Fliegen

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Fliegen

Fliegen bezeichnet gemeinhin eine Fortbewegungsart, die mit dem völligen Verlust des Bodenkontaktes, manchmal auch als totaler Realitätsverlust bezeichnet, verbunden ist. Das Fliegen kann nicht nur durch Einnahme suchtgefährdender Stoffe (Fliegenpilz, Fliegenbeine, Fliederblüten, Fliegerbräu etc.) optimiert werden, sondern muss selbst als suchtgefährdende Fortbewegungsart betrachtet werden, was sich dadurch bemerkbar macht, dass die Zeit beim Fliegen scheinbar wie im Flug vergeht.

Flugarten[Bearbeiten]

Ballistischer Flug[Bearbeiten]

Die Bezeichnung dieser Flugart leitet sich urprünglich aus dem Flug des Balls (daher ball-istisch) ab und wird gelegentlich auch als Ballett-artiger Flug bezeichnet. Diese Art des Fluges ensteht dadurch, dass man sich auf den Boden wirft, diesen allerdings verfehlt. Oft tritt diese Art des Fliegens in Verbindung mit hilflosem Armrudern auf, was den Ballett-artigen Charakter dieser Flugart unterstreichen soll. Die eleganteste Art dieses ballistischen Fliegens zeichnet sich dadurch aus, dass man es schafft, den Boden zuerst mit der Nase zu berühren, bevor Bauch, Ellenbogen, Knie und Zehen aufschlagen. Versierte ballistische Flieger erkennt man folglich an der charakteristischen Hornhaut, die sich besonders an Nase und Bauch bildet. Häufig wird diese Flugart fälschlicherweise mit "auf die Nase fliegen" bezeichnet und ist keinesfalls mit einem "auf den Hintern fallen" zu verwechseln, wobei bei manchen Lebewesen das eine wie das andere aussieht.

Schwebeflug[Bearbeiten]

Perry das Schnabeltier .png

Der Schwebeflug zeichnet sich dadurch aus, dass durch extrem schnelles, horizontales Armrudern nach vorheriger Einnahme von Fliegenpilz ein Zustand erreicht wird, der dem einer Schwebfliege gleicht. Wird die Ruderbewegung mit hoher Geschwindigkeit in kreisenden Bewegungen über dem Kopf ausgeführt erreicht man mühelos das Helikopter-Stadium des Schwebefluges. Steuerimpulse werden bei dieser Flugart durch Ruderbewegungen mit den Ohren gegeben. Meister des Schwebeflugs in der Flugzeugtechnik sind der Harrier, der Hubschrauber, die Schwebebahn und der Ballon, welche allesamt von Piloten gesteuert werden, die den Schwebeflug im Helikopter-Stadium jahrelang trainieren und exzellent beherschen müssen. Die ausgeprägte Oberarm- und Ohren-Muskulatur ist sichere äußere Merkmale eines versierten Schwebefliegers.

Gleitflug[Bearbeiten]

Der Gleitflug zählt zu den elegantesten Flugarten und wird nicht nur von segelohrigen Dumbos perfekt beherrscht. Spezielle Gleitcremes erlauben auch weniger versierten Fluganfängern ein aalglattes Abgleiten in allen Lebens-, Liebes- und Geländelagen. Zu den besten Gleitmitteln beim Fliegen zählen das Abendgleid, der Hang Glider und der Gleitschirm. Letzterer erfreut sich unter Paraglidern in den vergangenen Jahren großer Beliebtheit, wird aber auch von Segelfliegern gerne benutzt, um den Gleitflug einmal in Perfektion zu erleben.

Sturzflug[Bearbeiten]

Der Sturzflug ist eine Spezialität stark alkoholisierter Piloten, die sich sturzbetrunken hinter den Steuerknüppel setzen, um den bestürzten Passagieren ihres Flugzeugs die Faszination des Fliegens hautnah zu vermitteln. Ein gekonnter Sturzflug zeichnet sich im Unterschied zum oben beschriebenen ballistischen Flug dadurch aus, dass der Pilot seine Nase als auch die seines Flugzeuges bei hoher Geschwindigkeit so stark zum Boden ausrichtet, dass es bei der Landung ausschließlich zu einem Nasen- und keinesfalls mehr zu einem Bauchkontakt kommt. Militärflieger beherrschen diese Flugart in der Regel noch perfekter als Piloten der zivilen Luftfahrt und legen größten Wert darauf, dass die Nasen ihrer Kampfjets (vgl. Starfighter) ein entsprechendes Profil aufweisen.

Der Rausflug[Bearbeiten]

Diese Art von Flug passiert, wenn eine Person jemanden an einen Ort nicht leiden kann. So kann man beispielsweise bei zu viel Blödsinn in der Schule von der Schule rausfliegen. In der Regel bekommt derjenige der rausfliegt ein Freiflug-Ticket geschenkt. Bei Managern ist die Gefahr, einen Rausflug zu bekommen, besonders hoch, da Manager nicht nur eine Krawatte, sondern auch oftmals eine Fliege tragen. Eine mildere Form des Rausfluges ist der Ausflug (Rausflug ohne das 'R', was für 'Rauh', 'Roh' oder 'Rüde' steht), bei der man kurz seine geliebte Heimat (oder irgendetwas ähnliches) verlässt, aber dann bald wieder zurückkehrt.

Der Hinflug[Bearbeiten]

Als Hinflug bezeichnet man einen Flug zu einen bestimmten Ort mit dem Flieger, aber auch, wenn man einmal hin-fliegt (z.B. stolpert). Viele Hinflüge sind sehr unangenehm. Beim Hinflug mit dem Flieger kann man z.B. seinen wohlverdienten Urlaub kaum mehr erwarten und wird häufig mit schlechten Essen (was zum Erbrechen führen kann), schlaflosen Nächten oder gar der Flug-Angst geplagt. Die andere Form des Hinfluges tut nicht selten höllisch weh.

Der Adams'sche Flug[Bearbeiten]

Der Autor, Visionär und Handtuchfetischist Douglas Adams stellte in den 1980ern einst die Theorie auf, dass jeder Mensch (wahlweise auch höher entwickelte Lebewesen wie Mäuse oder Delfine) ohne jegliche Hilfsmittel fliegen könne. Der Trick an der Sache sei, dass man von einem höher gelegenen Ort - etwa einem Baum oder einer Klippe - fallen solle und dabei, anstatt auf dem Boden aufzuschlagen, einfach daneben fallen müsse.
Nur Fliegen sind schöner.
So kann man, wenn man schlicht "neben" den Boden fällt einfach davon fliegen. Erste Experimente zeigten sich allerdings als wenig erfolgversprechend, da die meisten todesmutigen Testpersonen den Erdboden trafen, anstatt daneben zu fallen. Auch wählten sie meist eine viel zu große Höhe aus und legten keine oder nur unzureichende Aufzeichnungen über ihre Flugversuche an, was fälschlicher Weise zu der Annahme führte, dass die meisten dieser Personen schlicht Selbstmord begingen.

Weitere Bedeutung von Fliegen[Bearbeiten]

Mehrzahl von Fliege (die), kann bedeuten:

  1. Ein nach Scheiße lechzendes Wesen, dass im Allgemeinen als Insekt bezeichnet wird. Seit 2001 ist jeder Deutsche Staatsbürger gesetzlich dazu verpflichtet, ein gesichtetes Tier dieser Gruppe sofort zu eliminieren. Mögliche Waffen sind im Handel erhältlich. Da der Normalverbraucher sie oft nicht von einem Elefanten unterscheiden kann, erfand Konfusius einst folgenden Merkspruch: "Wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen hinterher". Selber Spruch gilt für Robben, aber eben nicht für Elefanten.
  2. Ein zur Belüftung des Hemdkragens installierter Propeller, der bevorzugt in grellbunten Farben angefertigt wird, um Insekten der Kategorie 1 erst anzuziehen und dann blitzschnell in der Rotationsbewegung unschädlich zu machen.

Siehe auch: Fliege