Durchfall

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Durchfall (orginal 下痢 "Der Fall ins Loch") bezeichnet im wörtlichen Sinne den Umstand in die Toilette zu fallen. Im historischen Sinne bezeichnet er den Fall des letzten Shoguns und das Ende der japanischen Edo-Zeit. Den Begriff gibt seit dem Mittelalter, in dem es üblich war bei ungeschickter Handhabung einer Fäkalnische mit dem Po in eben dieser zu landen oder gar hindurch zu fallen.

Während der Abschließung Japans unter dem Tokugawa-Shogunat (1603 - 1868) war es den Japanern nicht möglich von der großartigen Errungenschaft des Wasserklosetts zu profitieren, welches sich nach seiner Erfindung durch Sir John Harington im Jahr 1596 wie ein Lauffeuer über die Welt verbreitete. Zu dieser Zeit wehrte sich Japan gegen jegliche weltliche Beeinflussung, was ihnen letztendlich zum Verhängnis wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Rachsüchter Tenno mit gewinnendem Lächeln (zeitgenössische Darstellung)

Geschichliche Daten rund um die Zeit des letzten Shoguns sind schwierig mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit wiederzugeben. Vieles der sogenannten Durchfall-Legende (下痢伝説) beruht wie der name Legende bereits vermuten lässt auf Spekulation. Fest steht jedoch, dass Tokugawa Yoshinobu, der letzte Shogun von seinen eigenen Leuten verraten und von den französischen Diplomaten und Reformern unter Druck gesetzt im Jahre 1867 das stille Örtchen aufsuchte. Er dachte nach, konnte er diese traditionsfeindlichen Reformatoren noch aufhalten? Wie sollte er das tun? Als er sich seiner Last entledigt hatte und das vertraute Platschen aus dem Loch ertönte kam ihm eine Idee (später in seinen Memorien entdeckt): Seit Lebzeiten war Tokugawa ein begeisterter Origami Bastler gewesen, er hatte sogar ein detailgetreues Japan mithilfe seiner göttergleichen Faltkust unter seinem Palast angefertigt. Nun war es an der Zeit sein Hobby auszunutzen und alle Leute die gegen ihn waren in diese unterirdische Scheinwelt zu locken. Die konnten Sie ja gerne beherrschen. Er kicherte verrückt. Aber wie sollte er sie davon überzeugen? Ganz einfach, dachte er sich:

"Ich werde mich als rachsüchtiger Tenno der alten Zeit ausgeben, der sich Japan untertan und die traditionsfeindlichen Verfehlungen bestrafen will. Ein Geist aus der alten Zeit, aus seinem Grab geklettert um für Gerechtigkeit zu sorgen."

Ihm wurde ganz warm ums Herz. Doch werden sie ihm das auch glauben? Er grübelte. Er log, er musste gut lügen. Er musste sein Volk und die Franzosen belügen. Er hasste Franzosen, aber er musste seinen Missmut und sein Vorhaben verbergen. Er musste überzeugend sein, doch hatte er keine Inhalte. Endlich hatte er es. Was er brauchte war ein "gewinnendes Lächeln". Die Leute würden dahinschmelzen vor ihm, würden ihm alles glauben was er sagt und ihm bedingungslos folgen. Es war schlichtweg genial. Er wollte sich als rachsüchtiger Tennogeist mit gewinnendem Lächeln ausgeben der seine Gegner in eine aus Origami gefaltete japanische Parallelwelt führen sollte. Das musste einfach gut gehen.

Leider bekam er nie die Möglichkeiten diesen vielleicht genialsten aller Pläne auszuführen. Denn während er so überlegte sank er mit seinem Gesäß immer weiter Richtung Fäkalloch, sodass er vom letzen Zucken der Freude aus dem Gleichgewicht gebracht mit dem Po zuerst eben in dieses fiel und sich den Hintern brach. Das war das Ende, sein Plan war unausführbar, das alles konnte er unmöglich mit gebrochenem Hintern machen. Eine Stunde später gab er seine Macht ab, das Ende der Edo-Zeit war damit gekommen und Japan driftete einer unausweichlichen Moderne entgegen und wurde zu dem was es heute ist. Man sagt bis zu seinem Tod weinte sich Tokugawa in den Schlaf, weil er wegen dieses Durchfalls im falschen Moment seinen Genius nicht verwirklichen und die Franzosen nicht aufhalten konnte.

Tombstoning.jpg
Beipiel