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Nordirland

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Northern FVierblaettriges Kleeblatt.svgcking Ireland
Poblacht ólta Thuaisceart Éireann
Demokratische Volksrepublik Irland

Nordirlandflagge.png

Wahlspruch: "Irish I were drunk"

Amtssprache Englisch, Keltisch, Gewalt
Schrift Unleserlich
Hauptstadt Belfast
Staatsoberhaupt Her Infernal Majesty Elisabeth II.
Staatsform Konstitutioneller Separatismus
Staatsgründung 1920
Währung Englisches Kilogramm, Irischer Euro
Nationalhymne Fiddler's Bloodred
Nationalfeiertag 23. Dezember (Jahrestag der Declaration of Dependence)
Nationalgericht Northern Irish Coffee
Internet-TLD .f/uk/u

Nordirland ist eine abgelegene Krisenregion in Westeuropa und eine der letzten englischen Kronkolonien, die seit Jahren versucht, einen eigenständigen Staat zu bilden, sich dabei aber immer wieder selbst sabotiert. Die Gründe dafür liegen in einem Interessenkonflikt zwischen Leuten, deren Lieblingsfarbe Grün ist und denen, die eher zu Orange tendieren, was bereits zahlreiche Todesopfer forderte. Als Kompromiss teilte man das Land und wählte somit in gegenseitigem Einvernehmen eine Lösung, mit der niemand zufrieden war.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Ähnlich wie das Land selbst, ist auch die Bevölkerung in Katholiken und Protestanten gespalten, die sich gegenseitig in dem Bemühen übertreffen, einen neuen Dreißigjährigen Krieg vom Zaun zu brechen. Wie in jedem Religionskrieg sind dabei beide Seiten felsenfest davon überzeugt, dass Gott höchstselbst auf ihrer Seite kämpft; als Beleg werden in der Regel alttestamentliche Bibelstellen angeführt:

"So gehet hin und berauschet euch und erhebet ein großes Geschrei eurem Herrn zu Ehren und wanket hinaus, auf dass ihr die Ungläubigen eure Fäuste spüren lasst und Schlagstöcke und halbautomatische Feuerwaffen."

Die genaue Quelle des Bibelzitates ist unbekannt, als Urheber wird meist St. Patrick angegeben. Es gilt in Nordirland als nicht verwerflich, eine Predigt mit Prost! zu beenden.

Da bei den gewaltsamen Ausschreitungen nicht nur viele Menschen getötet wurden, sondern auch erheblicher Sachschaden an Gebäuden entstand, wurde schnell offensichtlich, dass die traditionelle irische Art der Konfliktlösung - die Kontrahenten solange prügeln lassen, bis alle vergessen haben, worum es geht - in diesem Fall nicht greifen würde. Aus diesem Grund ließ die britische Kolonialbehörde die Wohnviertel durch den Bau eines Antikonfessionistischen Schutzwalls voneinander abschotten. Da es innerhalb dieser Grenzanlagen dank Stacheldraht und massiver Militärpräsenz in kürzester Zeit außerordentlich friedlich wurde, bekamen sie den Namen peace lines. Der Verantwortliche für das Bauprojekt, General Sir Walther Ullbraight, gab später an, keinerlei Absicht dazu gehabt zu haben.

Geografie[Bearbeiten]

Das südliche Nordirland grenzt an das nördliche Südirland, wo zwischen beiden Ländern eine vier Meter breite demilitarisierte Zone liegt, die bewaffnete Kampfhandlungen nur in gegenseitigem Einverständnis erlaubt. Daneben existiert eine breite Küstenlinie, die die Kolonie sehr zur Erleichterung der Bevölkerung vom britischen Mutterland trennt. Gerüchten zufolge sollen besonders geübte Hooligans allerdings in der Lage sein, leere Bierdosen über die gesamte Breite der Irischen See zu werfen und nordirische Strände zu verschmutzen, was die diplomatischen Beziehungen zwischen den Ländern weiter verkompliziert.

Fauna und Flora[Bearbeiten]

Die britische Armee bei Kampfhandlungen in einem abtrünnigen Vorgarten.

Mit dem Eintritt in das Vereinigte Königreich wurde Nordirland verpflichtet, seine Pflanzen- und Tierwelt anzugleichen, wozu diverse Arten ausgerottet und andere eingebürgert werden mussten. So wurden großflächig Wiesen und Wälder abgebrannt und anschließend mit englischem Rollrasen ausgelegt, während Waldbewohner wie das Fluchhörnchen zunehmend von prüden moralischen Standards verdrängt wurden. Traditionell eingestellte Ureinwohner behaupten noch heute, dass diese Flurbereinigung die irischen Kobolde ihres Lebensraumes beraubt habe und diese nun mit ihren verzauberten Goldtöpfen einen Guerillakrieg gegen die britische Besatzung finanzieren würden. Gegen Ende der 80er Jahre gelang der IRA, welche lange für die Lohngleichheit der nordirischen Schafe gekämpft hatte, ein wichtiger Durchbruch bei Tarifverhandlungen mit dem Kerrygold-Konzern.

Kultur[Bearbeiten]

Kulturell unterscheidet sich der Norden Irlands kaum vom Rest; betrunkene grüne Kobolde verprügeln sich zu Riverdance-Musik in heruntergekommenen Pubs und konsumieren dabei uralten Whisky, dessen Namen man unterhalb einer bestimmten Promillegrenze unmöglich aussprechen kann. Die frühe Sperrstunde, die innerhalb des Vereinigten Königreiches gilt und die Kneipenschlägereien auf die Straße verlagert, wird allgemein als eskalationsfördernder Faktor angesehen. Besonders umtriebige Mitglieder der zahlreichen Heimatvereine (siehe unten) bedanken sich nicht selten durch kostenlose Gebäudesanierungen bei den Pubbesitzern.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Spaltung[Bearbeiten]

St. Patrick, der irische Weihnachtsmann. Besser artig sein, sonst...

Aggressive, betrunkene, rothaarige Leute sind, wie überall auf den Britischen Inseln, kein Phänomen der Moderne, sondern seit den Anfängen menschlicher Besiedlung nachweisbar und maßgeblich prägend für die historische Entwicklung, was sich insbesondere in jenen völlig sinnentleerten Streitereien äußert, wie sie heute noch in Nordirland vorherrschen.

Nachdem St. Patrick mit seinem Zauberstab eigenhändig sämtliche Schlangen aus Irland herausgeprügelt hatte, glaubten viele Iren, dass er und sein Kumpel, der Papst, magische Kräfte hätten. Infolgedessen taufte Patrick die gesamte Bevölkerung in einem Fass Guinness Extra Stout und beschwor die Leute, sich um Himmels willen doch mal anständig zu benehmen, da die ständigen Schlägereien den kleinen Jesus zum Weinen bringen würden. Da der kleine Jesus jedoch nichts dagegen unternehmen konnte, da er ja am Kreuz hing, sah sich Patrick gezwungen, Missetätern die Botschaft von Frieden und Sanftmut unter Einsatz seines Stabes selbst zu vermitteln. Eine Zeit lang funktionierte das sogar.

Neue Probleme begannen, als ein adipöser englischer König keine Lust mehr hatte, jeden Abend dieselbe Frau zu pimpern, deshalb ins Papstgeschäft einstieg und seine eigene Religion gründete ("...mit Blackjack und Nutten!"). Laut offizieller Geschichtsschreibung wurde Patrick in einem epischen dreitägigen Kampf schließlich von Lordkanzler Darth Tudor getötet und Irland dem britischen Empire einverleibt.


Die Bevölkerung hielt trotz allem an ihrem Glauben an den katholischen Endsieg fest, gab jedoch allmählich die Hoffnung auf, dass der römische Papst persönlich mit seiner Armee das Land befreien würde. Währenddessen unterdrückte der englische Papst seine Kolonien immer weiter und plünderte sämtliche Lebensmittelvorräte Irlands, um einerseits seiner königlichen Fresssucht zu frönen und andererseits die Bevölkerung schwach zu halten. Diese Strategie, welche bereits in zahlreichen anderen Kolonien großen Erfolg gehabt hatte, ging in Irland jedoch auf fatale Weise nach hinten los. Die legendäre irische Streitsucht wandelte sich in eine Stinkwut und man beschloss, dem englischen Weihrauch nun eine ordentliche Portion Pulverdampf beizumischen.

Der große Befreiungsschlag unter Führung der IRA erfolgte schließlich, als England erschöpft von den Kriegen gegen zwei größenwahnsinnige Bartträger eine Verschnaufpause einlegte (der noch immer britisch besetzte Norden war der Teil Irlands, der beim Tod des zweiten Bartträgers nicht kondolierte).

Der Konflikt[Bearbeiten]

Stadtansichten von Belfast: Ostalgie pur.

Das Land war gespalten, die Protestanten verblieben im Norden, ebenso wie die Leute, welche die Protestanten gerne loswerden wollten. Neben den Waffenträgern der Anglikanischen Schweizergarde siedelten auch Zivilisten in Nordirland, die, wie die IRA erfreut feststellte, im Gegensatz zu den Soldaten nicht zurückschossen und deshalb bevorzugte Ziele darstellten. Die gepeinigten Protestanten wiederum fanden Trost in der Tatsache, dass die katholischen Zivilisten im Gegensatz zu den katholischen Terroristen ebenfalls nicht zurückschossen, und so etablierte sich innerhalb kurzer Zeit das beliebte Gesellschaftsspiel Messer-Stein-Kalaschnikow.

Ein Phänomen im Hinblick auf die Organisation der Terrorgruppen ist, dass diese sich fortlaufend zerstreiten, aufteilen und neue Bündnisse mit anderen Vereinigungen eingehen, weswegen nicht nur hinsichtlich des Intellekts Ähnlichkeiten mit einer Amöbenkultur bestehen. Ähnlich wie in Entwicklungsländern agieren auch im Nordirlandkonflikt auf jeder Seite mindestens zehn verschiedene Organisationen gleichzeitig, die zwar offiziell das gleiche Ziel verfolgen, sich aber trotzdem am liebsten untereinander bekämpfen; wer aus dieser Auseinandersetzung als Sieger hervorgeht, darf dann auch gegen den Feind antreten. Auf Seiten der Katholiken sind zu nennen:

  • Old IRA
  • Official IRA
  • Provisional IRA
  • Real IRA
  • Official Provisional IRA
  • Real Old IRA
  • Real Real IRA
  • sowie die Irish National Liberation Army, ein Sammelbecken für vollends gehirnamputierte Krawallbrüder, die keine der IRAs haben will.
Drei Mitglieder, vier Flaggen: Die Volksfront von Nordirland in Personalnot.

Auf Seiten der Protestanten existieren dagegen die:

  • Ulster Volunteer Force
  • Loyalist Volunteer Force
  • Ulster Loyalist Volunteer Force
  • Ulster Defence Association
  • Ulster Freedom Fighters
  • Red Hand Defenders
  • Red Hand Commando
  • Red Hand Commando Defenders Association
  • Red Hand Ulster Loyalist Freedom Volunteer Force Fighters
  • Red Head Defenders (Vereinigung militanter Rotschöpfe gegen die Besteuerung von Ginger Ale)

Auffallend ist dabei, dass die protestantischen Terrorgruppen den katholischen zahlenmäßig überlegen sind; da Katholiken jedoch üblicherweise nur jeweils einer Gruppe angehören, während Protestanten meist Mitglied in drei oder mehreren Vereinigungen sind, die sich aus diesem Grund auch meist aus denselben Mitgliedern zusammensetzen, gleicht sich dies wieder aus.

Literatur[Bearbeiten]


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Gelungen

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