Karlsdorf

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Haus des Bürgermeisters
Ortsplan von Karlsdorf / Bürgermeisterhaus roter Punkt

Die Geschichte der Stadt Karlsdorf, heute Karlsdorf-Neuthard, liegt angeblich an einer Rast Kaiser Hasso des Nächsten bei einem Jagdausflug. Doch dies ist eine Lüge, Hasso hätte dazu mehr als hundert Kilometer reiten müssen und dies ohne Pinkelpause? Karlsdorf gründete 1813 Oskar Schlirikar durch die Tulla-Unruhen, nach der badischen Völkerwanderung, das gilt nach der 0,5-seitigen Ortschronik als gesichert. Dieser Oskar hatte zwei Söhne, die nach einem nahezu biblischen Streit getrennte Feldwege einschlugen, der eine nannte sich später Schlindwein der andere Riffel. Der dritte, später entstandene Stamm, Huber, war leider durch Zuheirat verursacht. Wie dem auch sei, heute beinhaltet das komplette Karlsdorfer Telefonbuch zu Recht die drei Buchstaben R, S und H.

Der Huberstamm zeichnete sich durch aggressive Übernahme von Ämtern aller Art in der Verwaltung, Schule, Vereinswesen, Sport und Straßenreinigung aus, bis durch öffentliches Dekret ein Numerus Huber-Clausus eingeführt werden musste. Manche Huber wanderten aus, wie Erwin (CSU), Thomas (Bergsteiger) und Anke (Tennis), um an anderem Orte den kargen Lebensunterhalt zu bestreiten. Bürgermeister der Doppelgemeinde ist seit 2006 Svenja Weigt-Köpf-Riffel durch vierstimmige Wahl des dreiköpfigen Gemeinderats. Leitmotiv des Bürgermeisters:

  • was Vatikan kann Mutti auch
Karlsdorf vor dem Erwachen

Karlsdorf heute[Bearbeiten]

Die Frage, ob Karlsdorf je zum Leben erwacht, kann seit nach der Begehung dem einzigen, über die Landesgrenze hinaus bekannten (volkstümlich) Baggerschuppen, in Übersetzung: überdachtes Lokal mit Weib, Wein und schwankendem Gang (in der Reihenfolge), eindeutig mit ja beantwortet werden. Die Amtssprache in Karlsdorf ist kallsderferisch/badisch eine Unterart des Brigantendeutsch - Übersetzungsproben:

  • desischghupftwiegschpunge (Transkription: egal)
  • doguggemolno (Transkription: hör mal zu)
  • hauabdusäckel (Transkription: hallo, wie geht es dir)
  • wemmwillschdesverzehle (Transkription: aha)
  • ihebbensaukohldampf (Transkription: lädst du mich zum Essen ein ?)

auf dem Parkplatz russisch, beim Türsteher kroatisch, vor dem Tresen polnisch und hinter dem Tresen französisch, für Mitarbeiter des Pannendienstes niederländisch.

Karlsdorfer Bankautomat

Besonderheiten Karlsdorfs[Bearbeiten]

Seit 1998 wurde in Karlsdorf im Gegensatz zur normalen Bevölkerung - durch Zufall am Bankautomat, die Karten wurden durch fehlerhafte PIN-Eingaben zu oft eingezogen - ein genetisches Merkmal festgestellt, das umfangreiche Veränderungen im Leben des Karlsdorfers notwendig machte. Die Linkshänderschaft. In der Norm sind etwa 15 % der Bevölkerung Linkshänder, in Karlsdorf jedoch 85 %. Wissenschaftler fanden heraus, dass dies mit der Wanderungsbewegung anno Tulla zusammenhängen muss, damals ging die Sonne links unter, heute aus der Sicht Karlsdorfs immer noch links, in der Realität rechts - entscheidend für das Zuziehen der Gardinen eine Stunde vor Sonnenuntergang. Die erste Maßnahme beinhaltete die Umstellung des einzigen Bankautomats an der Karlsdorfer Straße auf Linkshänder, weiterhin die Umstellung des Bürgerbüros auf Linkstürklinken und bei öffentlichen Anlässen das gewöhnungsbedürftige Linksliegenlassen der Hände.

Verkehrsregelung[Bearbeiten]

Entwurf: schmale Hauptstrasse
Entwurf: bewährte Vorfahrt

Einen genialen Vorschlag zur Entschleunigung des Verkehrs, bezogen auf die Tendenz durch die Rechts-Links-Verwirrung länger als üblich an der einzigen Kreuzung zu warten, hatte der örtliche Verkehrsausschuss durch neue innovative Verkehrszeichen geplant. Leider wurde dieser Modellversuch, ebenso wie die Kampagne zur Verkehrssicherheit 2008:

  • hup doch mal wieder und
  • ich brems dir einen

vom Regierungspräsidenten Dr. Park-Insong untersagt. Die örtliche Presse, der Karlsdorfer Kurier, gelangte trotz allem an die Rohentwürfe um die Bevölkerung über das Unverständnis der Ministerial-Bürokratie aufzuklären.

Sport in Karlsdorf[Bearbeiten]

Schnoogebatscher

Der Volkssport in Karlsdorf ist Schnoogebatsche, eine Abwandlung der Tätigkeit des tapferen Schneiderleins. Die Schnooge (Stechmücken) rühren von den umfangreichen Bauarbeiten links und rechts der Autobahn, ursprünglich zur möglichen Kohleförderung geplant, nach dem Stoßen auf Kies und Sand, kurzerhand zu Baggerseen umfunktioniert. Die Bekämpfung dieser Blutsauger geschieht seit geraumer Zeit in Karlsdorf durch das Bakterium Bacillus Karlsdorferensis, das großflächig durch den ortseigenen Kampfmitteltrupp auf Parkplätzen versprüht wird. Nebenwirkungen wie übermäßiges Schwindeln und Lügen sind bislang nicht bekannt.

Das Rumfuchteln mit der Fliegenklatsche wird bereits im Grundschulalter in besonderen Lerngruppen geübt und hat bis zur Ausschulung normalerweise mit dem berüchtigten Schnoogearm am unteren Ellenbogengelenk eine spezifische Ausprägung des aussätzigen Karlsdorfers erreicht. Krankenkassen wie die Techniker übernehmen die Behandlungskosten ohne Selbstbefriedigung.

letztes Bockweddel

Haustiere in Karlsdorf[Bearbeiten]

Der im Scherz gebrauchte Spitzname des Karlsdorfers (Bockweddel), beruht auf dem üblichen Haustier eines Karlsdorfer Mehrfamilienhauses ab zwei Etagen. Die Ziege. Doch hier irrt die Zoologie, es war keine Ziege sondern ein schwarzes Schaf. Seit Karlsdorf mit Milch über den nahe gelegenen Hafen der Saalbach versorgt werden kann - schiffbar seit dem letzten großen Unwetter - ist der/die/das Bockweddel nahezu ausgestorben. Grund: Einführung des Grills durch die 31 Heimatvereine. Versuche des örtlichen Nutto-Marktes, als Nahrungsergänzung gekochte Pommes anzubieten, schlugen fehl. Karlsdorfer, die Greenpeace nahe stehen, bevorzugten schon immer die pflegeleichten Haustiere wie Goldfische, Silberfische und Kupferwurm.

Kraftwerk Karlsdorf 1

Energieversorgung in Karlsdorf[Bearbeiten]

Nachdem durch einen klitzekleinen Unfall in Karlsdorf, das einzige Kraftwerk von Strom, Gas, Wasser, Abwasser und schlechter Luft durch einen Kabelsalat am Instandsetzungsbagger, seine Rückwand verlor, sind Karlsdorfer auf Grüne Energie wie: Wasser (Wände, Dachrinne), Licht (Sonne, Streichholz) und Wärme (Bettdecke) angewiesen. Dem eingeborenen Karlsdorfer waren naturheilkundliche Verfahren nie suspekt, konnte dadurch doch die Lebenserwartung um 83 Monde gesteigert werden. Der Karlsdorfer Nutto-Markt, überregional bekannt durch seine Himbeersauce für Export-Döner, bezieht seine Energie aus Hornbach von der Firma Yippiejaja.