Sachsen

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Säggs'sche Demogradsche Rebbublig
Swobodny stat Sakska
Freistaat Sachsen

Sachsen-Flagge.svg

Wahlspruch: ""Vürtsch Johre hammor nüscht gehobbt - jätz simmor ooch mo dron!" (deutsch: Vierzig Jahre hatten wir nichts - Jetzt sind wir auch mal dran!)"

Amtssprache Sächsisch, Sorbisch, vereinzelt auch Deutsch
Hauptstadt Dräsdn, Leipzsch, Karl-Marx-Stadt, Oberlausitz
Regierungschef Holger Apfel
Staatsform Teilsouveränes Ostzonengebiet
Fläche Von Polen bis Tschechien
Bevölkerungsdichte 200 Arbeitslose pro km²
Währung Sachsengold
Zeitzone Ostblock-Standardzeit
Nationalfeiertag Tag der Republik (7.Oktober)

Sachsen ist ein sagenumwobenes Gebiet in Deutschland, welches ziemlich weit rechts liegt (geografisch natürlich). Wie der Name schon andeutet, ist das gefährlichste Tier der Taschentücher (ausgesprochen: Taschntiescher). Die wichtigsten lokalen Metropolen sind: Zwigge, Bautzen, Leipzsch, Hoyerswuppdisch, Freibersch, Riesa, Oohschatz, Kamms und Dräsdn. Es ist außerdem eines von zwei Bundesländern mit einem grausamen und unverständlichen Dialekt (siehe auch: Freistaat Bayern).

Mediale Bekanntheit genießt Sachsen vor allem wegen dort regelmäßig auftretendem Hochwasser. Dabei handelt es sich jedoch nur um billige Propagandameldungen, die dazu dienen, dem Solidaritätszuschlag und sonstigen Fördergeldern einen Sinn zu verleihen.

Schwer erschüttert wurde das Land durch den Bürgerkrieg von 1993, in dem die sonst so friedlichen Bezirke plötzlich anfingen, im Kriege übereinander herzufallen. Unglücklicherweise geriet der Krieg mittlerweile in Vergessenheit (Tatsache, keiner weiß davon!), und aus Sachsen wurde in offiziellen Berichten wieder des gleene Ossiland anner Elbe. Trotzdem merkt man bis heute eine gewisse Animosität im Verhalten der Bezirke zueinander, die das Land bis heute nicht zur Ruhe kommen lässt.

Landkarte von Sachsen nach Ha Tschi

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ursprung Sachsens[Bearbeiten]

Seinen geographischen Ursprung hat dieser alte germanische Volksstamm in der Gegend der Niederelbe bis hinauf nach den Holsteinischen. Verbal gesehen lässt sich der Name Sachsen zurückführen auf die Saren oder die Sassen – Schwertleute – also ein, dem Ursprunge nach kriegerisches Völkchen, das, bevor es dem Ackerbau und der Viehzucht widmete, die Seeräuberei betrieb und sich sogar erdreistete so ca. 200 -300 nach Chr. gemeinsam mit den Angeln, Britannien niederzuwerfen. Dabei von Gottesfurcht keine Spur, im Gegenteil: Sie machten sich ihre eigenen Götter und Götzen und waren auch gegenüber den Franken und anderen teutschen Stämmen recht aufmüpfig. Das sind sie ja wohl auch heute noch. Abgesehen davon, dass die Sachsen ihrer Nationalhymne nach (wir sind überall auf der Erde...) ja fast ein internationales Völkchen sind, bewegte mich ja fast ein Leben lang der Gedanke, was wohl aus dem großen Deutschland geworden wäre, gäbe es keine Sachsen. Über die Franken wollen wir ja nun mal nicht reden, die haben ihren eigenen Zoff zurzeit in Paris.

Die Alemannen kämpfen in BW um ihr Überleben als germanischer Volksstamm. Die Teutonen verscherbeln schon übers Internet ihre hohenzollernschen Traditionen, und die Preußen – schaun wir mal, was heut so in Berlin los ist. Eigentlich alles nur nix Preußisches. Na, und die Bayern wollten wir in unsere gemeinsame Hauptstadt mal eindeutschen. Aber deren Führer hat sich ja nach den letzten Wahlen so sang- und klanglos verpisst. Was bleibt denn da nun noch an alten teutschen Traditionen übrig???? Richtig, die Sachsen. Haben mit des Volkes Hilfe ihre Frauenkirche wiedergeweiht und halten so, international gesehen, des deutschen Volkes Ehre in der weiten Welt aufrecht. Sogar ihre ollen Stammesbrüder aus dem Angelsächsischen ließen es sich nicht nehmen, eifrig mit zu mischen. Aber zurück zum Thema: Bis zum 30-jährigen Krieg so um 800 nach Chr. widersetzten sich die Sachsen der Christianisierung und wurden erst durch Karl den Großen zur Vernunft gebracht. Und zwar äußerst blutig. 5500 ließ er bei Verden an der Aller köpfen, 10 000 siedelte er zwangsmäßig um in die Frankfurter Gegend an den Main. Kein Wunder also, dass sie überall präsent sind. Von nun an gliederten sie sich in 3 große Volksstämme. Die Ostsachsen längs der Elbe, die Westfalen an Lippe und Rhein und die Engern an der Weser. Spätestens hier erhebt sich nun die Frage, woher stammen denn eigentlich die potetiöesen Sachsen von August dem Starken, und wie wurden sie ja fast zur Weltmacht?

Neuzeit des Sachsenlandes[Bearbeiten]

Diesmal in der sächsischen Nationalsprache, den Sächsisch. Hallo meine lieben Sachsen, stehengeblieben waren wir bei der sozusagen Urgeschichte der ollen Sachsen, also wie se sich nach den Sieg des 30 jährigen Sachsenkrieges von Karl den Großen (nicht zu verwechseln mit "dem 30-jährigen Kriege") in die drei großen Sachsenstämme wie schon beschrieben gliederten. Na spätestens hier müsste einlichen von den geleerten Germanen schon ein winzig gleenes Lichdschn erscheen sein, so undor den Moddo, nich dos ich oooch e Sachse bin. Dos war obor beabsischd, denn eene große Völgorgemeinschafde wurde ja hieor von de Wissenschaft glatt unnern Dische geschom, nämlich die Sachsen, von deenen wir heude sprechn wolln. Nämlisch de Albingier (zu Deutsch: Elbsachsen). Zugegäääähm, dos iss schon e gomsches Word für de Sachsen, abor es is lähmswisch, denn schließlich wolln wor doch letzlich dohin gomm, wos un wer denne nu de Sachsen werschlich sin.

Also, da miss mor uns ooch mit diese Leide beschäfdschn, denn dos sin dee Leide, um dies heude im weesendlichn gehd. Ongefang hod dor ganze drabbl so um die Zeid, als de Sachsen ä male sugar den deitschen Gönisch stelldn, also um dee erschde Johrtausendwede. Jo jo liebe Leid, dorde stelldn de Sachsn erschtmalsch in dor deitschn Geschichde, so ä wos ähnlichs wie n Gaisor von Deutschland, auch bekannt unter den Namen "Otto der Große" und übor sein Geschlecht de Ottos. Nee, nisch "den Otto", der war kee Gomiggor, -dynastie Otto der II, und III, mor missn nämlich weidor mochn, wos heude is intresierd sowieso geene Sau ä mer. Na ja midn Tod des ledzdn Otto-vordrädors, nämlich Heinrich den II., do beginnd nun de neusde Geschichde dor Sachsn. Un Schuld an deem gonssn gloddoradatsch hat nämlich der olle Gaiser Barbarossa odor och Friedrich I., dis is der mit den feierrotn Bart, der oh noch an zwee Ändn ausgefranzd wor und inn Tisch derweile reigewachsn iss.

Diesor Knabe, der heide irchendwo im Harz rumsitzt, nee nee, nich Harz IV, der Harz mit seinen Kyfhäuserdenkmal, der unnern Berch liecht oder sitzt, oder nämlich begram liecht, oder uff seinen Thron rumsitzt echal, un der Lechende nach, wollte er nach 100 Johrn wiederkumme, gibt warscheinlich noch zu ville Raben da, also er hatt uns das Merkelkind gesannt, un die sull nun Deitschland neu erstiehn lassen. Wos awer zu diese Zeit rausgekumme is, sind, na erschtmol de heitschen Sachsen.

Anthropologie und Kultur Sachsens[Bearbeiten]

Das lustige Völkchen, das seit nunmehr vielen Jahrmillionen dieses alte und geschichtsträchtige Land besiedelt, nennt man (merkwürdigerweise ähnlich wie das Land selbst) Sachsen. Die Kultur der Sachsen ist durchgehend von ihrem grausamen natürlichen Feind, dem oben bereits erwähnten Taschntiescher geprägt. Diesem wilden Tiere zum Trotze, konnten die Sachsen über mehrere Menschheitsepochen eine weltweit glücklicherweise einzigartige und nicht zuletzt monumentale Kultur entwickeln.

Der Existenz des grausamen Taschntieschers ist es allerdings auch anzurechnen, dass die Sachsen in ihrem Trotz und unerschütterlichen Glauben an die letztliche Tötung des Taschntieschers ihre (für Nichtsachsen) merkwürdige, sogar ein bisschen unheimlich anmutende, Mentalität entwickelten, die sich in folgendem Grundsatz zusammenfassen lässt:

"De Weeschn besieschn de Hardn."
(Die Weichen besiegen die Harten.)

Dieses Zitat geht angeblich auf Sachsenpaule selbst zurück, dem großen mythischen spirituellen Führer der Sachsen aus dem Mesozoikum. Damit, so der führende Sachsologe Franz Sachs, wollte Sachsenpaule seine weichen Mitsachsen zum Kampfe gegen den harten Taschntiescher ermutigen. Stattdessen verfütterten sie den Sachsenpaule aber lieber kopfschüttelnd an den Taschntiescher und hatten wenigstens ein paar Tage Ruhe.

Sächsische Phonetik - ist Sächseln sündhaft?[Bearbeiten]

Keineswegs. Vor allem in Anbetracht des ewigen Kampfes der Sachsen gegen den erbarmungslosen Daschndiescher stellt das Sächseln für die Sachsen gewissermaßen die grundlegende Überlebensstrategie dar. Klopft es beispielsweise morgens an eine sächsische Tür, eröffnet sich dem Sachsen erst einmal die große Frage, wer denn dahinter stehen könnte: Die Oma mit der Eierschecke oder vielleicht der böse Daschndiescher?

Listig, wie die Sachsen nun mal sind, beginnen sie das filigrane und empfindliche Gehör des Daschndieschers mit groben und sehr unästhetischen Lauten zu malträtieren, sodass er flugs das Weite sucht.
Im beschriebenen Türklopfbeispiel reißt er beispielsweise plötzlich die Tür auf und schreit etwas wie "DAACH!" (Guten Tag) oder im südlicheren Sachsen oft auch mal "MORSCHN!" (Guten Morgen). Der traditionelle Schlachtruf der Sachsen "SCHULLDCHNSÄ!" (Entschuldigen Sie bitte!) wird übrigens interessanterweise von den jüngeren Sachsen eher abgelehnt.
Wie dem auch sei: Mit solch grauenhaftem Getöse konfrontiert, lässt der Daschndiescher (und wer könnte es ihm verdenken) natürlich alles fallen und nimmt die Beine in die Hand.

So also integrierten die Sachsen Überlebensnotwendiges in ihren Sprachgebrauch und leben alle noch bis heute relativ unversehrt. Im Folgenden folgen noch einige weitere Beispiele unvergleichlich sächsischer Sprachkultur.

Weitere Beispiele unvergleichlich sächsischer Sprachkultur[Bearbeiten]

  • Mootschekeepschen, auch Mootschekiebschn (Marienkäfer) (Spezialdialekt, der nur in Guttau gesprochen wird)
  • Frage von Dr. Klapper an Herrn Schauer:"Aus welchen Grund kommen Sie zu mir? Aus dem Mülsengrund."
  • Hiddsche (kleine Fußbank)
  • Rammbe/ ä Rungksen (große Scheibe Brot)
  • babsch (zu weich, z.B. zu weiches Brot)
  • affn (sich zieren)
  • ausmären (sich beeilen)
  • gledda nuff(kletter hinauf)
  • Mor gan ni bloß aus Remern drinken sondern och aus Grieschen. (für wenig begabte Sprachkünstler: Wir trinken auch schon mal aus dem Krug und nicht nur aus dem Becher.)
  • Beschorglaaass (Becherglas)
  • Audowachn (Automobil)
  • Mir sin die fens von Egon Grenz.
  • Flaschndeefl / Flaschndeibl (Zwickau )(Flaschenteufelchen)
  • Ferdsch (Fertig oder auch Orgasmus auf sächsisch)
  • Huhdälei (Krankheit/ Schwierigkeit)
  • Desdn (testen)
  • Ä denschen (Ursprung unbekannt, entweder aus dem engl. "Achtung" oder "ein Tannenbäumchen")
  • Heiste (Fussweg vor dem Haus)
  • Fümfe (Fünf)
  • Sechse (Sechs)
  • Rahdscho/Radschefummel (Radio/Radiergummi)
  • Gibbe (Zigarette)
  • De Blärre kann mon doch ne drinkn'(Das Getränk kann man doch nicht trinken)
  • Bemmbix (Brotdose)
  • bibborn (zittern)
  • Niedn-Husn-Ack (Nieten-Hosen-Laden, vergl.:"Jeansladen")
  • Gaggau (Kakao)
  • Garacho (hohe Geschwindigkeit)
  • Gossdehäbbchen (Kostprobe)
  • Ä Schälchn Heeßn (Kaffee)
  • Ä Gäffschn plätschorn/Ä Gäffschn Schlürfeenss (Kaffee trinken)
  • Blörre/Blemmbe (schlechter Kaffee)
  • Euja (Ja, doch. Zustimmung einer befremdlichen Art und Weise)
  • Nu (Einverstanden, Ja, Gut, Gerne, na, na vielleicht [ in Verbinding: nu ja ergeben sich weitere 10¹⁷ Möglichkeiten der Übersetzung], super, genau, richtig)
  • Nu Nu (na klar .. lass mich in Ruhe)
  • escha (nein nein, bleib mal gaaanz ruhig oder einfach: nicht doch)
  • fänsen, feensen, funsen ((grundlos) weinen, heulen)
  • fuleima/fleima (vielleicht einmal; gerne verwendet im Sinne von: "Gibbe fuleima de Buddor niebor!" - Gib mir bitte mal die Butter)
  • dorledzd (vor kurzem)
  • Essnkehror (schornsteinfeger)
  • Zinkn/Giebl (Nase) Giebldrobbm (Schnupfen/die Nase läuft)
  • Giehlschronk (ein Gerät zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, welche gekühlt werden müssen)
  • Göhrborrgreeße (Körpergröße)
  • Änne hallwe Borrdzschooon (Ein kleiner Mensch)
  • Klänne ( Chemnitzer Dialekt), Kleene ( Leipziger Dialekt) ( Kleine)
  • Ä Schdobblhobbser (Ein kleiner Mensch)
  • Änne Donne (ein beleibter Mensch)
  • Hornstsche (ein kleine/alte Wohnung)
  • Schgaadaamd (Skatabend)
  • "Da habsch kee Problähm dermit!" ("Da habe ich kein Problem mit!")
  • "Gombschudor" ("Der allgemein bekannte Computer auch: Gombjudoar")
  • Funnsl/Funzl (Taschenlampe, oder Lampe mit schwachem Licht)
  • "Hammor ni" (Das haben wir nicht)
  • Nemm de Pfoten wesch, isch kenndsch do gor ni! (Nehm deine Finger von mir, ich kenne dich doch gar nicht)
  • Sörfen (Surfen (nicht mit "Sohfen" zu verwechseln, das heißt saufen))
  • Flebben (Führerschein) nicht zu verwechseln mit Flebbe/Fleppe (ein trauriges Gesicht ziehen)
  • bietschn/pietschn (etwas schnell austrinken)
  • gäksch (blass/ bleich/ kränklich aussehend) oder: mir is gäksch (mir geht es grad nicht gut)
  • iezig/iezsch (wütend/zornig/stinkig)
  • dittschn (etwas in Flüssigkeit tunken)
  • Moch de Glubbschn uff du Orschkrompe! (Mach die Augen auf du Arschkrampe!)
  • Nu glor (Na mein Gott, das ist schon in Ordnung so)
  • Nu ähmde (Natürlich, ja natürlich doch, na eben ...)
  • Nor auch Nor-wa (Universalwort, für Ungeübte nicht aussprechbar, Achtung! Entgegen allen unwissenden Vermutungen vor allem zustimmend gemeint! Vor allen Dingen als Nachfrage/Aufforderung zum Bestätigen von einer Aussage genutzt - entspricht dem hochdeutschen "Nicht wahr ?")
  • bäbbeln (Fußball spielen)
  • Glei ditscht se nei ( Sonnenuntergang an der Ostsee auf Hiddensee )
  • griechisch ne' Gola? (Bekomme ich eine Kola)
  • Angola gännd isch misch dod sohfen (An Kola kann ich mich tot saufen)
  • Gänsefleisch dn Kofferaum offmachn? (Können sie den Kofferraum aufmachen?)
  • Sperma 'n Hund ein damits'n ni vorhaut (Sperr mal den Hund ein damit es ihn nicht nach vorn haut. [z.B. Bei der Tier-Mitnahme im Auto])
  • Dresden'so rum dresd'en'so rum Leipzisch gleich (Redensart um sich 2 Städte in Sachsen zu merken)
  • Bäffschdägg (bei Gallileo bewiesen: Frikadelle)
  • Gorl-Morx-Schtodt (Stadt mit drei "O" - Karl-Marx-Stadt - heißt jetzt wieder Chemnitz)-->"Gemtz"
  • Ruuusgammz ( auch Chemnitz - mit Hinweis auf die Industriegeschichte )
  • "Mior sei Saggse, ior sei Hesse, was mior scheiße, dud ior fresse!"
  • Bardeiuffdrach (Parteiauftrag)
  • Kriepel/Kriebl (boshafter Mensch)
  • Menkenke (dreckige Pfütze oder auch Durcheinander)
  • räschnwermerkrieschn (bald regnet es, Regenwürmer kriechen)
  • es rahnt /es reegnt ( es regnet)
  • Bemme (belegtes Butterbrot)
  • Wurscht-Bemme (Wurstbrot)
  • däbbisch (blöd/Teppich)
  • fuftsch (Fünfzig)
  • Gummifuftscher (Kondom)
  • S hod dichdsch gedrahschd / geraint (Es regnete stark)
  • bläägen/bläächn/blärrn (laut reden / schreien)
  • bennn' (schlafen)
  • Follfostn (Vollpfosten - Bremse - Jemand der einen bei irgendetwas behindert)
  • Sgladschdglei (Es klascht gleich und zwar keinen Applaus!)
  • dinngenuff (da rauf) , dinngehin (geradehin)
  • do Ohm (da Oben, Bitte nicht Verwechseln mit dr' Ohm => die Oma)
  • funkngudsch/groschndammfor (Straßenbahn)
  • ahrdibbln (Kartoffeln)
  • Schmiesche (Gliedermaßstab mit metrischer Teilung)
  • neisprechkastl (Handy)
  • fuffzn (15)(oder auch: kurze Pause)
  • fei (zur Verstärkung des Standpunktes; hast fei net rächt)
  • diggschn (bockig sein)
  • Scheiorhador (textiles Produkt, zum Wischen von Fußböden genutzt, nicht zu verwechseln mit "Do griggst glei eene gescheiort." - böse Drohung!)
  • boarbsch (barfüßig, barfuß)
  • Oarschwerbleede! (Mir platzt gleich der Kragen!)
  • Dannebohm (Tannenbaum)
  • Bommlmitz (Bommelmütze)
  • Hä [mit bis zu 998 weiteren "ä's" ergenzbar zB.: Häääääääääääääääääää] (Wie bitte?)
  • Abbort (Toilette)
  • Hietroibratl (Hintragbrettchen, zu Deutsch: Schneidbrett oder Servierteller)
  • Roaziehgloas (Ran-Zieh-Glas zu deutsch: Das Fernglas)
  • Abbernmaugge (das Kartoffelpüree)
  • Klieselhaber (Kloßhalter = BH)
  • Klies/ griene Klies (diesmal wirklich Klöße und zwar aus Kartoffeln)
  • Schwammebrie (Pilzsoße/-suppe)
  • a Ant/a Antnbroatn (eine Ente/ein Entenbraten)
  • ...a Ant mied griene Klies und Schwammebrie (die Kombination aus den vorher genannten Einzelzutaten zu einem schmackhaftem Mahl)
  • schmag (gebeugte Form von schmecken (schmeckte)
  • Schtroße(nschild) / Straße(nschild)
  • Tier (Tür, nicht zu verwechseln mit Viehcher für Tiere)
  • Knibberts'chen (Füße)
  • Knebbe (Knöpfe bzw. Bargeld)
  • Hald'n Schnaabel! (Sei ruhig!)
  • Da habsch de Bobbo-Gardde gezochn (Da hatte ich wohl Pech)
  • saang, auch: seech'n (pinkeln)
  • roochn (rauchen)
  • Nischl (Kopf, besonders das Korl-Morx-Städter Nischl-Denkmal)
  • Bäbeneppl (Förmchen)
  • Semmeln (Brötchen)
  • Beerschormeesdoar (Bürgermeister)
  • Werschdl (Würstchen)
  • Gack (Jacke)
  • Gotz (Katze)
  • schie (schön)
  • ölf (elf / 11)
  • Fleesch (Fleisch)
  • scheen (schön)
  • fetsch (fettig)
  • Guddlmuddl (Durcheinander, Unordnung,...)
  • Fleede (Flöte)
  • Fissemaddenzchn/ mache ma geene Fissemaddenzchn (Mist machen im Sinne von bau bloß keinen Scheiß)
  • Haaderlumb (sowol Putzlappen, als auch Drecksack)
  • Gelumbe (abschätzig für Zeug, sinnloses Zeug, Sachen, Pack)
  • Gelumbekurd (Sigmar Gabriel)
  • Sei fei schu (Science-Fiction-Show)
  • Mudugross (Motocross)
  • Gung (Junge)
  • Mad (Mädchen)
  • Seyschbiggs (Mädchen)
  • Biggsnmachor (Vater eines Mädchens)
  • Mistvidse (Mistpfütze, tech. Sickergrube)
  • Mistvidsenkräbs (Bewohner der o.g. Mistpfütze, Schimpfwort)

Siehe auch[Bearbeiten]