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Der Fall Dumanski

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Dieser Artikel schildert die genaue Aufklärung des Falles Dumanski, dem wohl brutalsten und blutigsten, aber auch spannendsten und nervenkitzelndsten Mordfall der BRD.

8.April

1. Tag der Ermittlung.

Leichenfund

Wer war der Täter?

Am 8. April um 13:03 Uhr ruft eine (anscheinend unter Schock stehende) ältere Frau die Polizeidienststelle in Köln an und meldet den Fund einer Leiche in der Wohnung unter ihrer. 4 Stunden später treffen die ersten Polizisten am Tatort ein, weitere 2 Stunden später erscheinen auch die ermittelnden Kommissare Drohlmann und Gerbersberg.
Die Leiche wird in einer stark verlotterten Küche einer Wohnung in einem 5-Familienwohnhaus aufgefunden. Die Tote hieß Elma Dumanski, sie war alleinerziehende Mutter eines Kindes. Die Leiche ist stark verwest, die Fingerkuppen sind abgetrennt, ein faustgroßes Loch klafft in ihrer Stirn. Die Fensterscheibe zur Straße hin ist zertrümmert. Die Kommissare stehen vor einem Rätsel. Drohlmann hierzu: "Wir stehen vor einem Rätsel. Es gibt keine Indizien auf Gewalt, daher plädieren wir auf Selbstmord... sie wissen schon! Harakiri und so! Suizid!..."

Erste Ermittlungen

Kommissar Drohlmann weiß nicht, was er glauben soll.

Dank der genauen Angaben seitens der Mitmieter über Alter und Geschlecht der Leiche ("...irdendwas mit 'ner 2 hinten, glaub ich... [...]...ja, das das 'ne Frau war, sieht man doch, oder?") und dem stark unleserlichen Namensschild auf der Wohnungsklingel, konnte Elma Dumanski recht schnell und ohne technischen CSI Schnickschnack identifiziert werden. Die Ermittler fanden obendrein heraus, dass Elma einen 13-jährigen Sohn hatte, der vor gut 2 Wochen vom städtischen Jugendamt abgeholt wurde. Die ersten Obduktionsberichte ergeben, dass Leiche Elma seit gut und gerne 3 Monaten tot war, bevor die Wohnungsnachbarin die Polizei verständigt hat, da "...es so auffällig stank, irgendwie so...verwest. Ich meine, das ist ja nichts Neues, dass es bei den Dumanskis so riecht, aber dieses Mal... hmm... vielleicht war es ja auch einfach nur weibliche Intuition, verstehen sie?...". Die Kommissare sind ratlos. Wieso hatte der Sohn nichts vom Ableben seiner Mutter gemerkt? Was bedeuteten die abgetrennten Fingerkuppen? Warum kostet ein Döner bei Döner-Ali auf einmal 4 Euro? Laut eigenen Angaben beschlossen die Kommissare "...ab sofort nur noch bei Gyros-Dai was zu futtern [zu] kaufen, und dann erst mal drüber schlafen, oder?"

9. April

Was für eine Rolle spielt die Tomatenmarktüte?

2. Tag der Ermittlungen; Drohlmann, der faule Sack, kommt nicht zur Arbeit, weil er Schnupfen hat.

Neue Erkenntnisse

Nach einem Besuch bei Elmas Sohn Lars-Malte-Benjamin sind einige Fragen geklärt: Der Junge hatte die zweieinhalb Monate nicht gemerkt, dass seine Mutter in der Küche herumweste und faulte, weil er nichts anderes von seiner Mutter kannte und erwartete. "Die Alte", so er wörtlich, "lag die ganze Zeit in der Küche und hat Zeug in sich gestopft, kein Wunder, dass ich an die Drogen gekommen bin, sie war ja nie für mich da!". Die Ermittler erfahren auch von ihm, dass Elma weitere Verwandte hatte: Die Großeltern des Jungen wohnen direkt gegenüber vom Tatort und auch der Vater des Jungen, ein gewisser Ingolf Darmstetter, wohnt gegenüber der Wohnung. Hier erhoffen sich die Ermittler eine Antwort, doch sie werden erneut enttäuscht: Niemand kennt hier eine Elma und der Scharfschütze Ingolf ist mit der Bundeswehr im Einsatz in Turkmanskien, kommt aber wohl bald wieder zurück.

Ungewissheit

Die Spurensicherung schließt die Tatortsicherung ab und weist die Ermittler auf das durchschossene Fenster hin. Ebenfalls auffällig sind die Schnitte in einer Tomatenmarktüte, die allem Anschein nach von der Schere in Elmas Hand stammen. Die Kommissare vermuten nun, dass Elma das Fenster einschlug, anschließend hat sie mit der Schere an der Tomatenmarktüte geübt und sich danach mit eben dieser Schere die Fingerkuppen abgeschnitten - und sich das Loch in die Stirn gerammt. Doch es fehlen weitere Beweise.

10. April

3. Tag der Ermittlungen; der Tatort wird aus Bequemlichkeit direkt neben das Polizeirevier verlegt.

Der Stand der Dinge

Nachdem nun alle Zeugen befragt wurden, ist der Stand der Dinge folgender:

  • Elma Dumanski ist allem Anschein nach tot
  • Ihr Sohn bemerkte ihr Ableben ganze zweieinhalb Monate lang nicht
  • Leiche nur aufgrund des penetranten Geruchs aufgefunden
  • Kein Angehöriger kennt Elma
  • Elma hat ein Loch im Kopf und ihre Fingerkupen sind abgetrennt
  • Die Tomatenmarktüte ist mit einer Schere zerschnitten worden
  • Der Vater von Elmas Sohn ist Scharfschütze bei der Bundeswehr
  • Die Scheibe zur Straße und zu der Wohnung des Ex-Mannes ist zerbrochen
  • Die Kommissare können sich keinen Reim daraus machen.

Eine heiße Spur

Endlich gibt es Hoffnung für die Ermittler: Nachdem man bei der Spurensicherung verzweifelt nach jemandem suchte, der des Lesens mächtig ist, konnten die Inschriften auf der Tomatenmarktüte entziffert werden. Jetzt ist sicher, dass die Verpackung ein Tetra-Pack war, bevor sie von Elma kaltblütig zerschnitten wurde. Sofort machen sich die Kommissare auf den Weg, um die Tetra-Pack-Filiale aufzusuchen. Hier erhoffen sie sich, einen Mitarbeiter zu finden, der ein Motiv hätte Elma zu ermorden, wie z.B. eine Paraphilie zu Tetra-Packs und eine damit verbundene Racheaktion an der Tetra-Pack-Mörderin Elma Dumanski. Doch erneut werden sie enttäuscht. Niemand kennt eine Elma Dumanski und alle Alibis sind unantastbar. Dann jedoch ist der Zufall der beste Freund der Ermittler: Im Radio läuft das Lied "Bitter End" von Placebo, in dem es heißt: "We're running out of Alibies...". Sofort werden Ermittler losgeschickt, um die von der Band angekündigte Deutschlandtournée zu verhindern und die Band festzunehmen.

11. April

4. Tag der Ermittlungen; Kommissar Gerbersberg hat heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch, Dieter.

Neues vom Pathologen

Um 12:56 Uhr weist der Pathologe überraschenderweise auf einen extremen Fehler im Obduktionsbericht hin: Die Fingerkuppen waren nicht abgetrennt, diese optische Täuschung wurde durch schlecht aufgetragenen Nagellack und Tomatenmark auf den Fingern hervorgerufen. Auch steht nun die genaue Todesursache fest: Elma starb, weil ihr Herz nicht mehr schlug, was vermutlich daran lag, dass ihr Gehirn vollständig zerfetzt wurde. Diese Neuigkeit ist sehr gut für die Ermittler, denn jetzt können sie sich sicher sein, dass es doch kein Selbstmord war. Dennoch stellt sich nun wieder die Frage, wer den Mord begangen haben könnte. Die Band Placebo kommt nicht mehr in Frage, da keiner der Bandmitglieder einen Waffenschein besitzt.

Noch mehr Erkenntnisse

Auch kommt heraus, dass der Vater von Lars-Malte-Benjamin, Ingolf Darmstetter, professioneller Scharfschütze im Dienste des Staates, bald schon von seinem Einsatzort in Turkmanskien zurückkehren wird. Die Kommissare erhoffen sich von ihm, dass er ihnen mit seinen Fähigkeiten als Scharfschütze beim eventuell möglichen Finale mit Schießerei und Toten helfen kann, da das Sondereinsatzkommando gerade Urlaub hat. Derweil bemühen sich die Kommissare, einen Zusammenhang der einzelnden Fakten zu erstellen. Beim Verspeisen seines Xtra-Pita-Ouzo-Specialos-Gyros von Gyros-Dai fällt es Drohlmann wie Schuppen von den Augen: Das Tomatenmark könnte vergiftet oder dressiert worden sein - um Elma so zu töten! Sofort machen sich die Ermittler an die Arbeit, suchen nach Giftexperten im alltäglichen Umfeld der Toten, jedoch ohne Erfolg. Also werden um 15:23 Uhr die heutigen Ermittlungen frustriert eingestellt.

12. April

Gerbersberg dementiert. Gestern habe er nicht Geburtstag gehabt, das sei alles ein Scherz von Drohlmann gewesen. Trotzdem sagen wir: Herzlichen Glückwunsch, Dieter!

Des Rätsels Lösung

Über Nacht ist der Kommissar Gerbersberg auf des Rätsels Lösung gekommen. "Ich konnte die ganze Nacht lang nicht schlafen, weil so eine verf***te Mücke die ganze Zeit um meinen Kopf gesummt ist, das kennen Sie ja, oder? Scheißteil! Egal, auf jeden Fall habe ich mir dann überlegt, dass diese Dumanski Schlapinski, wie auch immer, ja auch erschossen worden sein kann, verstehen Sie? So richtig BAMM, verstehen Sie? Ich weiß nicht, vielleicht hat die irgendwen so richtig... aufgeregt. So wie diese Mücke mich aufgeregt hat. Die hab' ich dann auch mit meiner Waffe beseitigt...", so der Kommissar. Also suchten sie nach professionellen Schützen im Umfeld von Elma und prompt hatten sie den Täter. Wissen Sie, wer der Täter ist? Richtig! Der Gärtner Der Exmann! Jetzt müssen die Ermittler nur noch warten, bis Ingolf aus seinem Auslandseinsatz zurückkommt.

Das Finale

fällt leider aus, da um 14:56 Uhr die Meldung aus Turkmanskien kam: Ingolf war gestorben, als er sich eine Zigarette anzündete und dabei erschossen wurde. Welch' Ironie. Der Mörder der Dumanski stirbt in Turkmanski(en). Sonstig: Alles steht in Flammen, Italien besiegt Frankreich im Elfmeterschummeln und alle bekommen das Mädchen. Damit geht auch der spannendste Fall zu Ende.

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Beipiel
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