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Saudi-Arabien

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Saudi-Arabien
Die Saudische Flagge - Symbol von Frieden und Völkerverständigung
Amtssprache: Sau die Arabische Sprache
Schrift: Künstlerisch Wertvoll
Staatsoberhaupt: Schwierig auszusprechen und noch schwerer zu schreiben
Staatsform: Islam
Staatsreligion: Islam
Hymne:: Walk like an Egyptian
Bevölkerungsdichte: exakt 24756 Sandkörner pro Kubikmeter
Nationalfeiertag: 11.9.
Internet-TLD: .sa (siehe auch)
Vorwahl: Unbekannt, aber sicher in arabischen Zahlen
Fläche: ja, das wo keine Dünen sind
Karte
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Saudi-Arabien ist ein merkwürdiges Stück Land, das mehrere Rekorde bricht, weltweit zum Beispiel über das meiste Öl, die meisten Kopftücher pro Person und die meisten Saudi-Arabier pro Quadratmeter verfügt. Außerdem ist es ein Land voller Widersprüche, es ragt in den indischen Ozean hinein, wird dennoch höchstselten von Tsunamis heimgesucht, eher im Gegenteil, Wasser ist ziemlich knapp, weswegen man sich hier lieber in Geld badet.

Generell ist Saudi-Arabien als schwarzes Loch zu bezeichnen, dies lässt sich an mehreren Merkmalen erkennen. Zum einen finden sich solche überall verstreut und sind zur Sicherheit mit meterhohen Bohrtürmen verstopft, außerdem konzentriert sich die gesamte Masse der Besucher des Landes auf ein einziges Zentrum, dass von Wissenschaftlern „Mekka“ genannt wird und dessen Anziehungskraft womöglich in der sprachlichen Ähnlichkeit mit „Mensa“ begründet liegt.

Geographie

Saudi-Arabien - ein gebirgiges Land voller Berge und Täler - im Hintergrund übrigens eine Fata Morgana, eine arabische Art des Kinos...

Saudi-Arabien besteht, wie möglicherweise schon etwas weiter oben erwähnt, hauptsächlich aus Wüste, Wüste, noch mal Wüste und zur Abwechslung mal Wüste. Von Oben gesehen (was ja dank Google Earth mittlerweile jedem möglich ist, der auch diese Seite hier aufrufen kann) könnte man meinen, Saudi-Arabien sei eine östliche Fortsetzung der Sahara.

Das rote Meer, welches übrigens eher in einer ungeschickten Farbmischung aus Grau, algengrün und ölbraun darliegt, stellt entweder eine Fata Morgana oder eine überdimensionierte Oase dar, die wahrscheinlich eh von nächsten Sandsturm zugeweht wird.

Außerdem verfügt Saudi-Arabien über viele lustige kleine Nachbarstaaten, denen die Regierung des Landes mit muslimischer Gastfreundlichkeit handgezählte 2568 Mal in der eigenen Landfläche Asyl gewähren kann, (ok, der Irak und Ostjordanland mal weggelassen), wenn sie mal wieder von bösen Amis oder noch viiiiiiiiel böseren Taliban angegriffen werden oder der vom imperialistischen Amerika geschaffene Klimawandel ihnen zu schaffen macht.

Für die etwas größeren Nachbarstaaten im Süden, wie zum Beispiel den Jemen stellt Saudi-Arabien auch noch eine hervorragende Pufferzone zum Rest der Welt dar, wenn extremische Gruppen mal wieder ein paar Europäer hops genommen haben und jeder Fluchtversuch der Gefangenen entweder in Mekka oder den unendlichen Weiten der Wüste vor den Klauen der Geier endet.

Geschichte

Früher musste man noch aufpassen, dass ein Saudi einem nicht gleich seine Tasche vor die Füße schmeißt und sich mit einem beherzten "Für Allahhhh" hinter eine Sitzbank wirft, heute fragt man sich als Tourist wo der nächste Mc Donald's ist und ob die Fritten hier genau so schmecken wie in Paris. Doch bevor man sich der Gegenwart widmet, sollte man sich der Entstehung des Landes bewusst sein.

Entstehung

In der Not frisst der Teufel Fliegen! In der Not tritt der geistig gesunde Mensch in Kontakt mit Kamelen!

Begonnen hat alles im alten Ägypten. Dort wurden bekanntlich die lieben Semiten von den bösen Ägyptern dazu gezwungen, dem Pharao sein Grab mit so vielen Steinen zu umbauen, dass derjenige auch ja in den Himmel kommt. Ist ja auch logisch, in so einem engen Gefängnis hält es ja auch außer österreichischen Jugendlichen keiner aus, und zurück auf die Erde konnte der Pharao ja auch nicht mehr.

Doch zurück zu ihren Semiten. Ihnen passten nach gewisser Zeit die Löhne nicht mehr und sie machten sich unter Führung ihres Gewerkschaftsvorsitzenden Mose auf den Weg weg aus Ägypten. Aus dieser Zeit sollte sich übrigens auch hier abgrundtiefer Hass auf riesige Gebäude entwickeln. Es ging in das sogenannte gelobte Land, doch bis dahin stand ein weiter Weg an. Zu allem Überfluss ging es auch noch durch die Wüste, und man freute sich über jede Oase, und nutze diese auch zum Pausemachen. Eines Tages teilte sich die Gruppe.

Die einen zogen es vor, zügig weiterzugehen, während die anderen noch etwas länger Pause machen und dann nachkommen wollten. Doch als die Karawane weiterzog, fand sie den Weg nicht mehr. Sie verliefen sich, überquerten das Rote Meer, wenn auch ohne Teilung des Meeres, sondern, weil dieses auf Grund einiger längerer Dürren trocken lag und kamen schließlich nicht im gelobten Land, sondern in einem stinklangweiligen Stück Wüste heraus. Dumm gelaufen!

Hier sollte eigentlich ein Bild des Propheten Mohammed rein! Das lassen wir aber lieber, es folgt eine Abbildung dessen, was passiert, wenn ersteres passiert wäre...

Doch sie erwiesen sich als arbeitsam und errichteten einen blühenden Staat mit blendend funktionierendem Raubtierkapitalismus. Davon hatte einer der 3757 Mohammeds des damaligen Landes dann aber genug. Leider wollte das in Mekka, wo er lebte, keiner hören, darum erfand er etwas von irgendwelchen Engeln, die ihm eine Botschaft zugeflüstert haben, aber auch das erwies sich als wirkungslos. Schlussendlich wurde er aus der Stadt vertrieben, floh nach Medina, überzeugte dort mehr Leute von seiner Lehre (lag wohl am erhöhten Weihrauch und/oder Shishakonsum) und schlug den Raubtierkapitalismus im ersten Dschihad der Geschichte.

So freuten sich alle, trugen ihr Kopftuch, ließen sich ab und zu die Hände abhacken und wuschen sich rituell vor jedem Moscheebesuch, damit sich die Wunde nicht entzündete. Außerdem störte man den Handel zwischen Indien und Europa, und verdiente auch nicht schlecht dran. Hier weisen sich Parallelen zur heutigen Welt auf, wo die Metallkuppeln der Minarette und die Ölpipelines den globalisierten Datenströmungen zwischen den beiden oben genannten Ländern im Weg stehen.

Doch irgendwann im Laufe der Zeit bemerkten die Bewohner Saudi-Arabiens, dass sie mehr drauf hatten, als den Handel der Anderen zu stören. Sie entdeckten Öl, und weil das irgendwann ausgehen würde, machten sie sich gleich daran, andere Länder auszubeuten. Kamele wurden gegen Jeeps getauscht, Säbel gegen Interkontinentalraketen und Zelte in der Wüste gegen künstlich geschaffene Oasen mit Helikopterlandeplatz.

Die arabische Welt wandte sich also der Wirtschaft zu und damit auch dem Krieg, ganz nach amerikanischen Vorbild. Saudi-Arabien wurde eine Nation mit Panzern, Sturmgewehren und noch anderem lustigem Zeugs.

Der erste Golfkrieg

Ja, der Arsch schon wieder... Saddam Hussein 2004.

Dies bewies man dann gleich im ersten Golfkrieg. Das war die Zeit, in der die westliche Vorstellung von der arabischen Welt sich vollkommen geändert hat. Früher flogen Disney-Araber mit Teppichen, tanzten Bauchtänzerinen in Palästen und beschwörten alte Männer mit Kopftuch Schlangen aus Körben. Heute fliegen sie mit Boing 767, schleppen mit Ganzkörperkopftuch Einkaufstaschen von Aldi nach Hause und beschwören aus einem Korb höchstens noch eine AK47.

Im Großen und Ganzen hat Saudi-Arabien im ersten Golfkrieg den Irak unterstützt den Iran fertig zu machen. Zwar hat weder der Iran noch der Irak wirklich gewonnen, aber Saudi-Arabien hat es mal wieder irgendwie fertig gebracht aus der ganzen Sache mit noch mehr Kohle herauszukommen und einige Bündnisse mit den USA zu schließen, während die ganzen anderen Spinner sich die Köpfe einschlugen.

Der zweite Golfkrieg

Nach der Pleite im ersten Golfkrieg war der Irak total im Eimer: überall Schulden, 250tausend Tote und im Zuge besonderer geistiger Ausschweifungen hat Saddam gleich noch seine eigenen Zivilisten mit Giftgas bebombt. Doch wie einen die Geschichte lehrt, am Besten gegen Kriegsschulden hilft schließlich immer noch Krieg.

Diesmal musste das kleine Kuwait herhalten, dass schon vorher dem Irak mächtig ans Bein gepisst hatte, in dem sie ihr Öl billiger verkauften als alle Anderen. Allerdings fühlten sich durch diese Aktion sehr viele Staaten sehr stark bedroht. Der Irak gewann durch seine beiläufige Eroberung sehr viel Küstenlinie und damit die Chance den anderen arabischen Staaten kräftig das Geld abzusaugen. Die USA fürchteten um ihr Öl, die Saudis fürchteten um ihre Einnahmen und die gesamte UN fürchtete um die Gelder aus den USA. Unter dem Vorwand, das arme Kuwait aus der Tyrannei des Iraks zu befreien, begann der zweite Golfkrieg.

Wie es nicht anders zu erwarten war, merkte Saddam recht schnell, dass die Besetzung von Kuwait doch keine so gute Idee war. Nach einem gescheiterten Patt wurden die Iraker dermaßen zusammengestaucht, dass Saddam nach Hause gehen musste. Resultat: 240 tote Alliierte und um die 100.000 tote Irakis.

Der Irakkrieg

Die Achse des Bösen, nicht der Filmtitel vom neuesten TombRaider-Streifen, sondern Bushs erfolgreichster Geistesblitz seit dem Terminator-Senator und der Guantanamo Bay. 300tausend US-Amerikaner gingen zwei Monate gemeinsam auf die Jagd nach Saddams Massenvernichtungswaffen. Gefunden haben sie zwar keine, aber wenigstens reichlich Öl.

Saudi-Arabien sollte dabei eine wichtige Rolle spielen, war dann aber doch anderweitig beschäftigt und verweigerte den Amerikanern sämtliche Stützpunke auf saudischen Boden. Doublebush fand das natürlich gar nicht schön und hätte schon fast ein neues Mitglied für die "Achse" gefunden, doch mit gutem Zureden und reichlich Spenden ließen sich die Saudis doch noch überzeugen und die Schnitzeljagd konnte beginnen. Fortsetzung folgt...

Politik

Typisches Bild: Ein Mann wird gesteinigt, diesmal wegen Alkoholbesitzes.

Die Wahlmöglichkeiten sind in Saudi Arabien sehr umfangreich, entweder man wählt den König oder man lässt es. Kritik an der Regierung ist damit vergleichbar, dass man sich einen schönen jungfräulichen Stein aus der Wüste schnappt und sich so lange damit auf den Schädel einschlägt, bis sich diese Wahlmöglichkeit erübrigt hat.

Sollte man weiterhin etwas anderes wollen als der König, wird der Part des Steins freundlicherweise von einem Beamten der gutherzigen Monarchie übernommen. Ein Casino in Las Vegas ausrauben, mit anschließender anonymer Bestattung in der Wüste, ist harmlos dagegen.

Die Todesstrafe ist im Islam so eine Sache; wenn man seine Frau misshandelt, kriegt man eine neue, wenn man eine vergewaltigt, darf man sie behalten! Aber wehe man leiht seine Frau seinem Cousin aus, dann liegt man schneller unter dem Wüstensand, als man Allah akbar sagen kann. Als einziges noch schlimmer verfolgt wird Alkohol, du kannst die gesamte Kamelherde des Scheichs vergewaltigen, aber wenn du ein Bier trinkst, steinigt man dich live in den 8Uhr-Nachrichten. Diese Ideen wurden vom Westen übernommen, wo der Dummheit Schuldige in Shows wie „Ich bin ein Star - Haut mir auf's Maul!“ oder „DSDS“ zu Primetime medial und bei ersterer sogar körperlich hingerichtet werden.

Bevölkerung

Die meisten Saudi-Arabier wohnen in (Achtung Wortwitz!) malerischen Städten auf dem Land. Der Zeichner dieses Bildes idealisiert aber maßlos, hier fehlen nämlich jegliche Ölbohrtürme!

Über die Bevölkerung ist relativ wenig bekannt, das liegt daran, dass sie die eine Hälfte des Tages hinter einem Schleier und die andere Hälfte verschlossen in ihren Häusern hausen. Trotz dieser dünnen Quellenlage vermutet man, dass es sich bei den Bewohnern des Landes um Saudis handelt, es könnten zwar auch Araber sein, aber die leben bekanntlich auch wo anders.

Wenn man allerdings die Medienberichte über das Land für repräsentativ nimmt, besteht das Land aus Scheichs, das ist aber ebenfalls unwahrscheinlich, da das Land dann nur ungefähr 15 Einwohner hätte. Auch der kleine Cheat, die Pflanzenwelt in die Bevölkerung mit einfließen zu lassen, hilft wenig, die einzige dem Westen bekannten Gewächse, die mehr als 20 Zentimeter aus dem Boden ragen, sind die Ölbohrtürme. Wegen dieses großen Unwissens über Saudi-Arabien hat Indiana Jones für 2013 eine Forschungsreise in das Land angekündigt.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Saudi-Arabiens basiert auf schmutzigen Geschäften, meist mit klebrigen, dunklen Flüssigkeiten, was auch die Schwarzweißkariertfärbung der ursprünglich weißen Palitücher erklärt. Im Bezug auf den Ölhandel verfolgen die Saudis eine kluge Taktik, einer, der sonst nur Ärzte nachgehen: sich die Nachfrage nach seinen Gütern selber zu schaffen. Die landeseigene Fluglinie, über die nach arabischen Geflogenheiten jedes Land in der Gegend verfügen muss, wird hierzu instrumentalisiert. Immer wenn der Ölpreis wieder zu tief fällt, wird eine Maschine der Al-Quaida-Airlines auf Auslandsreise geschickt und reduziert ein wichtiges amerikanisches Gebäude in seiner Größe.

Saudi-Arabiens wirklich wichtigste Wirtschaftsanlage ist die Raffinerie, dual nutzbar stellt sie sowohl Gewinnung von Benzin als auch die Versorgung des Landes mit guten Schwimmbädern sicher. Wer braucht da noch Wasser?

Dies hat gleich mehrere Auswirkungen auf den Ölpreis. Als erstes wird massiv mehr Erdöl verbraucht, und zwar als

  • Benzin für die anfahrenden Feuerwehrautos
  • Kerosin für die sofort startbereiten Abfangjäger über New York
  • Schmiermittel beim Neubau der zerflogenen Gebäude
  • Kerosin für all die folgenden Auslandflüge in den Irak
  • Brandbeschleuniger bei den Lagerfeuern des Klu-Klux-Klans, wenn die mal wieder Öl ins Feuer gießen...

Außerdem bricht nach so einem kleinen Anschlag weltweit wieder Panik aus und in der weltweiten Verwirrung kann man ruhig mal ein bisschen was auf den Preis draufschlagen. Aber da es sich auf einem Bein bekanntlich schlecht steht, verdient Saudi-Arabien auch noch nicht schlecht am Tourismus. Durch gute Verbindungen mit der Chefetage einer populären Mainstreamreligion auf Basis regelmäßiger Menschenopfer gelang es, eine kleine Provinzstadt als Mekka der Islamfans zu präsentieren. Ja, genauso wie bei den Bäckern im Christentum (unser täglich Brot gib uns heute) zahlt sich diese Beziehung mit Milliardenumsätzen pro Jahr aus. Die Pilger kommen in Scharen und bringen ihr Erspartes mit.

Neben Öl und Tourismus hat Saudi-Arabien aber noch einige starke fertigende Gewerbe vorzuweisen. Da wäre zu einem die Produktion von Komparsen Kompässen. Dies ist extrem wichtig, da ein gläubiger Muslim ja jeden Tag mehrmals in Richtung Mekka beten muss. Da man aber mit jedem Schritt in Saudi-Arbabien seine Position gegenüber der heiligen Stadt verändert, bedarf es jedes Mal eines solchen Navigationsgerätes. Noch stärker boomt aber die Industrie der Flaggenhersteller. Diese müssen zwar morgens um 2 Uhr aufstehen, um bis zu den Demonstrationen am Nachmittag fertig zu sein, aber es lohnt sich. Man legt sich also am morgen einen Speicher an, und je nach weltpolitischer Lage geht man in den Keller und holt einen Tausendersatz der entsprechenden Landesflagge, und verkauft sie an wütende Demonstranten, damit diese die Banner verbrennen können. So geht das Tag für Tag, und die Saudis haben mit diesem Kreislauf ein richtig entspanntes Leben und eine leuchtende Wirtschaft, da bedarf es nicht einmal stattlich-staatlicher Hilfspakete ...

Kultur

Saudische Netzkultur in Reinkultur. Im Übersetzen der Fehlermeldung in die Sprache des Klassenfeindes zeigt sich Saudi-Arabiens grenzenlose Toleranz.

Will man die Kultur Saudi-Arabiens zusammenfassen, so kann man zu dem Schluss kommen, dass sie das exakte Gegenteil von der des Abendlandes darstellt – klar, wir sprechen hier ja auch vom Morgenland. Das liegt vor allem daran, dass die größte Gemeinsamkeit der Beiden, der McDonald, ja nicht mehr als us-amerikanisch gilt, sondern als Gesamtkultur der Welt. Im Gegensatz zum Land über dem großen Teich werden dort aber keine Schweine serviert. Die Saudis betrachten das Schwein nämlich als heilig, essen es daher nicht (welcher Katholik käme z.B. auf die Idee, den Papst aufzuessen?). Diese Verehrung des Schweins führt sogar so weit, dass es das Tier sogar bis zum Bestandteil des Landesnamens gebracht hat. Ein weiterer Gegensatz zur amerikanischen Leidkultur zeigt sich darin, dass hier nicht dick getunte Karren, sondern Unmengen an Shishas den Löwenanteil an den lustigen Treibhausgasen ausmachen.


Auch ist der gesellschaftliche Zusammenhalt viel stärker ausgeprägt als in dem imperialistisch-kapitalistischem Satansland über dem großen Teich. Das zeigt sich vor allem Freitags in der Moschee, oder bei großen Sportveranstaltungen. So zieht es jährlich Millionen von Menschen zum gigantischen Rundlauf um die Kaaba in Gedenken an die höchstwahrscheinlich beste Steinigung der Geschichte. Hier hatte ein Werfer namens „Allah“ aus dem Weltall heraus mit einem exakt quadratischen Stein mit modischem Tuch darauf den Propheten Mohammed gesteinigt. Die Amerikaner brauchen da immer noch Mexikaner, um ihre Stadien voll zu kriegen ...

Nur in einem einzigen, nahezu vergessenswertem Detail ähneln sich die Kulturen der beiden oben genannten Länder erheblich – der Haltung von Frauen. In Saudi-Arabien dürfen die bessere Hälfte der Männer das Haus nämlich nur mit einem gewaltigen, in modischem schwarz gehaltenen Schleier verlassen. In Amerika wird die Funktion des Schleiers durch intensives Tragen von Make-Up verkörpert. Auch die Quote der berufstätigen Frauen ist in beiden Staaten ungefähr vergleichbar. Dafür driften die Erziehungen der Kinder umso mehr auseinander, während in den USA eine Wischi-Waschi-Erziehung sondersgleichen mit vorgeschrieben Mindestnutzzeiten von PC und Fernsehen betrieben wird, praktizieren die Saudi-Arabier eine Erziehung, die den zu erziehenden schlank hält.

In Saudi-Arbaien gibt es nämlich kein Internet, die Browser können sich höchstens in der möglichst stylischen Darstellung der simpel gehaltenen Fehlermeldungen miteinander messen. Die Abstinenz dieses sonst weltweit so weit verbreitendem Mediums liegt vor allem daran, dass DSL-Leitungen unterirdisch verlegt werden müssen, und so Kollisionen mit den heiligen Ölpipelines nie ganz auszuschließen sind. Hauptgrund dürfte aber in der Erziehungspolitik zu suchen sein. Hier sollen die Kinder nämlich nicht faul zu Hause herumsitzen, sondern die staatlich subventionierten und daher kostenlosen Freiluftkinos nutzen. Durch den Weg dorthin und die saunaartigen Verhältnisse an der Luft draußen haben Saudi-Arabier nie Probleme mit Übergewicht.

Sport

So macht Kopf-In-Den-Sand-Stecken Spaß!

In Saudi-Arabien wird auch Sport getrieben, obgleich das wegen erdrückend hoher Temperaturen und indirekt proportionalem Wasserangeboten dazu doch eine recht gefährliche Angelegenheit darstellt. Deshalb sind vor allem Sportarten beliebt, wo man nicht sich selbst bewegen muss, sondern andere das für den Sportler erledigen, also Motorwagen und Pferde. Das ist dem Saudi durchaus zu empfehlen, vor allem wenn man sich zu Gemüte führt, was die Saudis so in anderen Sportarten zu leisten pflegen, nämlich nichts.

Als Beispiel sei da der Fußball zu nennen, in dem die Saudis regelmäßig Rekordleistungen abliefern – für die Gegner. Zwar könnte man die Unbeliebtheit des wilden Tretens noch als Symbol gegen die Verwestlichung deuten, dagegen sprechen aber die Unsummen, die für ausländische Trainer ausgegeben werden, diese werden häufiger auswechselt als die Spieler, nämlich nach jeder erfolglosen, aber selbst jeder erfolgreichen WM- oder Asien-Cup-Qualifikation. Geld schießt doch keine Tore! Gut, wenn man im ganzen Land gerade mal 11 Spieler auftreibt, ist das Auswechseln auch ziemlich schwer ...

Viele der eventuell guten Spieler gehen dem Team auch auf dem Weg durch die endlose Wüste verloren. Wenn auf dem schier ewigen Wegen durch das Land Sand ins Getriebe kommt oder einem das Benzin ausgeht und auch lustige Büchlein nicht mehr weiter helfen, bleibt nur eins, sich die Zeit bis zur nächsten Hilfe zu vertreiben – den Kopf in den Sand stecken.

„Welch ein fruchtbarer Platz - hier wächst sogar Gras, da musste einfach was sein!“ - ein Sieger beim Kopf-In-Den-Sand-Stecken

Da in muslimischen Ländern immer mal wieder Leute verschwinden, stellt oben genannte die am häufigsten vorkommende Sportart im Saudenland dar, im Gegensatz zu Europa, wo der Kopfstand selbst in einer Randsportart wie Turnen nur ein Leben als Subdisziplin zu fristen hat. Gewonnen hat man übrigens, wenn man angeschwärzt wird, sprich auf Erdöl trifft. Der Sieger gewinnt dann eine kleine Entdeckerprovision von einem seiner Sponsoren aus der Mineralölindustrie, die meist gerade so ausreicht, um die Kosten für die Rettung aus der Wüste zu bezahlen.

Da alle oben genannten Sportarten aber allesamt wenig Zuschauer auf sich zu ziehen vermögen, wird eine Sportart speziell gefördert, das Steinewerfen – andere Länder, andere Sitten! Die Förderung erfolgt vor allem durch kostenlose Zielbeschaffung, Doping und striktes Verbot von Glashäusern aller Art. Ja, auch in anderen autoritären Staaten trug Volkssport zur Verteidigung des Vaterlandes bei!

Militär

Wie jedes Land dieser Welt verfügt auch Saudi-Arabien über ein leistungsstarkes Militär, klar. Dies ist besonders wichtig in einer Region, in der man nie genau weiß, ob einem Amerikaner, somalische Piraten oder der Klimawandel als an die Wäsche wollen. Besonders zu bemerken ist der Stolz der Saudi-Arabier ob ihrer Streitkräfte, dieser geht sogar so weit, dass sie regelmäßig ausländische Besucher in ihre streng geheimen Waffenkeller mitnehmen, sich mit ihnen filmen lassen, das Video mit Stolz an Al-Jazeera schicken und die Besucher erst nach Monaten, wenn sie alle Exponate des Militärmuseums gesehen haben, wieder freilassen. Nebenbei lohnt sich das auch noch finanziell, die von den ausländischen Regierungen als Eintritts- bzw. Austrittsgelder erhaltenen Millionensummen eignen sich prima, um die Sammlung aufrecht zu erhalten, und sogar freundlicherweise den moslimischen Bruderländern etwas abzugeben.

Eine ebenfalls höchst beliebte Waffe ist der Sandsturm, er eignet sich bestens, um eine kleine Verwüstung anzurichten, gesteuert wird er übrigens von Allah, und zu dem hat Saudi-Arabien wie schon oben genannt ja beste Beziehungen. Auch Hahnenkämpfe sind in Saudi-Arabien äußerst beliebt, diese werden meist über den Ölhahn ausgetragen, eine genau so diplomatische wie effiziente Waffe. Als einzige traditionelle Waffe gibt es Steinewerfen.

Literatur

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Die selbsternannten Experten von Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.
  • „Verbrennungen in Saudi-Arabien: Vom Sonnenbrand bis zur Ehefrau“ - Wolfgang Schäuble
  • „Märchen aus 1001 und einer Nacht“ - Ob der Hochzeitsregeln begeisterter saudi-arabischer Konvertit
  • „Der Geist in der Flasche oder warum ich keinen Alkohol trinken darf“ - Saudi-Arabisches Innenministerium
                  Staaten in Asien
Paradoxerweise nach dem lateinischen Alphabet geordnet
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Länder, die so unwichtig sind, dass es bisher noch niemand für nötig hielt, einen Artikel über sie zu verfassen:
Warum machst du es nicht, 54.162.164.86?
Laos

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