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England

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The great Kingdom of Fish'n'Chips

Schäfchen.jpg

Wahlspruch: Darling, where's the Fish and chips?"

Amtssprache Englisch
Hauptstadt Longdong
Staatsoberhaupt Queen
Staatschef Cameron Diaz
Staatsform ungefähr dreieckig
Nationalfeiertag 24.12., Offal Pasty Day
Fläche -34.523 km²
Einwohnerzahl 52 Mio. (ohne Schafe)
Bevölkerungsdichte 30 Fish'n'Chips-Stände pro Straße
Währung Ehemalig Pfund, heute Kilogramm
Zeitzone Greensandwich
Nationalhymne God save the Queen
Kfz-Kennzeichen FISH n CHIPS
Internet-TLD .fish.n.chips.co.uk
Nationalgericht Fish'n'Chips
Nationaldroge Orangenmarmelade

England ist ein Teil von Europa, der zu Experimentalzwecken abgetrennt wurde, um dort bizarre, für Normalbürger unzumutbare Formen des menschlichen Daseins in einer kontrollierten Umgebung zu testen und das Verhalten der Betroffenen zu studieren. Hierdurch ist es möglich, viele unschöne Erfahrungen vom europäischen Kontinent fernzuhalten. Die sogenannten Engländer (siehe Artikel) sprechen mit einer Wahrscheinlichkeit von ≥50% Englisch.

Geographie[Bearbeiten]

Englische Geographie im Detail

England ist nicht wie andere Inseln durch Vulkanismus, Erdplattenverschiebungen oder Korallenriffe entstanden, sondern durch Ablagerungen von gebrauchten Teebeuteln. Über viele Jahrtausende warfen Seeleute aus Hamburg und Friesland kurz vor der Rückkehr in den heimatlichen Hafen ihre gebrauchten Teebeutel in die Nordsee, um zu Hause die Biotonne zu sparen. Dieser abscheuliche Umweltfrevel ließ irgendwann ein hässliches, miefiges, sumpfiges, neues Land aus den Wassern erstehen. Die Seefahrer kümmerte das wenig, sie stellten halt ein paar Leuchttürme auf, damit niemand dagegenfuhr, und beteten zu ihren Göttern, dass sie doch bitte noch genügend Wasser für die weitere Seefahrt übrig ließen.

Der Meeresgott Aegir erhörte diese Bitte und wischte mit seinem gewaltigen Ärmel einmal an dem großen Komposthaufen entlang, um eine ausreichende Fahrrinne offen zu halten, die fortan natürlich Ärmelkanal genannt wurde.

England wurde lange Zeit nicht besiedelt, außer von Robben und Wasservögeln, deren große Haufen von Hinterlassenschaften heute scherzhaft als Kreidefelsen bezeichnet werden. Ebenso hatte das neue Land lange Zeit keinen richtigen Namen. Vom Wasser her sah es unterschiedlich aus, je nachdem, von wo man daraufblickte; die einen meinten, es sei ziemlich schmal, und nannten es deshalb England; andere fanden es eher breit, und nannten es deshalb Britannien. Was nun stimmt, ist bis heute nicht klar, und deshalb werden oft viele Bezeichnungen durcheinandergebracht, sei es nun England, Großbritannien oder Vereinigtes Königreich. Kompliziert wurde es auch dadurch, dass sich später im Norden einige Landbewohner abschotteten und im Westen die Reste eines angeschwemmten, toten Wales ebenfalls zu Landmasse wurden; so entstanden Schottland und Wales, die selber energisch bestreiten, zu England zu gehören, außer wenn es ihnen gerade nützt. Das war wie gesagt erst später, als tatsächlich Menschen England betreten hatten.

Berge gibt es in England eigentlich nicht, dafür werden vielerorts größere Bodenunebenheiten, die ein guter Stoßdämpfer vollständig abfedern würde, als Berge bezeichnet.

Zeitgenössische Darstellung von Wilhelm dem Eroberer. Wie man sieht, schikanierte der König seine Angestellten mächtig. Nicht nur, dass er ihnen mit der Schwertspitze im Ohr bohrt, er lässt ihnen vorher auch die Beine ordentlich langziehen.

Geschichte[Bearbeiten]

Zeittafel Englische Geschichte

Als die Seefahrer erkannten, dass die neue Landmasse offenbar zum Bleiben entschlossen war, begann man zu überlegen, was man mit der Insel Sinnvolles anfangen könnte. Einige abenteuerlustige Gesellen erkundeten sie und erzählten die merkwürdigsten Geschichten, als sie zurückkamen: dort spuke es, aus dem Morast dort steige ständig kalter Nebel auf, und der allgegenwärtige Mief töte schnell sämtliche Geschmacksnerven ab. Die Rückkehrer nahmen oft neue Gewohnheiten an, begannen bei Regen spazierenzugehen und Küchenabfälle in Blätterteig einzubacken. Schnell war klar, dass ein längerer Aufenthalt dort der geistigen Gesundheit ziemlich abträglich war, und fast hätte man gemeinschaftlich beschlossen, die Insel komplett zum Sperrgebiet zu erklären. Doch dann setzte sich eine bessere Idee durch: wenn die Insel einen normalen Menschen zum Verrückten machte, könnte es da nicht sein, dass sie eine heilsame Wirkung auf Menschen hatte, die bereits verrückt waren?

Diese Idee war genaugenommen natürlich Blödsinn, aber der Gedanke, alle Bekloppten und Bescheuerten auf eine Insel abzuschieben, war einfach zu reizvoll. Einige Jahre lang waren die Seeleute nun damit beschäftigt, alle verschrobenen Typen, Spinner und komischen Käuze Europas nach England überzusetzen. Die Kelten sortierten ihre verwegensten Druiden aus und schickten sie mit; die Angeln und Sachsen wurden fast vollständig übergesetzt, größtenteils wohl ihrer Sprachstörungen wegen, und später kamen noch verschiedene andere Grüppchen an: strafversetzte Römer, zum Märtyrertod entschlossene irische Mönche, Wikinger mit gehörnten Helmen, und schließlich noch ein ganzer Haufen französischer Köche, die bei ihrer Prüfung durchgefallen waren.

König Artus[Bearbeiten]

Und so lungerten anfangs etliche Haufen geistig herausgeforderter Resteuropäer auf der Insel herum, die sich gegenseitig mächtig auf die Nerven gingen und regelmäßig prügelten. Sie sprachen verschiedene Sprachen, beteten zu unterschiedlichen Göttern und hatten unterschiedliche Tischmanieren, wenn überhaupt. Von englischer Geschichte kann man eigentlich erst ab dem Zeitpunkt sprechen, als König Artus auf den Plan trat und in dem bunten Treiben etwas für Ordnung sorgte. Artus war zwar selber auch übergeschnappt, hatte aber lichte Momente, weil er den heiligen Gral besaß und ab und zu einen tiefen Zug daraus nahm, was ihm nicht nur klare Gedanken, sondern auch bemerkenswerte rhetorische Fähigkeiten verlieh.

Artus schnitzte sich eine Krone, stellte sich damit vor den anderen Insassen auf und befahl ein Ende der sinnlosen Keilereien. Wer einem anderen aufs Maul hauen wollte, sollte sich in Zukunft zunächst mal ein Pferd kaufen, eine schwere eiserne Rüstung anziehen und komplizierte Regeln lernen. Das war den meisten Leuten zu anstrengend oder zu teuer, sie verzichteten daher lieber auf Streit. Artus wurde als Friedensheld gefeiert.

Leider ging der Gral irgendwann verloren, weil Artus' versoffener Kumpel Merlin ihn auf der Suche nach etwas Gin aufstöberte und nach kurzem Schnüffeln enttäuscht aus dem Burgfenster warf. Merlin hielt sich daraufhin für einen Zauberer, weil er Gegenstände verschwinden lassen konnte, aber damit war er nicht durchgeknallter als der Rest. Mit England ging es danach wieder für einige Jahrhunderte bergab.

Wilhelm der Eroberer[Bearbeiten]

Das nächste bemerkenswerte Ereignis der englischen Geschichte fand im Jahr 1066 statt. Unter den Passagieren aus Frankreich, die mit der letzten Lieferung in England eingetroffen waren (siehe oben), befand sich ein größenwahnsinniger Schiffskoch namens Willi. Ihm gefiel es sehr in England, und er wollte es ganz für sich haben. Der Gedanke, dass in Zukunft immer noch mehr gescheiterte französische Köche oder andere Pappnasen in England einwandern würden, behagte ihm gar nicht. Er schwang sich daher zum neuen König auf und befahl, ganz England einzuzäunen. Zu diesem Zweck mussten alle Engländer gemeinsam einen riesigen, viele Meilen langen Teppich stricken, der als Grenzbefestigung um die ganze Insel herumgelegt wurde:

In dieser Darstellung im Super-Extra-Breitwandformat ist zu sehen, wie immer wieder frische Ladungen von Schwachköpfen in England angelandet werden und sich dort gegenseitig die Köpfe einschlagen. Um das Bild vernünftig betrachten zu können, kaufen Sie sich bitte noch ein paar Bildschirme oder iPads und legen diese einfach nebeneinander.

Richard Löwenherz[Bearbeiten]

England hatte nun regelmäßig einen König, darunter setzte sich eine fette Schicht Adliger fest und der Rest des Volkes musste für die oberen Zehntausend fronen. Mit anderen Worten, es war ein solides Königreich und wurde sogar von anderen europäischen Nationen anerkennend wahrgenommen. Nur das Volk war nicht immer zufrieden. Es musste drückende Steuern zahlen und wurde bei jeder Gelegenheit schikaniert.

Gegen diese Unterdrückung lehnten sich hier und da wackere Männer auf, zogen grüne Tarnanzüge an und lebten fortan als Geächtete im Wald. Besonders ein frecher Wilderer namens Robin Hood machte den Ordnungshütern zu schaffen und war jahrelang nicht zu schnappen. Er raubte den Steuereintreibern die mühsam dem Volk abgepressten Münzen und verteilte sie wieder unter den Steuerzahlern. Das war zwar gut für den Geldumlauf, aber schlecht für die Staatskasse. Die Regierung musste handeln.

Zu dieser Zeit war König Richard Löwenherz an der Macht, zusammen mit seinem Bruder John. Richard hatte gerade ein paar Krimis gelesen und machte seinem Bruder folgenden Vorschlag: „Wir teilen uns auf. Ich gebe den guten König, der das Volk liebt, und den strahlenden Helden, der auf einen Kreuzzug geht und Abenteuer erlebt. Du gibst den bösen König, der das Volk quält und auspresst, das fiese intrigante Arschloch.“ John war begeistert von der Idee. Gern übernahm er die Rolle des Bösen, nicht nur, weil er ein bisschen langsam im Kopf war, sondern auch, weil ihm diese Rolle wirklich außerordentlich gut lag. Außerdem hatte das Ganze für ihn den Vorteil, dass Richard sich vom Acker machen würde und John zu Hause seinen Hobbys nachgehen konnte, zum Beispiel das Volk zu quälen und auszupressen.

Dieser Plan, auf den heute kein Zehnjähriger mehr hereinfallen würde, war überaus erfolgreich: die Geächteten aus dem Wald erklärten lauthals ihre Treue zum guten König Richard und kehrten zurück an ihre Arbeit, um selber wieder Steuern zu zahlen, mit denen Richard Kriege und Lösegelder finanzieren konnte und was ein Abenteurer sonst noch so brauchte. Es dauerte nicht lange, da fing Richard sich auf irgendeinem Schlachtfeld einen Pfeil ein und starb als Held. John wurde alleiniger König und konnte die erbeuteten Schätze nun allein verjubeln. Er soff sich daraufhin einen gewaltigen Schädel an, der als Magna Charta in die Geschichte einging.

König Heinrich VIII - in diesem Gemälde besonders schlank dargestellt, andernfalls wäre der Maler geköpft worden.

Die Tudors[Bearbeiten]

Weil man als König so viel Spaß hatte, gab es gelegentlich Streit darüber, wer König sein sollte. Eine dieser Streitigkeiten wurde als Rosenkrieg bekannt, weil die eine Seite als Familienwappen eine weiße Rose trug, die andere eine rote. Da der Streit ziemlich blutig ausgetragen wurde, färbte sich auch die weiße Rose nach einiger Zeit rot, und damit war das Ganze entschieden.

Die Könige wurden nun von der Familie Tudor gestellt. Der bekannteste Vertreter dieser Sippe, Heinrich VIII., ließ es richtig krachen. Viele seiner Untertanen zahlten die Steuern zu dieser Zeit nicht mit Geld, sondern in Naturalien, und weil Heinrich niemandem sonst etwas gönnte, futterte er alles selbst und fraß sich damit einen riesigen Wanst an. Bald konnte er nicht mehr laufen, sondern musste bei Bedarf in den Thronsaal gerollt werden. Was ihm besonders große Schwierigkeiten bereitete, war das Zeugen eines Thronfolgers. Obwohl er regelmäßig über eine seiner zahlreichen Ehefrauen gerollt wurde, kamen nur Mädchen und schwächliche Knaben dabei heraus, und die Ehefrauen mussten auch häufig ausgewechselt werden.

Diese Art des Familienlebens gefiel dem Papst nicht, und er schrieb Heinrich einen empörten Brief. Heinrich erklärte sich daraufhin selbst zum Papst von England und machte weiter wie gehabt, bis er irgendwann vom Stuhl fiel und in einem großen, runden Sarg beerdigt wurde.

Als Heinrich tot war, setzte sich die Familie bei einer Bloody Mary zusammen und beratschlagte, wie es weitergehen sollte. Insbesondere war die Frage, ob man als König auch weiterhin Papst von England sein sollte oder nicht. Letztlich blieb es dabei, auch wenn nunmehr mit Elisabeth I. eine Frau den Thron bestieg; darauf kam es nun auch nicht mehr an.

Dass Frauen überhaupt König sein konnten zeigt, dass die Engländer sich den Hang zum Verrückten über die Jahrhunderte gut bewahrt hatten. Elisabeth fand, dass sich der ganze Aufwand auch lohnen müsse, und blieb geschlagene 45 Jahre auf dem Thron. Spätere Königinnen versuchten seitdem immer wieder, ihren Rekord zu übertrumpfen.

Das britische Weltreich[Bearbeiten]

Inselaffe im natürlichen Habitat

Zur Zeit Elisabeths gab es immer noch oft Streit zwischen König(in) und Volk wegen der Höhe der Steuern. Elisabeth kam ein genialer Gedanke: Statt das eigene Volk weiter auszupressen, warum nicht lieber den Rest der Welt ausplündern? Das gäbe zu Hause bestimmt viel weniger Ärger.

Auf diese Idee waren vorher natürlich schon andere gekommen, vor allem die Spanier. Sie befuhren mit ihren fetten Schatzschiffen die Weltmeere, und Elisabeths Plünderkapitäne fanden es zunächst viel einfacher, den Spaniern ihr Gold und Silber abzunehmen, als dafür erst mühsam selber irgendwelche Eingeborenen zu berauben.

Die Spanier waren aufgebracht darüber, dass ihre Plünderschiffe nun selbst geplündert wurden, und so entspann sich eine Art Bandenkrieg auf den Weltmeeren. Auch Franzosen, Portugiesen und Holländer machten mit, jeder beraubte jeden, sobald sich die Gelegenheit ergab. Auf die Dauer setzten sich hierbei aber die Engländer durch, vor allem wegen ihrer besseren Englischkenntnisse, die im internationalen Geschäft immer wichtiger wurden.

Daraufhin machten sich die Engländer auf der ganzen Welt breit, ob in Amerika, Afrika, Asien oder Australien. Sie stellten fest, dass man mit Khakihosen und Tropenhelm auf allen Kontinenten richtig gekleidet war. (Genaugenommen wurde jeder, der sich über ihre Klamotten amüsierte, von einer Kompanie regungsloser Rotröcke niedergemäht. Engländer waren seit jeher gut darin, einen peinlichen Auftritt elegant zu überspielen.)

Die Kolonien mucken auf[Bearbeiten]

Mit den ausgewanderten Engländern passierte allerdings etwas Merkwürdiges: Ihr Dachschaden verschwand! Kaum war eine Familie so zehn, elf Generationen von der benebelnden englischen Heimatinsel entfernt, so entwickelten sich aus ihr hier und da wieder klar denkende Leute, zum Beispiel Australier, Kanadier oder Amerikaner. Oder zumindest Leute mit ganz anderen Marotten. Die Amerikaner mochten dann auch irgendwann keine Engländer mehr sein und warfen zum Zeichen dafür bei Boston wieder einige Teebeutel ins Meer. Das gefiel dem englischen Mutterland gar nicht und es gab mächtig Zoff, aber schließlich hatten die Amerikaner Erfolg und durften auf Coca-Cola umsteigen.

Besonders viel Ärger gab es in Indien, das die Engländer unbedingt behalten wollten, weil dort ihre geliebten Teebeutel gestrickt wurden. Erst ein glatzköpfiger Langweiler namens Gandhi konnte den Engländern Indien entreißen. Er erfand den gewaltlosen Widerstand, der dazu führte, dass die britischen Unterdrücker während des Unterdrückens ständig vor Langeweile einschliefen und man ihnen den Subkontinent irgendwann unbemerkt entwenden konnte. Immerhin wurde aus Indien weiterhin Tee geliefert und auch noch diverse Chutneys und Curries, die dem verirrten Geschmack der Briten entgegenkamen.

Bevor ihnen nun weitere Kolonien abhanden kamen, benannten die Engländer ihr Weltreich um in Commonwealth und vereinbarten mit den zugehörigen Völkern, dass sie sich in Zukunft selbst regieren durften, so lange sie weiterhin ein Abbild der englischen Königin auf ihre Briefmarken druckten.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Zwei Engländer demonstrieren fortgeschrittene Flirt-Techniken vor großem Publikum.

Die Bewohner Englands werden Engländer genannt. Diese Bezeichnung geht auf einen verstellbaren Schraubenschlüssel zurück, den jeder Engländer stets bei sich trägt für den Fall, dass bei ihm mal wieder eine Schraube besonders locker ist. Andere Erklärungen, die insbesondere die Häufigkeit von Schreckschrauben unter der weiblichen Bevölkerung heranziehen, sind bisher wissenschaftlich unbestätigt.

Engländer zeichnen sich durch folgende Charakteristika aus:

  • die vollkommene Abwesenheit eines gesunden Geschmacksempfindens, und dies nicht nur hinsichtlich des Essens. Auch in Fragen der Kleidung sind Engländerinnen und Engländer so auffällig desorientiert, dass sie im Ausland selbst in einer großen Menschenmenge sofort als Briten identifizierbar sind, weil sie zum Beispiel pastellfarbene Plüschklamotten spazierenführen, die einem Festlandeuropäer sogar als Schlafanzug zu peinlich wären.
  • die zwanghafte Neigung, Dinge zu verkomplizieren. Dies zeigt sich insbesondere an britischen Maßeinheiten. Längen werden beispielsweise in Fuß gemessen, drei Fuß sind ein Yard, was bedeutet, dass ein einzelner Engländer, der nur zwei Füße besitzt, alleine nicht einmal einen ganzen Yard abmessen kann. Ein Fuß sind auch zwölf Zoll, diese Einheit wird in England jedoch selten verwendet, weil sich die meisten Engländer traditionell als Schmuggler betätigen. Im englischen Maßsystem darf kein Umrechnungsfaktor mehrmals vorkommen, deshalb ist die Verwendung von Dezimalzahlen von vornherein ausgeschlossen. Wenn also drei Fuß einen Yard ergeben, darf die Zahl Drei nicht noch einmal verwendet werden, aber zum Beispiel 1760 Yards = eine Meile ist in Ordnung. (Die Abneigung gegen das Dezimalsystem drückte sich lange Zeit auch in der Währung aus: ein Pfund waren zwanzig Shilling zu je zwölf Pence. Wem das Pfund zu popelig war, der konnte stattdessen mit der Guinee bezahlen, die einundzwanzig Shilling wert war und sich daher für das Protzen eignete.)

Englische Küche[Bearbeiten]

England gilt als Mutterland der Essstörung. Die englische Küche stand lange in dem Ruf, fade, eintönig, schwer verdaulich und wenig gewürzt zu sein sowie ungewohnte Geschmacksrichtungen zu kombinieren. Die Wirklichkeit ist jedoch nicht so erfreulich. Englische Gerichte sind tatsächlich nämlich geschmacksfrei, unverdaulich, ungewürzt und bizarr. Die wichtigste Eigenschaft eines englischen Tellergerichts ist es, dass die darin enthaltenen Zutaten für den Konsumenten nicht erkennbar sein dürfen, damit er überhaupt zum Verzehr bereit ist bzw. damit man ihm die wahre Zusammensetzung der Mahlzeit verschweigen kann. Aus diesem Grund werden die Zutaten zu Brei zerstampft, frittiert oder in Blätterteig eingebacken; nur die Reihenfolge dieser Zubereitungsmethoden variiert.

Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, dass man nicht für jedes Gericht etwas anderes einkaufen muss. Aus üblichen Resten wie abgelaufenen Joghurts, Angelködern und Whiskas zaubert die englische Hausfrau mal eine leckere Erbsensuppe mit Pfefferminzgeschmack, anderntags einen formschönen Yorkshirepudding und am Morgen des dritten Tages noch die unvermeidlichen Baked Beans. Für das englische Frühstück hat sich daraus der Begriff break fast entwickelt, denn wer schneller bricht, lebt oft gesünder.

Wer einmal etwas anderes als diese typische Hausmannskost genießen will, bekommt in der englischen Gastronomie jederzeit die heißgeliebten Fish and Chips oder in besseren Häusern auch gern einmal Lasagne mit Pommes. Wer nach dieser leichten Mahlzeit noch etwas Hunger verspürt, frittiert sich zum Nachtisch eine Portion Clotted Cream auf Scones mit Fudge in einem Bad aus Butter und Rindernierenfett.

Die englische Küche hat mittlerweile auch Spitzenköche wie Jamie Oliver hervorgebracht. Oliver ist in England eine Berühmtheit und hat sich sehr für die gesunde Ernährung der englischen Bevölkerung eingesetzt. Zu diesem Zweck zeigt er in seinen Kochsendungen die beliebtesten englischen Rezepte. Nach jeder Sendung verliert der Durchschnittsengländer zwei bis drei Pfund. Nein, nicht Geld.

Die Beatles, auch Pilzköpfe oder Fungus Four genannt, revolutionierten die Musik und die Haarmode.

Sprache[Bearbeiten]

→ Hauptartikel Englisch

Englisch, von Einheimischen als Inglisch bezeichnet, ist eigentlich eine germanische Sprache. Doch die Annahme, sie wäre deshalb für deutschsprachige Besucher einfach verständlich, ist völlig verfehlt. Denn Engländer benutzen die Sprache nicht dazu, sich verständlich auszudrücken, sondern den Gesprächspartner zu verscheißern, indem sie das Gegenteil von dem andeuten, was sie wirklich meinen. Beispiele:

  • I hear what you say - Red du nur!
  • With the greatest respect - Du bist ein Volltrottel
  • That is a very brave proposal - Du bist jetzt völlig durchgedreht
  • Quite good - Nicht besonders
  • I would suggest - Hier meine Befehle
  • By the way - Und jetzt das Wichtigste
  • I was a bit disappointed - Das ist wirklich das Letzte
  • Very interesting - Völliger Blödsinn
  • I'm sure it's my fault - Du bist schuld
  • You must come for dinner - Hau bloß ab
  • My gut is empty - "Ich muss scheissen"

Sprachbeispiele aus dem Alltag[Bearbeiten]

Er: Darling, heute Morgen es war nicht sehr neblig. Ist es nicht?
Sie: Woulde sein. But gestern es war trocken. Ist nicht es?
Er: Darling, kannst du mir den Muffin reichen, bitte? Tust du?
Sie: That kannst du selbst tun. Tust du?
Er: Um 5 ocklock, wir trinken Tee. Ist nicht es?
Sie: But, only Tee mit Milch, bitte. Ist nicht es?
Er: Darling, play you yes not with my Geduld! Tust du es?

Wie man diesem einfachen Beispiel entnehmen kann, hängt der Engländer an jede noch so idiotische Aussage die Frage nach Bestätigung an. Zum einen zeugt dies von einem unheimlichen Minderwertigkeitsproblem, weil man jeden Schmarrn bestätigt wissen will. Zum anderen sind schon Leute während der Diskussion mit einem Engländer verhungert, weil man einfach kein Ende finden kann, ohne unhöflich zu wirken. Und unhöflich ist der Engländer nicht.

Da fühlt sich der Engländer gleich zuhause.

Religion[Bearbeiten]

Hauptartikel: Church of England

Die Hauptreligion in England ist die Church of England.

Die Church of England besteht aus unendlich vielen Diözesen, das viele Gläubige gar nicht wissen, wohin sie eigentlich in die Kirche gehen sollten, weshalb sie aus der Kirche austreten.

Da die Queen gemerkt hat, dass aus der Church of England zu viele Leute austreten, hat sie bei den anderen Weltreligionen ein wenig geklaut. Nun sollte man wissen, dass die Queen Papst der Church ist, dass man immer in Richtung des Buckingham Palastes beten muss, dass Männer ein Wollkittel tragen müssen, dass man kein Sheepfleisch essen darf, dass jedes Sheep die eigene Mutter sein könnte (was sehr unwahrscheinlich ist, da die Queen die Mutter von allen ist und unseres Wissens nach kein Sheep ist), dass man Baked Beans nur koscher essen darf, dass Yin und Yang-Symbol auf dem Wappen der Kirche wieder zu finden ist und dass das Abendmahl mit lauwarmem Bier und Chips statt findet.

Berühmte Engländer[Bearbeiten]

Anzumerken ist, dass Camilla ihres Namens wegen nicht als Nationalheldin angesehen wird. Über eine Namensänderung zum Pfefferminza hat sie schon nachgedacht.

Klima[Bearbeiten]

Daten zum Klima in England (alle Daten für ein Jahr)

Durchschnittstemperatur Kelvin
Durchs. Temp. bei Nacht -12° Kelvin
Durchs. Temp. bei Tag Kelvin
Niederschlag pro m² 66234,4 mm
Schnee pro m² 32563,5 mm
Trockenster Ort Liverpool*
Feuchtester Ort alle außer Liverpool*
Wind Westwind, immer
*Saurer Regen gilt nicht als Regen. In Liverpool regnet es aber nur sauer...

England kennt keine Jahreszeiten. Es herrscht immer Herbst. Die Blätter hängen schon seit Jahrhunderten gelbrot an den Ästen und der typische Herbstnebel, -Regen, scheint auch nie zu enden.

Meteorologen erklären den Dauerherbst damit, dass im Regenwald immer Sommer herrscht, und England ist wohl genau das Gegenteil von Sommer.

Eine Studie der Universität Cambridge hat jetzt allerdings gezeigt, dass der Dauerherbst wohl eher mit dem Baked-Beans-Konsum der Inselbewohner zu begründen ist. Es ist ja allgemeinhin bekannt, dass das Wetter schlecht wird, wenn man seinen Teller nicht aufisst. Da aber die Baked Beans extrem ungenießbar sind, ist es quasi unmöglich einen ganzen Teller zu verspeisen. Daher also der Dauerherbst in England.

Die Temperaturen sind jedoch eher mit Winter in Grönland zu vergleichen, da in England die Durchschnittstemperatur 2° Grad Kelvin ist.

Der Englandherbst wird jedoch von Meteorologen in folgende Teile zerlegt:

  • der Frühherbst: Es hat weniger Nebel als normal. Der Regen fällt nicht so aggressiv, sondern nur mit einem Tropfendurchmesser von durchschnittlich 4,3 mm. Die Durchschnittstemperatur beträgt -1° Kelvin.
  • der Herbstsommer: Es ist die wärmste Jahreszeit in England. An wenigen Tagen kann man an den Strand. Besonders geprägt wird diese Jahreszeit von dem vielen sauren Regen, der nur zu dieser Jahreszeit von Liverpool aus auf den Rest Englands zugreifen kann. Durchschnittstemperatur ist in dieser Jahreszeit 3° Kelvin.
  • der Nasse Herbst: Zu dieser Zeit ist der Regen am aggressivsten. Tropfen von durchschnittlich 13,5 mm Durchmesser prasseln fast ohne Unterbruch auf England nieder. Seltsam an dieser Jahreszeit ist auch, dass Nebel und Regen gleichzeitig fallen können. Durchschnittstemperatur ist 0° Kelvin.
  • der Winterherbst: Unter anderem kann es schneien. Zur Zeit der Jahreswende kommt immer einmal Schnee und danach ist der Himmel für eine Nacht klar. Den Engländer macht das gewaltige Angst und niemand verlässt sein Bett. Santa Claus traut sich nur bei schöner Witterung heraus, um seinem seltsamen Treiben nachzugehen. Durch die Schornsteine wirft er Holzpuppen und anderen Müll herunter, da die Müllabfuhr nicht kommt, wenn es klar ist. Klimaforscher haben Angst, dass bei der stetigen Klimaerwärmung der Santa Claus bald mehrmals im Jahr raus könne und bald keinen Abfall mehr habe. Durchschnittstemperatur ist -1° Kelvin.
Engländer betrachten um 1554 eine von höheren Wirtschaftsbossen geschickte Telefonkabine. Ein wahrlich zeitloses Design.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die meisten normalen Nationen betrachten die Wirtschaft als eine notwendige, aber langweilige Art, das Volk mit dem Notwendigsten zu versorgen, deshalb nennen sie es Volkswirtschaft (oder, wenn sie einen Plan zu haben glauben, Planwirtschaft). Nicht so die Engländer. Wirtschaft allein fanden sie uninteressant, deshalb erfanden sie den Kapitalismus. Das ist ein Spiel ähnlich wie Monopoly, nur mit echtem Geld und ohne Regeln, insbesondere wird das Geld zu Beginn nicht gleichmäßig verteilt. Der Gewinner der ersten Partie kaufte sich von seinem Geld die Stadt Manchester, deshalb wird der Unsinn auch Manchester-Kapitalismus genannt.

Die großen Erfindungen[Bearbeiten]

Durch den Kapitalismus wurden alle Engländer unfassbar reich, außer falls sie zufällig arbeiten mussten. Genaugenommen musste man, um unfassbar reich zu werden, entweder reiche oder adelige Eltern haben oder aber etwas Wichtiges erfinden. Zum Beispiel die Dampfmaschine, die angeblich von James Watt erfunden wurde, was aber nicht stimmt, der ist in Wirklichkeit der Erfinder des elektrischen Stroms und des Nordseeschlicks. Oder die Eisenbahn, auch eine britische Erfindung. Und natürlich das Automobil. Jawohl, die Engländer haben das Auto erfunden und sonst niemand. Sie gründeten die wichtigsten Automobilfirmen, insbesondere BMW (British Motor Works), VW (Vehicle Works) oder Audi (Automotive Drive Industries). Wichtige englische Automobilerfinder waren z. B. Adam Ople und Godlieb Dymeler.

Natürlich war nicht jedem Erfinder ein industrieller Erfolg vergönnt, manche erfanden völlig sinnlose Dinge wie dutzendweise Rasensportarten oder Mixed Pickles (eingelegte Teenager). Wem gar nichts einfiel, der erfand eine neue Musikrichtung, zum Beispiel den Beat oder den Brit-pop, und wurde damit stinkreich oder ausgelacht oder beides.

Wichtige Produkte[Bearbeiten]

England beherrscht den Weltmarkt für rote Telefonhäuschen. Hierbei handelt es sich um ein äußerst flexibles Produkt: man kann damit zwar nicht telefonieren (wer will die schweren Dinger schon ans Ohr heben), aber zum Beispiel durch Zeit und Raum reisen. Wenn man Räder dranmacht, wird flugs ein doppelstöckiger Omnibus daraus, oder ein Briefkasten, wenn man einen Einwurfschlitz anbringt.

Englisches Rindfleisch ist eine weltweit gefragte Delikatesse, insbesondere die Qualitätsstufe British Superior Excellence (BSE).

Ansonsten ist in England eigentlich nur die Fischerei und die Chipindustrie von Bedeutung.

Britische Fahrzeuge werden traditionell aus gebürstetem Dosenblech gefertigt. Das erklärt ihren Erfolg auf dem Weltmarkt.

Verkehr[Bearbeiten]

Wie in anderen Ländern auch, sitzt in England der Mann am Steuer und die Frau auf dem Beifahrersitz. Doch es gibt eine Sonderregelung: Falls England gerade von einer Königin regiert wird, müssen die Frauen die Autos fahren. Damit nun niemand seine Sitzgewohnheiten ändern muss, wird in solchen Zeiten in jeden Fahrzeug das Lenkrad nach rechts auf den Beifahrersitz verlegt, und damit dies wiederum einfacher zu handhaben ist, fahren alle Engländer so lange auf der linken Straßenseite. Da die Queen nun schon eine ganze Weile am Ruder ist, sind die meisten Engländer derzeit an den Linksverkehr gewöhnt. Für Unverheiratete gilt das Ganze übrigens nicht, diese dürfen weiterhin rechts fahren bzw. die Straßenseite frei wählen.

Wem das Ganze zu kompliziert ist, der fährt eben Bus. Busse sind in England doppelstöckig, dies ist insbesondere im Stau ein großer Vorteil, denn im oberen Stockwerk kommt man deutlich zügiger voran. Alternativ dazu gibt es Taxis, die aus irgendwelchen Gründen alle aussehen wie Gangsterfahrzeuge aus den dreißiger Jahren. Und wer wirklich etwas erleben will, der nimmt den Zug oder die U-Bahn. In England wird traditionell kein Geld in die Wartung des Schienennetzes investiert; die Engländer stecken ihr Geld lieber in Wetten, zum Beispiel wetten sie darauf, auf welchem Streckenabschnitt der nächste Zug entgleist. Ein Spaß für die ganze Familie.

Seit einigen Jahren gibt es sogar eine U-Bahn zwischen England und Frankreich. In dieser kann man sogar sein Auto mitnehmen, so dass einem die Chance geboten wird, mit dem eigenen Auto zu entgleisen, ein weltweit einmaliger Service.

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten]

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Gelungen

Der Artikel England ist nach einer erfolgreichen Abstimmung mit dem Prädikat Gelungen ausgezeichnet worden und wird zusammen mit anderen gelungenen Artikeln in unserer Hall of Fame geehrt.

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