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Kopulationsbettler

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Kopulationsbettler
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Systematik
Überfamilie: Virus
Familie: Bakterien
Unterfamilie: lästige linksdrehende
Bakterien
Art: Fußballvirus
Fortpflanzung: Phimose
Nächster Verwandter: Schweinische Bakterien
Wissenschaftlicher Name
Beggarius Copuli

(Charles Bukowski, 1977)

Vorkommen[Bearbeiten]

Der Kopulationsbettler (lat.: Beggarius copuli) ist ein hochinfektiöser Bakterienstamm und kommt in freier Wildbahn vor allem in Europa und Nordamerika vor. Er befällt Haus- und Wildtiere und in seltenen Ausnahmefällen auch Menschen. Eine Heilung ist praktisch nicht möglich.

Befallsstadien[Bearbeiten]

Ein ganzes Rudel Bakterien belagert das Lustzentrum des Wirtstiers von allen Seiten.

Der Bettler, wie manche Wissenschaftler den Kopulationsbettler verniedlichend nennen, überträgt sich auf dem Atemweg und/oder auf dem nicht jugendfreien Weg. Man unterscheidet vier verschiedene Phasen der Erkrankung durch den Bettler: Das Befallsstadium (oder auch "Inkubationszeit"), die Phase der Sehnsucht ("Inceurisationszeit"), die Phase der Dauerbrunft ("Inphallisationszeit") und letztlich die Phase der Kopulationssucht ("Exundhoppzeit").

Der Befall[Bearbeiten]

Der Kopulationsbettler dringt in ein Wirbeltier oder einen Menschen ein. Dort nistet er sich in den Blutbahnen ein und findet nach 2-5 Tagen seinen Weg zum Lustzentrum. Dazu nutzt er hormonelles Konzentrationsgefälle, das ihm sicher und stetig den Weg weist. Ist das Lustzentrum erst einmal infiziert, gibt es für das Tier/den Menschen kein Entrinnen mehr. Es/Er wird gänzlich und unwiederbringlich zum Nährboden für den Kopulationsbettler und wird der sogenannte "Wirt" *.

*Anmerkung: nicht zu verwechseln mit "Wirt (Gastronom)" (...allenfalls in Einzelfällen)

Anfangsstadium: Kopulationssehnsucht[Bearbeiten]

Ist das Lustzentrum eines Tieres vom Bettler befallen, zeigen sich bereits nach wenigen Tagen sehnsüchtige, als niedlich fehlinterpretierte Blicke. bei Hunden z.B. spricht man oftmals vom sogenannten "Hundeblick" oder "Dackelblick" - eine Fehleinschätzung! Es ist vielmehr der berüchtigte Bettlerblick.

Zwischenstadium: Dauerbrunft[Bearbeiten]

Das Wirtstier erlebt nicht mehr die natürlichen, zyklisch auftretenden Brunftphasen. Es stellt sich nach und nach ein Zustand der Dauerrolligkeit ein. Der Wirt entwickelt differenzierte Taktiken und Strategien zur Stimulation und zur Triebbefriedigung.

Endstadium: Kopulationssucht[Bearbeiten]

Mannigfache Kopulationen und unzählige Kopulationsversuche bestimmen den Tagesablauf des männlichen Wirtstiers, wobei die Wahl von Partnern immer willkürlicher wird. Oft müssen Hausschuhe, Tischbeine und Laternenmasten zur Stimulation als Partnerersatz herhalten. Der Tagesablauf der Wirtin ist hingegen von Hormonschüben und Scheinschwangerschaften geprägt. In der Folge laugt das Wirtstier in beiden Fällen mehr und mehr aus und verendet qualvoll an Austrocknung.

Aussehen[Bearbeiten]

Ein befallenes Hundeweibchen signalisiert seine devote Willigkeit

Den Bettler erkennt man allenfalls unter dem Elektronenrastermikroskop. Mit einer Größe von wenigen Nanometern bewegt er sich nahezu unsichtbar. Jedoch der notgeile Blick seines Wirtstiers verrät ihn. Weitere Aufschlüsse bei der Identifizierung erhält der Beobachter von der wilden, individuellen, eigentümlichen und stets lebhaften Bewegungsdynamik des Wirts und seiner steten Paarungsbereitschaft.

In Fachkreisen zählt der Bettler zu den am schwersten zu beobachtenden Bakterien, da er einerseits sehr klein ist und andererseits Forscher sehr oft von den enervierenden stereotypen Verhaltensmustern seiner Wirtstiere angeekelt werden.

Ein befallenes Hausschwein macht auf seine Erkrankung aufmerksam

Wirte[Bearbeiten]

Den Bettler findet man vornehmlich in folgenden Wirten:

Artverwandtschaft[Bearbeiten]

Nicht nur die Kopulationssucht wird viral übertragen, auch zahlreiche andere irreversible Landplagen kann man sich durch bakterielle Infektionen einfangen. Die nächsten Verwandten des Kopulationsbettlers sind u.a.

Kinderreime[Bearbeiten]

Um Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Bettlers und seiner Wirtstiere zu warnen, entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche mahnende Kinderreime. Hier eine kurze Auswahl (...und damit die Reime nicht langweilig werden, kommen bei jedem Neuladen des Artikels neue Beispiele...):

Zwei infizierte Schweine bei ihren gemeinsamen schweinischen Schweinereien
Vom Erwachen ( © J.W. Goethe 1822)[Bearbeiten]

Fühlst Du morgens Dich schon luschig,
Ziemlich wattig und auch wuschig,
hast Gedanken wie ein Schwein –
kannst Du schon Bettlers Opfer sein!

Warnung vor dem Bücken ( © Charles Bukowski 1963)[Bearbeiten]

Begehrt Dich plötzlich jedes Vieh
Liegt's an Beggarius Copuli!
Kann meist ein Hundeblick verzücken,
Dreh weg den Rücken! Niemals bücken!

Chronik einer Infektion[Bearbeiten]

Eine vom Kopulationsbettler befallene Katze (Zwischenstadium der Dauerbrunft) beim täglichen Geschäft

18. März: Tante Ursula (77) aus Bergisch Gladbach geht zum Veterinär ihres Vertrauens. Der stellt nüchtern und sachlich fest, dass Königspudel "Fiffi" (6) keinerlei Auffälligkeiten aufweist. Das Tier ist durch und durch gesund.
20. März: "Fiffi" wird auf einem morgendlichen Spaziergang von einer vorbeihuschenden Dackeldame infiziert.
Zwei Wochen später: Ursula spürt nachmittags im Fernsehzimmer bei der Sendung Barbara Salesch die rhythmischen Erschütterungen ihres Beistelltischchens. "Fiffi" hat sich augenscheinlich mit dem vertrackten Kopulationsbettler infiziert. Fünf Tempotaschentücher tun ihr Übriges, um den Schlamassel zu beseitigen.
Der Sonntag darauf: Besonders peinlicher Vorfall beim allsonntäglichen Kaffeekränzchen. Mathilde, Sophia, Gudrun und Ursula sitzen beim fair gehandelten nicaraguanischen Kaffee aus dem Eine-Welt-Laden, unterhalten sich angeregt, nippen von Zeit zu Zeit an einem Eierlikörchen und spielen eine Runde Bridge. Plötzlich, eine auffällige Erschütterung am Wohnzimmertisch. "Fiffi" macht sich am linken Tischbein zu schaffen. "Ich weiß gar nicht, was der Hund hat!". "Pfui Fiffi, böse!", "Na also, so eine Schweinerei!". Kaum hat "Fiffi" seine Umtriebigkeit mit dem Tischbein beendet, geht es weiter zum mauvefarbenen Fußhöckerchen. "Wuff!". Als nach einer knappen halben Stunde keine Besserung bei "Fiffi"s Möbelliebe eintritt, entschließen sich die Besucherinnen zu gehen. Tante Ursula behauptet in der Folge, ein Kopulationsbettler sei zweifellos der 11.September jedes Kaffeekränzchens.
Den Montag danach: "Fiffi" wird eingeschläfert.

Showtime: Kopulationsbettler und Wirtstier in Aktion[Bearbeiten]

Abschließende Warnung[Bearbeiten]

Die Stadtverwaltung Burgisch-Gladbach entwickelte dieses Warnschild, um arglose Passanten auf die Gefahren herumstreunender Wirtstiere hinzuweisen


Klein aber niedlich: Bakterien Kuriositäten unter dem Mikroskop: Viren und Bakterien

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Der Artikel Kopulationsbettler ist nach einer erfolgreichen Abstimmung mit dem Prädikat Gelungen ausgezeichnet worden und wird zusammen mit anderen gelungenen Artikeln in unserer Hall of Fame geehrt.

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