Segelflug

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Segelflug ist eine Mannschaftssportart, die von Jugendlichen aber auch älteren Personen ausgeübt wird, die eigentlich viel lieber Motorpiloten sein würden aber dazu nicht das nötige Kleingeld haben, oder sich einfach für so unglaublich gute Flieger halten, dass sie der Meinung sind, den Motor auch ruhig mal weglassen zu können.

Segelflieger sind deswegen dauernd neidisch auf Motorflugzeugpiloten und lassen sich für ihre benzinbetriebenen Luftfahrtkollegen hässliche Namen einfallen wie "Propellernase", "AVGAS-Schnüffler" oder "Spritjacke". Häufig sind sie aber einfach nur hochnäsig und machen ihre schlechteren Luftraumkonkurrenten, zu denen insbesondere die ebenfalls motorlosen Gleitschirm- und Drachenflieger zählen, nur deswegen nieder.

Das Segelflugzeug[Bearbeiten]

Es ist kurz davor abzuheben - wirklich!

Es ist leicht, eng wie eine italienische Sardinenbüchse und wenn man fliegt piepst dauernd ein sogenanntes "Variometer", das einem sagt ob's nach oben oder unten geht. Und das obwohl man eigentlich mal über den Wolken seine Ruhe haben wollte. Würde man in ein Segelflugzeug mit der typisch rustikalen Platznot eine Kneipe einbauen, hieße sie "Schlauch".

Das Segelflugzeug kommt aufgrund seiner langjährigen Entwicklungsgeschichte seit einiger Zeit ohne Masten aus. Es besitzt größere Flügel vorn, wobei deren Länge variieren kann, je nach dem, wie hoch der Baum war, aus dem sie geschnitzt wurden. Wegen der hohen Masse des sogenannten Schwanzes, ist ein kleiner Flügel an einer Art senkrecht aufgestelltem Brett montiert. Alle Flügel und das Brett sind mit Paddeln ausgestattet was es ermöglicht, durch heftiges Schlagen mit diesen, das Gerät nach vorn zu bewegen. Rückwärtsbewegungen sind nicht möglich, da durch Auflagen der EU im Jahre 1921 der Rückwärtsgang zu sperren war.

Nach landläufiger Meinung gewinnt das Segelflugzeug Höhe durch die Nutzung von Thermik. Dies ist jedoch falsch. Vielmehr fliegt das Segelflugzeug so lange im Kreis, bis die umgebende Luft in Rotation gerät und wie bei einem Tornado aufsteigt. In dieser Strömung steigt das Segelflugzeug mit auf. Kreisende Vögel wenden die gleiche Technik an.

Wasser wird in Flächentanks mitgenommen, um es am Ende des Fluges bevorzugt über Wandergruppen abzulassen und somit einem langweiligen Flug ein kurzweiliges Ende zu geben. Deswegen fliegen Piloten mit Wasser an Bord auch deutlich schneller als ohne - die freuen sich auf das abendlichen Unterhaltungsprogramm. Aus diesem Grund ist gute Outdoor-Bekleidung für Wanderer auch wasserdicht, schnelltrocknend und in einer Signalfarbe gehalten - denn verschwitzte Wanderer freuen sich über einen erfrischende Dusche und bieten freiwillig bestmögliche Erkennbarkeit aus der Luft.

Die meisten Segelflugzeuge verfügen über eine abwerfbare Toilette aus Tütenmaterial, wobei das Abwerfen der Toilette nur zugeknotet und ausschließlich über bewohntem Gebiet erfolgen darf. Dort kann die Tüte von den Anwohnern über den gelben Sack fachgerecht entsorgt werden. Außerhalb von Ortschaften darf der Pinkelbeutel einzelnen Wanderern zur ordnungsgemäßen Entsorgung 'mitgegeben' werden, auch hier helfen Signalfarben zur besseren Erkennung der Wanderer aus der Luft.

Das Segelflugzeug ist je nach Ausstattung mit einem Rad oder mehreren versehen. Diese erst 1978 entdeckte Möglichkeit, dem Segelflugzeug ein anderes Aussehen zu verleihen, war der Tatsache geschuldet, dass das Rad erst im Jahr davor durch einen Grabräuber in der Nähe des Kyffhäuser-Denkmals wieder gefunden wurde. Andere Modelle verfügen über Kufen, genauer gesagt, eine Kufe, um den Einsatz bei Eis und Schnee zu gewährleisten. Sommerkufen bietet der Fachhandel nicht an.

Im Segelflugzeugbau kommen als Materialien vor allem Holz, Bettlaken, Spaxschrauben, Kabelbinder, Duct-Tape und Glasfaserpampe zum Einsatz. In Uhu eingelegte Asbestfasern sind vom Luftfahrtbundesamt als Universal-Reparaturkit anerkannt. Wenn eine ausreichend hohe Zahl Brüche eines überwiegend aus Holz bestehenden Flugzeugs unter Einsatz modernster Mittel mit Glasfaser-Pampe repariert wurden, so spricht der Fachmann von 'Gemischtbauweise'. Ältere Segelflugezeuge sind daher wie Fleischwurst - keiner hat auch nur die geringste Ahnung, was wirklich drin ist. Deswegen putzen und polieren Segelflieger Ihre Kisten öfter als jeder Gebrauchtwagenhändler, dann schöpft der Prüfer (TÜV) keinen Verdacht.

Auf- und Abrüsten[Bearbeiten]

Unter Aufrüsten versteht man, entgegen der in der Weltpolitik üblichen Terminologie, die Montage der einzelnen Hauptbaugruppen des Segelflugzeuges, um es in die und in der Luft bewegen zu können. Raketen, Panzer und Granaten kommen dabei nicht zum Einsatz.

Man muss dabei wissen, dass Segelflugzeuge oft in handlichen Paketen gelagert werden, um Platz zu sparen. Will man sie benutzen, muss man sie zusammenschrauben. Zunächst wird die dünne Röhre aus dem Paket entfernt und sodann die Flächen mit 13er Schrauben jeweils links und rechts außen am Rumpf befestigt. Oft gelingt es nicht, sie waagerecht anzuschrauben. Um die Lücken vor Zuschauern zu verstecken, werden diese einfach mit weißem Klebeband überklebt. Wenn es nur bei ruhigem Wetter geflogen wird, sind die Schrauben nicht notwendig, da das Klebeband ausreicht. War bei dem aufrüstenden Piloteur vom Vorabend noch Restblut im Alkohol, hält auch dieses Klebeband zugleich die Kiste in der Luft zusammen. Danach wird das kleine Brett hinten mit Nieten oder Tesa auf dem senkrecht stehenden Brett befestigt. Fertig!

Abrüsten geht umgekehrt, es braucht einfach Strom, eine Taschenmesser und zwei Minuten Zeit.

Startarten[Bearbeiten]

Segelflugzeugpiloten werden oft nur widerwillig zugeben, dass sie nicht in der Lage sind, alleine zu starten. So sind sie meist anderen motorisierten Geräten angewiesen.

Flugzeugschlepp[Bearbeiten]

Beim Flugzeugschlepp wird das Segelflugzeug, trotz der Feindseligkeit zwischen Segel- und Motorflugpilot, von einem Motorisierten Kollegen des Luftsports in die Luft gezogen. Oft erbarmen sich Motorflugpiloten zu dieser unangenehmen Aktivität, wenn sie realisieren, dass sie ihre Lizenz nicht brauchen, aber dass sie ganz schön teuer ist. Also lassen sie sich die zur Erhaltung notwendigen Flugzeit vom Segelflugpiloten zahlen. Die Verbindung zwischen Schleppmaschine und Segelflugzeug erfolgt dabei zumeist über ein W-Lan-Kabel (Vorsicht: Stolpergefahr), oder einen sehr starken Magneten, selten per bluetooth. durch diese sehr teure technik, die auch viel strom frisst ist der F-Schlepp natürlich zusätzlich teurer. Aufgrund einiger Gemeinheiten von Motorflugpiloten in den vergangenen Jahren hat sich die deutsche flugsicherung im Jahr 1813 überlegt, eine Umschulung von Windenstart zu F-Schlepp zu verlangen, damit Segelflieger darauf vorbereitet sind.

Übliche Schleppflugzeuge[Bearbeiten]

  • DR400, oder Robin, Schleppflugzeug aus Frankreich in Holzbauweise, üblich in Westdeutschland. In Frankreicht wurde sie mit einer geraden Fläche mit 9 m Spannweite. Damit die Robin in eine Halle nach DIN876-Norm untergestellt werden kann, werden bei den meisten in Deutschland betriebenen DR400 die Tragflächen etwas nach oben abgeknickt, sodass die Spannweite auf 8,72 Meter reduziert wird.
  • PZL 104 Wilga oder gelb-blauer/weiß-roter Schmetterling, polnische flugzeugähnliche Maschine aus Wellblech, die enorme Mengen an Treibstoff und Öl (etwa 2:1) in Lärm und Rauch umwandelt. Dabei entsteht geringfügig Vortrieb. Verliert das Triebwerk der Wilga kein Öl, so muss dringend Öl nachgefüllt werden. am einfachsten merkt man das daran, dass das Segelflugzeug noch weiß ist. Besonders spießige Segelflieger möchten kein öliges Flugzeug haben, also hängen sie das Schleppseil ans Tragflächenende der Wilga, um nicht im öligen Propellerstrahl zu fliegen. Diese Asymmetrie stört die Wilga kaum. Die Spannweite der Wilga ist deutlich größer als bei der Robin, aber die Tragfläche aus stabilem Wellblech lässt sich leider nicht verbiegen.
  • Motorsegler und Luftsportgeräte (Papierflieger, Freesbe, aber auch manche bemannte).

Windenstart[Bearbeiten]

Der Windenstart ist eine günstige und in Mitteleuropa weit verbreitete barbarische Startart. Hierbei wird das Segelflugzeug durch ein etwa 1 km langes Seil mit einer überdimensioniert starken Maschine verbunden, die es in Richtung Weltall schleudert. Würde jemand heute den Windenstart zum ersten mal erfinden, so würde er nach Empfehlung der Sicherheitsexperten der Luftfahrtbehörde ins Irrenhaus kommen. Aber da der Windenstart viel früher erfunden wurde, als die Menschen noch unzerstörbar waren, und sich als magischerweise sicher erwiesen hat, wird diese Startart noch von manchen teutonischen Völkern praktiziert.

Der Windenfahrer hat häufig nicht im geringsten Ahnung davon, was für ein Mordgerät er bedient, kann auch 15 Jahre alt sein und muss nicht unbedingt wissen, wie das ganze sich im Segelflugzeug anfühlt. Die Winde ist nach dem einfachen Prinzip An/Aus zu bedienen, um die Schleuderkräfte gering zu halten liegt es in der Verantwortung des Piloten, sich ein zureichend schweres Segelflugzeug zu suchen. Tut er dies nicht besteht die Gefahr eines Sonic Booms. Dieser führt unweigerlich zum durchbrechen der Schallmauer und folglich der Tragfläche.

Die Winde funktioniert nur, ähnlich wie eine stationäre Wilga, durch produktion von erheblichen Mengen an Lärm und Rauch, die die Gesundheit des Windenfahrers besonders fördern. Eine britische Firma produziert seit wenigen Jahren blau-gelb angemalte Winden, die weder Lärm noch Rauch erzeugt. Dank Brexit darf das Funktionsprinzip immer noch geheim gehalten werden.

Der Segelflugpilot[Bearbeiten]

Wenn es sich um die Untergruppe "deutscher Segelflugpilot" handelt, ist er zuverlässigkeitsüberprüft. Das muss laut Wolfgang Schäuble so sein, weil sonst würden zu viele Terroristen Kamikaze in Fußball-EM-Stadien mit den Gleitflugzeugen machen. Weil der Segelflugpilot also von Amts wegen eine weiße Weste hat, zeigt er das gerne nach außen, indem er sein Flugzeug auch weiß lackiert. Macht Sinn, denn für eine Klimaanlage ist kein Platz. Außerdem ist das Flugzeug schlechter zu erkennen, wenn Wandergruppen im Tiefangriff mit Wasser erfrischt werden (s.o.) oder verbotenerweise Aufwinde über Kühltürmen der Kernkraftwerke 'angerührt' werden.

Segelflugpiloten haben im Gegensatz zu Motorflugpiloten keine Chance durchzustarten, wenn sie den Anflug zu früh machen, weil sie gestern den Abflug aus der Cocktailbar zu spät gemacht haben. Segelflugpiloten lernen aber in der Ausbildung, wie man auch auf unbequemen Aussenlandewiesen einen filmreifen Aufsetzer macht ("Planetenrammlandung") und anschließend in der Kneipe die Dorfmatratze abschleppt und flachlegt, dazu benötigt er das Planetenrammlercondom.

Leider gibt es unter diesen Helden der Luftfahrt immer wieder Leute, die ein Segelflugzeug mit Hilfsmotor benutzen. Im Fachjargon auch "MoSe" (Motorsegler / Touring Motor Glider) genannt. Einen "MoSe" zu benutzen ist in etwa so cool wie Viagra in der Pubertät nehmen zu müssen. Der Einsatz des Hilfsmotors (aka "Flautenschieber" oder "Mogelpackung") sorgt dafür, dass dessen Pilot abends beim gemütlichen Biersammensein ganz hinten in der Flieger-Bier-Schlange stehen muss. Die meisten dieser Piloten fliegen daher durch Alkoholentzug so seltsam. Erst am Abend wird der Normalpegel durch Zufuhr von Hopfentee, Gerstenkaltschale und Mitteldestillat hergestellt. Hierbei kann es durchaus passieren, dass sich der Pilot zu einem (umgsp.) sog. Sicherheistriskos entwickelt.

Der erste Soloflug[Bearbeiten]

Hat der Segelflugschüler nach - gewöhnlicherweise - 60 bis 70 Starts seine "Soloflugreife" erlangt und ohne mehr als 20 Menschen umgebracht zu haben seinen 1. Alleinflug hinter sich gebracht, ist er reif für den typischen Initiationsritus der Segelflieger:

  1. Er muss die Hände nach vorne auf einen Tisch/eine Bank legen, Richtung Sonnenuntergang/Sonne schauen und kriegt dann gehörig den Arsch versohlt. Das soll, so die Mär, das sog. "Hosenbodengefühl" verbessern.
  2. Er muss eine Distel fest in die Hand nehmen, das soll, so die Mär, Teil 2, die Empfindlichkeit der Steuerungshand erhöhen.

Ist der erfolgreiche Schüler weiblichen Geschlechts, so darf vom 1. Absatz abgewichen werden; es heißt dann korrekt:

"...und kriegt dann zärtlich mehrfach den Popo gestreichelt. Das soll, ..."

Als bester Windenfahrer gilt der allgemein als Erfinder der Winde und des Internets bekannten Tüftler und Bastler Willi Winde. Unter anderem die Kunstflugfigur der "geroffelte Windie" geht auf ihn zurück.

Runter kommse alle![Bearbeiten]

Wie kommse rauf? Ja entweder mit der "Startwinde" oder einem Segelflugschleppflugzeug. Der Flugzeugschlepp hat den großen Vorteil, dass ein einziges möglichst lautes Flugzeug im neun Minuten Takt startet und landet. Somit lernen die Anwohner des nächsten Kaffs, das ganze Flair eines internationalen Großflughafens zu schätzen, was diese auf ein Niveau mit bevorzugten Wohnlagen wie "Offenbach" oder "Rüsselsheim" hebt. Sowohl der Winden- als auch Schleppstart hat irgendwas mit Motor und -zig PS zu tun und entlarvt die ganzen Segelflieger als ganz große Umweltverpester vor dem Herrn. Apropos Umweltverpester - schon drüber nachgedacht wie ein Segelflieger seine Notdurft verrichtet, wenn er seit 18 Stunden in einer guten Thermik kreist und unfreiwillig in die Raumfahrtgeschichte eingeht, weil er nicht mehr landen kann vor lauter Aufwind?

Die Segelfliegermütze[Bearbeiten]

Jeder Segelflieger muss eine Mütze tragen, damit er keinen Sonnenstich bekommt. Die Segelflugzeuge haben oben eine durchsichtige Haube und es wird ordentlich heiß in der Kiste. Zweckmäßig, aber sieht scheiße aus. So ist das bei nützlichen Sachen eben. Weil sich Segelflugpiloten für ihre Kopfbedeckung und Klamotten nebst Duftnote "Heckenpenner 2000" schämen (pissunfallerprobt auf langen Flügen), liegen die meisten Segelfluggelände (Segelflugplätze) immer irgendwo hinter Hintertupfing und haben nur an Wochenenden auf.

Der Segelflugwettkampf[Bearbeiten]

Außenlandung, die Plünderung beginnt.

Da Segelfliegen - wie erwähnt - ein Sport ist, gibt es auch Meisterschaften. Man muss so schnell wie möglich ein sogenanntes Dreieck abfliegen. Um den Wettkampf interessanter zu machen, werden gelegentlich ahnungslose Gleitschirmflieger als Hindernisse oder lebende Luftbojen eingesetzt. Schummeln ist nicht drin, da ein Segelflugzeug zu sperrig ist, um es heimlich unterwegs in die Bahn zu verfrachten. Eigentlich blödsinnig überhaupt loszufliegen wenn man eh zurückkommt. Schafft es ein Segelflugpilot NICHT, den Startflugplatz zu erreichen bieten sich ihm zwei Möglichkeiten:

  1. Er macht eine Außenlandung. Da freut sich auch sicher der Bauer, dem das Feld umgepflügt wird. (Anmerkung: unsanfte Außenlandung = Stecklandung).
  2. Er entledigt sich der Kalamität des unwilligen Luftsportgeräts per Fallschirm und überlässt das Luftfahrzeug der Hand Gottes. Das ist aber so was von unmännlich wie Rudolph Mooshammers Hund Daisy auf einem Pitbull-Fight.

Tritt der erste Fall ein, so muss ein Rückholer organisiert werden. Das sind ein paar Vereinskameraden mit Anhängerkupplung, die zur Aufschlagstelle fahren. Diese sammeln die Überreste des Flugzeugs in Flugrichtung auf, bringen einen Magenbitter für den verstimmten Bauern mit und holen den Piloten aus der nächsten Dorfkneipe.

Fluglehrerberechtigung für Segelflugzeug-Lizenzen[Bearbeiten]

Nachdem der Flugschüler sich zu einem vollwertigen "Segelflugzeugführer" entwickelt hat, und das ein oder andere "große" Dreieck geflogen hat, hält er sich für etwas besseres. Um diesen Fehlglauben aufrecht zu erhalten, wird dieser von seinem Verein in eine anerkannte Flugschule geschickt um noch einmal in einem mehrwöchigen Lehrgang die Grundlagen des Fliegens zu wiederholen. Danach schimpft er sich Fluglehreranwärter (gerne auch Fluglehrer(-assi)genannt). Das bedeutet lediglich, dass alle Fluglehrer ihre Aufgaben auf ihn übertragen um sich entspannt zurück lehnen zu können. Schnell merkt der Anwärter allerdings, dass seine Fähigkeiten doch nicht ausreichen um den oben erwähnten Flugschülern das Fliegen beizubringen. Dies wird u.a. dadurch deutlich weil dieser den Flugschülern bei fast jedem Start kurz nach dem Abheben das Seil ausklinken um schnell wieder am Boden zu sein.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

  • Großes Latinum in Fliegerlatein.
  • Mindestens 15000 Stunden Kampfjeterfahrung im 104. Segelfluggeschwader Nord.
  • Gepflegter Bierfriedhof, um im Zweifelsfall als Trimmgewicht zu dienen (Biopren-Isolierung).
  • Mindestens drei mit dem Pinkelbeutel getroffene oder durch Wasser geduschte Wandergruppen in den letzten 90 Tagen.

Hat man die Fluglehrerberechtigung erhalten, nachdem man acht Jahre Anwärter war, gilt zur Erhaltung dieser folgendes:

Nach neuester EU-Gesetzeslage hat der Fluglehrer einige spezielle Voraussetzungen zu erfüllen, um im Besitz einer gültigen Lizenz zu bleiben:

  1. 800 Stunden auf Segelbooten oder Segelflugzeugen als Fluglehrer, innerhalb der letzten 13,5 Monate (ein Jahr), oder 1073 Starts oder Fahrten (Segelboot) in der selben Zeit.
  2. Eine Fluglehrerweiterbildung innerhalb eines Jahres (13,5 Monate) mit dem Nachweis an die Behörde, mindestens hierbei 30L Bier durch den eigenen Körper gefiltert zu haben.
  3. Innerhalb oben genannten Zeitraums außerdem bei einer Außenlandung pro Jahr, der Dorfmatratze ein Kind angehangen zu haben (Nachweis durch Gentest und Bestätigung durch die NSA), sowie immer innerhalb von 24h mindestens 7 Bier vor jedem Start konsumiert zu haben.
  4. Immer jeweils drei Geschichten auswendig zu kennen, die beginnen mit: "Also als ich angefangen habe....", "Früher haben wir immer....", "Ich weiß noch genau, dass muss so ca. (Jahr einsetzen) gewesen sein, da....".

Alles also eine überschaubar einfache Angelegenheit.

Eigenschaften[Bearbeiten]

  • Hat immer unangenehmen Mundgeruch und sitzt daher stets hinten im Segelflugzeug (gut, dass die Dinger in Tandemanordnung gebaut sind).
  • Regel 1: Weiss immer alles.
  • Regel 2: Weiss er mal was nicht, tritt Regel 1 in Kraft
  • Sobald es brenzlig wird kramt er seine betagten Fallschirmspringerkenntnisse vor und entlässt den Flugschüler mit dem Kommentar "Du bist jetzt bereit für den Alleinflug!" in eine biernahe Umlaufbahn.

FAQ[Bearbeiten]

  1. Was ist, wenn der Wind aufhört? Gewöhnlich passiert das äußerst selten. Wenn der Wind, der ja das Segelflugzeug in der Luft hält, aufhört, so wird das Segelflugzeug zuerst langsam, dann stetig in einen immer steiler werdenden Sturzflug übergehen und unkontrollierbar richtung Boden trudeln. Der Pilot kann hierbei fluchend und fluchtartig den Steuersitz durch die Haube verlassen, viele realistisch denkende Piloten nehmen hierbei die Haube mit sich, da diese ja das teuerste Teil des Luftfahrzeugs ist, um später in der Fliegerkneipe anzugeben, bald wieder ein neues Luftfahrzeug kaufen zu können.
  2. Wie lange kann ein Segelflugzeug fliegen? Die Flugzeit eines durchschnittlichen Segelfluges kann variieren und es kommt hierbei auf mehrere Gegebenheiten an. Der Flug kann schon dabei scheitern, dass der telefonische Kontaktaufbau mit der Winde wegen der vorgeschriebenen Feldtelefone aus den 30ger Jahren leider missglückt, da der Windenfahrer entweder bereits zu Staub verfallen ist oder noch in der Fliegerkneipe die 20 Jahre jüngere Flugschülerin aufreißt. Wenn dies allerdings wiedererwarten glückt, dann wird der Luftfahrzeugführer in drei Sekunden auf zirka 130 km/h beschleunigt. Dies hat so zu erfolgen, das das Luftfahrzeug samt Luftfahrzeugführer am Boden den Start überhaupt nicht erwarten und immernoch seine Sonnenbrille pflegt. Die dritte Variante einer Flugverkürzung ist, dass bei einer höhe von etwa 30 m der Fluglehrer im hinteren Hartschalensitz das Windenseil auskuppelt, da der vorne sitzende Pilot entweder am Vorabend kein Fliegerbier spendiert hat, sein Schutzgeld an den Fluglehrer nicht bezahlt hat, oder dem Fluglehrer einfach langweilig ist. Nach dem Ausklinkprozess bei normaler Höhe kann es sein, dass Frage eins in Kraft tritt, wobei der Flug an dieser Stelle ein jähes Ende nimmt und der Pilot per Fallschirm zu Boden segelt, vorausgesetzt es wurden im Winter davor ausreichend Mottenkugeln in das Fallschirmbehältnis eingenäht.
  3. Wie alt muss man sein, um Segelfliegen zu können? Der Segelflugsport ist sehr ungefährlich und leicht zu kontrollieren, deshalb ist in Deutschland die Ausübung des Segelflugsports entweder ab einem Alter von 14 Wochen nach Geburt möglich, man kann allerdings bereits anfangen, nachdem man vor einer mehrköpfigen Fluglehrerkomission mindestens fünf problemlose Toilettengänge alleine vorgeführt hat. Danach kann die Segelflugausbildung beginnen. Auf dem Flugplatz findet hierbei oft eine regelrechte Lebensschule statt, die jungen Flieger lernen hierbei das Trinken, Rauchen, Autofahren und natürlich auch die sexuelle Aufklärung.