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Ebola

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Ebola

Regenwurm1.jpg

Name Ebola moribus pluribus
Gattung Fifaviridae
Aussehen fadenförmig
Vorkommen im afrikanischen Busch, 30519 Hannover, Bernwardstraße 3
Herkunft vermutlich aus Flughunden
Geschmack faserig, ähnelt Menschenfleisch
Überlebensrate 50:50:50 (entweder man überlebt, oder man stirbt, oder beides)
Größe 0,0475 nm
Zusammensetzung ssRNA linear (linksdrehend) oder (rechtsdrehend)
Genomgröße ca. 19.000 Basen

Ebola ist der Name eines wurmartigen Virus, welches sich ganz heimtückisch in der DNA höher entwickelter Lebensformen festbeißt. Die scharfkantigen Bissspuren führen letztlich zu schwerwiegenden, blutenden, Verletzungen, die ultimativ zum Tode des befallenen Patienten führen können.

Verbreitung und Herkunft[Bearbeiten]

Die Würmchen halten sich besonders gerne in warmen Wasserstellen auf, weshalb sie sich als Lieblingsort Afrika ausgesucht haben. Aus dem Wasser werden sie typischerweise durch Tiere aufgenommen, die es mit der Hygiene nicht so genau nehmen. In diesen befallenen Wirten können sie die Viren ungestört vermehren. Bereits kleinsten Mengen des verseuchten Wassers können enorme Wirkung entfalten und reichen aus, um von Ebola befallen zu werden. Auch durch ungeschützen Aufenthalt in, mit Ebolaviren verunreinigtem Regen, kann es zur sogenannten Tröpfcheninfektion kommen. Zudem wird eine Erkältung billigend in Kauf genommen.

Als bevorzugte Wirtstiere werden kleine Wirbeltiere und vor allem Flughunde angenommen. Ein Übertritt der Artengrenze auf dem Menschen erfolgt schließlich entweder durch Biss oder Verzehr von ungenügend gekochtem und befallenem Tierfleisch. In der gediegenen westlichen Küche passiert so etwas natürlich nicht, hier passt der Küchenchef selbstverständlich gut auf, dass das Essen hygienisch einwandfreizubereitet wird. In der traditionellen afrikanischen Cousine sieht die Sache gänzlich anders aus. Hier gilt eine freilaufende Baummade als Delikatesse und lauwarmes Flughundgehirn ist ein beliebtes Amuse busch bouche.

Diagnose[Bearbeiten]

Zwei Ebolaviren beim Balztanz. Falschfarbendarstellung

Die Diagnose einer Ebola Infektion erfolgt hauptsächlich durch Übertragung auf das behandelnde medizinische Personal oder enge Verwandte der betroffenen Person. Zeigen sich bei einem oder mehreren der genannten Personen innerhalb weniger Tage Ebola-Symptome, kann man sicher davon ausgehen, dass der ursprüngliche Patient die Krankheit ebenfalls hatte. Weitere Möglichkeiten sind Raten, Würfeln oder Kaffesatzlesen. Für diese Methoden ist allerdings speziell geschultes Personal notwendig, welches in den betroffenen Gebieten meist nicht anzutreffen ist.

Die WHO stuft Ebola als moderne Geissel der Menschheit ein [1], vergleichbar nur mit der Ice-Bucket-Challenge, der NSA und Vladimir Putin. Um die weitere Verbreitung des Virus aufzuhalten, starteten die Vereinten Nationen eine internationale Aufklärungskampagne unter dem griffigen Motto: „Eine Ebolainfektion am Morgen kann Ihnen ganz schön den Tag versauen!“. Auch die amerikanischen Center for Disease Control (CDC) haben die Gefährlichkeit erkannt und warnen die Bevölkerung vor ungeschützem Sex mit Betroffenen [2]. Damit sollte laut den beiden Organisationen eigentlich alles „in Butter“ sein [3].

Es gibt verschiedene Ebola-Stämme, die vermutlich durch horizontalen Gentransfer auseinander hervorgegangen sind. Besonders unangenehm ist der Zaire Demokratische Republik Kongo–Ebola Stamm, vor allem wegen seines langen Namens.

Symptome[Bearbeiten]

Geschmacklos und gefährlich! Ebola Internethype

Da sich die Würmchen besonders gerne in Herz, Lunge, Leber und dem Magen-Darm-Trakt aufhalten, sind innere und äußere Blutungen, Husten, Fieber, Übelkeit und Magenkrämpfe Hinweise auf Ebola. Hohes Fieber einhergehend mit Blutungen wird in der Fachwelt auch hämorrhagisches Fieber genannt. Sollten sich ein oder mehrere dieser Beschwerden einstellen, ist schnellstmöglich ein Arztbesuch angesagt oder die nächste Zoohandlung aufzusuchen. Wenn man Glück hat, hat man sich trotz der beschriebenen Symptomatik nur eine harmlose Malaria, Pest, Lepra oder Syphilis eingefangen. In seltenen Fällen kann es sogar zu einer chronischen gallopierenden Arschlappenfäulnis kommen. Dann ist man dann echt angeschissen.

Behandlungsmöglichkeiten[Bearbeiten]

Ein Problem bei der Behandlung ist die standhafte Weigerung der Landbevölkerung auf die Versprechen der westlichen Schulmedizin zu hören und sich lieber vom dorfeigenen Heiler, mittels traditioneller Methoden, behandeln zu lassen. Hier kommt häufig eine rauchbasierte Behandlung zur Anwendung, die allerdings bei vielen Probanden zu späteren Lungentumoren führt. Die ursprünglich praktizierten Waschmethoden mittels Eiswasser führten nicht zum gewünschten Erfolg, einzig das Fieber konnte durch die Abkühlung temporär gelindert werden.

Klassischerweise wird Ebola durch die Gabe von einer Anti-Ebola-Pille in der westlichen Medizin behandelt. Durch eine zeitnahe Therapie läßt sich die Sterblichkeit so von ca. 50% auf knapp die Hälfte aller Betroffenen senken.

Vorläufige experimentelle Behandlungen mittels Fäkaltransplantation scheinen zu Linderung der Magen-Darm-Symptomatik führen. Diese darf jedoch nur durch speziell höchstqualifiziertes medizinisches Personal vorgenommen werden. Auf jeden Fall soltte man ausreichen Taschentücher bereithalten. Eine, hermetisch von der Aussenwelt abgeschlossene, Isolierstation kann auch nicht schaden.

Impfstoffe[Bearbeiten]

Momentan sind keine Impstoffe vorhanden, die Biotechindustrie arbeitet jedoch auch nicht mit Nachdruck daran. Solange das Problem auf ein kleine, unbedeutende, Weltregion beschränkt bleibt ist schließlich alles in Butter. Als positiven Nebeneffekt für die reichen Industrienationen werden Pauschaulurlaube in die betroffenen Regionen auch für einkommensschwache Schichten erschwinglich. Wer möchte nicht gerne unberührte Wälder, exotisches Kulinarik sowie fremdartige Sprachen und Kulturen für kleines Geld geniessen. Das gibt es zwar auch alles auf der schwäbischen Alp, da kostet es aber eben ordentlich viel mehr und ist weniger prestigeträchtig als eine Flugreise auf einen anderen Kontinent. Das gesteigerte Tourismusaufkommen hilft letztendlich auch den betroffenen Ländern bei der Bewältigung der Seuche. Ein Win-win-Szenario.

Die momentan grassierende Seuche von 2014 stellt eine willkommene Abwechslung im schnöden Alltag der Pharmaindustrie dar. Keine langwierigen Phase-III Tests von Medikamenten, die sowieso nicht wirken. Hier lassen sich alle Giftcocktails direkt und ohne Umwege über bürokratische Zulassungsverfahren direkt am (noch) lebenden Versuchskanninchen Patienten testen. Was kann schöner sein als das fiebrige Lächeln eines dankbaren Probanden, der andernfalls ohnehin dem Tod geweiht ist. Und vielleicht geht es ihm ja nach der Gabe des Wirkstoffs besser, was wiederum ein seeliges Lächeln auf das Gesicht des zuständigen CEOs zaubern würde. Und was kann noch schöner sein als das?

Referenzen[Bearbeiten]

  1. WHO: "Ebola ist für Afrika, was Wowereit für Berlin war.", medical Bulletin 2014, USA
  2. CDC: "Ebola, klein, hässlich und zu nichts zu gebrauchen.", Bäckerblume 8/2014, USA
  3. Problemos Verdrängopollos (WHO Koordinator, Westafrika): "Ach, Ebola, alles halb so wild!", Interview, die ZEIT, 10.08.2014
Klein aber niedlich: Bakterien Kuriositäten unter dem Mikroskop: Viren und Bakterien

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Virus: eins dieser fiesen, stacheligen Biester!