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Motorrad

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Die Anfänge der Ära Motorrad sind von Kuriositäten geprägt

Das Motorrad ist ein blecherner Schwebebalken für den Selbstmord im Straßenverkehr, der Generationen an Kultchoppern als Rechtfertigung für peinliche Lederoveralls und zahlreiche Subkulturen diente, die sich alle untereinander nicht leiden können. Zusammengefasst sind Motorräder in der virtuosen Familie der Krads (Krafträder, schweiz. 'Töff', lat. motorola maxx), von denen natürlich nicht alle Kraft haben. So zum Beispiel die Mopeds (motorisiertes Pedal), Mofas (motorisiertes Fahrrad), Simsons (Sinnloser mechanischer Sonderling) oder auch die Mokicks (Motorisierter Kickstarter). Ansonsten gibt es für das Motorrad eine lächerlich große Anzahl an Synonymen: Eierschleifmaschine, Eierfeile, Brenneisen, Spaltmaschine, Schütteleisen, Röcheleisen, Reibm, Howi, Kanten, Maschin, Peckl, Tuttlbär (mit Boxermotor weil die Zylinderköpfe wie Tuttln abstehen) usw. usf...

Grundbegriffe[Bearbeiten]

Hinter dem Steuer wird man zum Tier

Die Beschreibung eines Motorrads geschieht zuallererst in verschiedenen Kategorien:

  • Motorräder, die zwei Räder haben, sind in der Kategorie Zweirad.
  • Motorräder mit drei Rädern gehören kategorisch zum Dreirad,
  • Motorräder mit vier Rädern bezeichnet man auch als Auto. (Wieso nicht? Hat nen Motor und Räder, also Motorrad!)
  • Motorräder mit fünf Rädern sind überhaupt nicht einzustufen.
  • Motorräder mit sechs Rädern verkaufen sich schlecht, denn beim Reifenwechsel wird es richtig teuer.

Leistung[Bearbeiten]

So ein Motorrad hat Leistung. Leistung kann durch nichts ersetzt werden, außer durch mehr Leistung. Vereinzelte Fahrer können jedoch fehlende Leistung durch Wahnsinn ersetzen.

Eine nicht zu verachtende Leistung des Motorrads ist es, auch im Hühnerstall gefahren werden zu können. Dies geschieht vornehmlich durch ältere Frauen, sogenannte Omas.

Bei sehr großen Hubräumen kann man die Motorenbewegungen förmlich spüren.

Hubraum[Bearbeiten]

Auch der Hubraum eines Motorrads ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum. Für die Piloten von Rennmaschinen gilt das natürlich nicht, denn in ihren Rahmen passen nicht mehr als vier kleine Hamsterräder, mit dem die Fuhre vorwärts getrieben wird. Durch die Hamster wird auch die Einheit HP erklärt, die nicht wie viele Irre tümlich annehmen, "horsepower" bedeutet, sondern "Hamster Power".

Beschränkung[Bearbeiten]

In Deutschland gibt es keine allgemeinen Beschränkungen für Motorräder, lediglich freie Richtlinien. Alles was einen Antrieb und mehr als ein Rad hat, z.B. ein Opa, der mit Feuerwerksraketen an einen Drehstuhl geklebt ist, ist ebenso ein Motorrad wie ein unkontrollierbarer Elektrorasenmäher. Nur ein Segway ist kein Motorrad. Niemals. Beschränkungen durch Schranken an Bahnübergängen sind hingegen äußerst ernst zu nehmen - so ein Zug macht keine Witze!

Hersteller[Bearbeiten]

BMW[Bearbeiten]

Den BMW (Berliner Motorrad Werke, Blau Mitte Weiß, Busen müssen wackeln, Bond macht Werbung), auch Gummikuh, Einspur-Automobil oder Flying Brick fahren Leute, die eigentlich Autos fahren wollten, aber das nicht cool genug fanden. Aus diesem Grund baut BMW elektronischen Schnickschnack ein (ABS, ESP etc.), der Fahrgefühl und Pannenhäufigkeit seiner Motorräder an seiner Autos heranbringen soll.

Zur Pflichtausrüstung eines Reisedampfer-Kapitäns gehören:

  • Lila-Gorejacke von BMW
  • Klapphelm von BMW (nur so optisch vom Gleisbauer zu unterscheiden)
  • Holzfällerhemd + Strickjacke von BMW
  • Braune Stiefel von BMW
  • Sandkastenanzug von BMW
  • Neongelbe/Orangefarbene Warnweste von Müllabfuhr

BMW Motorräder sind oft als Gebrauchtfahrzeuge mit Null Kilometer zu bekommen, da das Einstecken des Zündschlüssels erst auf Seite 23476 der Bedienungsanleitung ausführlich erklärt wird. Der 21 Minuten dauernde Film dazu, erhielt einen Oscar in der Kategorie "Episches Geschwafel über aufgeblasene Belanglosigkeiten in Farbe mit orchestraler Musik".

Ducati und Moto Guzzi[Bearbeiten]

Hersteller wie Ducati fahren vorwiegend Mechaniker (das sogenannte "Desmovolk"), weil die wissen, welche Schraube locker ist. Zwei Ducatifahrer zeigen sich beim "grüßen" immer Zahlen an, was Rückschlüsse auf die pannenfreien Tage in der vergangenen Woche geben soll. Früher war auch das Anzeigen der Pannentage in Mode, allerdings gab es zu viele Probleme mit dem Anzeigen von sechs oder sieben Pannentagen. Da allerdings noch kein Ducati oder Guzzi-Fahrer mehr als vier pannenfreie Tage in einer Woche hatte, einigte man sich auf diese Form der Anzeige. Das scheppernde Geräusch der einzelnen Kupplungscheiben einer Ducati übertönt sowieso jeden weiteren Mängel. Eine Ducati, die nicht scheppert ist kaputt.

Harley Davidson[Bearbeiten]

Wie jede(r) weiß, gehören die "Geradeauseisen aus Müllwaukee" nicht zu den Motorrädern sondern zu den Bewegungshilfen, genauso wie Treppenlifte, Aufstehhilfen, Badewannen mit Tür und der ganze Kram, der auf den Anzeigenseiten des ADAC-Magazins zu finden ist. Eine Harley wird nicht gefahren, sondern abgeschleppt. Im Übrigen gibt es in Amerika nur schnurgerade Straßen, weil Kurvenfahrten mit den Eisenteilen, deren Handling dem von U-Booten gleicht, fast unmöglich sind. Aus diesem Grund werden Ausfahrten gerne auf Landepisten verlegt, wo man das Vehikel dann am Ende von Gleichgesinnten wenden lässt, um wieder in die andere Richtung zu fahren.

Harleyfahrer sind die meistgehassten Motobiker, denn Normalverdiener können sich ein solches Bike nicht leisten. Die steinreichen Hersteller solcher Motorräder haben das bereits in frühen Jahren erkannt und eine Serie ihrer Motorräder als Billig-Kopien in China von mittellosen Bauern herstellen lassen. Sie nannten sie "Schbordster" und viele arme Motorradfahrer, Hartz-4-Empfänger oder städtische Reinigungskräfte sind auf diese Finte reingefallen und haben sich die Schrottkopien gekauft. Mit einer billigen "Schbordster" denken sie jetzt, sie gehören zum erlauchten Kreis der echten Harleyfahrer.

Zu den Besonderheiten einer Harley gehört, dass auch Kunststoffteile aus massivem Eisen sind und selbst fabrikverchromte Anbauteile noch mal extra verchromt und spiegelnd poliert sind - ähnlich wie in einem chinesischen Restaurant, wo jede Ente zweimal mit Leis geblaten wird. Eine wirklich ordentliche Harley kostet mindestens 35.000 und besteht aus einem Motor mit Rahmen und zwei Rädern. Ergänzende Teile, die die Parkeigenschaften im Showroom verbessern sollen, schlagen im Laufe der Jahre nochmal in etwa derselben Höhe zu Buche, dabei erhöht sich das Leergewicht von rund sieben bis acht Zentner um ca. zwei bis drei Zentner (ohne Fahrer).

Honda, Kawasaki, Suzuki, Yamaha[Bearbeiten]

Solche Motorräder fahren vorwiegend Organspender oder solche, die es werden wollen. Die Fahrer erkennt man daran, dass sie mit Helm genauso aussehen wie ohne. Ein typischer Fahrer solcher Motorräder arbeitet in untergeordneten Positionen bei der Post, in Werkstätten oder Elektroniklaboren.

Ebenso elegant wie kraftvoll bilden die Maschinen mit ihrem Fahrer die perfekte Einheit. Ganz und gar überlegen sind die Hornets den CBRs, da sie zwar aus technologischer und leistungsmäßiger Sicht ähnlich sind, die CBR-Fahrer aber großen Wert darauf legen, sich zur Klasseder Superbike-Fahrer zu zählen. Besonders wird hier die Ähnlichkeit zu Kawasaki ZX-R- Reihe gesucht, in Fach-/ und Prollkreisen auch "NINJAA!!" genannt. Dieses Streben ist ganz und gar vergebens, auch wenn einige Charakterzüge aus derartigen Kreisen adaptiert werden.
Grundsätzlich bildet Suzuki für Fahrer aller Klassen die absolute Elite, wohingegen eine CBR diverser Komplexe und Unstimmigkeiten im eigenen Ego kompensiert.

Husqvarna[Bearbeiten]

Husqvarna ist ein schwedischer Hersteller von Motorrädern, Nähmaschinen und Geräten zur Garten- und Waldpflege, insbesondere Motorsägen und Rasenmäher und frühere Waffenfabrik (Husqvarna Vapenfabriken).

Die Motoren, die Husqvarna in ihren Motorrädern verbaut, besitzen die wahnsinnigste Leistung aller Enduros, da sie aus einem Guss (AlSi10Mg) gedreht sind. Die älteren großvolumigen Viertakter sind für ihre hervorragende Lebensdauer bekannt, da man nicht länger Vollgas geben darf als der Fahrer selbst die Luft anhalten kann. Der Motor ist ein Viertakter, basiert aber auf einem Zweitakter, was zur Folge hat, dass sich er bei zu langer Dauerbrennerei aus seinem Viertaktprinzip löst und mit dem Zweitaktprinzip verschmilzt. Als Ergebnis erhält man einen Dreivierteltakter. Da die Ingenieure zur Zeit der Entwicklung des Motors den Walzerfaktor "Kwa" für die Auslegung des nicht vorhandenen Schmierkreislaufes vernachlässigt haben, beginnt das Pleuel recht zügig am Stock zu gehen.

Verbindungen zu den "Berliner-Motorrad-Werken" werden mit eiserner Vehemenz geleugnet.

Mit dem entsprechenden Heimwerkergeschick gibt das alte Aggregat sicher noch eine extravagante Espressomaschine her. Die Frage ist nur: Wie lange hält sie den hohen Drücken stand?

KTM[Bearbeiten]

Die KTM (Kindertransportmittel, Katholisches Trachtenmoped, Komm, trampel' mit!, Keine tausend Meter, Klemmt täglich mehrmals, Kick Ten Minutes, Kein Tempo möglich, Kawasakitötungsmaschine, Kuhtreibermoped, kleintechnischer Misthaufen, Kärntner Trottelmaschine) fahren Ferkelwämser , denen der Traktor zu langsam ist. Sie ist auch bekannt als "Kärntner-Marke". Verschleiß und Klappergeräusche werden selbstverständlich ab Werk mitgeliefert.

MAICO[Bearbeiten]

Am achten Tag sah Gott, dass etwas fehlte und er pausierte, um zu sinnieren. Dann sah Gott, dass er kein Fahrzeug hatte und sprach... "es sei ein Moped!" Und als erstes ward dort ein Rahme,n sodann die Räder und zum Schluss der Motor, welcher hatte lediglich zwei Takte. Gott sah, dass es schlecht war (zu wenig PS und zu schwer) und der Herr selbst schraubte den überflüssigen Krempel ab und erhöhte die Kubikzentimeterzahl auf unheilige 2+666 cm³ und Gott ward zufrieden und ritt sein Höllengerät bis in alle Ewigkeit (oder zur nächsten HU).

MV Agusta[Bearbeiten]

Die MV ist eine nicht mal so schlechte "Pressblechzusammenbratbude" aus Bella Italia, die dem Satz "Ein Moped ist immer nur so viel wert wie der Preis, den man dafür bezahlt" ganz neue Dimensionen verleiht. Für den Preis einer neuen MV bekommt man auf den freien Markt gut und gerne zwei Reiskocher (Eierfeilen), die bessere Qualität bei mehr Leistung bieten. Der große Vorteil einer MV ist allerdings ihre Schönheit und die Tatsache dass es sie nicht als Containerschiff gibt.

MZ (Moto Zoni)[Bearbeiten]

MZ (auch: Klemmzett oder MeierreitZentrale) ist ein untermotorisiertes Laufrad aus dem ehemaligen wilden Osten. Kenner schätzen den millionenfachen Seltenheitswert dieses zweirädrigen Rollators und die Bierindustrie den obligatorischen Kasten, für den eine MZ mindestens drei Mal im Monat den Besitzer wechselt. Ihr Erscheinen auf westdeutschen Straßen hat zur Erfindung des Umluft-Schalters in PKW-Klimaanlagen und damit zu Fortschritt im Automobilbau geführt, dem sich das Motorradwerk Zschopau 175 Jahre lang erfolgreich verschlossen hat. Öl braucht der Zweitakter in der MZ übrigens nur sehr wenig, denn fahren kann man höchstens, wenn sie überhaupt anspringt, eine halbe Stunde am Stück in westliche Richtung, bevor der Motor überhitzt oder die Lichtmaschine verdampft. Dies war von der Einheitsbrei auch so gewollt, so konnte keiner mit seiner Moto Zoni gen Westen abhauen.

Triumph[Bearbeiten]

Eine Triumph wird nicht nur gefahren sondern noch mehr geliebt als die eigene Frau; ein Beweis dafür, dass englische Motorräder in Perfektion gefertigt werden (obwohl eine der vier Laufbuchsen leer bleibt), um die Reisschüsselfraktion rot werden zu lassen. Triumph ist die einzige vom Vatikan abgesegnete Marke, da schon in der Bibel steht: "Er fuhr mit Triumph gen Himmel".

weitere Hersteller, die es eigentlich gar nicht gibt, zumindest nicht hier: Voxan und Husaberg.

Sonderformen[Bearbeiten]

Quad/ATV[Bearbeiten]

Es ist recht schwer mit einem Quad auf der vorgesehenen Strecke zu bleiben.

Das Quad vereint alle Nachteile von Motorrad und Auto in einem Fahrzeug und gehört wegen der Mehrspurigkeit eigentlich nicht zur Gattung der Motorräder (wie Rasenmähertraktor ohne Mähwerk). Wegen der hohen Umweltbelastung dürfen Quads aber, ähnlich wie Motorräder zukünftig nicht mehr in die Umweltzonen einfahren (Ausnahme: Quads und ATVs die als "Ackerschlepper/Zugmaschine" zugelassen sind und das sind die meisten), weshalb alle innerstädtischen Eisdielen bald wieder zum Hoheitsgebiet echter Biker werden.

Quad/ATV-Fahrer grüßen nicht und werden von Motorradfahrern nicht gegrüßt. Die Fahrer sind verachtenswert, waren sie doch zu doof, den Motorradführerschein zu bestehen und meinen, mit einem vierrädrigen Gefährt ohne Karosserie dennoch zur Gilde der Motorradfahrer zu gehören. Gemeinsamkeiten zum Motorrad beschränken sich in der Regel nur auf „Fliegen auf dem Kittel“ und „Nasser Arsch“ bei Regenfahrten. Auf die essentiellen Vorteile des Motorrades wird verzichtet: das Hineinlegen in Kurven, die fantastische Beschleunigung, der relativ geringe Benzinverbrauch, die schmale Baubreite des Fahrzeugs und damit verbundener Vorteile (z.B. das Vorfahren an der Ampel an wartenden Autos vorbei) und die hohe Spitzengeschwindigkeit. Zudem ist die Sitzposition auf einem Quad die eines Affen auf dem Schleifstein. Ganz besondere Quad-Experten montieren sich ein Mega-Topcase auf das Heck um bei Gelegenheit auch mal ein halbes Schwein abtransportieren zu können. Dabei knattern sie überflüssig laut und wie eine Rüttelplatte, sodass einem der Zimt aus der Ohrmuschel fällt, wenn sie mit Vollgas und etwas mehr als Tempo 100 vorüberfahren. Mehr als Tempo 100 ist sowieso meist nicht drin, weshalb sich die Quadfahrer auch oft mit LKW-Fahrern herumschlagen müssen. Für Härtefälle, die nicht verstehen können, dass man mit dem Fuß schalten muss und mit der Hand kuppeln, gibt es Quads mit Automatikgetriebe.

Die einzig schöne Seite eines Rollers

Trike[Bearbeiten]

Trikes fahren übergewichtige, alternde Möchtegern-Rocker, die Schiss davor haben, mit dem Motorrad gegen die Schwerkraft zu arbeiten. Sie sind Zwitterwesen aus Motorrädern und Krankenfahrstühlen und kombinieren Fahrer und Gerät auch gerne wie halbe Portion auf halbem Käfer. Trikefahrer grüßen nicht und werden nicht von Motorradfahrern gegrüßt.

Roller[Bearbeiten]

Diese Sonderform wird bei jedem Motorrad-Kundendienst aus dem Luftfilter geklopft. Sie ist durch eine besonders damenfreundliche Geometrie nicht zum gnadenlosen Heizen geeignet und bevorzugt fahren sie 15-jährige Möchtegern-Autoproleten, Frauen oder Männern ohne Hoden.
Motorradfahrer, die von einem Roller in einem Ampelrennen besiegt werden, werden sozial benachteiligt, von allen verachtet und beleidigt.

Gespanne[Bearbeiten]

Zu früheren Zeiten, als selbst an Adolf noch nicht zu denken war, hatte man das Problem mit dem Umkippen noch nicht gelöst und schraubte sich ein Stützrad ans Motorrad. Damit es nicht so bescheuert aussah, spaxte man sich eine Kiste ran und faselte etwas von "mehr Transportkapazität". Jeder hat es geglaubt und so hält sich das Gespann bis heute. Da heute wiederum das Umfallen nicht mehr so bekannt ist, stehen Gespannfahrer nur noch auf zwei Rädern, das Stützrad hoch erhoben. Man argumentiert mit "Fahrkunst" und wieder glaubt es jeder.

Im Seitenwagen transportiert der Gespannfahrer meist neben seiner kompletten Werkstatt noch ein Schweißgerät, um häufige Rahmenbrüche vor Ort reparieren zu können. Auch ein Mitfahrer findet sich manchmal zwischen all dem Werkzeug. Gespannfahrer beherrschen die Kunst der Reanimation perfekt, da TÜV-Prüfer regelmäßig einen Herzkasper bei der Probefahrt dieser Vehikel bekommen.

Altersklassen[Bearbeiten]

Motorräder werden nach Altersklassen gefahren:

  1. 0-10 Kindercross
  2. 11-15 Mofa (Rollerakrobat)
  3. 16-17 Moped/Mokick (Komfortklasse)
  4. 18-39 Hodenbrecher, die zu Spiegelei führen, welches dann direkt auf dem Tank gebraten wird, meist Yamaha R1, Triumph Speed Triple, Kawasaki Ninja, Honda Fireblade, KTM SuperDuke

Von denen, die danach noch übrigbleiben, oder diese Phase übersprungen haben:

  1. 40-60 fast ausschließlich Vernunftsmotorräder (BMW u.ä.)
  2. 60-70 Suzuki Hayabusa, Kawasaki ZZR 1400, Club 300
  3. 71-79 Softchopper von Yamaha, Suzuki und Honda. Vereinzelte BMW Cruiser.
  4. 80-100 BMW Cruiser.

Diverse Fahrstile[Bearbeiten]

Burn Out[Bearbeiten]

Wo gript`s denn so was?
Ein Burnoutstand der die Mindestprofiltiefe von 1,4 Millimeter locker erreicht.

Burn Out ist ein gesetzlich vorgeschriebener Vorgang, der vor jedem Reifenwechsel notwendig ist. Es gilt, den Gummiüberschuss auf dem Hinterreifen durch den Gummi- und Gripmangel der Straße auszugleichen. Es besteht die Möglichkeit, eine geeignete Stelle zum Abbau des Hinterreifens mit einem Kreis zu markieren, damit Menschen mit Burnout Syndrom auf dem Heimweg nicht lange suchen müssen.

Schräglage[Bearbeiten]

Schräglage ist bei allen Motorrädern außer den amerikanischen Eisenhaufen notwendig, um in den Kurven nicht aus der Spur zu kommen. Die Erzeugung der Schräglage wird durch das sogenannte telekinetische Gegenlenken bewirkt: Der Motorradfahrer denkt vor der Linkskurve telekinetisch daran, das Motorrad nach links einzuschlagen, bewegt den Lenker aber trotzdem nach rechts. Das Motorrad hört eher auf die Telekinese als auf den Lenkereinschlag und neigt sich nach links. Ohne diese Magie ist Motorradfahren physikalisch nicht möglich. Für BMW-Fahrer gilt das nicht im gleichen Maße, da die ideale Kurvenneigung durch auf dem Asphalt schleifende Zylinder nicht erreicht werden kann. Da es nicht möglich ist, bei solchen Geschwindigkeiten Stützräder zu verbauen werden Plastikreste auf die Knie geklebt um ein Umfallen in der Kurve zu vermeiden. Sie werden aus recycleten Motorradverkleidungen gefertigt.

Eine alternative Möglichkeit, Stützräder zu ersetzen ist der Anbau breiter Koffern am Motorrad, die das Umfallen in Kurven verhindern; besonders gerne machen so etwas Vernunftmotorradfahrern, wie CB500-Fahrer. Der Vorteil ist, dass der versierte Fahrer zusätzliches Gepäck mitnehmen kann. Bei der Achtung der anderen Motorradfahrer erreicht der Kofferfahrer jedoch höchstens das Niveau eines Rollers.

Supermoto[Bearbeiten]

Die Königsdisziplin des Motorradfahrens ist Supermoto. Er verbindet das Geschick und Können der Motocrosser mit Mut und unbändigen Jagdinstikt. Wahlspruch: FIGHT THE FAT! Der Supermotofahrer oder auch Wemser:

  • Ist ein ziemlich bescheuerter Motorradfahrer mit besonderer Affinität zur Drifterei.
  • Baut aus jedem Parkplatz eine Rennstrecke und bezieht dabei auch Nachbars Garten gerne mit ein.
  • Unterliegt dem starkem Zwang, ständig Alkoholika zu sich zu nehmen.
  • Spricht Wemsisch.

Sollte einmal bei der Drifterei etwas schiefgehen und der Fahrer samt Motorrad wegrutschen, so bleibt er entweder in der Maschine verkeilt hängen, um - lässig auf dem Ellenbogen abgestützt - für ein gutes Foto zu sorgen oder er lässt das Motorrad möglichst weit fliegen und läuft in die andere Richtung, um für die nötige Coolnes zu sorgen. Im Supermoto ist das Essentielle mit guten Rundenzeiten verbunden: der Fahrer wirft sein Motorrad in regelmäßigen Abständen auf den Boden, dadurch werden lose Anbauteile entfernt und überschüssiges Material an den Lenkerenden sowie dem Motor- und Kupplungsdeckeln abgetragen. Pro Rutscher lässt sich hier Fahrzeugmasse um etwa 10 % reduzieren - nach der elften Widerholung hat das Fahrzeug schließlich eine negative Masse, dadurch reduziert sich die Gesamtfahrzeit je weiterer Runde solange, bis man schließlich bei der Zieleinfahrt selbst noch Tipps vor dem Start geben kann.

Wheelie[Bearbeiten]

Der Wheelie ist ein Vorgang, bei dem das Vorderrad durch Anbeten des Leistungsgottes zum Himmel gehoben wird. Er wird auch dazu benutzt, Motorräder in Klassen einzuteilen:

  1. Motorräder bei denen dazu das Schleifen der Kupplung notwendig ist.
  2. Motorräder der Organspenderfraktion.
  3. Crosser/Enduros/Supermotos.

Hierfür hervorragend geeignet sind :

  • GSXR1000 von Suzuki
  • ZX10R von Kawasaki
  • R1 von Yamaha
  • Aprilia rsv4r
  • Honda Fireblade
  • Triumph Speed Triple
  • Messerschmitt-Kabinenroller
  • KTM LC4 und Konsorten

Die Geräte haben so viel Leistung, dass man mit ihnen locker fliegen könnte, was, wie im Falle des Crossers, auch des Öfteren erfolgreich durchgeführt wird.

Verhalten im Straßenverkehr[Bearbeiten]

Grüßen[Bearbeiten]

Für Motorradfahrer gibt es eigentlich nur eine Hauptverhaltensregel: Das Grüssen. Es ist das mehr oder weniger deutliches Zurkenntnisnehmen eines entgegenkommenden Motorradfahrers. Zu diesem Zwecke erlaubt sind das Heben der Kupplungshand bis maximal Schulterhöhe oder das Abspreizen von mindestens zwei Fingern der linken Hand vom Lenkergriff. Grüßen mit der rechten Hand wird als uncool angesehen - man müsste ja vom Gas. Im Notfall, wenn die Kupplungshand z.B. mit Kuppeln beschäftigt ist, ist auch ein deutliches Nicken mit dem Kopf erlaubt.

Fahrtechnisch problematisch wird das Grüßen beim Überholen. Die klassische Grußhand, die Linke, wird vom Überholten nicht gesehen. Grüßt man mit der Linken vorn am Körper vorbei nach rechts, tippen Autofahrer auf Heuschreckenschwärme oder Unterarmkrampf. Motorradfahrer mit Auslandserfahrung wenden daher die mediterrane Variante an: Spanische, italienische und französische Motorradfahrer sind immer irgendwie mit Gasgeben, Kuppeln, Schalten oder ihrer Sozia beschäftigt, sodass sie durch Abspreizen des rechten Beins grüßen.

Nur Fortgeschrittenen zu empfehlen ist das sog. Abklatschen: Der linke Arm wird soweit ausgestreckt, dass die ebenfalls ausgestreckte Hand des entgegenkommenden Fahrers berührt wird. Fehleinschätzungen von Geschwindigkeit und Entfernung können hierbei allerdings äußerst unangenehme Folgen haben. Das Auf- und Abbewegen der waagerecht ausgestreckten Hand ist nicht als Gruß zu verstehen, sondern als Warnung z.B. vor Öl, Hindernissen oder der Rennleitung auf der Fahrbahn. Vor allem ist mit dieser Geste jedoch gemeint, dass sich im nächsten Strassenabschnitt teilweise technologisierte (Radar etc.) männliche Kühe befinden.

Regeln[Bearbeiten]

Das Motorradgrüßen ist stark reglementiert und wird von Anfängern zu recht als sehr kompliziert empfunden. Die Frage, wer wen wann und wie grüßt und ob zuerst oder zurückgegrüßt wird oder überhaupt nicht, ist nur komplex zu beantworten und bedarf einer sehr differenzierten Betrachtung. Die Reaktion auf aktuelle Entwicklungen, wie zum Beispiel das Anwachsen des Hubraumes von Motorrollern oder die stetig steigenden Zulassungszahlen, wird unter Motorradfahrern kontrovers diskutiert.

Das bekannteste und wichtigste Verbot ("Regel Nummer Eins") lautet: Grüße niemals ein Fahrzeug, das kein Motorrad ist. Hierzu gehören Motorroller sowie alles andere, was weniger als 124 ccm Hubraum oder mehr als eine Spur hat (Ausnahme: Gespanne). So etwas ist kein Motorrad! Wer fahrlässig Roller, Mofas, Kleinkrafträder, Trikes oder Quads grüßt, verliert sein Gesicht und jegliche Selbstachtung. Das gilt auch und gerade für Motorroller mit einem Hubraum über 200 ccm.

  • Oldtimer werden grundsätzlich freudig und bewundernd gegrüßt, unabhängig vom Hubraum, denn Oldtimer werden meist von technisch versierten älteren Fahrern gefahren, sogenannten 'alten Schraubern' und solchen ist Respekt zu zollen. Trifft man alte Schrauber, wartet man zunächst, ob sie grüßen, um dann weinend vor Glück und Stolz zurückzugrüßen. Von Frühling bis Herbst grüßen viele alte Schrauber nicht, weil sie Winterfahrer sind.
  • Winterfahrer grüßen nur andere Winterfahrer, Saisonschwuchteln werden demonstrativ ignoriert. Treffen sich zwei Winterfahrer, ist die Freude groß. Man hält an, umarmt sich, baut ein Iglu oder macht wenigstens ein Lagerfeuer und verrredet bei laufendem Motor zwei Stunden Benzin. Saisonschwuchteln hingegen grüßen in den ersten Frühlingswochen wie wild und beidhändig (!) alles, was sich auf zwei Rädern bewegt. Vor lauter Aufregung vergessen sie dann oft, dass eine Kurve kommt. Sie haben immer frische Unterwäsche an - man könnte ja im Krankenhaus landen.
  • BMW-Fahrer sind als arrogante notorische Nichtgrüßer verschrieen, da sie nicht grüßen und den Gruß nicht erwidern. Dies ist so nicht haltbar: Andere BMW-Fahrer werden durch Hochziehen einer Augenbraue oder durch das leichte Lupfen des Kinnteils ihres Klapphelms gegrüßt.

Grußtypen
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Motorrad1.jpg
Die Lümmler[Bearbeiten]

Lümmeln meist gekonnt in stundenlang eingeübter Pose mit dem Ellenbogen auf dem Tank. Gern werden dabei auch nur die äußersten Fußspitzen auf die Rasten gestellt, sodass es zum "Froschlümmeln" kommt. Fährt dann ein Motorradfahrer entgegen, geht die Hand (zwei Finger meist ausgestreckt) lässig in Richtung Helm, ein kleines Nicken noch und der Lümmler fällt zurück in die Ausgangsposition.

Die Schüchternen[Bearbeiten]

Unsicher warten sie auf ein Zeichen. Keinesfalls möchten sie sich blamieren, indem sie grüßen und der andere es vielleicht nicht erwidert. Wird der Schüchterne allerdings zuerst gegrüßt ist die Freude groß und dankbar grüßt er zurück, oft mit vollem Körpereinsatz und im Soziusbetrieb mit La Ola, Nicken, Hand, Fuß oder auch mit Zuruf und das alles gleichzeitig.

Die Immer-Grüßer[Bearbeiten]

Nach dem Motto "Komme was wolle, ich grüß immer!" zieht er seine Runden. Und das meint er völlig ernst. In Schräglagen, die Kniepads schleifend, die Fußrasten sitzen auf, viel Verkehr, eine Ölspur voraus oder an der Leitplanke klebend? Kein Problem, es wird in jedem Fall gegrüßt, schließlich wurde es jahrelang bis zur Perfektion geübt! Der Immer-Grüßer nimmt auch keinerlei Rücksicht auf Typ, Marke, Hubraum und Alter des entgegenkommenden Motorrades (ausgenommen sind natürlich Fahrzeuge, die nicht als Motorrad definiert werden, obwohl sie zwei Räder haben. z.B. Fahrräder und Roller). Alles was zwei Räder hat, beschenkt er mit kollegialer Aufmerksamkeit.

Die Vielleicht-Grüßer[Bearbeiten]

Die Vielleicht-Grüßer, auch Vigrüß genannt, beäugen erst skeptisch das Vehikel des Grüßungsanwärters. Wenn alles dem wachsamen Auge des Vigrüß Zustimmung findet, sprich, es ist das richtige Krad, die richtige Kleidung, das richtige Tempo, die richtige Lautstärke usw. wird anerkennend gegrüßt. Nur ist es dann meist zu spät und der andere längst über alle Berge.

Die Abklatscher[Bearbeiten]

Meist verbergen sich darunter echte Frohnaturen und Entertainer. In der Schule oft Klassenclown gewesen, bemühen sie sich auch auf das Straße um dieses Image. Das sie durch ihre ruckartigen und ausholenden Bewegungen zuweilen andere Biker verschrecken, die ein Angriff auf Leib und Leben befürchten, stört sie nicht weiter. Wenn es nach ihnen ginge, würden sie jedem Entgegenkommenden persönlich die Hand schütteln.

Die Augenzwinkerer[Bearbeiten]

Unsicher, die beiden Hände fest an den Lenker geklammert, voll auf beschäftigt mit Gas, Bremse und Kupplung, versuchen sie durch kräftiges Augenzwinkern das Grüßen zu erwidern. Sehr mutige spreizen auch mal den ganzen kleinen Finger vom Lenker ab und freuen sich dann wie die Schneekönige über die geglückte Aktion.

Die um des Grüßens-Willen-Fahrer (Grüwis)[Bearbeiten]

Die sind echte Hardcoregrüßer. Meist nur bei schönem Wetter anzutreffen (bei Regen gibt es ja weniger die man grüßen könnte) schleichen sie langsam durch die Gegend, um ja keinen Grußkandidaten zu übersehen. Vor der Tour wird noch die am stärksten frequentierte Motorradstrecke ausgeguckt und los geht's, potentielle Grußopfer so weit das Auge reicht. Der Grüwi ist in seinem Element. Wenn er abends nach Hause kommt und die linke Hand schmerzt, war es ein guter Tag. Wenn sie nicht schmerzt dürfen seine Mitmenschen das ausbaden und sich tagelang Tiraden anhören, dass das Motorradfahren nicht mehr das ist, was es einmal war; ja früher war alles besser, früher war alles gut, da hielten noch alle zusammen - da wurde man noch gegrüßt!

Streetfighter[Bearbeiten]

In keine Kategorie einzuordnen sinddie Streetfighter. Als Psychopathen, das Visier schwarz wie ihre Seele, oft mit Totenkopfairbrush auf dem Helm und/oder Totenkopfhalstuch, winken sie nach Gutdünken, wenn sie gut gelaunt sind oder das Gegenüber grüßwürdig empfinden. Ihre Grüße werden immer erwidert. Allerdings mehr aus Angst, dass diese Soziopathen bei Verweigerung eine Knarre ziehen und sich rächen.

Supermoto-Fahrer[Bearbeiten]

Der gemeine, aber dennoch sehr gemütliche Supermoto-Fahrer grüßt so ziemlich alle, solange er nicht ausrastet und nur noch beim beschleunigen wheelt, beim Bremsen Stoppies macht und in den Kurven driftet - somit grüßt er so ziemlich keinen. Oft grüßen Supermoto-Fahrer mit weit ausgeholten Winkbewegungen, um ihre aufgezwungene & übertriebene Freude am Fahren anderen Motorradfahrern unter die Nase zu reiben, werden aber hauptsächlich mit "Vogel zeigen" oder anderen unverfrorenen Gesten zurückgegrüßt. Gerne grüßt auch die Polizei mit der Kelle und versucht mit dem Supermoto-Fahrer ins Gespräch zu kommen, um seine Fahrweise mit Punkten zu bewerten.

Untereinander grüßen sich Supermot-Fahrer auch mit ausgestrecktem Bein und zeigen sich gegenseitig, wie viel Sohle sie heute schon beim driften verschlissen haben. Superbike-Fahrer werden meist in engen Kurven beim Innenüberholen gegrüßt, auch oft durch lautes Zurufen "HuuHuu!" oder direkten Schrei in die Helmöffnung. Da der SuMo-Fahrer meist einen Crosshelm trägt, können so akustische Signale ungedämpft an andere Verkehrsteilnehmer weitergebrüllt werden.

Der euphorische Gruß[Bearbeiten]

So grüßen oft Endurofahrern. Dabei wird unter voller Körperspannung der linke Arm in die horizontale gerissen, sodass man eigentlich nicht übersehen werden kann (manchmal im im Voraus noch mit Hupen unterlegt).

Der Heizergruß[Bearbeiten]

Der Heizergruß in extremer Schräglage (ein Knie berührt den Asphalt) gilt als sehr riskant. Er wird allgemein als Nachweis hoher Fahrkunst angesehen, aber man sollte vorher trotzdem frische Unterwäsche anziehen. Heiz-Grüßer fahren nur auf der äußersten Profilrille und vergleichen, wer die spitzesten Fußrasten vorweisen kann. Wer die Kunst des Heizergrußes nicht beherrscht und dennoch ausübt, riskiert seinen letzten, den sogenannten "goldenen Gruß".

Der Hitlergruß[Bearbeiten]

Um historisch korrekt zu bleiben, sei noch der Hitler-Gruß genannt. Dieser war vor allem in der motorisierten Zweirad-Anfangszeit der 30er und 40er Jahre ein gern gesehener und praktizierter Gruß. Biker in Deutschland, Österreich, Italien, sogar Frankreich, Skandinavien, den Beneluxländern, ja sogar bis hin nach Stalingrad und ebenso in Nordafrika zollten sich so gegenseitigen Respekt! Und alle machten mit, bis vielleicht auf de roten| Ducati-Fahrer. Ebenso grüßte der durchschnittliche Engländer nicht mit Hitlergruß. Dies lag aber eher daran, dass er auf der falschen Straßenseite fuhr und dazu die rechte Hand von der Bremse nehmen musste, was bei den damaligen englischen Motorräder katastrophale Konsequenzen hatte.

Mit der Zeit wurden Motorräder leistungsstärker und damit schneller. Durch den Fahrtwind kam es dazu, dass die angestellte Handfläche durch die schnell anströmende Luft Auftrieb erhielt. Bei entsprechend hohen Geschwindigkeiten bekam die Handfläche nun so viel Auftrieb, dass der komplette Arm ruckartig nach hinten gedrückt wurde, sodass die Schulter auskugelte und es zu Unfällen kam. Aus diesem Grund ist der Hitlergruß heute eigentlich kaum mehr bei Bikern zu finden, lediglich in Argentinien und in Ostdeutschland, wo noch leistungsschwache Motorräder wie MZ gefahren bzw. geschoben werden.

Das Nichtgrüßen[Bearbeiten]

Stur den sonnenbebrillten Blick geradeaus gerichtet, verweigert der Nichtgrüßer zivilen Gehorsam und natürlich auch den Bikergruß. Sein Haupt krönt oft ein Jethelm oder gar die ungeschützte Haarpracht, die zuweilen Zeichen des Alters erkennen lässt. Er ist ein Rebell, ein Individualist, ein James Dean der Biker, der sich in keine Schublade stecken lassen will und deswegen auch die Eierschalenpflicht demonstrativ missachtet, da er zwanghaft gegen den Strom und die Vernunft schwimmt. Meist hatte er eine dominante Mutter.

Unbeugsam trotzt der Nichtgrüßer allen Regeln, schließlich waren alle anderen noch Quark im Supermarktregal oder ein Glitzern im Auge von Papa, als er längst eine Harley sein eigen nannte. Harley-Davidson-Fahrer grüßen sich als einzige übrigens auch nie, weil sie sich abends sowieso in irgendeiner Werkstatt treffen. Des Weiteren sind

Gründe, warum der Harley.-Fahrer nicht zurückwinkt[Bearbeiten]
  1. Die Garantie erlischt, wenn er nicht-amerikanischen Produkten zuwinkt.
  2. Mit dem dicken Leder und den Nieten kriegt er den Arm nicht hoch.
  3. Er grüßt prinzipiell keine Fahrer, die ihr Motorrad schon voll bezahlt haben.
  4. Er hat Angst, dass der Lenker abvibriert, wenn er ihn loslässt.
  5. Der Fahrtwind könnte die neuen Tätowierungen am Arm wegblasen.
  6. Er kann nicht unterscheiden, ob der andere grüßt oder sich die Ohren zuhält.
  7. Seit der Zwangsversteigerung seiner letzten Harley hasst er alle Leute, die Hände heben.
  8. Die Rolex könnte nass werden.
  9. Die linke Lenkerhälfte könnte geklaut werden.
  10. Die linke Lenkerhälfte wurde bereits geklaut und er hält sich am Tacho fest.
  11. Er braucht beide Hände um mit den Fingern die nächste Rate abzuzählen.
  12. Er poliert gerade den Luftfilterdeckel.
Gründe, warum Goldwing-Fahrer nicht grüßen[Bearbeiten]
  1. Laut Honda-Fahrer-Handbuch darf er den Lenker erst loslassen, wenn das Motorrad steht, der Zündschlüssel abgezogen, der Hauptständer herausgeklappt, alle Töpfe vom Herd sind und das Radio ausgeschaltet ist.
  2. Auf dem Armaturenbrett ist kein Knopf für "vollautomatisches Zurückwinken".
  3. Er ist gerade eingeschlafen.
  4. Er hat übers Handy eine Konferenzschaltung mit seinem Broker und der CityBank.
  5. Er sortiert seine CD-Sammlung. (Neuere Modelle bereits ohne Schallplattenspieler!)
  6. Die Hand vor der Antenne stört den Fernsehempfang.
  7. Er räumt gerade das Kaffeegeschirr in den Spüler.
  8. Er wechselt gerade die Batterie vom Herzschrittmacher.
  9. Er googelt gerade im Bordcomputer, was "erhobene Hand eines fremden Motorradfahrers" bedeutet.
  10. Er grüßt immer, aber wegen dem Geraffel um den Lenker sieht keiner die Hand.
  11. Er grüßt nicht, da sonst die Kutte hochrutscht und Arztkittel, Anwaltsrobe oder ähnliches sichtbar wird.
Gründe, warum ein Superbike-Fahrer nicht grüßt[Bearbeiten]
  1. Er hat sich soweit hinter seine Verkleidung zusammengefaltet, dass er nur noch den Instrumententräger vor sich sieht.
  2. Wenn er die Finger hebt, verschlechtert das seine Aerodynamik und er wird drei km/h langsamer.
  3. Sein zum extragroßen Schaltblitz umgebauter Disco-Strobo blendet ihn.
  4. Sein pechschwarzes Helmvisier ist 100% lichtdicht und er fährt nach Gehör.
  5. Er nähert sich der Lichtgeschwindigkeit. Dadurch wird seine Masse so groß, dass er seine Hand nicht mehr heben kann.
  6. Er überholt gerade. Dabei ist er so schnell, dass er anfängt in der Zeit zurückzureisen und somit schon Gestern gegrüßt hat.
  7. Er ist durch die Beschleunigung seines Bikes kurzzeitig ohnmächtig geworden.
  8. Er ist gerade in England oder sonst einem linksverkehrigen Staat unterwegs, und kann deshalb mit der rechten Grußhand keinesfalls den Gashahn loslassen.

Fallstudie Kawasaki KLR 600[Bearbeiten]

Bikeranfänger, die sich bis hierhin einen neutralen und sachlichen Überblick über Hersteller und Funktionsweisen des Motorradfahrens gebildet haben, werden bei ihrer ersten Motorradanschaffung bedächtige Vergleiche ziehen, kritisch abwägen, vielleicht im Sinne der Grüßpflicht auch auf zusätzliche Sicherheit, Fahrkomfort und Seitenairbags achten ... und sich am Ende doch nur eine Kawasaki KLR 600 kaufen .. und zwar auf einem Hinterhof ... von einem, nenen wir ihn freundlich Zwischenhändler. Egal in welchem Alter sie einsteigen, Fahranfänger merken an der Kawasaki KLR 600 sehr schnell, dass sich praktisch jedes Modell bestens zum Rumschrauben und Herumprobieren eignet. Schon beim ersten Tankstopp, der mit der Kawasaki KLR 600 recht dankbar abläuft weiß der Bikeranfänger: Einer zehnprozentigen Bioanteilnahme des Kraftstoffes ist nicht abzuraten, wenn man sein Motorrad einmal richtig mit Biokompost vollstopfen will.

Natürlich kann es auch mal Probleme oder Fragen zur Verbesserung des Fahrkomforts geben und gerade hier bietet die Kawasaki KLR 600 die Einsicht, wie einfach doch das Rumbasteln an modernen Motorrädern ist. Wenn er zum Beispiel das hintere Kettenrad umbaut, weiß der Anfänger spätestens, wenn er schwitzend und ratlos in der Werkstatt steht; Man sollte einen Umbau auf ein größeres Hinterrad vornehmen, da sonst das hintere Kettenrad größer als das Hinterrad ist und man dann nur auf dem Kettenrad fährt (Im Winter nicht ganz so schlimm).
Bezüglich der jährlichen Inspektionen darf auch nicht der Tausch der Steuerkette fehlen. Bein normalen Verschleiß verziehen sich die einzelnen Kettenglieder ineinander und verzwirbeln sich diesbezüglich eigens um die Steuerkettenschienen. Daraus folgt, dass die Schienen einen Abrieb erzeugen, der schon ab 32.000 km verschleißarm ist. Dadurch zieht der Steurkettenspanner in entgegengesetzter Impulsrichtung, sodass sich auch die Ausgleichkette um ihre Ausgleichsgewichte schlingt und sich zum Abrieb der Ausgleichkettenzahnräder bewegt. Die Nockenwellenräder werden eckig und demzufolge stellt sich eine andere Steuerzeit ein. Die Zahnräder drehen sich auf der Nockenwelle, was zu einer Verkrümmung der einzelnen Nocken führt. Durch diese Verkrümmung biegen sich die Tassenstößel und werden zu Untertassenstößel. Danach hört sich die KLR 600 eher an, wie eine fliegende Untertasse, was zur Folge hat, dass die Steuerkette klappert. Eine neue Steuerkette wäre dafür an die Ausgleichskette zu nieten, da diese im Motor eh nur so rumbaumelt.


Auch die, die ihre Maschine einfach aber sinnvoll umbauen wollen finden an der KLR 600 Gefallen, z.B. bei der Frage, wie man durch einfache Handgriffe das Fahren erleichtert. Dazu zieht man nur das Schaltgestänge seitlich aus dem Getriebe. Danach werden die Schaltwellen und Gangwellen einfach aus der Bohrung, aus der das Schaltgestänge herausgezogen wurde herausgezogen. Man bohrt auf der anderen Seite ein ebenso großes Loch wie die Bohrung auf der Seite, wo das Schaltgestänge war, nimmt einen Gangumschalter von der KLR650 und schiebt ihn durch beide Bohrungen. (Aber Achtung: Nicht die Zapfbohrung des hypervisionellen Spunkverdrusel abbrechen!). Danach muss man nur alles wieder zusammenbauen und nicht die Schaltwellenzapfniete vergessen! Jetzt muss nur noch den Schaltweg des Ganglagers auf die Rückseite des zu verwendenden Schalthahns eingestellt werden. Das bewirkt die Umschaltung der Schaltreihenfolge mit der in sich verbauten Gangumschaltfolge. Und fertig! Wenn man nun in den ersten Gang schaltet, fährt die KLR 600 rückwärts und beim zweiten Gang bewirken die Fahreigenschaften das, was immer sie bewirken mögen. Man sollte erst gar nicht in den dritten Gang schalten, denn der ist weg, aber der vierte Gang ist dann wieder rückwärts, wobei der fünfte sich wie der dritte fährt. Mit dem sechsten Gang fährt man seitwärts nach rechts, links ist nicht möglich. (Warnung: Bei diesen Umbau wird die automatische Motorbremse umgekehrt und dient als Turbo, was besondere Auswirkungen auf die vielen Rückwärtsgänge hat.

Wer dann dochmal an seinem Motorrad etwas falsch gemacht, kann bei der KLR 600/650 unkompliziert und seriös Ersatzteile nachbestellen, auch wenn sie nicht überall leicht aufzutreiben sind. Für die Ersatzteil in der Umbauanleitung wären das z.B.

  • 984198165189476468468464684646894
  • 6846846846814767466827427871282129
  • 8970189718918971078109871987141874089787198087107891
  • 12
  • 641674978
  • 876987618146841684
  • 289464862842687426464614684168461486

In Verbindung mit der Wurzel aus allen originalen Ersatzteilnummern ergeben sich mehrere Nummern, die sich als originale Ersatzteilnummern bei der Bestellung verwenden lassen. Sollten doch einige Nummer fehlen, müssen Zahlen probiert werden.

Die hier gelisteten Nummern sind völlig kostenlos, es sind keine versteckten Kosten eingebaut. Die Nummern sind urheberrechtlich geschützt.

Das Motorrad-Abc[Bearbeiten]

Buchstabe Gegenstand Erklärung
A Auspuff Bis zu 300°C heißes Metallrohr. Dient zum Versengen von Waden und Oberschenkeln.
B Bolizei Natürlicher Feind des Motorradfahrers. Findet den "A" wie Auspuff meistens zu laut.
C „Ceigen Sie mal ihre Papiere!“ Der erste Satz eines Bolizisten und meistens der letzte vor der Stilllegung Ihrer Maschine
D Ducati Altes italienisches Zahlungsmittel, gibt es auch als Gold-Ducati.
E Enduro Eine Art Gartengerät, dient zum Entfernen seltener Pflanzen in Naturschutzgebieten.
F FuckOff Traditionelle Grußformel zwischen Motorradfahrern und Autofahrern.
G Gulli

Gummikuh

Geselliger Treffpunkt für Motorradfahrer beim Ölwechsel.

Zweirad für Herren mit Testosteronmangel.

H Hummel Sehr, sehr schnell entgegenkommendes Hochgeschwindigkeitsgeschoss, um Motorradfahrern den Helm vom Kopf zu schießen.
I Inbusschlüssel Nützliches Werkzeug für das Handgepäck, kann um die Ecke schrauben.
J Japaner Sammelbegriff für fernöstliche Zweiräder. Auch "Reisbrenner", "Reiskocher", "Reisschüssel".
K Kesengte Sau Hochgeschwindigkeitsfahrer, hinterlässt lautes Dröhnen und Frau mit zwei Kindern.
L Lederkombi Ideales Kleidungsstück für Motorradfahrer, im Sommer mollig warm, im Winter schön kühl und bei Regen die Haut schön feucht.
M Mutter Anderes Wort für "Schraube" oder "Freundin". Ursprung des beliebten Bikerspruchs "an dieser Mutter würde ich gerne mal schrauben". Die eigene Mutter bitte nicht "Schraube" nennen!
N Naked Bike Unbekleidetes Motorrad, erst ab 18 zugelassen. Vollverkleidete Supersportmaschinen werden nach ersten Asphaltberührungen von ganz allein zum Naked Bike.
O Ostchinesisches Meer Voller Wasser, zum Motorrad fahren völlig ungeeignet.
P Platsch Meist tödliche Begegnung zwischen Insekten und Motorradfahrern
Q Q-scheiße auf der Fahrbahn Bei Motorradfahrern höchst unbeliebtes Gleitmittel oder Warnung vor bayerischen Motorrad-Txp
R Rote Ampel

Racer

Nettes, kleines Lämpchen, für Motorradfahrer ohne Bedeutung
Auch bekannt als Joghurtbecher.
S Straßenverkehrsordnung
Supermoto
Schwarz- weißes Papier. Für Motorradfahrer ohne Bedeutung.

Eine perfekte Symbiose aus Enduro und Straßenbike. Perfekt für die Stadt, perfekt für die Berge, perfekt für die Kartbahn, einfach perfekt.

T Tausend Ausreden Hat jeder Motorradfahrer immer parat. Für Verkehrsrichter ohne Bedeutung
U Uzzi Vorname "Moto", "Moto Uzzi" war der Erfinder der Geländemaschinenpistole.
V Visier Zerkratzte, völlig undurchsichtige Plastikscheibe. Ursprungsland Arabien, dort auch als Großvisier bekannt.
W Wellensittig elbst mit Rennmaschinen schwer zu erlegen.
X X und hopp Synonym für problemlose Altölentsorgung.
Y Yawasaki Nein!
Z Zamaha ZÜNDAPP gilt nicht

Siehe Auch[Bearbeiten]