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Schnapsdrossel

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Schnapsdrossel
Schnappsdrossel ast.jpg
Systematik
Überfamilie: Piepmatzis Alkoholitas
Familie: Bierfassleeriae
Unterfamilie: Thekenhüterli
sexuelle Fortpflanzung: Na, wie schon? Vögeln!
nächster Verwandter: Bacardirumii
Art: Schnapsdrossel
Wissenschaftlicher Name
Bierfassleeria Permanentis

(Babylonier, 2222 v. Chr.)

Bei der Schnapsdrossel handelt es sich um eine erst vor kurzem wiederentdeckte Art, die lange Zeit ins Reich der Mythen verlegt wurde. Heute erfreut sie sich wachsender Beliebtheit als Haustier. Diese verdankt sie ihrem unübertrefflichen Nutzen bei der Verteidigung der heimischen Alkoholreserven. Die treuherzigen Tiere haben sich darüber hinaus neben dem gemeiner großer gelber Hopfenfalter als respektable Saufkumpane für den allein stehenden Mann erwiesen.

Eine (gar nicht so) kurze Geschichte der Schnapsdrossel[Bearbeiten]

Antike[Bearbeiten]

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Schnapsdrossel lag in Mesopotamien, wo diese für die Menschen völlig neue Spezies erstmals Erwähnung findet im Zusammenhang mit der Entwicklung von primitiven Brauverfahren. Es heißt, bereits wenige Tage nachdem dort zum ersten mal Bier konsumiert wurde, seien von den Braumeistern Vögel gesichtet worden, die durch ihren schlingernden Flugstil aufgefallen wären. Die offensichtlich vom Alkohol angelockten Tiere erwiesen sich als zahm und zutraulich, sobald sie mit Alkohol angefüttert wurden. Es erwies sich, dass die Tiere sich schnell auf einen Besitzer prägen ließen und dann energisch dessen Alkoholreserven verteidigten, sollte sich ein Unbefugter bedienen wollen. So wurde diese bemerkenswerte und nützliche Spezies domestiziert und begleitete den Menschen fortan.

Antikes Bild einer Schnapsdrossel gefunden in Ägypten
Ein weiteres Fundstück, diesmal aus Rom

In jeder Hochkultur finden sich Hinweise auf die Haltung dieser bemerkenswerten Tiere. Es begann eine Hochzeit, in der sich diese Spezies über Griechenland und Rom bis in westlichen Ecken Europas verbreitete und zu einem allgemein ehrlichen Verhalten im Bezug auf Alkohol führte. Die äußerst feine Nase dieser Tiere machte es möglich, Panschern das Handwerk zu legen und die Treue dieser bewundernswerten Wesen erlaubte es dem Besitzer, die Taverne auf eine Blasenleerung zu verlassen, ohne um den Verbleib seines Weines fürchten zu müssen.

Finsteres Mittelalter[Bearbeiten]

Siehe dazu auch: Trinkquisition

Doch die Zeit der Eintracht endete, nachdem das römische Reich zusammengebrochen war und die Macht in den Besitz der Kirche wanderte. Diese sah in Der Schnapsdrossel einen Dämon, den es zu bekämpfen galt. Um ihre Ziele zu erreichen, ließ die Kirche von ihrem, für diese Aufgabe höchstqualifizierten Mann, Heinrich P. Stock eine Kampagne entwickeln. Von Stock ist heute wenig bekannt, als das er von einer legendären Ernsthaftigkeit und Strenge gewesen sein muss, darauf weisen noch heute gebräuchliche Ausdrücke wie stocksteif und stocknüchtern hin. Seine Hetzkampagne war so erfolgreich, dass in der Folge überall in Europa Treibjagden auf Schnapsdrosseln stattfanden. Es wurden auch innerhalb weniger Jahrzehnte fast sämtliche schriftlichen Zeugnisse über die Vögel vernichtet. Diese Vorgänge wurden von einer Institution geleitet, die sich heilige Trinkquisition nannte. In deren Folterkellern landeten alljene, die sich weigerten, sich an der Verfolgung zu beteiligen. Aus dem Inferno, das in Europa wütete, entkamen nur wenige Tiere.

Ausrottung?[Bearbeiten]

Danach sah man sie für mehrere Jahrhunderte nirgendwo mehr. Heute wird vermutet, dass diese außergewöhnlichen Wesen über ein hoch entwickeltes Gespür für Gefahren und eine eigene Sprache verfügen, denn urplötzlich schienen weltweit alle Schnapsdrosseln verschwunden zu sein. Danach verliert sich ihre Spur für Jahrhunderte. Die anhaltende Scheue dieser Tiere führte zu Spekulationen über ein gähnetisches Gedächtnis. Diese wurden aber von einer breiten Opposition zurückgewiesen. Prof. Severus Snape auf die Frage nach seiner Meinung zur gähnetisches-Gedächtnis-Theorie wörtlich: "Schinken! Na, da wisst ihr wohl nicht mehr, was ihr dazu sagen sollt!" Nach dieser Aussage wurde auch dem entschiedensten Verfechter der Theorie klar, dass die Forschung hier einen ganz neuen Ansatz braucht. Es befasst sich derzeit ein ganzer Zweig der Philosauffie einzig mit dieser Frage. Die Spur der Schnapsdrossel wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts durch den Dehnischen Forscher Björn Björnson wieder aufgenommen, der sich auf einer Führung durch das DeNironiten Kloster Biberbach in den Braukeller verlief und dabei per Zufall auf eine Brutstätte der scheuen Vögel stieß. Diese ließen dem verblüfften Forscher jedoch keine Zeit für eingehende Untersuchungen, sondern flüchteten umgehend aus dem Keller und trudelten mit erstaunlicher Geschwindigkeit der untergehenden Sonne entgegen. Als der Forscher drei Tage später zwischen leeren Bierfässern gefunden wurde, die er gerade auf Spuren dieser ihm neuen Gattung untersuchte, mochte ihm zunächst niemand glauben, doch nach mehrjährigen Sauft... Forschungsreisen und dem Wälzen historischer Dokumente fand er in frühmittelalterlichen Manuskripten Hinweise auf die Schnapsdrossel.

Erneute Suche[Bearbeiten]

Dieser Fund erregte soviel wissenschaftliches Interesse, dass schon bald überall fieberhaft nach lebenden Exemplaren gefahndet wurde. Man sah bald überall Forscher mit vor Erregung glühenden Nasen. Von den Kölner Brauhäusern bis zu den Weingütern des Burgund sah man sie forschen. Lange Zeit ergebnislos. Dennoch wurde die Forschung in den historischen Dokumenten beständig vorangetrieben, so dass sich das Bild der Schnapsdrossel langsam wieder klärte. Der Durchbruch gelang erst 1991 dem Berufsalkoholiker und Hobby-Ornithologen Boris Jelzin, dem sich die Vögel auf dem Balkon seines Landhauses bei Moskau mit einer unerklärlichen Zutraulichkeit näherten. Derzeitiges Ziel der Wissenschaft ist die Wiedereingliederung der Schnapsdrossel in die menschliche Gesellschaft. Die Forschung wird maßgeblich durch die Bund deutscher Hausfrauen unterstützt, die die Vögel zur Bewachung der Minibar gegen den Hausherrn einzusetzen hoffen.

Pflegetipps[Bearbeiten]

Die korrekte Pflege der Schnapsdrossel ist eine unerlässliche Pflicht für den geneigten Halter. Neben der richtigen Ernährung spielt vor allem auch die Körperpflege eine große Rolle. Zur richtigen Ernährung ist wenig zu sagen. Sie sollte aus qualitativ hochwertigen Alkoholika bestehen, Discountware führt häufig zu unliebsamen Nebeneffekten. Dazu gehören Erbrechen, vorüber gehende Bewusstlosigkeit und eine schlaffe Nudel. Die richtige Ernährungsgrundlage stellt in der Regel (und auch im Rest des Monats) Bier dar. Dabei sollte der Bieranteil in der Nahrung auf Dauer 60% nicht überschreiten, sonst kann es zum so genannten Bierschiss kommen, was für Vogel und Besitzer keine schöne Erfahrung ist. Zur körperlichen Fitness des Tiers muss auch der Halter beitragen. Zu seinen Pflichten gehört regelmäßiges Plauze-Streicheln ebenso wie Spaziergänge durch die Kneipen. Bei dieser Gelegenheit trifft man häufig andere Halter mit ihren Lieblingen. In diesem Fall ist es unerlässlich, einen gemeinsamen Umtrunk zu geben, denn dies ist wichtig für die Psyche des Vogels. Um sich daheim den Respekt des Vogels zu sichern, ist es darüber hinaus notwendig, mitzuhalten. Wenn der Halter nicht mithält, wird er von seinem Tier nicht als Rudelführer akzeptiert, was zu Respektlosigkeiten führt. Dabei sind Pöbeleien noch da geringste Übel, schlimmer wird es, wenn die Drossel handgreiflich wird. In diesem Fall ist das Einschalten des Tierpsychologen ein Muss.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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3. Platz beim 3. Stupid Contest

Schnapsdrossel ist ein Gewinner des 3. Stupid Contests.

Für dieses Werk erhält RivDerTroll den bronzenen Stupidedia-Stern am Band.

Gezeichnet, die Jury

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Gelungen

Der Artikel Schnapsdrossel ist nach einer erfolgreichen Abstimmung mit dem Prädikat Gelungen ausgezeichnet worden und wird zusammen mit anderen gelungenen Artikeln in unserer Hall of Fame geehrt.

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