Lila

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Das Lila

Lila kommt auch in den saubersten Genen vor .

Geschichte:[Bearbeiten]

Frühe Formen von Lila traten schon im frühen Mittelalter auf, meist allerdings als Flecken auf Pestleichen. Seitdem galt Lila als Teufelswerk und wurde überall verfolgt und ausgerottet.
Lila galt seit dem 15.Jahrhundert als ausgestorben. Erst Ende des 19. Jahrhunderts haben Forscher von einer Expedition in den südgemalesischen Audjan ein überlebendes Exemplar dieser Gattung mitbringen können.
Isaac Hepton, der Geldgeber der Expedition, wollte Lila in seinem natürlichen Lebensraum neu ansiedeln. Die Fachwelt warnte zwar eindringlich davor, man könne es, einmal freigelassen, nicht mehr unter Kontrolle bringen. Dennoch setzte sich Hepton durch mit dem Argument, man habe ja bereits ein wirksames Gegenmittel in der Hinterhand: Gelb!


Am 7. August 1898 war es dann soweit: Lila wurde in Fillsmouth, damals an der Grenze zwischen Frankreich und England gelegen, aus seinem faradayschen Käfig entlassen und fing sofort an, sich unkontrolliert zu verbreiten. Binnen Sekunden war alles und jeder in der Umgebung lila. Als die gesamte Stadt lila war, erkannten auch die Wissenschaftler, was sie getan hatten, und ließen Unmengen an Gelb frei um der Lage Herr zu werden.

Doch es war zu spät! Zwar schien die Gegenmaßnahme zunächst erfolgreich, da die Interferenz eine Auslöschung verursachte, die nicht nur Lila, sondern, da es sich schon entsprechend weit ausgedehnt hatte, auch das gesamte Festland im Bereich des heutigen Ärmelkanals auslöschte. Doch bei Lila kam es inzwischen schon zu einer Reihe gelb-imuner Mutationen. So konnte bereits wenige Stunden nach der Katastrophe Purpur in Manchester nachgewiesen werden.

In den folgenden Tagen überschlugen sich die Nachrichten:[Bearbeiten]

  • 8. August, Pink in Londons Vororten gesichtet
  • 9. August, glänzendes Metallic-Lila sucht Marseille heim
  • 11. August, Altrosa fällt über VillaRiba her
  • 12. August, Beginn der Sommerferien
  • 15. August, Zartrosa erstmals außerhalb Europas nachgewiesen

Schätzungen zufolge fielen dieser Katastrophe mehr Menschen zum Opfer als bei der großen Apfelmusernte von 1714. Erst nach Wochen zerfielen die Liladerivate langsam wieder in ihre ungefährlichen Komponenten. Dennoch konnte Lila in die Blutbahnen einiger Menschen eindringen und sich dort unwiederruflich mit deren Genen vereinigen.
Nachkommen dieser Personen gibt es noch heute. Sie machen bereits etwa 55% der Weltbevölkerung aus und werden je nach Intensität des Befalls eingestuft als Malermeister (Typ 1), Designer (Typ 2) oder Frau (Typ 3). Mittlerweile gibt es sogar Tiere, die vom Lila befallen sind, wie zum Beispiel die Lila-Kuh von Milka, den Lilafarbenen Zebrahai und die Lila-Eule.

Beobachtungen:[Bearbeiten]

  1. Lila enthält keinerlei Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker
  2. gehört nach eigener Aussage zu den so genannten Farben
  3. hat einen leicht fauligen Geruch. Bei Verdacht von Lilageruch sofort den Raum verlassen.
  4. hält sich gerne in der Nähe von Damenbekleidung und Kuhhäuten auf
  5. wenn man in "Lila" drei Buchstaben ändert, erhält man "Bier"
  6. Lila ist eine Lebenseinstellung

Das lilane Genom wurde erstmals von kenianischen Wissenschaftlern im Jahre 3000 v. Chr. entschlüsselt. Es enthält 2 Trilliarden Chromosomenpaare und 5 verschiedene Gene. Da das genetische Material das des Menschen um ein Vielfaches übersteigt, wurde die gesamte lilane Erbinformation daraufhin über viele Jahrhunderte vom CIA unter strengstem Verschluss gehalten, aus Angst, dass während des kalten Krieges die Russen dieses Material zum Bau von Massenvernichtungswaffen verwenden könnten. Dies ist später dann leider in Form der sog. "Lila Kuh" dann doch geschehen, da ein Sicherheitsleck des CIA es einem russischen Doppelagenten ermöglicht hatte, eine Kopie des genetischen Materials anzufertigen und es in den Libanon zu schläusen, wo es in einem streng geheimen Labor entwickelt wurde.

Siehe auch[Bearbeiten]