Arbeit

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Als Arbeit bezeichnen Politiker und Kapitalisten eine lästige Unterbrechung der Freizeit. Eine weitere gängige Definition lautet, dass man zu einer Zeit, in der man etwas Besseres zu tun hat, etwas tut, auf das man eigentlich keine Lust hat, zusammen mit Leuten, die man nicht leiden kann, um jeden Monat im ALDI shoppen zu können. Man lebt von Montagmorgen bis Freitagnachmittag dafür und fürchtet sich von Freitagnachmittag bis Montagmorgen davor. Keiner mag es, aber jeder will (bzw. muss) es haben. Wer es erst einmal hat, wird sich sehr schnell wundern und möchte es gerne wieder loswerden. Vgl. hierzu auch Klingeltöne.

Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge ist Arbeit lediglich die chronisch-latente Verlaufsform der tödlichen Arbeitswut. Der Erreger ist das berüchtigte r-byte-Virus, welches wegen eines noch nicht geklärten Immundefekts vor allem in Deutschland weit verbreitet ist. Eine der wirksamsten Erste-Hilfe-Maßnahmen ist die intensive Meditation, welche bis zur Sedierung durch den Facharzt (Vorsicht bei der Wahl des Arztes), dringend empfohlen wird.

A-beit ist der Bruder von B-beit. Falls man den Aussagen von Germanistikstudenten Glauben schenken darf, gibt es noch einen abtrünnigen Bruder, der sich als c-bit ausgibt, um nicht erkannt zu werden und als Fachmesse durch Deutschland tourt. Alle drei zählen zu der Großfamilie "Mega-Byte".

Fehl- und Felddefinition[Bearbeiten]

Oft wird angenommen, durch Arbeit könne man Geld verdienen oder sogar reich werden, wenn man nur genug arbeitet. Tatsache ist hingegen, dass man mit viel Arbeit nur andere Menschen bereichert, die bereits viel Geld haben, und dass statt Arbeit lediglich besagtes Geld in die Sache gesteckt wird, an der man arbeitet.

Faktum: Durch eigene Arbeit ist noch niemand reich geworden.

Vielmehr muss man für die Akkumulation von Reichtum andere für sich arbeiten lassen. Hat man sich dann durch die Arbeit Anderer ordentlich bereichert, bekommt man im Fernsehen einen riesigen Blumenstrauß aufgedrückt, der den Steuerzahler mindestens 500 Euro kostet, und wird von Vertretern der Politik voller Anerkennung als Leistungsträger bezeichnet. Dieser zutreffende, akkurate Begriff kommt daher, weil andere Menschen für einen durch eigene Leistung den Reichtum zusammengetragen haben.

Eine gute Niederschrift über Leistungsträger und die Freude, die es macht, für diese Reichtum zusammenzutragen, hat der Autor Günter Wallraff 1985 in seinem Buch Ganz Oben dokumentiert.

Wie bei jeder Regel gibt es auch Ausnahmen, die die Regel bestätigen. So gibt es Arbeitnehmer, die durch Arbeit reich werden und ein tolles Leben führen können. Aber meistens werden sie dann später doch noch erwischt und müssen alles zurückzahlen oder sogar in den Knast. Das Geld kann den Arbeitern auch indirekt wieder genommen werden. So ist in Italien ein Fall bekannt, in dem ein Jugendlicher 1500 Euro bezahlen musste, weil er drei Bier getrunken hatte und sich dann hinters Steuer gesetzt hat. Diese Summe entspricht einem Monatslohn.

Vorteile der Arbeit[Bearbeiten]

Hier sind die Experten noch im Streit miteinander, ob es denn überhaupt welche gibt und welcher Art diese gegebenenfalls sind. Manche behaupten, dass Arbeit froh, glücklich, frei und reich mache, doch diese Position konnte von offizieller Seite bisher nicht bestätigt werden.

Nur durch den korrekten Wechsel des Blickwinkels ist es noch möglich, der Arbeit einen unabdingbaren Vorteil zuzusprechen: "Arbeit ist etwas Wunderbares, da könnt' ich stundenlang zusehen."

Es gibt Menschen, die den Sinn des Lebens in der Arbeit suchen. Verzweifelt auf Kosten der eigenen Gesundheit.

Einen großen Vorteil durch Arbeit können die Ärzte für sich verbuchen, da zumeist am Montag viele Menschen plötzlich Rückenbeschwerden und Durchfall haben und krankgeschrieben werden müssen.

Nachteile der Arbeit[Bearbeiten]

Durch Arbeit können schwere Gesundheitsschäden jeglicher Art ausgelöst werden. Je nach Tätigkeit unterscheiden sich die Schäden natürlich. Unabhängig von der jeweiligen Arbeitstätigkeit konnten aber übereinstimmend folgende psychischen Schäden festgestellt werden:

  1. Schlechte Laune, besonders häufig am Montag
  2. Gereiztheit, besonders häufig am Montag
  3. Depressionen, besonders häufig am Montag
  4. Nervenzusammenbruch - Häufigkeit unabhängig vom Wochentag
  5. Suizidversuche - besonders häufig am Sonntagabend (außerhalb der Arbeitszeit)
  6. Entwicklung von Minderwertigkeitskomplexen auf Grund hilfloser Auslieferung gegenüber dem Chef und seinen Kunden
  7. Arbeit macht Müde. Deutlich wird dieses, da die Müdigkeit schon direkt bei Arbeitsbeginn auftritt. Viele Arbeiter halten gern ein Mittagsschaf.
  8. Arbeit macht impotent. Dies wurde durch ein eindrucksvolles Experiment des Imperial College of London bewiesen. 2009 testete man dort das Sperma von 4312 (im Übrigen ist dies die beliebteste englische Märchenzahl) Bauarbeitern am Sonntag und Freitagabend. Man kam zu folgendem Ergebnis:
Zeugungsfähige Spermien Sonntagabend Zeugungsfähige Spermien Freitagabend
4.012.731 14


Fazit: Liegt einem die eigene Gesundheit am Herzen, ist Arbeit vorsichtshalber zu meiden. Ein positiver Einfluss auf die Gesundheit konnte bisher nicht festgestellt werden. Je weniger man im Leben arbeitet, desto länger lebt man (siehe hierzu auch Hartz IV).

Teufelskreis[Bearbeiten]

Die Geister, die gerufen wurden, wird man nicht mehr los. Denn besonders fatal: Arbeit zieht Arbeit nach sich.

Zusätzlich zu dem Arbeits-/Arbeitsprinzip wird man, falls man sich auf das Niveau der in der Firma arbeitenden Nerds herablässt in ihrer Welt gefangen und verliert sein Ansehen in der Öffentlichkeit.

Arbeit und Justiz[Bearbeiten]

Es gab Gerüchte in der JVA Gießen, dass Arbeit freimacht, doch schon nachdem manche Gefangene dies gegenüber den Wärtern erwähnten wurden sie wegen nationalsozialistischer Mundpropaganda zu längerer Haft verurteilt.

Arbeit und Computer[Bearbeiten]

Arbeit hat viele Gemeinsamkeiten mit dem Computer. So haben beide mehr Probleme geschaffen als sie lösen konnten. Auch hat Arbeit den Computer überhaupt erst erschaffen, einzig zu dem Zweck, dass der Computer wiederum einem jede Menge neue Arbeit beschert.

Erzeugt man also mittels Arbeit eine große Menge neuer Computer, so erhält man gleichzeitig eine große Menge neuer Arbeit. Mit diesem kraftvollen Prinzip lässt sich jede Arbeitslosenquote gegen 0 % fahren.

Leider hat die Politik den Nutzen dieses Konzeptes bisher nicht erkannt. Ein Grund dafür könnte sein, dass es zuviel Arbeit erfordert, sich mit diesem Prinzip auseinanderzusetzen. Vielleicht könnte ja ein Computer helfen, den Aufwand des Durchdenkens des Prinzips zu minimieren.

Arbeit und Sport[Bearbeiten]

Arbeit hat Gemeinsamkeiten mit dem Sport. So gelangt man beim Betreiben von Arbeit oder Sport schnell an die Grenzen körperlicher Kräfte.

Bei längerem und kontinuierlichem Betreiben von Sport tritt eine Steigerung der körperlichen Fitness und damit einhergehend auch ein Zuwachs von Wohlbefinden auf. Hier liegt auch der fundamentale Unterschied zur Arbeit. Dort konnte bei längerer Ausführung bislang nur der Abbau des physischen und psychischen Habitus festgestellt werden.

Alternativen zur Arbeit[Bearbeiten]

Dass Arbeit schädlich ist, hat auch das Staatswesen bereits erkannt. Um die Gesundheit seiner Bürger zu schützen, hat der Staat darum eine Alternative zur Arbeit geschaffen, und zwar das Beamtentum. Leider sind die Plätze in dieser Alternativeinrichtung ebenso begrenzt wie kostspielig, sodass nicht jeder daran teilnehmen kann. Als Ausgleich für die Benachteiligten wurden das Arbeitslosengeld und Hartz IV entwickelt.

Die Alternative schlechthin: Einfach als Erwachsener die Kinder zur Arbeit zwingen.

Es gibt jedoch Personen, die die Alternativangebote des Staats ablehnen, weil sie die Entschlossenheit des Staates bei der Bekämpfung von Arbeit nicht glaubwürdig genug finden. Für diese Personen haben sich im Laufe der Zeit einige zusätzliche private und auch staatliche Langzeitprogramme und Einzelmaßnahmen etabliert, wobei die beliebtesten sind:

  1. Direkte Einkommensverbesserung durch geeignete Online-Maßnahmen
  2. Barauszahlungen von Kreditinstituten außerhalb der regulären Öffnungszeiten in Verbindung mit kurzen destruktiven Heimwerkerseminaren
  3. Barauszahlungen von Kreditinstituten innerhalb der regulären Öffnungszeiten in Verbindung mit kurzen Anwendungsbezogenen Seminaren über Geräte zur Applikation metallischer Inclusionen oder Erzeugung starker barometrischer Anomalien.
  4. Zusatzeinkommen durch Erstellung oder Vertrieb von Genussmitteln mit stark reguliertem Markt im Hochpreissegment
  5. Betreuung von hochprofessionalisierten Dienstleisterinnen mit gelegentlichen Motivationsseminaren mit sofortiger Prämienzahlung
  6. Erfolgreiche Vermarktung des perpetuum mobile
  7. Erfolgreiche Vermarktung der Freien Energie an diejenigen, welche sich dem Glauben an das perpetuum mobile zu verschließen wagen
  8. Teilnahme an kollektiven Maßnahmen zur gemeinsamen Interessenvertretung mit anschließender spontanen Einkommensumverteilung (gelegentlich verbunden mit den unter 3 dargestellten Seminaren)
  9. Gründung und Führung einer Religion (siehe auch Sekte)
  10. politische Tätigkeiten, sofern dies nicht unter 6 - 9 subsummierbar ist.
  11. Arbeiten an der Quelle des Reichtums
  12. Mann kann auch virtuell arbeiten . Das bringt zwar eher selten Geld ein, aber man ist mehr oder minder sinnvoll beschäftigt.

Es gibt jedoch auch eine weitere Alternative, nämlich das Herumstehen- oder Sitzen. Besonders gerne wird dieses vor Edeka, Norma oder REWE praktiziert, wobei die Pausen mit einem Bier überbrückt werden. Dieses macht deutlich mehr Spaß, aber erst nach dem 3. Bier. Wenn man dieses lange genug praktiziert, ist der Erfolg an einer Bierwampe oder auch Bierbauch zu messen, welcher einen vor schlechten Witterungsbedingungen schützt und so die Freilufttätigkeit erleichtert.

Zukunft der Arbeit[Bearbeiten]

Innovative empirische Grundlagenforschung hat ergeben, dass Arbeit mit dem Zweck von reich werden für den Arbeitenden keine Zukunft hat.
Arbeit kann jedoch dann empfohlen werden, wenn das Ziel das Sammeln von grenzwertigen Erfahrungen ist, was durchaus eine preiswerte Alternative zu den überteuerten Drogen ist. Auch als Grundvorbereitung für den nächsten Survival-Kurs kann Arbeit durchaus empfohlen werden.

Die News[Bearbeiten]

Nach dem neusten Stand einer Umfrage, welche im Raum Lüverstadt bis Bienerweide durchgeführt wurde, ist der Traumjob vieler Jugendlicher gleichbleibend: Arbeitsloser/Arbeitslose. Lehrer der allgemeinen "Schule" (Frühzuchtanstalt verbunden mit dem Psychologischen Erziehungszentrum Balmberg) sind verzweifelt. Viele Psychologen sind der Meinung, Sendungen wie "Spongebob Schwammkopf" oder "Die Simpsons" hätten viele Jugendliche verrückt gemacht. Die Schüler wurden teilweise in Entzugskliniken gesteckt, um sie von sämtlichen Soaps geistig zu "befreien" wie Sir Michael W. W. Gallaree zu verstehen gab. "Arbeit liegt nicht im Trend, ist out", meinte Lisa B. auf einem Umfragebogen der Gucci-IQ-Verleihung. Und damit hat sie wohl recht, wer steht schon auf Arbeit???

Prinzip der Arbeit[Bearbeiten]

Wer Arbeit kennt und danach rennt und sich nicht drückt, der ist verrückt!

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]