftigung gegen die schreckliche Langeweile an. Auch im Bereich des kunstvollen Zerstörens der Deutschen Sprache war man seit dem Mittelalter Weltmeister.
Doch in der Renaissance reichte das alles nicht mehr. Zunächst glaubte man in der Seefahrt ein neues Hobby entdeckt zu haben. Man baute ein paar kleine Schiffe, errichtete Kolonien, betrieb Gewürzhandel und glaubte Weltmacht zu sein. Diese Betätigung ließ die Abneigung der anderen europäischen Staaten gegen dieses kleine hässliche Holland noch weiter steigen, weshalb man diese Beschäftigung langfristig aufgeben musste. Also widmete man sich nun der Malerei und dem Wohnwagenbau. Darin waren die Holländer mit ihren deformierten Kiefern (die als Ablage für Pinsel dienen konnten) doch relativ erfolgreich und exportierten ihre Bilder nach ganz Europa.
Doch es gilt „no risk, no fun“ (oder wie es auf niederländisch heißt „geen rijsijkoe, geen vaan“) und so waren die Kaasköppe auf der Suche nach einem risikoreichen Hobby. Und eine Lösung fanden sie durch die Osmanen.
Die Tulpe, jüngst von den Osmanen in Europa eingeführt, wurde begehrtes Zuchtobjekt. Zuerst war das Züchten von schwarz-braun getupften Tulpensorten Ziel des Volkssports. Da die Holländer aber schon immer ein äußerst raffgieriges Volk waren, begannen sie damit mit den Tulpen zu handeln. Das endete in einer gigantische Katastrophe: Seit dieser Zeit muss ganz Europa holländische Tulpen kaufen.

Portugal[Bearbeiten]

Die Blüte des kleinen Korkeichenstaates am Atlantik begann in der Renaissance. Unter der Führung des waschechten Seemannes, Heinrich der Seefahrer, bauten sich die Portugiesen kleine Einbäume und segelten ziellos in der Welt umher. Aber erst als die Wasserratte Heinrich tot war, die sich nie im Leben auf ein Boot getraut hatte, wurden die Portugiesen erfolgreich. Sie umsegelten erst Afrika und später dann die ganze Welt. Darin lag aber das Problem. Während die Spanier hauptsächlich erkunden ließen und dann sich die Reichtümer und den Nagel rissen, so erkundeten die Portugiesen bloß, schöpften aber keinen Nutzen daraus.
Man kann die Portugiesen daher durchaus mit den alten Griechen vergleichen, die ebenso ohne Nutzen durch das Mittelmeer gefahren sind. Diese Vergleich war schon den Portugiesen bewusst und so schuf Luís de Camões mit den "Lusiaden" ein portugiesisches Nationalepos, welches wie einst die römische Aeneis sich auf der Odyssee stützt. 1580 starb die Herrscherdynastie der Avis' aus und Portugal gelangte unter spanische Herrschaft. Eine kleine Nebenlinie der Avis konnte sich aber leider nach Deutschland retten und verkauft dort - unter zur Zurschaustellung ihrer eigenen Allmacht - überteuerte Verträge für Mobiltelefone.

Osmanisches Reich[Bearbeiten]

Der Zerstörer Konstantinopels
Ein wahres Auge für Schönheit.

Wichtiger Motor für die Entdeckungsfahrten europäischer Seefahrer, war das osmanische Reich. Nachdem die Osmanen nämlich in Zentralasien Reiten gelernt hatten, zerbombten und eroberten sie Konstantinopel. Dadurch war der Gewürzhandel der Welt nun in der Hand der Türken. Nun wollten aber die Türken nicht die Gewürze mit den übelriechenden Europäer teilen und errichteten ein Embargo, weshalb die Europäer neue Beschaffungsmaßnahmen entwickeln mussten.
Nachdem Mehmed II. Konstantinopel erobert hatte und der Hagia Sophia Minarette in den Vorgarten stellte, setzten die Sultane der Osmanen die „Islamisierung Europas“ vom Balkan aus fort. Nachdem die Bewohner Transsylvaniens sich erfolgreich gegen die Türken verteidigten -kein Wunder, sie waren ja alle schon tot-, konzentrierte sich die osmanische Annexionspolitik auf Wien. Süleyman I., scheiterte jedoch trotz zahlenmäßiger Überlegenheit kläglich, weil der Sultan lieber mit seiner Gespielin Roxelane verkehrte als mit Musketen und Kanonen und seine Soldaten lieber Kaffe tranken oder saunierten.
Die Wiener hatten aber eine solche Angst vor den in Pyjama anrückenden Osmanen, dass sie in ganz Europa antiosmanische Propaganda streuten. Etwas was sie heute immer noch gut können.
Doch die Wiener selbst akkulturierten sich an osmanische Lebensweisen, und das obwohl sie gar nicht okkupiert worden waren: Sie begannen Kaffee zu trinken, dem selben depperte Spitznamen zu geben, sich zu waschen und eine besonders schwul klingende Sprache zu entwickeln, die die bescheuerte Kleidung der Osmanen nachzuahmen schien. Sie wurden auch sehr faul.
Als dann Kara Mustafa Pascha im Auftrag des Sultans Wien zum zweiten Mal zu erobern versuchte, waren die Wiener so faul, dass sie sich gar nicht mehr gegen die Osmanen wehren konnten. Die Polen, gegen die man zuvor große Ressentiments hatte, musste einspringen und Wien für das Abendland retten.
Die Wiener hingegen wurden nun selbst Opfer ihrer eigenen Propaganda. Heute lacht die Welt lieber über Österreicher, als über Türken.