Fliegenpilz

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
In einträchtiger Zweisankeit.

Der Fliegenpilz ist eine Laune der Natur.

Der Erfinder?[Bearbeiten]

Es mag außergewöhnlich anmuten, dass eine Pflanze wie der Fliegenpilz erfunden sein soll. Aber bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass es irgendwann einen Zeitpunkt gegeben haben muss, an dem der Fliegenpilz da war. Nachdem er kurz zuvor noch nicht da war. Um dies zu ergründen wagen wir eine Reise in die Anfänge der Erdgeschichte...

Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es. Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, dass es gut war.

So steht es im Ersten Buch Mose (Nicht grad kreativ, wie der Mose schrieb, beim Stupid Contest hätte er für Sprache nur 19 Punkte beommen. Aber es war sein erstes Buch, wie gesagt, und da wollen wir ja mal nicht so streng sein.). Dem aufmerksamen Leser wird eines aufgefallen sein: Mose schreibt hier von Samen. Und dass Gott sah, dass es gut war!!! Nun weiß auch fast jeder, dass Pilze keine Samen, sondern Sporen tragen. Damit ziehen die Pilze gleich mit Moosen, Farnen und mit Zorro! Letzterer trug aber parallel zu den Sporen auch noch Samen mit sich.
Das kann nichts anderes bedeuten, alsdass die Pilze wer anderes erfunden hat! Und außerdem könnte es ein Indiz dafür sein, dass Pilze NICHT gut sind, denn warum sollte Gott, wenn er schon im Erfindungsrausch ist, einzelne gute Sachen nicht erschaffen? Nein! Gott wusste, dass Pilze schlecht sind und hat sie darum jemanden anderes überlassen.

Die Ruhruniversität Bochum forscht nach dem Erfinder der Pilze... und kommt nicht so richtig zu einem Ergebnis[Bearbeiten]

Wer anders als eine Universität mit einer Dysenteriekrankheit im Namen sollte geeignet gewesen sein, sich auf die Suche nach dem Erfinder der Pilze im Allgemeinen und des Fliegenpilzes im Speziellen zu machen? Und diese Lehranstalt am Rande Bochums hat sich auf dem Gebiet der Fliegenpilzkunde verdient gemacht, und, vemutlich nachdem ein gelangweilter Professor beim Surfen im Netz auf diesen Stupidedia-Artikel gestoßen war, eine außergewöhnliche Theorie zur Erfindung des Fliegenpilzes aufgestellt, deren Anamnese wir uns hier anschauen wollen:

Hier war nicht Gott am Werk.

Beginnen wir mit der Grundlage: Pilze sind keine Pflanzen, sondern neben diesen und den Tieren eine eigene Klasse von Lebewesen. Das ist eine Tatsache, die selbst von Galileo Spezial verbreitet und von den Allwissenden [1] anerkannt wird.

Kaum zu glauben, aber wahr: Vom Menschen erschaffen!

Apropos Allwissend: Gott schuf Himmel und Erde und Pflanzen und Tiere und sogar den Menschen. Das ist in der Bibel verbürgt. Auch andere Schriften haben einen Obermufti, der dafür zuständig war aber manchmal anders heißt. In Wirklichkeit ist es aber der Selbe. Wesentlich ist, dass nicht erwähnt wurde, dass Gott auch Pilze schuf (siehe Oben)! Im Alten und Neuen Testament kommt vielmehr kein einziger Pilz vor. Alle kennen den brennenden Dornbusch, das Feigenblatt von Adam und Eva oder den Mistelstrauch, den die Taube auf Noah's Arche geschleppt hatte. Und was war denn mit Jesus? Hat der etwa eine Pizza Funghi mit seinen Jüngern geteilt? Oder Champignons in Rahmsoße? Neeee. Brot hat er gebrochen (iiihh!) und Wasser in Wein verwandelt.
Allerdings ist im Gegensatz hierzu von Buddha bekannt, dass er Pilze aß. Das aber tut der Argumentation keinen Abbruch, weil Buddha kein Gott war und er außerdem lehrte, dass nur der, der nicht gierig ist, Erlösung finden kann. Tjaaaa! Und wer in seiner Fressgier zu viele Pilze in sich reinschaufelt, der segnet oft früh das zeitliche. Also spricht vieles dafür, dass es nicht Gott war, der die Pilze erschaffen hat!

Der Beweis: Wer mag jetzt noch daran zweifeln, dass die Brüste von Menschenhand gemalt wurden?

Wir wissen aber auch, dass Gott ebenfalls NICHT den Mercedes SL, die Sixtinische Kapelle oder die Titten von Daniela Katzenberger geschaffen hat. Obwohl diese auch gut gelungen sind. Diese Werke wurden von Menschenhand geschaffen. Und noch etwas wurde von Menschen erfunden: Der Braumeister Moritz Fiege braute 1878 das Fiege Pils. Auch das ist gut gelungen.
Nun wird es Zeit, dass wir auf eine Eigenschaft des Namensvetters des leckeren Gerstensuds zurückkommen: Der Fliegenpilz ist giftig. Also nicht gut! Folgerung: Gott und Menschen machen gute Sachen. Der Fliegenpilz ist nicht gut, also kann er nicht von Gott oder den Menschen gemacht sein.

Wer aber war es dann?[Bearbeiten]

Soweit die These der Ruhruniversität. Wir fragen uns aber, wer war es denn dann, der diese weißgepunktete Rotkappe, diesen strammstieligen Gesellen mit dem roten Schopf (nein, diesmal ist Boris Becker nicht gemeint) erfunden hat? Sind Pilze nicht von dieser Welt sondern durch ein schwarzes Loch in unsere Dimension eingedrungen? Ernähren sie sich in unserer Welt vom Dreck unter Fingernägeln (Nagelpilz), von Fußschweiß (Fußpilz) und Fliegen (Fliegenpilz)?
Nein! Die Antwort ist einfach und lässt sich auch aus der Bibel ablesen:

In Jesaja 45 steht geschrieben, dass Gott den Menschen mitteilte:
"Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr."

Das heißt doch nichts Anderes, als dass vorher schon jemand anderes da gewesen sein musste! Und genau der hat die Pilze erfunden. Und jetzt sehen wir noch einmal in der Schöpfungsgeschichte bei Mose nach:

Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.

Der Erfinder des Fliegenpilzes. Nennen wir in in Ermangelung des richtigen Namens einfach Moritz.

Nun ist die Sache doch klar: Vor Gott war jemand da, der z.B. Dinosaurier und Pilze erfunden hatte. Vermutlich wurde der gefeuert (vielleicht war der Tyrannosaurus schlecht gelungen mit diesen lächerlich kleinen Ärmchen), dann kam sein Nachfolger und korrigierte ein wenig an der Erde rum, warf mit einem Meteor nach den Dinosauriern, machte neue Tiere und Pflanzen und zuletzt den Menschen, dem er ausdrücklich auftrug, dass er nur von Pflanzen, die Samen tragen, essen soll. Denn am Fliegenpilz hatte Gott sich vermutlich bereits selbst den Magen verdorben. Fazit: Vor Gott gab es jemanden, der die Pilze gemacht hat. Wir kennen seinen Namen nicht, weil die Schrift damals noch nicht erfunden war. Aber ein Porträt existiert von ihm.

Der Fliegenpilz heute[Bearbeiten]

Den Fliegenpilz findet man im Spätherbst in Wäldern. Er gesellt sich gern zu Birken, vermutlich kann der Fliegenpilz schlecht sehen und so denkt er wohl, dass die Birken seine Eltern sind. Denn Birken haben weiße Stämme, und die sehen so ähnlich aus, wie der Stiel eines riesigen Fliegenpilzes aussehen würde. Andere behaupten allerdings, es liege an der Mykorrhiza-Symbiose, die Fliegenpilze und Birken besonders gern eingehen.
In Russland ist der Fliegenpilz beliebt. Seit Jahrhunderten wird er dort als Rauschmittel eingesetzt, um die ekelhafte Kälte und die Langeweile zu vertreiben, denn nicht immer hat man Wodka griffbereit.

... Welche perversen Spielchen die Russen nach dem Verzehr von Fliegenpilz noch so treiben, das ist hier zu lesen...

Die Russen, so mit ihnen handeln und verkehren, bringen ihnen unter anderen Waren auch eine Art Schwämme, die in Rußland wachsen, hin welche auf Rußisch Muchumor (Fliegenpilz) genannt werden, die sie vor Eichhörner, Füchse, Hermelinen, Zobeln etc. an sich tauschen, da denn die Reichen unter ihnen eine ziemliche Provision von diesen Schwämmen sich zum Winter machen können. Wenn sie nun ihre Festtage und Collationens halten wollen, giessen sie Wasser auf diese Schwämme, kochen selbige, und trinken sich davon voll, alsdenn lagern sich um der Reichen Hütten die Armen, die sich dergleichen Schwämme-Provision nicht machen können, und warten biß einer von den Gästen herunter kömmt, sein Wasser abzuschlagen, halten ihm eine hölzerne Schaale unter, und sauffen den Urin in sich, worinn noch einige Krafft von den Schwämmen stecket, davon sie auch voll werden, wollen also solche kräftige Wasser nicht so vergeblich auf die Erde fallen lassen.