Geburtstag

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Der Geburtstag ist im Grunde ein Tag wie jeder andere. Erstaunlich viele Menschen haben es sich aber angewöhnt, einmal im Jahr an gerade diesem Tag möglichst viele ihrer Freunde und Bekannten zugleich einzuladen. Es gibt gutes Essen, und jeder einzelne muss dem Gastgeber deutlich machen, was für ein guter Mensch dieser ist und wie sehr er ihn mag, ihn lobpreisen und ihm ein langes, sorgenfreies Leben wünschen. Häufig singen auch alle gemeinsam das ein oder andere Loblied auf den exzentrischen Wirt. Außerdem erwartet der von den Gästen auch noch eine Art Spende oder Gabe, in der Fachterminologie „Geburtstagsgeschenk“ genannt. Dieses muss nicht unbedingt groß oder teuer sein, aber doch ein Bemühen um das Wohlgefallen des Beschenkten bezeugen und ihn mindestens zu einem gnädigen Schmunzeln bewegen.

Man mag diese Marotte egozentrisch finden, sei's drum, der in der Fachterminologie „Geburtstagskind“ Genannte fühlt sich an diesem Tag immer sehr glücklich und beliebt. Auch machen die meisten der von ihm Genötigten immer brav und ohne Murren mit oder entschuldigten sich andernfalls sogar, wenn sie durch irgend einen stets schrecklich wichtigen Grund verhindert sind. Ja, die Freunde und Bekannten des „Geburtstagskindes“ vermitteln ihm auf diese Weise gar den Eindruck, er könnte etwas Ähnliches ruhig auch öfter veranstalten. Auf die Idee ist aber bis jetzt erstaunlicherweise noch niemand gekommen.

Mittlerweile ist es jedoch Brauch geworden, an Geburtstagen alte Dinge, die keiner mehr haben will, zu verschenken und den sowieso schon total deprimierten Geburtstagskindern (da ja wieder gerade mal 1 Jahr bis zum Ende ihres jämmerlichen Lebens vergangen ist) Dinge wie "Happy Birthday!", "Alles Gute zum Geburtstag!", "Geh Kacken!" und "Die Wurzel aus neun ist drei!" zurufen. Aus diesem völlig absurden Brauch heraus, meinen viele, dass der Geburtstag etwas Besonderes ist und dass man sich an diesem Tag freuen müsse.

Für die meisten Menschen ist dies auch bloß ein weiterer Tag, um der mittlerweile total verarmten Verwandtschaft auch noch ihr mühsam für Geschenke zusammengekratztes Kleingeld aus der Tasche zu ziehen.

Sprachwissenschaftler meinen, dass sich das Wort Geburtstag aus den Worten "Geburt" und "Tag" herausgebildet hat (was dann den Tag der Geburt beschreiben soll). In Wirklichkeit setzt sich dieses Wort jedoch aus "Gebu", "rtst" und "ag" zusammen, was von eben jenem unter sinneserweiternden Substanzen stehenden Jamaikanischen Mitbürger erfunden wurde.