Karneval

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Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel behandelt die Jahreszeit zwischen Herbst und Winter; für das Säugetier siehe Karnewal.

Als Karneval bezeichnet man eine total jecke Jahreszeit, gefeiert im Rheinland und der Pfalz, wo sich die Leute die Hucke vollsaufen, aber auch eine Krankheit, den Karnevalismus. Der Karneval wiederholt sich jedes Jahr. Man kann ihn ignorieren, muss es aber nicht. Sichere Anzeichen für den Karneval sind ein Überangebot an sogenannten Karnevals-Sendungen in ZDF, GEZ und den anderen dritten Programmen des Fernsehens sowie der Umstand, dass man sich durch Verkleidungen sowohl zur Wand als auch zum Affen machen kann (oder beiden zusammen).

Auf dem Rosenmontagszug laufen völlig besoffene Menschen aller Bildungsschichten in peinlichem Outfits (wobei dies auch bei einigen Gruppen außerhalb von Karneval zutrifft) ziellos und völlig desorientiert durch die Gegend bzw. liegen an den Straßenrändern. Das Ende des Karnevals wird meist durch Aschermittwoch gekennzeichnet.

Für richtig harte Jecken und Karnevalisten gibt es die "Fünfte Jahreszeit" nicht, sondern nur Eine, diese dauert in der Regel vom 01.01 bis 31.12 (im Schaltjahr einen Tag länger).

Ursprung des Karneval[Bearbeiten]

Erste bildliche Überlieferung etwa 523

Der Karneval entstand etwa um das Jahr 450 n. Chr. in Bremen, wurde jedoch bald den späteren Hanseaten geraubt und ins Rheinland übertragen. Im Land an der Weser anfangs noch als heidnisches Opferritual betrieben wurde der Karneval im Laufe der Zeit zu einem primitiven Trinkgelage von gemeinen Rheinländern umgestaltet. Der erste rheinische Karnevaler König Karl Jecke putschte sich am ersten Rosenmontag, dem sogenannten Blutsonntag (30.02.1312) an die Macht. Um sich bei seinen Untertanen beliebt zu machen, erfand er die Tradition des Faschingsumzugs und der drei tollen Tage, an denen jeder so richtig Dampf ablassen durfte. Da die adelige Führungsriege des Rheinlandes durch den oft zu starken Konsum alkoholischer Getränke nicht mehr in der Lage gewesen ist, die Geschicke ihrer Bürger zu lenken, erfand man kurzerhand temporär-stellvertretende Posten wie Dat Funkmariesche oder Prinz-Karneval.

Karneval und Kreuzzüge[Bearbeiten]

Die Tradition des Umzuges geht auf das Jahr 1191 zurück, als Papst Urban IV die europäische Christenheit zur Befreiung der Heiligen Stadt Jerusalem aufrief. Von Urban unbeachtet fiel der Ruf auf den 11.11.1111, ein Datum welches sich heute noch in der karnevalistischen Kalendersystematisierung wiederfindet (vgl. dazu auch Fasnet). Nachdem der Aufruf aus Rom das Rheinland erreichte, brachen sofort enorme Menschenmassen auf, um in Tarnanzügen die Heiden aus der heiligen Stadt zu vertreiben. Besonders gefürchtet waren die "Kamelle-Kanonen", mit denen die Besatzer so lange beschossen wurden, bis sie aufgrund von Überzuckerung und Kariesbefall aufgeben mussten. Die Kamelleeinheit bezog ihren Namen übrigens daher, dass die einheimischen Araber ihnen behöckerte Reittiere anboten, die dort "Dromedar" genannt wurden. Das Wort war den Rheinländern jedoch zu schwierig, und mit dem Kommentar "Wat, seid er jeck? Dot kann sisch doch niemand merke, mir nennen die Kamelle!" wurden die Tiere prompt umbenannt, und sind heute noch aufgrund eines Schreibfehlers in der Überlieferung im deutschsprachigen Raum als Kamele bekannt. Es gibt sogar einen eigenen Wissenschaftszweig für sie!

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