Diverses:Dein sinnloses Leben

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Das Leben ist ein sinnloses! Eine Wandlung die sich durch subjektivistische Erlebnisform aus der Fülle pluralistischer Umgebungszusammenhänge ergibt. (vgl. Raum-Zeit-Kontinuum).

Typographie[Bearbeiten]

Geburt[Bearbeiten]

Herzlich Willkommen

Aus der Schwärze kommst Du angereist, erstickst fast dabei. Anschließend schreist Du los (oder auch nicht), weil Dir die plötzliche Kälte den letzten Nerv raubt. Falls Du nicht schreist, gibt’s als erstes den Po vertrimmt. (vgl. Evaluation) Kopfüber natürlich...damit Dir endgültig und letztendlich bewusst wird: Hier ist Schluss mit lustig!

Alles schaut Dich an, während Du bibbernd da liegst und Du wirst erst angefasst, begutachtet, gestochen, gewogen, vermessen, wie ein Broiler gedreht und gewendet, und schlussendlich beurteilt, katalogisiert, kategorisiert, schematisiert...usw.... Junge oder Mädchen? Scheißegal!!! Alles guckt Dir zwischen die Beine…wie peinlich! PERVERSLINGE!!! Sollen die doch in nen Sexshop gehen, da gibbet genug zu gaffen. Irgendwann riecht es gut und Du fühlst Dich gut...wieder warm und wohlbehütet...und lecker schmackofatzen bei Muttern ist angesagt. Yippieh a yei!

Säugling[Bearbeiten]

Die ständige Schreierei wegen Kohldampf oder Dreckswärme hinten/ unten geht Dir mächtig auf den Keks. Wieso verstehen die eigentlich kein Wort von Dir? Waren die alle nicht in der Schule??? (vgl. Analphabeten). Immer noch wirst Du abgeknutscht, angegafft, in die Wange gekniffen, geknuddelt, bis die letzte Mahlzeit sabbernd im „Spucktuch“ landet… "Ups! Ein Bäuerchen..." Wenn es nach Dir ginge, könnten es ganze Landwirtschaftsbetriebe sein, damit die Pappköppe mit diesem quälendem Drücken und Liebkosen endlich aufhören! Das Essen gehört Dir und nicht dem Spucktuch!

Krabbelalter/Kleinkind[Bearbeiten]

Das Leben ist schön

Hast Du deinen Kopf erstmals über Bodenniveau gehoben, beginnt eine geile Zeit. Du siehst deine Welt aus der Vogelperspektive, bist förmlich high davon und willst mehr! Dummerweise entdeckst Du die „Achterbahn“ (vgl. Schwerkraft), die deine Murmel wieder und immer wieder kräftig Bekanntschaft mit dem Boden machen lässt. Cool wenn sich alles dreht! "...blblbl...aga...?" (vgl. Philosophie).

Ständig siehst Du mit groß aufgerissenen Augen nur Stuhlbeine, Tischbeine und Beine... Stuhlbeine und Tischbeine sind für Dich doof, weil nur Beine auf Dich acht geben... ...oder auch nicht... (vgl. Trauma)...die anderen beiden Mistviecher stehen da und lassen Dich nicht Durch...zum Bäuerchen! Völlig verdattert liegst Du auf allen vieren vor den starren Konstrukten und glotzt sie mit großen Augen an, weil sie Dich nicht vorbei lassen. (vgl. Hypnose) Immerhin, Muttern gibt Dir dann immer nen Kick und lässt Dich im Katapultstart die Welt auf ihren Armen von Neuem erleben und drückt Dich an ihre Brust... "Seufz." ...das Leben ist doch schön!

Im weiteren Verlauf deiner Streckenerkundungen merkst Du, dass diese Holzprodukte von Stuhl- und Tischbeinen gar nicht so schlecht sind. Sie bleiben stehen, wenn Du Dich an ihnen hochziehen möchtest und schreien nicht los: „Iiiiihhhhh. Eine Laufmasche!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Du solltest diesem „KIND“ mal einen Laufstall besorgen. Die schöne Strumpfhose...also neeeee...“ Tapsig rennst Du mittlerweilen Durch die Gegend, fast wie besoffen, um Dich auf das Erwachsenenalter vorzubereiten. Gackerst Laute vor Dich hin und alles murmelt einhellig vor sich hin: „Wie süüüüüüß!!!!!“

Aus lecker schmackofatzen ist schon längst: „Brei ins Maul gestopft“ geworden, egal ob die Pampe schmeckt oder nicht. Gesund ist gesund! (vgl. Compliance). Windeln zu benutzen macht auch nicht mehr so einen Spaß, weil danach deine untere Rückenkante brennt wie ein Scheiterhaufen im Mittelalter...

Erste Worte[Bearbeiten]

Du begreifst, dass die Laute, welche von Dir kommen auch koordiniert werden können und nicht nur in Verben wie: *rülps*...*furz*... “ädlädlgagabuh“... enden müssen. Göttlicherweise erhälst Du eine Eingebung, mit deinem eigenen Fingerzeig...: „Da!“ Du hast keine Ahnung warum deine Erzeuger so entäuscht sind und sich heftig streiten warum Du nicht Mama oder Papa als erstes gesagt hast... Komische Leute...

Frühe Lernphase[Bearbeiten]

"Matsch is congenial...Matsch macht dreckig...Matsch macht, das Muttern sich um mich kümmert...und ...Farben for ever...overall...!!!!" (vgl. Kunst). Du verstehst nur nicht, warum alle dann immer stinksauer auf Dich werden. ...und Muttern danach immer zum Putzteufel mutiert...

Kindergarten[Bearbeiten]

Genial!!! Da sind ja noch andere, die alle bessere Sachen haben als ich.

*Haben wollen*
...egal wie!
*No…risk/force...no fun...!*
„Meins!“

Und wieder kümmert sich alles um Dich und Du verstehst gar nicht warum die alle so besorgt gucken...aber egal! Dir wird Beachtung geschenkt!!!! Erste ernste Fragestellungen schleichen sich in dein unterentwickeltes Gehirn: „Ob die Brote der anderen genauso schmecken wie meins?“ Ein Biss in jedes muss reichen um das feststellen zu können... Dein Forschergeist ist geweckt! Was Dir nur ein bisschen seltsam erscheint, ist, dass die Kindergärtnerinnen dann immer aufgeschreckt wie eine Horde Hühner Durch die Gegend rennt und dabei sinnloses Zeugs stammeln: Pädagogik ... “Lernziele“ ... “Versagende Kontrollfunktionen“ ... “Aufsicht vernachlässigt“ ... “Scheiß Stellenabbau“ ... "zukünftiger Killer-Spiel-Spieler/Amokläufer" ... “Klagende Eltern ... Gericht/Medien ... usw.
*Gähn*

Grundschule[Bearbeiten]

Die Jugend lacht aus dem Gesicht

„A...B...C...ist alles was ich seh...“ Deine Lehrer beeindrucken Dich mit allem was sie wissen und DU NICHT WEIßT!!!!!!! Lernen sollst Du...williger Scherge (oder auch nicht... (vgl. Genie))... ...Nichts mehr mit rummatschen oder in Windeln wärmen (gibt schlechte Noten…auf den Kopf zugesagt und definitions-technisch seit neuestem Ministerial vorhersagbar...)

Weiterführende Schule[Bearbeiten]

Du unterliegst allen schlechten Einflüssen, denen es zu unterliegen gilt (YEAH!)! Aber nicht mehr den guten, also *...ähem...hüstel...* deiner Eltern und Lehrern/innen... sowie sonstigem Kroppzeuchs... sondern den Teufelsgelüsten. Du fängst mit dem Rauchen (oder nebulös gleichwertigem) an, vergisst deine Hausaufgaben, schielst dem anderen Geschlecht nach, probierst alles mögliche, wo der böse Zeigefinger bis zum Jugendrichter in Erscheinung kommt und fühlst Dich unbesiegbar bei allem... „F**k o*f“, oder wie das gerade im neuestem eingedeutschten Neudeutsch heißt…

Deine Abschlussnoten könnten besser bis hin zu „nichtmehrelterlichesKopfgeschüttel“ sein und dein hoffentlich neuer Arbeitgeber malträtiert Dich mit Fragen, deren Antworten Dir im Traum sowieso nicht einfallen würden... Irgendwie schaffst Du es noch etwas abzustauben, was sich Ausbildung nennt und sich gut im Lebenslauf macht... Auf den Kopf wird hier nichts mehr zugesagt, hier wird der Kopf festgeschraubt, auf Gedeih und Verderb... “Friss Dreck und stirb wie alle anderen mit Enthusiasmus...in der Geschichte ...Sie schreiben selbiges, also sei stolz!“ (vgl. Held).

Abitur/BerufausbilDung[Bearbeiten]

...wo sind die Zeiten, als sich alles um Dich kümmerte, weil Du das Bäuerchen noch im Magen trugst und die Windeln dein wärmendes Nest darstellten... Jetzt ist es umgekehrt! Die Oberen nennen sich Stufenleiter oder Vorgesetzte... Oder auch kulturell begabt. Irgendwas dämmert Dir, aber Du kannst nicht dagegen ankämpfen, weil Dir die Schulmeinung eingebleut hat, der Wind wird nicht von Windmühlen erzeugt, sondern betreibt sie... Dein Gedanke: Wo ist die Geborgenheit?

Berufsleben[Bearbeiten]

Hochdekoriert aber gefrustet zollst Du dem Leben Tribut

Die Kollegen/innen sind schlecht bis dämonisch zu Dir... Du könntest mittlerweilen wieder ein Bäuerchen nach dem anderen in die Freiheit entlassen über all das was Dir geschieht, hast aber keine Freude mehr daran, weil die Beachtung, die man Dir dann schenkt, nicht mehr Bäuerchen genannt wird, sondern Mobbing und deinem Selbstwertgefühl nicht mehr so zuträglich ist, wie Du es damals lerntest und es mit Freude praktiziertest... All das ist praktisch vergangen...Nur der Klammergriff, der kommt Dir bekannt vor... "Warum eigentlich???"

Jahre um Jahre konterst Du, kämpfst, schlägst Dich wie ein Einzelkämpfer im Dschungel Durch, erhaschtes Erfolge, welche von wenigem Bestand, weil die Chefs die Veränderung anbeten und es in sinnige bis irrsinnige Begriffe fassen, die Du sowieso nicht verstehst.

Rente[Bearbeiten]

Du genießt deine neu erworbene und höchstwillkommene „Arbeitslosigkeit“, von der Du glaubst, Du hättest sie Dir verdient. Was Du nicht verstehst, ist, dass andere arbeiten müssen, damit Du deine Krankheiten pflegen kannst. Viele Pillen, viele Arztbesuche, noch mehr Ausreden, unzählige Schmeicheleien... Hauptsache Dir geht es genauso gut, wie... als wenn Du vor ein unausweichliches Scheißding rennst, oder von Dir aus auch kriechst. ...und sich die Welt wie damals einvernehmlich dreht...

Wenig Zeit, bei aller Lebenserfahrung, will organisiert sein... Noch weniger Zeit, weil Du alle alltäglichen Dinge hinter Dir gelassen hast... Nur das Kopfschütteln hat Bestand, welches alle den Windeln entwachsenen Generationen begleitet. Früher haben die „Alten“ über Dich den Kopf geschüttelt, genauso wie Du jetzt über die „Jungen“ den Kopf schüttelst... (vgl. Erkenntnis).

Freizeit[Bearbeiten]

Keiner kann Dir mehr was, Du bist das wandelnde Prinzip der Lebenserfahrung. Du weißt alles, keiner weiß mehr. Wer jünger ist, soll das auch zu spüren bekommen; wer älter ist als Du, ist senil und verkalkt, egal welcher Krankheit diese Person anheim gefallen ist... Jetzt schütteln die „Jungen“ nur noch den Kopf über Dich, während Du ständig das gleiche über sie machst... (vgl. Kognition).

Betreuungsalter[Bearbeiten]

Die Jugend ist verschwunden

Gewindelt wird Dir wieder Brei ins Maul gestopft, Zähne wurden längst der Wirtschaftlichkeit geopfert... Wenn da nicht das Brennen an der unteren Rückenkante wäre... Verdammt!... Wieso können diese neumodischen Strategen das nicht in den Griff kriegen????????? Ständig sind auch wieder Scheißdinger im Weg, während Du unruhig und ständig mit dem Kopf gegen das Bettgitter (fachl.: Bettbegrenzer; vgl. Knast) knallst... "Wieso heißt das eigentlich nicht mehr Kinderbett? HÄ!?"

Fortgeschrittenes Betreuungsalter[Bearbeiten]

Alles schaut auf Dich herab, knuddelt Dich nicht mehr, sondern wendet Dich nur noch hin und her, in der Hoffnung nicht belangt zu werden, falls was schief geht... Kaum einer kümmert sich um Dich, höchstens alle 2 bis 3 Stunden siehst Du jemanden mit fast Überschallgeschwindigkeit (vgl. subjektivistisch) zu Dir kommen. Du wirst angefasst mit dem unnachgiebigen Griff der Härte und Schnelligkeit... “...aber ich muss das machen...die Zeit ist knapp...mein Job...“

Nichts mehr mit lecker Schmackofatzen, weil die Nahrung nur noch kalt und flüssig in deinen Magen tropft... (vgl. "Astronautenkost"). Du hoffst auf Berührung, warm und menschlich, die Du jetzt nötiger denn je brauchst... Du bist aber kein Kind mehr...

Abtritt[Bearbeiten]

Du verschwindest im Dunkel aus dem Du gekommen bist, angegafft, gewindelt (wie früher als glücklicher Mensch), manchmal auch beurteilt (vgl. Obduktion)... nur interessiert es Dich nicht mehr, weil Du eines begriffen hast ... dass man über das Streben (hier) nicht schreibt oder redet ... weil man es nicht begreifen kann (!).

Résumé[Bearbeiten]

... dein sinnloses Leben ...

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Dieser Artikel aus den Namensräumen „Diverses“ oder auch „Spiegelwelten“ besitzt aufgrund seiner Qualität die Urkunde „Schatzkistentauglich“ und wird daher im Portal Rumpelkiste gelistet.
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