Guttau

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Guttau (Sachsen) ist ein Dorf im Landkreis Bautzen. Es markiert die exakte Mitte zwischen Mallorca und Sankt Petersburg. Der idyllisch gelegene Ort strahlt mehr Ruhe aus, als Tschernobyl Radioaktivität.

Natur[Bearbeiten]

Das Biosphärenreservat[Bearbeiten]

Das Biosphärenreservat ist ein Stück unberührte Natur, das von der Fläche her sogar Kanada in den Schatten stellt. Mehr als 314.832 ausgestorbene Tierarten sind hier noch zu finden. Man muss nur tief genug graben. Im Sommer hört man in den Abendstunden das Konzert von Billiarden ausgehungerten Fröschen, die sich u.a. um Insekten streiten.

Der Auewald[Bearbeiten]

Mit mehr als 110.000 Laubbäumen ist der Auewald der größte Wald in ganz Guttau. Allerdings ist er so gefährlich, dass sogar das Löbauer Wasser (kurz: die Löbau) rechts und links einen Bogen um ihn macht. Eine alte Sage besagt, dass sich irgendwo im tiefen Wald ein toter Arm befindet. Von wem er stammt, ist unbekannt. Keiner der mutigen, die sich auf den Weg machten, um ihn zu finden, ist bisher zurückgekehrt. Demzufolge steigt die Anzahl der toten Arme im Auewald ständig und kann nur noch geschätzt werden. Da sich die Bäume alle ähneln, kann man sich hier leicht verlaufen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wirtschaft in Guttau boomt. Guttau hat einen Bäcker, einen Kaufmannsladen, einen Kindergarten, eine Grundschule, einen Zweiradservice, ein Fuhrunternehmen, einen Fachhändler für Gartengeräte, eine Filiale der Volksbank und nicht zu vergessen – einen Gasthof mit Biergarten. Die Binnennachfrage ist hoch, was die Abhängigkeit vom Export mindert. Die eigenen Semmeln, die eigene Schule, eigener Geldautomat, eigener Biergarten, alles da, alles nah. Kulturell bietet Guttau ein Fischereimuseum.

Die Tongrube[Bearbeiten]

Die Guttauer Tongrube hat historisch einen hohen Stellenwert für Guttau. Ca. 30% des Nachbarortes Kleinsaubernitz gehören dem Dorf Guttau. Dazu kam es nach einem Streit um den Besitz der Tongrube. Die cleveren Einwohner von Guttau verschoben die Ortsgrenze einfach soweit, bis die Tongrube zum Ortsmittelpunkt erklärt werden konnte. Zur Verschleierung ließ man das entsprechende Ortsschild aber an seinem früheren Standort. Einige Kleinsaubernitzer kennen diesen Hintergrund bis zum heutigen Tage nicht. In den 90er Jahren wurde die Tongrube in Creatongrube umbenannt.

Architektur und Infrastruktur[Bearbeiten]

Mit einer Höhe von 281m ist das Storchennest das alles überragende Bauwerk in Guttau. Es wurde mit modernster Blitzableiter-Technologie ausgestattet und hält Erdbeben der Stufe 6 auf der Richterskala sowie Windgeschwindigkeiten von über 650 km/h stand. Die Kirche belegt mit ihrer Höhe von 116m nur den zweiten Platz. Platz 3: Das Igelhaus mit 74m, Platz 4: Das Guttauer Schloss mit 53m (aber auch nur, weil es auf einem Berg steht). Die alte Guttauer Brennerei fiel im Januar 2007 dem Orkantief Kyrill zum Opfer. Die Einzelteile wurden nie gefunden.

Die Guttauer Landstraße, welche sich links bis nach Bautzen und rechts bis nach Niesky erstreckt, wurde 2008 aufwändig erneuert. Da die Rechnung jedoch auch bei diesem Bauprojekt den Kostenvoranschlag der Straßenbaufirma weit überschritt, reichte das Geld am Ende nicht mehr für eine vollständige Fahrbahnmarkierung. Auch zahlreiche Hochzeiten konnten nur teilweise dazu beitragen.

Tradition[Bearbeiten]

Badewannenrennen[Bearbeiten]

Jedes Jahr im Sommer, wenn die Sonne scheint und die Vögel lustig zwitschern, findet im Rahmen des Guttauer Dorffestes das mittlerweile traditionelle Guttauer Badewannenrennen statt. Aerodynamisch wie die chinesische Mauer werden die konventionell angetriebenen Zinkbadewannen mit Menschenkraft und Paddel zu Wettbewerbsobjekten. Atemberaubende Geschwindigkeiten und spektakuläre Untergänge bieten dem staunenden Publikum einen hohen Unterhaltungswert.

Highspeed-Badewannen

Das Hexenbrennen[Bearbeiten]

Vor einigen Jahren wurde aus Gründen des Umweltschutzes das Hexenbrennen in Guttau verboten, da die Gefahr bestand, dass der Auewald Feuer fangen, bzw. seltene Vögel sich überhitzen könnten. Seitdem pilgern jedes Jahr tausende Guttauer in den nahegelegenen Ortsteil Brösa, weil die Männer dort noch ihre Hexen verbrennen dürfen.

Feuerwehr Guttau (Feuerförderverein Guttau e. V.)[Bearbeiten]

Das besondere an der Guttauer Feuerwehr ist der Besitz des weltweit ersten Feuerwehrfahrzeuges mit Motorantrieb. Sofern der Motor anspringt, kann es sogar noch für Einsätze genutzt werden. Der antike Transporter in Schweinchen-Rosa erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 25 km/h (ursprünglich wurde das Fahrzeug entwickelt, um im viele Jahre später folgenden 1. Weltkrieg die Gulaschkanonen zu befördern). Zwei modernere Fahrzeuge von Mercedes-Benz vervollständigen den Fuhrpark der Guttauer Feuerwehr. Die Sirene wird jeden ersten Sonntag im Monat zwischen 12:00:24 und 12:01:52 getestet.

HighTec um 1900

Das geplante neue Gebäude der Feuerwehr im Guttauer Rittergut setzte im Baufortschritt zeitlich neue Maßstäbe. Nachdem Mitte 2007 eine Zeichnung erstellt wurde, wurde bereits Ende des Jahres 2008 die komplette Bodenplatte fertiggestellt, was in einem vorgezogenen Einzug im Jahr 2011 gipfelte, anscheinend hatte man aus den Fehlern der Dresdener Waldschlösschenbrücke gelernt. Das überraschende Ereignis wurde mit einem improvisierten Wetthörnen durch Feuerwehrkräfte aus dem Umland zelebriert. Die polnische Partnerwehr aus Stara Kamienica sagte ihre Teilnahme jedoch ab, da der Guttauer Wehrleiter darauf bestand, dass die in Guttau befindlichen Einsatzfahrzeuge auch dort verbleiben sollten.