Rollerakrobat

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Ein Rollerakrobat auf seiner Knatterbüchse beim halsbrecherischen Manöver "Hol'de Baguette"

Die Subkultur der waghalsigen Rollerakrobaten entwickelte sich in den frühen 2000'er Jahren in den verkehrsgeplagten Grossstädten. Sie ist ein Fahrstil, bei dem man versucht, möglichst spektakuläre Manöver auf einem motorisierten Gefährt, meist Roller bzw. Mofa seltener Fahrrad mit Hilfsmotor, auszuüben. Bekannt und brüchtigt ist die Kunst für ihre harten, meist mit Stürzen endenden akrobatischen Einlagen und den quengeligen Klang der blechernen Endschalldämpfer der Sportgeräte, der an eine Knäckebrotsäge erinnert. Bejubelt und verehrt werden die pflaumbärtigen und heissblütigen Starartisten, die sich nicht scheuen, ihre 2,5 PS brachial auf den unter ihnen erbebenden Asphalt zu knallen.

Entwicklung[Bearbeiten]

Entstanden ist die Kunst der Rollerakrobaten im Land des Wahnsinns, als die jugendlichen Pioniere des Sports mit ihren knatternden Zweiradboliden der Langeweile trotzten und neue Wege suchten, sich in guter alter französischer Tradition mit dem Establishment anzulegen. Sie entwickelten die riskanten Manöver "Hol'de Baguette", "Fahr ins lè Freibad" und "Bring la Mutti ein Bund Zwiebeln à la maison" , die sie bis zur Perfektion wiederholten und fieberhaft übten.
Da ihre waghalsigen Stunts mit Entwicklung des web 2.0 über Plattformen wie YouNoob und ClitFish über die Landesgrenzen hinaus populär wurden, schwappte die Welle der Rollerakrobaten zunächst in die europäischen Nachbarländer und zum Ende des Jahrzehnts gar über den grossen Teich nach Amerika über, wo die orientierungslose und gelangweilte Teenieszene das verrückte Treiben dankbar aufgriff, kopierte und ins Extreme weiterentwickelte. (Einsatz von selbstgeschnitzten Holzrollern bis hin zu Vatis heissgeliebtem, fahrbarem Rasenmäher)
Heutzutage sind die Rollerakrobaten kaum noch aus dem Stadtbild wegzudenken und gehören ebenso zu jenem wie zerschürfte Rollerblader, Gipsarm tragende Skater und blutende Einkaufswagen-Surfer.

Während sich die vergangenen Teenie-Generationen noch an Alpha-Jacke, NIKE Airmax und gefälschten Markenklamotten mass, gilt nunmehr nur noch derjenige als hip, in und cool, der besonders wagemutige Manöver auf der gluckernden Benzinschleuder vorführt und mit irren Skillz am Gashahn seines Zweitaktmonsters auftrumpft.



Siehe Auch[Bearbeiten]