Schaf

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Sprichwörtlich furchtbar fruchtbar

Das Schaf ist eine Nachzüchtung eines vor allem bei Kindern beliebten Stofftieres aus einer Ziege und einem mit Schimmel infiziertem Wollknäuel und stellt somit die erste natürliche Lebensform dar, die einem künstlichen Produkt nachempfunden wurde. Eine spezielle Unterart des Schafs stellt das Schwarze Schaf dar.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Versuche[Bearbeiten]

Zwar kein Schaf, dafür ein Rasen-Mäher

Das Schaf ging im Jahre 1585 ursprünglich aus dem Versuch des Wilhelm Herschel hervor, ein perfektes kommunikativ begabtes System zur Beruhigung von unzufriedenen Kindern zu entwerfen. Hierzu machte er Experimente mit Wollschimmelanhaftungen, mit denen er Gehirne von Ziegen impfte. Die Experimente erwiesen sich jedoch als kontraproduktiv, da die entstandenen Wesen lauter als jedes bekannte Kind schrien.

Spätere Versuche, rein künstliche Wesen zu erzeugen, die wegen sonstiger Verletzungsgefahr der lieben Kleinen mit einer dicken Wollschicht versehen waren, zwar einem verniedlichenden kindheitlichem Schema entsprachen und ein Grammophon als Innenleben hatten, erbringen heute Höchstpreise bei Sammlern, konnten Kindern jedoch nur kurzfristig helfen, da die Stofftiere bereits nach kurzer Zeit in Ermangelung des Reißverschlusses geschlachtet werden mussten, um die Platte mit den Gute-Nacht-Melodien zu wechseln und bei zart besaiteten Seelen Horror- und Mordphantasien schürten. So musste eine andere Lösung her.

Durchbruch[Bearbeiten]

Mit dem Aufkommen der Mikrobiologie gelang endlich in den vierziger Jahren der Durchbruch, in dem man erfolgreich die DNS gemeiner Wollknäuelschimmelextrakte mit den von Ziegen kreuzte und bald darauf das erste Schaf in hermetisch abgeschirmten Labors entstand. Nun war man sich aber wie bei vielen anderen Fällen von Neozoen nicht im klaren darüber, welch katastrophale Auswirkungen es bei der anschließenden Verbreitung haben würde.

Zwar konnten unzählige Kinder- und auch Erwachsenenseelen durch das Zählen und Streicheln immer größerer Heerscharen von Schafen zufriedengestellt werden. Andererseits stellte man aber fest, dass Schafe im Grunde nie zu fressen aufhören und riesige Grasflächen in kurzer Zeit in unfruchtbare Wüsteneien verwandeln. Deshalb wurden Millionen von Tieren in Gegenden verbracht, wo dieses Verhalten damals den Großteil der Weltbevölkerung noch nicht störte: z.B. nach Island, Neuseeland, Australien oder Großbritannien.

Gerüchte[Bearbeiten]

Durch Werke englischer Landschaftsmaler hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die heutigen Genschafe bereits vor Jahrhunderten als Nutzvieh gehalten wurden. Intensivere Untersuchungen stellten aber heraus, dass es sich bei diesen Gemälden um Teilfälschungen initiiert von Gentechnikbefürwortern handelte, die ihrem Tun nur den Heiligenschein der Neuzüchtung einer ausgestorbenen Rasse verleihen wollten, zumal ohnehin bis jetzt noch kein Schaf gefunden werden konnte, das älter als 35 Jahre ist.

Als natürliche Feinde der Schafe gelten einzig Griechen, die sich aus Schafen Schafskäse brauen und der mysteriöse Schafsmörder von Pesch.

Biologie[Bearbeiten]

Äußeres Erscheinungsbild und Sinne[Bearbeiten]

Ganz auf ein putziges Äußeres getrimmt, besteht die äußere Schicht aus speziell designter Wolle, um es vor Stürzen aus seinem unsicheren Gang heraus zu schützen, obschon weiche Wiesenflächen zu seinem angestammten Lebensbereich gehören. Es besitzt ein besonders gut ausgeprägtes Geruchsorgan, ist aber farbenblind und kann nur Grüntöne auseinanderhalten.

Verdauungstrakt[Bearbeiten]

"Entscheidend ist das, was hinten rauskommt..."

Der Verdauungstrakt ist der Teil, der am stärksten an das Charakteristikum eines aggressiven Schimmelpilzes, seines genetischen Vaters, erinnert. Wie bösartige Karzinome bilden sich im Körper des Schafes immer mehr und mehr Darmwindungen, die das Tier in immer drastischere Fressorgien zwingt, damit noch ein Sättigungsgefühl erreicht werden kann. Dieses Ausbreitungspotential findet auch durch das Rektum kaum Begrenzung und sondert sich dann in übelriechenden schwarzen Ballen bei Schritt und Tritt ab, um im Körper des Tieres wieder nachzuwachsen.

Verpuppung[Bearbeiten]

Diese innere Kraft fordert alljährlich gegen Herbst den Tribut einer notwendigen Verpuppung. So wird, allerdings meist mit Hilfe des (mitleidigen) Menschen die äußere Hülle abgestoßen, damit das Tier einige Zeit beschwerdefrei weiter wachsen kann.

Fortpflanzung[Bearbeiten]

Auch hier ist die Patenschaft des Pilzes gut zu erkennen, da das gemeine Genschaf so fruchtbar ist, dass es sogar allein Nachkommen zeugen kann und so selbst unter schlimmsten Umweltbedingungen fortbesteht.

Mutation[Bearbeiten]

In seltenen Fällen werden Schafe auch bei nicht hinreichender Scherung zu fliegenden Schafen.

Wissenschaftlich ungeklärte Fragen rund ums Schaf[Bearbeiten]

Warum frieren Schafe nicht?
  • Finden schwule Schafe andere (männl.) Schafe eigentlich so richtig schaf?
  • Wie hoch ist in sog. "städt. Problembezirken" die Beschafungskriminalität unter schwarzen Schafen?
  • Sollten Vegetarier eigentlich ohne Gewissensbisse das Kartenspiel "Schafskopf" spielen dürfen?
  • Wie viel Prozent der dt. Imbissbudenbesucher bestellen den Döner mit den Worten "einmal mit alles und schön Schaf?"
  • Wer komponierte das bekannte Kinderlied "Schaf, Kindlein, schaf"?
  • Wer kam auf die Scheiß-Idee, die Viecher mit Perwoll zu waschen?
  • Wer zum Teufel steckt die armen Dinger in die Mähmaschine

Last but not least:

  • Welche EU - Verordnung regelt eigentlich die maximale Krümmung von in den freien Waren-Verkehr gebrachten Schafen?

Siehe auch[Bearbeiten]

Tierkreiszeichen
Chinesische Tierkreiszeichen