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Gebet

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Der nachfolgende Artikel könnte deine religiösen Gefühle verletzen oder du könntest gar vom Glauben abfallen. Wenn du in dieser Hinsicht keinen Spaß verstehst, lies bitte hier weiter.

Falls dein fester Glaube unerschütterlich ist, du gar keinen hast oder sowieso schon den Scheiterhaufen vorgeheizt hast, wünschen wir dir viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels.

Gezeichnet, die Hohepriester und Propheten der Stupidedia

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Das Gebet ist eine äußerst kostengünstige Art des Ferngesprächs. Man benötigt dazu weder irgendwelche Hardware, noch einen teuren Tarifvertrag - scheinbar. Neuste Erkenntnisse zeigen etwas anderes.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebet wurde relativ spät in der Menschheitsgeschichte erfunden, und zwar um 66 nach und von Jesus Christoph, der ein sehr gesellschaftsliebender, aber gleichzeitig auch gesellschaftshassender Heiland war. Ein Hippie, der die Geschicke der Menschheit ins Gute rücken wollte. Oder zumindest wollte er ihnen mal eins auswischen. Da es zu seiner Zeitrechnung noch kein Internet gab schmiedete er einen Plan, der die Erde vernichten sollte. Dies tat er, da sein Papa ihm verboten hatte mit seiner Zeitmaschine zu fliegen. Trotz Verbot tat er das und sah, dass er angebetet wurde.

Die Kirche der Zukunft zur verbesserten Netzverfügbarkeit.

Netzverfügbarkeit[Bearbeiten]

Laut Jesus Christoph solle das Gebet weltweit verfügbar sein. Auch in den entlegendsten Ecken der Urwälder Afrikas und Südamerikas. Dazu sollten so genannte Kommunikationstechniker (auch Missionare) in alle Himmelsrichtungen geschickt werden, um die Netzverfügbarkeit auch tatsächlich zu gewährleisten. Diese Missionare begaben sich also auf ihre Geschäftsreisen, um allen möglichen Kulturen das neue Netz vorzustellen, welches nach dem Gründer des Anbieters benannt wurde: das Christentum! In aller Welt wurden nun neue Sendemasten (auch Kirchen genannt) gebaut. Nirgendwo sonst konnte man beten, nur in diesen speziellen Sendeeinrichtungen. Dies ist bis heute Gang und Gäbe.

Provider[Bearbeiten]

In neuerer Zeit wird dem Kunde eine große Palette an Anbietern vorgelegt, welche ihm das Gebet ermöglichen. Die einen bieten günstigeren Aufstieg in dem Himmel an, die anderen als Prämie bei Abschluss eines Vertrages viele Jungfrauen. Alles in allem handelt es sich hierbei um eine breite Angebotspalette.

Christentum[Bearbeiten]

Das Christentum erlaubt es seit neustem auch, bequem von zu Hause aus zu beten, allerdings nur bei Abschluss des Vertrages super protestant. Der Vertrag catholic standard bietet lediglich das Beten in einem dafür vorgesehenen Sendegebäude an. Dies kann man auch mit dem super protestant-Vertrag tun, um Kosten zu sparen, jedoch werden in Kirchen keine individuellen Gebete abgehalten, sondern es wird in einer großen Gruppe telefoniert (gebetet). Dies nennt man dann Gottesdienst. Etwa zu Zeiten Martin Luthers gab es auch die Möglichkeit, catholic prepaid käuflich zu erwerben. Dazu kaufte man sich in regelmäßigen Abständen Prepaid-Karten (oder auch Ablassbriefe), um jederzeit beten zu können. Die Kostenkontrolle war gewährleistet, durch die Einführung des super protestant-Vertrages jedoch überflüssig.

Islam[Bearbeiten]

Der Islam hält es ähnlich wie das Christentum, allerdings mit einer kleinen Variante: die Antennen müssen alle Richtung Mekka ausgerichtet werden, der Hauptzentrale und Hauptsendemast des Islams. Außerdem kann man sich nur für einen Vertrag entscheiden, doch als kleine Prämie hierzu warten nach dem Tod viele Jungfrauen auf den Kunden. Kundinnen kommen hierbei meist zu kurz, was an der mangelnden Kundenfreundlichkeit, welche unter die Firmenpolitik fällt, liegt.

Eine Gebetszelle. Für Kurzzeit- und Stoßgebete.

Sonstige[Bearbeiten]

Weitere Dienstanbieter sind Judentum, Buddhismus und Hinduismus, die sich nur geringfügig von den hier genannten unterscheiden. Beim Hinduismus beispielsweise kann man Payback-Punkte (Karma) sammeln, die man nach dem Tod einlösen kann. Diverse Kleinstanbieter, wie die Scientology und der Satanismus, haben individuelle Angebote. Hierzu informiert man sich in der nächsten Kirche, dort wird man neutral über die verfügbaren Angebote aufgeklärt.

Gebetsinhalt[Bearbeiten]

Ein Gebet beinhaltet zumeist den Wunsch nach materiellen Dingen, wie mehr Geld, Glück im Leben und dem Dank für alles was man hat. Es gibt aber auch Geldverschwender, die für Weltfrieden, den Sieg über den Hunger auf der Welt und allgemeinen Wohlstand beten. Diese Subjekte werden zumeist enttäuscht. Um ein Gebet zu beenden, drückt man die Amen-Taste oder sagt laut Amen, ähnlich wie beim CB-Funk Roger oder Ende.

Stoßgebete (SGS)[Bearbeiten]

Stoßgebete, oder SGS (engl. für Short Gebet Service) sind Kurznachrichten, die man dem Herrn im Himmel schicken kann. Diese sind von überall aus verschickbar.

Kostenaspekt[Bearbeiten]

Zunächst erscheint es so, als wären Gebete eine kostengünstige Alternative zum teuren und sozialgeprägten Telefon, bei dem man unverschämterweise auch noch Antworten bekommt. Jedoch wird man schnell eines besseren belehrt. Ohne dass der Kunde es merkt, werden monatlich mehrere 1000 Euro vom Konto des Betroffenen abgehoben, die durch göttliche Fügung gar nicht erst auf dem Kontoauszug erscheinen und man so nichtsahnend um viel Geld betrogen wird. Zudem bezahlt man in der Kirche auch noch Einwahlkosten (genannt Kollekte), die die 5-Euro-Marke übersteigen können.

Umweltaspekt[Bearbeiten]

Beim Gebet entsteht so genannter Glaubensabfall; Strahlung, welche außerordentlich gefährlich für Leib, Leben und Umwelt sein kann. Daher ist Vorsicht geboten!

Gefahren[Bearbeiten]

Immer wieder wird berichtet, dass zu inniges oder vermehrtes Beten zu unerwünschten Nebenwirkungen führt. So wurde etwa in Brasilien ein ganzes Dorf weggeschwemmt, nachdem der dortige Pfarrer die Bevölkerung zum Gebet gegen die Dürre aufgerufen hatte. Ein Beispiel aus den USA zeigt dasselbe Phänomen: Eine Frau hatte um Nachwuchs gebetet. Da auch ihr Mann und eine Freundin für die Frau gebetet hatten, bekam sie später Siebzehnlinge. (Vgl.: Gebetserhörung).


Und Heute??[Bearbeiten]

Das "Gebet" (ugs. "geh Bett") wird heute als Mittel verzweifelter Eltern verwendet, um ihre Kinder ins Bett zu bekommen.


Siehe auch[Bearbeiten]