Giardien

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Giardien
Giardia-Mikrobild.jpg
Eine Giardie. Ist sie nicht possierlich?
Systematik
Ordnung: Einzelliger Abschaum
Familie: Kleine Mistviecher
Tribus: Pestilenzabkömmlinge
Gattung: Elendige Giardien
Wissenschaftlicher Name
--- (haben keinen verdient!)

(Arnold von Arsch, 1882)

Giardien sind eine Darmparasitengattung und zweifellos die nutzlosesten Lebewesen der Welt. Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben sie beispielloses Unheil angerichtet, so sind Giardien direkt oder indirekt verantwortlich für beide Weltkriege, die Sintflut, den Untergang von Atlantis, die spanische Inquisition, die Ermordung John F. Kennedys und die Gründung von RB Leipzig.

Entstehung[Bearbeiten]

Giardien entstanden vor allen anderen Lebewesen direkt aus dem Urschlamm. Vermutlich entwickelte sich das Leben anschließend noch einmal unabhängig von diesem Ereignis, sodass Giardien keine Gemeinsamkeiten mit allen anderen heute existierenden Lebewesen teilen. Unbekannt bleibt, an wem oder was die ersten Giardien parasitierten. Möglicherweise kompensierten sie das Problem des Mangels geeigneten Lebensraums, indem sie an schwefelhaltigen Gebilden aus gefrorenem Methan lebten. Oder es war ihnen einfach egal.

Die erste komplett fossil erhaltene Giardienkolonie wurde in einem primitiven Fisch gefunden, der aufgrund eines unheilbaren Darmverschlusses tragisch verstarb und die parasitären Untermieter mit in den Tod riss. Als wichtigste Erkenntnis entnehmen Paläontologen aus diesem Fossil, dass Giardien damals genauso nutzlos waren wie heute.

Vorkommen[Bearbeiten]

Diese speziell ausgebildete Parasitenspürkatze meldet lautstark einen Giardienfund in der Katzentoilette.
Giardien parasitieren an fast allen Tieren, die ein komplex gebautes Verdauungssystem haben, also zu gepflegtem Stuhlgang imstande sind. Grundsätzlich verhält sich die Menge der Giardien dabei proportional zur Größe des Darmes und Menge des Kotabsatzes. Gelegentlich wird die Giardienzahl jedoch auch durch überdurchschnittlich hohe Kotqualität nach oben getrieben. Besonders qualitätsreiche Exkremente werden zum Beispiel von Siamkatzen produziert. Ursache ist das außerordentliche große Maß an Erhabenheit dieser Tiere, das sich selbst auf ihren Enddarm erstreckt. Für Halter von Siamkatzen ergibt sich daraus die paradoxe Situation, ihre Tiere möglichst schlecht ernähren zu müssen, um so die Kotqualität künstlich zu drücken und einen Giardienbefall zu verhindern oder einzudämmen. Die qualitativ minderwertigste Scheiße weltweit produziert das Schnabeltier, was auf dessen primitive evolutionäre Stufe zurückzuführen ist. Hier wenden sich selbst Giardien angeekelt ab.

Die wahrscheinlichste Möglichkeit, sich mit Giardien zu infizieren, ist die Aufnahme kontaminierter Flüssigkeiten. Nachgewiesen wurden Giardien bislang in Grundwasser, Leitungswasser, Mineralwasser, Meerwasser, Wurstwasser, Kölnisch Wasser, Bananennektar, Silikon, Zement, Faltencreme, Insulinpräparat, Champagner, Antimaterie und Nutella. Vermutlich kommen sie aber auch in allen anderen Substanzen vor, die existieren. (Und möglicherweise sogar in einigen, die nicht existieren.)

Lebensweise und Wirkung[Bearbeiten]

Bei ihren Wirten verursachen Giardien heftige Magenschmerzen und übel riechenden Durchfall. Die Ursache hierfür ist teilweise ganz einfach die diabolische Natur der Giardien, teilweise ihr ausschweifender Lebensstil, welcher das Verdauungssystem von dessen Kernaufgaben ablenkt. Giardien durchschwimmen mit Hilfe ihrer Geißeln den gesamten Darmtrakt und bevölkern mit Hilfe einer ausgeklügelt konstruierten Bauchhaftscheibe jeden Quadratmillimeter der Darmschleimhautoberfläche, wo sie sich innerhalb kürzester Zeit millionenfach vermehren.

Um jeden Teil des Tierreiches dieses Planeten angemessen piesacken zu können, gibt es spezifische Giardienarten für jeden erdenklichen Wirt: So existieren in der Welt der Giardien nicht nur Spezialisten für Menschen, Hunde, Katzen oder Meerschweinchen, sondern auch für Krötenvipern, Rohrdommeln und Flachland-Viscachas; kurz gesagt, für jedes seltsame Viehzeug, das man sich überhaupt vorstellen kann.

Gegenmaßnahmen[Bearbeiten]

Ein Giardien-Schnelltest für den Hausgebrauch
Giardien bereits im Vorfeld eines Befalls zu bekämpfen ist nur möglich, indem man die Wasser- und Nahrungsaufnahme komplett einstellt. Dies führt jedoch meist zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Austrocknung der Mundhöhle und Tod.

Ist ein Giardienbefall einwandfrei nachgewiesen (Test siehe Abbildung. Der rote Strich zeigt ein positives Ergebnis an. Der blaue Strich hat keine Bedeutung und dient zur Verwirrung.), muss auf der Stelle ein erhöhter Konsum von Pepsi-Cola erfolgen, da dies die einzige bekannte Substanz ist, welche Giardien wirksam abtötet. (Ob diese Empfehlung der Wahrheit entspricht oder aufgrund eines Merchandising-Vertrages der Weltgesundheitsorganisation zustande kommt, konnte bis heute noch nicht abschließend geklärt werden.) Konfrontationen mit Laserstrahlen oder elementarem Chlor überstehen sie hingegen problemlos. Weitaus wichtiger für dauerhaften Erfolg ist jedoch eine konsequente Umgebungsbehandlung, denn Giardien können sich überall befinden. Zur wirkungsvollen Bekämpfung müssen alle mit Giardien in Berührung gekommenen Gegenstände abgewaschen, saubergeleckt, mit Desinfektionsmittel behandelt, in Plastiktüten verstaut, in mikroskopisch kleine Stücke zerhäckselt, mittels eines Flammenwerfers eingeäschert und schließlich mit einer Trägerrakete in den Orbit geschossen werden.

Zitate[Bearbeiten]

  • „Er aber, sag’s ihm, er kann mich am Arsche lecken, aufdass er Giardien bekomme!“ Götz von Berlichingen
  • „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber unzählig viele winzige Schritte für eine Giardie.“ Neil Armstrong
  • „Ich habe einen Traum: Eine Welt ohne Giardien!“ Martin Luther King
  • „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Anzahl der existierenden Giardien. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.“ Albert Einstein
  • „Hasta la vista, Giardie!“ Exterminator
Wikipedia.PNG
Die Exkrementexperten von Wikipedia haben eigene Kotproben entnommen.
Klein aber niedlich: Bakterien Kuriositäten unter dem Mikroskop: Viren und Bakterien

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