Sinn

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Titel des Bildes: Auf diesem Bild hat sich der Sinn versteckt. 112,33 € Belohnung für den Finder.

Nicht zu verwechseln mit Unsinn. Am häufigsten gebraucht wird der Begriff Sinn zur Bezeichnung der Eignung von etwas Speziellem im Hinblick auf etwas anderes. Schon allein an der Schwammigkeit dieser Definition ist ersichtlich, dass es sich beim Sinn um eine bloße Chimäre handelt, der tatsächlich nichts entspricht.

Sinn als Bezeichnung eines Wertes[Bearbeiten]

Der Homo sapiens leidet an maßloser Selbstüberschätzung (vgl. Gedanke). Getragen von dem Wahn, alles und jeder müsse ihm zu Ehren dienen, umgibt er sich nur mit Sachen, von denen er glaubt, sie brächten ihn weiter. Was genau dieses „weiter“ ist und wohin diese Reise geht, weiß er zwar nicht, aber wenn der Verdrängungsapparat gut funktioniert, schafft er sich ein Wertesystem. Dinge, die in diesem System auf der oberen Hälfte angesiedelt sind, erhalten eine Auszeichnung, sie werden „sinnvoll“ genannt. Dieser illusorische Wert kann nun entweder einem Ding zukommen oder einer Tätigkeit.

Objektiv funktional[Bearbeiten]

Ein Gegenstand hat dann einen (guten) Sinn, wenn er zu etwas zu gebrauchen ist. Der Gebrauchswert selbst hängt jedoch nicht vom Gegenstand ab, sondern von der intentionalen Einstellung des Handelnden. So kann Hundescheiße Sinn haben, wenn man jemanden damit beschmieren will. Und der vorletzte Satz, wenn man gerne zum nächsten Gliederungspunkt gelangen möchte. Ja, er ist sinnvoll. Und der? Der auch! Und der? Der auch! etc. Ist das jetzt das Ende? Die Frage ja, die Antwort, nein. Oder eben doch umgekehrt. Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Ah, da war es.

Subjektiv intentional[Bearbeiten]

So hängt denn die Sinnhaftigkeit von der eigenen Einstellung, bzw. dem Willen/Urteil ab. Hieraus erklärt sich der Umstand, dass verschiedene Leute unterschiedlichste Vorstellungen davon haben, was sinnvoll ist. Das stupidedische Warzenschwein beispielsweise ist ein sinnvoller Link, den der Verlinkte schlechterdings link fände - der Sinn bliebe ihm verborgen. Dass in diesem speziellen Fall die Gründe für den Mangel an Sinn schwein-intern zu veranschlagen sein könnten, sei an dieser Stelle einmal außen vor gelassen.

Sinn als Bezeichnung einer Fähigkeit[Bearbeiten]

Sinne.JPG

Neben der Bedeutung von Handlungen und Objekten bezeichnet der Ausdruck Sinn auch die speziell gelagerten Zugänge des Menschen zu seiner Welt. Dass beide Phänomene gleich bezeichnet werden, kommt nicht von ungefähr und ist schon fast erschreckend sinnvoll. Was theoretisch Sinn haben kann, muss durch die Sinne. Dumm nur, dass der Sinn hier nicht durchkommt, er bleibt außen vor und die Pseudofrage nach dem Sinn des Lebens gleichbedeutend mit der Frage nach dem Sinn des Unsinns.
Der Mensch nimmt also durch Sinne wahr und erteilt dann einzelnen Nehmungen Sinn, so auch den Wahrnehmungsorganen selber.

Beliebte Sinne des Mennschen[Bearbeiten]

  1. Sehen (Wieso-elle Wahrnehmung)
  2. Hören (Audi TT Wahrnehmung)
  3. Riechen (Olle-Fuck-Tor-ische Wahrnehmung)
  4. Schmecken (Gustavs-Tor-ische Wahrnehmung)
  5. Tasten (Hab-disch-äh Wahrnehmung)
  6. Bumsen (Sexter Sinn)
  7. Fernsehen (Siebter Sinn)
  8. Kloppen (Sinn fürs Grobe)
  9. Blödsinn (sehr beliebt bei Schülern)

Ungeliebte Sinne[Bearbeiten]

  1. Begreifen (Oh-watt-ne Wahrnehmung)
  2. Gewissen (Oh-ne-dat-au-no Wahrnehmung)

Nutzung als Namen[Bearbeiten]

Ein Professor aus München hat sich den Namen Sinn ausgesucht, um besonders öffentlichkeitswirksam auftreten zu können. Er versucht dabei immer, komplizierte Dinge ganz einfach zu erklären, wie z.B. das Geld, den Euro, was ein Atombunker ist und warum wir Energie brauchen. Damit hat er schon vielen Menschen geholfen.

Weiterführende Links[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dieter von der Schwarzsee: Erblicke das Positive, München 1933
  • Mechthilde Gotteskind: Über den Unsinn des Lebens, Engelshain 1256
  • Luzi Fersatan: Was Gott eigentlich wollte, ohne Ortsangabe 666
  • Sinnfried Sehnix: Wie war das nochmal? Ein Plädoyer für das andere, Kap der Guten Hoffnung gestern
  • Ursula von der Leyen: Alles über die Sinnlosigkeit der Jugend