Erftstadt

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Erftstadt, etwa 120 km2 umfassendes, besiedeltes Gebiet südwestlich von Köln, das durch den Namensteil „-stadt“ versucht, von seinem dorftrotteligen Charakter abzulenken. Dasselbe Ziel verfolgt die Erfstädter Jugend, die ihre Heimat neukölsch E-Town nennt.

E-Town

Stadtwappen der Stadt Erftstadt.svg

Erftstadt Deutschland.svg.png

Wahlspruch: „Nääää, dattet dat nochens jitt!
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk Köln
Kreis Rhein-Erft-Kreis
Fläche 119,89 m3
Einwohner 50374 (11.9.89)
Bevölkerungsdichte 1,003 g/cm3, zu Karneval höher
Stadtgründung 1969
Amtssprache Kölsch
Postleitzahl 50374
KFZ-Kennzeichen BM (Bauernmetropole)
Adresse der Stadtverwaltung Holzweg 10
Liblar
50374 Erftstadt

Stadtteile[Bearbeiten]

Erftstadt besteht aus 18 Stadtteilen, die sich durch seltsame, teils putzige Namen auszeichnen.

Ahrem - Straßendorf, das im Mittelalter „Arnheim“ genannt wurde. Der Name erwies sich aber für den rheinischen Zungenschlag auf Dauer als zu sperrig.

Blessem - Bless 'em, eigentlich bless them, engl. für „Segne sie“. Gemeint sind hiermit die Pferde, von denen es in Blessem mehr als menschliche Einwohner gibt.

Bliesheim - Der BC Bliesheim gilt als die beste Fußballmannschaft des Ortes.

Borr/Scheuren - Mit 407,5 Einwohnern der kleinste Stadtbezirk Erftstadts. Die einzige Schule wurde 1826 gebaut, 1958 erneuert und 1968 geschlossen. Das erklärt einiges.

Dirmerzheim - Ort, der aus einem Straßendorf entlang zweier Straßen, der Strubbelstraße und der Bachstraße entstand. Mit der Kanalisierung des Rotbaches 1969 mutierte die Bachstraße zur Brückenstraße. Etwa zur gleichen Zeit tauchten zum ersten Mal Kamm und Bürste in Erftstadt auf und aus der Strubbelstraße wurde die Dirmerzheimer Landstraße.

Erp - Bereits Jahrhunderte v. Chr. besiedeltes Gebiet, in dem inzwischen der Kiesanbau den Zuckerrübenabbau verdrängt hat.

Frauenthal - Zum städtischen Puff weiterentwickeltes Kloster (Marienhospital und Hospiz), gegründet in der großen Homosaince (1700-1750). Leider fehlt es zunehmend an jungen Auszubildenden im Dienstleistungsgewerbe, so dass die zahlreichen Schaufensterplätze vorwiegend von älteren Damen besetzt sind.

Friesheim - Auslöser für die Gründung von Frauenthal und Mittelpunkt der Erde. Friesheim existierte bereits im 5. Jahrhundert n. Chr. unter dem Namen „Fribodesheim“ (Heim des Frigbodo, Frigbodo = Freier)

Gymnich - (Gibbet nich) - Gebiet, das bereits tausende von Jahren v. Chr. besiedelt war. Wegen der regelmäßigen Hochwasser der Erft starben hier die Menschen weit bis ins 19. Jahrhundert n. Chr. an Sumpffieber. Reichten ein paar Mückenstiche nicht aus, halfen die Einwohner nach, indem sie das bleihaltige Wasser tranken. Um 1940 erlebte Gymnich eine weitere Sterbewelle. Opfer waren ausnahmlos die Mitglieder einer einzigen, gar nicht mal so kleinen Gemeinde - und die Todesursache war in diesem Fall definitiv kein vergiftetes Wasser.

Herrig - Zweitkleinster Stadteil, der mit 503,74 Einwohnern exakt 1 % der Erftstädter Bevölkerung beherbergt.

Kierdorf - Aus den Dörfern Kierdorf und Roggendorf sowie den Siedlungen Schildgen und Zieselsmaar zusammengewachsener Ort. Ausgerechnet das putzige Zieselmaar verschwand infolge zweier Schaufelradbaggerbaggerschaufelradrotationen - dafür können die Kierdörfer, die Roggenbrötchen und die Schildbürger jetzt dort baden gehen.

Konradsheim - Besteht aus einer Burg, einem 18-Loch-Golfplatz, einer 650-jährigen Stieleiche und einem Erdbeerfeld.

Köttelingen - Sitz der Maywerke (Hersteller von Sprühsahne und anderen Getränken) und mehrerer kleinerer Schaumschlägerbanden.

Lächelnich - Hierhin wurden die Wutbürger abgeschoben, die nicht mit dem Bau des Rathauses in Liblar einverstanden waren. Das einzig Sehenswerte in Lächelnich sind das Große Gelbe M und die immer leere U-Bahn.

Liblar - Zentrum des Heroin-Handels in Europa und Sitz der sechs Mafia-Familien Erftstadts: dem Freitagstreff, der Lehrergehwegschaft, der deutschen Post (in Zusammenarbeit mit der deutschen Bahn), sowie der Busfahrer-AG-GmBH, der Koks-KG Rheinbraun und €heffe Investment.

Mellerhöfe - Ort aus vier Höfen und drölf Wohnhäusern, der nach wie vor stark von der Landwirtschaft geprägt ist. Angebaut werden hier vorzugsweise Windräder.

Niederberg - Beherbergt ein paar Hundert Einwohner, die nicht besonders kreativ sind, aber sich durch einen leichten Hang zum Makabren auszeichnen. Davon zeugen die Namen der beiden Kirchen St. Johann Baptist und St. Johann Enthauptung.

Geschichte[Bearbeiten]

Da Erftstadt erst seit 1969 existiert, ist die Stadtgeschichte dermaßen kurz, dass es im Grunde nicht für einen eigenen Abschnitt reicht. Daher handelt der folgende historische Rückblick von der Geschichte der einzelnen Ortsteile und einer Dönerbude.

Vor langer, langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie, eröffnete ein gewisser Carl Schurz eine Dönerbude. Sie gelangte zu Weltruhm, steht allerdings in direkter Konkurrenz zu dem Salmonellenbunker von Wilbert Anatolien. Der Gammelfleisch-Anteil liegt bei 97% und damit 2% unter Landesschnitt. Gut besucht wird der Laden trotzdem durch die Massen an Jugendlichen über Mittag aus Nähe zu den Schulen, die keine anderen Pläne haben als dort ihre Pausen zu verbringen.

Den Höhepunkt der neueren Geschichte E-Towns stellt die RAFfäre rund um den NS- und Wirtschaftsfunktionär und späteren Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer dar. Dieser wählte vorübergehend ein Hochhaus in E.-Liblar als Wohnsitz, wo er sich mehrere Wochen in einem Schrank niederließ.

Einwohner[Bearbeiten]

Laut einer freien Enzyklopädie, die seit Jahren Unwissen im Internet verbreitet, leben in Erftstadt genau 50.374 Menschen. Verschwörungstheoretiker glauben, dies habe etwas mit der Postleitzahl (50374) zu tun und damit, dass am 05.03.1974 ein Ufo in Erftstadt gelandet ist. Die bisher ungeklärte Frage bleibt: „Wo verstecken sich die Illuminaten?“ Aus unerklärlichen Gründen geriet der Stadtteil Herrig unter Verdacht.

Entgegen dem weitverbreiteten Gerücht, in Erftstadt lebten sehr viele Ausländer, sind es deutlich weniger als es den Anschein hat. Dieser Eindruck entsteht dadurch, dass die gebürtig deutschen Erftstädter sich gerne gangsterhaft kleiden, um nicht auf den ersten Blick als Dorftrottel erkannt zu werden. Typische Merkmale hierfür sind: Unterleibs-Gürtel-oderwiesieauchimmerheißen-Taschen, Trainingshose (bevorzugt in den Socken steckend), Jacke mit drei Streifen. Essentielle Accesoires sind eine gefälschte Breitling oder Rolex am Handgelenk und die Zigarette hinterm Ohr.

Sprache[Bearbeiten]

In Erftstadt werden mehrere Dialekte gesprochen, die teilweise kaum erahnen lassen, dass sie etwas mit dem Deutschen gemein haben. Unter Jugendlichen ist ein Unterdialekt von Kiezdeutsch weit verbreitet. Typisch sind Aussagen wie: "Alter, isch hab jez Base, isch kann alle umsons anrufn!" Ein Revolutionär dieser Sprache war der Altbekannte Inkasso Henry, der auch durch seine Stadtrundführungen durch E-Town Berühmtheit erlangte.

Sitten und Bräuche[Bearbeiten]

Erftstadt gilt als Hochburg der rheinischen Mundart nach Erftstädter Art; Ereignisse wie der jährlich stattfindende „längste Monolog im Dialekt“ helfen, diese Tradition aufrecht zu erhalten. Diese Veranstaltungen entstanden, als die perspektivlosen Jugendlichen keinen Ausweg mehr sahen und aus Verzweiflung zur Schule gingen.

In E-Town sind Kultur und Kulinarisches eng verknüpft. Lokalitäten wie der Anatolien-Grill, der Carl-Schurz-Grill, Hellas Grill und weitere Grills zeugen vom breitgefächerten Angebot kulinarischer Genussmöglichkeiten. Zahlreiche Italienische Ristoranti runden das Angebot an traditionellen Speisen ab.

Regierung[Bearbeiten]

In Erftstadt werden die 4 Gewalten klar geteilt, die Legislative, die Judikative, die Exekutive und die Natur. An der Spitze der Exekutiven steht der der Polizeipräsident (der andere der beiden Dorfpolizisten), die Legislative wird verkörpert durch den Stadtrat der Unfähigkeit, die Judikative durch das Erftstädter Leibgericht (Rheinischer Sauerbraten). Die Natur galt in Erfstadt lange Zeit als gewaltlos, da sie von den eifrigen Bauern in weiten Teilen exekutiert wurde.

Sicherheit[Bearbeiten]

Der Bereich Sicherheit ist in Erftstadt den Rentnern übertragen. Mit Kissen auf Fensterbänken und Senioren-Telefonen ausgerüstet sorgen sie für eine lückenlose Überwachung der Geschehnisse auf den Straßen. Durch ihren guten Draht zur Exekutiven hat sich ein effizientes Alarmsystem etabliert. Problematisch ist noch, dass viele Senioren geneigt sind, die Leitungen mit der Meldung von Bagatellen wie Kindesmisshandlungen oder Massenhinrichtungen ethnischer Minderheiten zu blockieren. Trotz des regelmäßige Missbrauchs der Notrufleitungen durch ältere Mitbürger steigt die Aufmerksamkeit der Polizei proportional zum Alter des Anrufers. Meldungen von Anrufern, die jünger als 30 Jahre sind, werden in Erftstadt grundsätzlich ignoriert.

Die Erftstädter Polizei hat ihren Sitz in E.-Lächelnich und besitzt zwei Streifenwagen, von denen drei kaputt sind. Aufgrund der hohen Benzinpreise ist nur einer der verbleibenden vier tatsächlich im Einsatz. Die beiden Erftstädter Streifenpolizisten verbringen pro Tag durchschnittlich 0,267 Minuten in jedem Stadtteil. Vom Anruf bei der Zentrale bis zur Alarmierung des Streifenwagens dauert es durchschnittlich ein bis zwei Sekunden. Bis das kognitive Zentrum des helleren der beiden Polizisten den Inhalt der Nachricht erfasst hat, vergehen statistisch gesehen weitere 10 Minuten. Vom Losfahren bis zur Ankunft am Tatort vergehen ca. drei Stunden, so dass die Erftstädter Polizei mit nur 3 Stunden, 10 Minuten und 2 Sekunden unangefochtener Rekordhalter in Sachen Reaktionszeit ist. Ernstzunehmende Konkurrenz findet sich allein im australischen Outback. Monatlich wird in Erftstadt der hellere der beiden Polizisten zum Polizisten des Jahres gewählt; überraschenderweise fiel diesen Monat die Wahl erneut auf Peter Bauer.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Erftstadt strotzt vor Sehenswürdigkeiten. Jedem, der dort vorbeikommt, wird empfohlen, sich die Zeit zu nehmen und wieder zurück zu fahren. In Erftstadt gibt es zahlreiche Schlösser und Burgen, darunter Schloss Gymnich, das die Gäste der Bundesregierung beherbergte, bis es 1998 von der Kelly Family annektiert wurde und die Weiße Burg in Friesheim, die durch den Mehlregen 1000 n. Chr. ganz weiß wurde. Auch der Schlosspark von Schloss Gracht in Liblar ist einen Besuch wert. Dort wachsen riesige Mammutbäume, Buchsbäume, Weiden, Rosen und es liegen verstreut Obdachlose herum, die ihren Tagesunterhalt damit verdienen, indem sie angestrengt in der Fußgängerzone faulenzen.

Im Stadtteil Lächelnich befinden sich das Bonner und Herriger Tor, wovon das Herriger Tor das deutlich auffälligere ist, da es mitten auf der Straße steht. Auch, wenn die meisten Leute meinen, die Straße sei um das Herriger Tor herum gebaut worden, stimmt dies nicht. Das Tor stand nämlich eigentlich einfach eines Tages plötzlich da. Es wird vermutet, es sei die Rache des eine Woche zuvor auf dieser Straße überfahrenen Mannes aus Herrig gewesen.

Zitate berühmter Erftstädter[Bearbeiten]

  • "Shit happens" - Forrest Gump
  • "Wenn dir die Scheiße bis zum Hals steht, solltest du den Kopf nicht hängen lassen" - Inhaber des Quick-E-Marts
  • "Ficki Ficki 10 €" - Alte Frau vor dem Aldi in Liblar
  • "Fuck the duck before the duck your Mother fuck" - Tony Daboss
  • "Egal ob Köln oder Istanbul, hauptsache Türkei" - Carl Schurz (Inhaber des Carl-Schurz-Grills und Urenkel des ersten deutschstämmigen US-Ministers)
  • "Seit 44 Jahren!" - Der Typ, der sich immernoch freut, dass Erftstadt im gleichen Jahr wie Roller gegründet wurde
  • "Erftstadt an der Erft im Rhein-Erft-Kreis. Na, wenn das kein Zufall ist..." - Mr. Dickerster

Städte in Nordrhein-Westfalen

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