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Verwandtschaft

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Verwandtschaft ist merkwürdige Angelegenheit, die dadurch entsteht, dass zwei Menschen es nötig finden, irgendwelche Ringe zu tauschen und / oder kleine Quälgeister in die Welt zu setzen. Es wird zwischen folgenden Verwandtschaftsverhältnissen unterschieden:

Nahe Verwandtschaft

Nahe Verwandtschaft sind die Verwandten, die nicht mehr als, sagen wir, 100km vom eigenen Zuhause entfernt wohnen. Das sind also in der Regel Geschwister, Eltern, Kinder, Oma und Opa, Tanten und Onkelz. (Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.)

Einfache Präfixe

Zu beachten ist folgende etymologische Besonderheit: Eine Oma kann auch Großmutter genannt werden. Daran sieht man, dass das Präfix groß bedeutet, dass man eine Generation weiter nach oben gehen muss. Analog bedeutet das Präfix klein dann natürlich, dass man eine Generation weiter nach unten gehen muss: Die Mutter ist dann beispielsweise gleichzeitig die Kleinoma. Interessant ist dies, wenn man es auf die Geschwister bezieht: Der Bruder beispielsweise ist gleichzeitig Kleinvater, die Schwester Kleinmutter.

Wenn man Kinder hat, dann ist sein Sohn gleichzeitig sein Kleinenkel, die Enkelin ist auch eine Großtochter. Für Verwandtschaftsverhältnisse, die weiter auseinander liegen, braucht man noch mehr Präfixe:

Doppelte Präfixe

Das Präfix ur wird verwendet, um noch beliebig viele Generationen dazuzuzählen/abzuziehen: Die Urgroßmutter ist die Mutter der Großmutter und die Großmutter der Mutter, und meistens auch noch die Mutter der Porzellankiste. In seltenen Fällen kann die Urgroßmutter auch die Mutter des Großvaters oder die Großmutter des Vaters sein.

Dasselbe gilt auch für das klein-Präfix: Der Bruder ist gleichzeitig der Urkleinopa usw. Interessanterweise ist man auch selbst sein eigener Urkleinopa bzw. seine eigene Urkleinoma (kommt auf die Ausstattung zwischen den Beinen an). Analog dazu kann man auch sein eigener Urkleinenkel oder seine eigene Urkleinenkelin sein.

Tanten und Onkel

Hier wirds schon komplizierter: Eine Tante ist meistens die Tochter der Großmutter und damit auch die Großtochter der Urgroßmutter. Logischerweise kann man sie deshalb auch Kleinoma nennen, obwohl sie nicht seine eigene Mutter ist. Die Kinder der Tante sind damit auch Urkleinomas oder Urkleinopas - jedoch keine Kleinväter / Kleinmütter, denn die müssen ja von Vater und Mutter abstammen.

Eine Tante kann aber auch nur die Frau eines Onkels, der sein eigener Kleinopa ist, sein. Damit hat sie Eltern, die nicht seine eigenen Großeltern sind. Deshalb nennt man diese dann Großtante und Großonkel. Nach genauerer Überlegung treffen diese Bezeichnungen aber auch auf seine eigene Großeltern zu, da diese ja die Eltern der Tante / des Onkels sind. Ergo könnte man seinen Vater auch Kleingroßonkel nennen, und seine Schwester Urkleingroßtante. Andersherum ist ein Onkel natürlich auch ein Kleingroßvater und eine Cousine dann eine Urkleingroßmutter.

Ferne Verwandtschaft

Ferne Verwandtschaft sind die Verwandten, die weit weg wohnen und von denen man oft noch nie etwas gehört hat, die einem aber irgendwann völlig überraschend zig Millionen vererben. Insofern kann es ganz sinnreich sein, etwas über dieses Verwandtschaftsverhältnis zu wissen:

Grade

Die Anzahl der Grade, über die man mit irgend jemandem verwandt ist, zeigt an, wie weit man auf dem Stammbaum emporklettern muss, um mit der entsprechenden Person verwandt zu sein. Dazu einige Beispiele:

Ein normaler Vater ist ein Vater 1. Grades, weil das eben so ist. Der Onkel beispielsweise ist ein Vater 2. Grades, weil man eine Generation weiter hochklettern muss - über die Großeltern - um zu ihm zu kommen. Deshalb zählt man zu der 1 vom Vater noch 1 dazu, und damit kommt man überraschenderweise auf 2. Schwierig ist das ganze, weil die Tante ja auch noch gleichzeitig die Kleinoma ist und man genau aufpassen muss, wie die Präfixe angeordnet werden müssen (eine Großtante ist beispielsweise eine Groß-Mutter 2. Grades, nicht aber eine Großmutter 2. Grades, weil das wäre die Schwester der Großmutter oder des Großvaters. Kapiert?)

Weiterhin wäre eine Kleincousine (also die Tochter einer Kleintante) eine Klein-Schwester 2. Grades und gleichzeitig eine Kleinschwester 2. Grades, da es beides mal über die Großeltern geht. Die Großtochter (also Enkelin) einer Tante 2. Grades wäre dadurch eine Kleinschwester 3. Grades, weil man den Umweg über die Urgroßeltern machen muss. Das wäre ja alles noch einleuchtend, wäre da nicht der große Kleinvater der Verwandtschaft, die...

Schwägerschaft

Zu dem Fluch der Schwägerschaft kommt man, sobald ein Bruder oder eine Schwester auf die schwachsinnige Idee kommt, zu heiraten.

Einfache Schwägerschaft

Ein Schwager ist also nichts anderes als der Mann der Schwester (oder neuerdings auch der Mann des Bruders). dessen Eltern sind dann die Schwiegereltern. Sollte der Schwager eine Urkleingroßmutter 2. Grades haben (was durchaus vorkommt), dann wäre das die Schwiegerurkleingroßmutter 2. Grades. Ist also gar nicht so kompliziert.

Schwägerschaft kann nicht nach oben gehen, weil - katholisch gesehen - die Eltern ja bereits verheiratet sind. Allerdings kann Schwägerschaft durchaus nach unten gehen. Wenn beispielsweise der eigene Kleinenkel eine Frau heiratet, die eine Großtante hat, dann wäre das die Kleinschwiegergroßtante. Die Grade, über die das alles passiert, werden notfalls auch dazugerechnet, so ist etwa die Tante zweiten Grades des Mannes seiner eigenen Kleinschwester 2. Grades (= Kleincousine = Tochter der Cousine) die Kleinschwiegerkleinoma 2. Grades 2. Grades (Der Mathematiker würde sagen: Die Kleinschwiegerkleinoma 4. Quadratgrades).

Schwippschwägerschaft

Nun kann es natürlich vorkommen, dass die Frau des Bruders etwa eine Schwester hat. Diese ist dann die Schwippschwägerin. Dasselbe gilt für die Frau des Bruders seines Ehepartners. Im ersten Fall haben Schwager und Schwägerin dieselben Eltern, also ist dann eine Schwiegeroma mit einer Schwippschwiegeroma identisch. Im zweiten Fall sieht es anders aus: Da hier die Schwippschwägerin nur die Frau des Schwager ist, ist ihre Kleinoma nicht identisch mit der Kleinoma des Schwagers, sondern ist die Schwiegerkleinoma des Schwagers. Damit ist es seine eigene Schwiegerschwiegerkleinoma - oder eben seine Schwippschwiegerkleinoma.

Wenn der Schwippschwager einen Schwippschwager hat, so kann man diesen wahlweise als Schwippschwiegerschwippschwager oder Schwiegerschwippschwippschwager bezeichnen. Es kann vorkommen, dass der Schwiegerschwippschwippschwager identisch ist mit dem Bruder oder sogar mit einem selber.

Angenommen, sein eigener Kleinbruder 2. Grades (= Neffe) hätte eine Frau, deren Schwester einen Mann hat, und dieser hätte eine Kleintante 2. Grades, dann wäre dies also die Kleinschwippschwiegerurkleinoma 4. Quadratgrades. Spätestens hier hat man vor einem Jahrhundert endgültig Schluss gemacht, doch in unserer postmodernen Zeit gibt es noch ein kleines Sahnehäubchen obendrauf, die...

Halbverwandtschaft

Halbverwandtschwaft entsteht, wenn jemand aus der Verwandtschaft jemanden heiratet, der eigentlich schon verheiratet sein sollte, oder irgendwas in der Richtung. Wenn zum Beispiel die Mutter heiratet (nachdem sie einen gezeugt hat), dann ist der glückliche Mann der Mutter sein Stiefvater. Wenn nun dieser Stiefvater aufgrund eines undichten Kondoms bereits Kinder hat, so sind dies die eigenen Halbgeschwister (auch Stiefgeschwister genannt, um die Komplexität zu erhöhen). Dabei kann es beispielsweise passieren, dass der eigene Halbbruder gleichzeitig der Stiefschwiegerschwippschwippschwager ist. Man selbst ist dann der eigene Stiefschwiegerschwippschwipphalbschwager.

Dies führt nun zu wirklich komplizierten Verhältnissen. Wenn zum Beispiel sein Kleinonkel 2. Grades heiratet und dessen Ehegattin bereits eine verheiratete Tochter hat, deren Mann einen Bruder, der eine Frau geheiratet hat, dann wäre dies die Stiefkleinschwippschwiegerurkleinoma 2. Grades. Bleibt nur noch die Frage, ob man der etwas zu Weihnachten schenken muss...

Siehe auch

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