Fei

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Das Wort "fei" wird vom Franken benutzt, um seine Mitmenschen von irgendwas zu überzeugen oder hinzuweisen. Dabei wird es vom Mitmenschen als kläglicher Versuch empfunden, doch noch mit letztem Funken Hoffnung durch das "Zauberwort" jemanden zu überzeugen.

Beispiel[Bearbeiten]

Mitmensch: "Der Film wor scheiße." Franke: "Also ich fand den Film goud. Ich versdeh ned warum dou den ned mogsd.

(jetzt:) "Der hot FEI zwa Osgars grichd."

Erklärung[Bearbeiten]

Die Absicht war, den Mitmenschen nach Frankenart folgend zu überzeugen:
Mitmensch:Ach echt?? Na dann fand ich den Film hammergeil! Wieso hast des net vor dem Film gesagt? Dann hätten wir uns den erst gar nicht ansehen müssen, um mir eine Meinung zu bilden.

Das Wort "fei" wird im bayerischen Wortschatz verwendet, wo es teilweise auch zu frei abgewandelt wird und würde gerne ein schlechtes Argument aufwerten, was es aber nicht tut. Aber unter Franken funktioniert das Wort natürlich prächtig, fränkisches Denken und fränkische Logik hat sich halt nur in Franken bewährt.

Nach neueren frankophilen und linguistischen Studien soll "fei" aus Napoleons Zeiten stammen und vom französischen "fin" abstammen. Damit hätte es ursprünglich die Bedeutung von "endlich", "schließlich" oder "letztlich". Das passt heute auch noch oft. Andere Bedeutungen haben sich dann über die Jahre wohl eingeschliffen.

Fazit[Bearbeiten]

Unter Franken nimmt man das Wort auch wenn man besserwisserisch sein will ("Des ist fei ned richdig"), warnen will ("Die Beere is fei giftig.") oder erinnern will ("Dein Bruder is fei scho seid jahren dod") usw.

Zusammenfassend ist "fei" ein eher sinnloses Wort, das fei lieber bei den Franken gelassen werden sollte. Denn sonst kommen wir fei in die Hölle, denn wenn man fei will, kann man es fei in jedem Satz einbauen.