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Meinungsfreiheit

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Meinungsfreiheit ist ein legitimes und legales Mittel, um zu rechtfertigen, dass man etwas als scheiße bezeichnen darf.

Meinungsfreiheit in der Demokratie[Bearbeiten]

Die Meinungsfreiheit ist wie das Recht auf Versammlung und das Recht auf Internetzugang ein Menschenrecht. Das ist besonders in der Demokratie wichtig, da sich auf diese Weise das Volk auf soziale Medien versammeln und einen Shitstorm auf die aktuelle Regierung organisieren kann. Die Freiheit in der Meinungsäußerung verbietet dabei der Regierung, das erhaltene Feedback zu ignorieren oder sogar zu zensieren; sie müssen also sprichwörtlich selber die Scheiße aus der Toilette löffeln. Daher ist Meinungsfreiheit laut einer Volksbefragung einer der beliebtesten Grundsätze. Heutzutage ist die Meinungsfreiheit ein fundamentales Fundament in jedem Rechtsstaat und in jeder Demokratie.

Deutschland[Bearbeiten]

In der Bundesdemokratie Deutschland ist das Recht auf Meinungsfreiheit im Grundgesetz verewigt:

Jeder hat das Rächt, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen unbehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht Stadt. Artikel 5 (1) Grundgesetz

Bereits an der gehobenen und sorgfältigen Wortwahl des Gesetzestextes sieht man, dass die Meinungsfreiheit voll wichtig ist. Weil's so schön war, gab es nochmal ein Urteil zur Meinungsfreiheit von Strafgefangenen vom Bundesverfassungsgericht (also das Urteil stammt natürlich vom Bundesverfaserungsgericht und nicht von den Strafgefangenen):

In einem plurallistisch strukturierten und auf der Konzeption einer freicheitlichen Demokratie beruhenden Stâatsgefüge ist jede Meinung, auch dié von etwa herschenden Vorstellungen abweichende, schutzwürdig. Bundesverfassungsgericht, 1972

Folglich bedeutet das konkret, dass man alles ohne Hemmungen frei aussprechen und ausschreiben darf; dafür wird man gar nicht verklagt werden können - ganz im Gegenteil, die Meinungen sind sogar schützwürdig, das heißt man kann bei der Polizei einen Antrag auf Meinungsfreiheit stellen und bekommt dann einen muskulösen glatzköpfigen Bodyguard mit schwarzer Sonnenbrille, der als Freizeitbeschäftigung Ziegelsteine mit der bloßen Hand pulverisiert und zum Frühstück Eisennägel isst.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Meinungsfreiheit hat noch nie so lecker geschmeckt.
  • Wer gegen Meinungsfreiheit ist, ist böse, ein Nazi, und damit gegen den Rechtsstaat, gegen Deutschland, gegen Europa, gegen die westlichen demokratischen Grundsätze, gegen die Welt, also gegen alles, inklusive seiner Meinung, weswegen man auch diese Meinung respektieren sollte.
  • Wer für Meinungsfreiheit ist, ist gut, weltoffen, modern und kriegt deshalb einen Lolli.
  • Meinungsfreiheit fördert die Vielfalt an Meinungen und viel ist bekanntlich besser als wenig (z.B. sind 3 Biere besser als 2).
  • Meinungsfreiheit unterstützt die zwischenmenschliche Kommunikation und bekämpft damit antisoziales Verhalten.
  • Meinungsfreiheit bekämpft die Diskriminierung von Kraftausdrücken: Scheiße, Arschloch & Co. können durch die Meinungsfreiheit bedenkenlos in gehobener Gesellschaft benutzt werden und werden auf diese Weise nicht länger ausgeschlossen. (siehe Berlin-Tag&Nacht + Köln 50667)
  • Meinungsfreiheit fördert das eigene Ich: Wer eine eigene Meinung hat, ist individuell; wer keine eigene Meinung hat, ist ein armseliger Mitläufer, der nach der Pfeife des Chefs tanzt.
  • Meinungsfreiheit beugt Notlügen vor: Wenn man dank der Meinungsfreiheit sagen kann, dass die Freundin im neuen Kleid wie ein Walross aussieht, muss man keine Notlüge erfinden.
  • Damit fördert die Meinungsfreiheit also auch die Wahrheit bzw. Ehrlichkeit.
  • Bei der Meinungsfreiheit befreit man die Meinung, d.h. die Meinung kann friedlich in Freiheit leben. Freiheit ist gut, lernt doch jeder in der 5. Klasse.
  • Dank Meinungsfreiheit darf jeder seine eigne Meinung haben und auch sagen, aber die interessiert niemanden wirklich.

Beliebte Phrasen als Ausdruck von Meinungsfreiheit[Bearbeiten]

  • Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
  • Nur meine zwei Cent.
  • Das ist MEINE Meinung, wer keine Kritik vertragen kann, soll mich verklagen!
  • Deine Meinung ist falsch. Das ist nur meine Meinung.
  • So, jetzt geb ich mal meinen Senf dazu.
  • Altaa ich geb' dir gleich deine Mutta, guck Grundgesetz Artikel 5 (1), ich darf das sagähn!!

Risiken und Nebenwirkungen[Bearbeiten]

Verbrennungsgefahr[Bearbeiten]

Es ist wichtig die "Amen" der Meinungsfreiheit zu kennen. "jeder hat einen anderen geschmack" und "jeder hat eine eigene Meinung" welches immer wieder in ernst zu nehmenden Disskusionen mit viel Alkohol im Blut hoch gefeiert wird. Wer der Meinung ist das verschiedene Geschmäcker und andere Meinungen nicht wirklich wichtig sind bzw. nicht existieren muss sofort in einem Wütenden Mob auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Auch wer denkt, dass ein wütender Mob falsch ist wird geröstet.

Rausschmiss aus Politischen Gruppierungen in der Demokratie[Bearbeiten]

Innerhalb einer demokratischen Gruppe kann man die Meinung der Gruppe annehmen. Man muss sie nicht annehmnen, wird aber wahrscheinlich rausgeschmissen wenn man es nicht tut. Auch bei Abstimmungen wird einem gesagt für was man stimmen muss, auch hier wieder gibt es die Möglichkeit, dass nicht dafür gestimmt wird und man vor der Wiederholung der Wahl rausfliegt oder dass man einfach mal die Schnauze hält und mitläuft.

Messias-Probleme[Bearbeiten]

Äussern der Meinung kann dazu führen, dass man als psychisch Krank mit Messias-Komplex da steht. In diesem Zusammenhang gibt es zwei Probleme.

  1. Ein fachlich begabter Mensch der seiner Meinung deiner Meinung nach zu oft Preis gibt kann dich einfach nur beschimpfen wollen. Und nennt dich Weltverbesserer in dem Fall auch Messias.
  2. Ein Höhlenmensch sieht dich als sein neuer Gott an und fängt gar nicht erst an zu denken. Beziehungsweise fängt an für dich dumme Sachen zu machen. Dazu gehört:
    1. Das schreiben von Büchern.
    2. Suchen von Anhängern.
    3. Aufstellen von Kreuzzügen und Holocausts.
    4. Hauen der Person die im 1) Messias-Problem genannt wird.

Idiotenproblem[Bearbeiten]

Es kann passieren dass irgendein Idiot der dich nicht mag in jeder Situation einfach nur die andere Meinung verwenden will. Dabei geht es ihm um Gleichgewicht in einer Disskusion und einen anderen Standpunkt. Schlussendlich nennt sich dieser Zustand entweder "ufmerksamkeitsdefizit, Schwul und Schüchtern oder "Von Haus aus nicht im Standen seinen eigenen Standpunkt zu finden". Solche Personen sollten um jeden fall gemieden werden, da sie sich nicht darauf Profilieren eine wirkliche Meinung zu haben sondern nur darauf die Meinung der anderen schlecht zu machen.

Für die überprüfung des Idiotenproblems können sie ein einfaches Beispiel nehmen: "Der neue James Bond ist scheisse!". Wenn die andere Person sagt "Nein find ich nicht.", fragt am besten mal nach was das wirklich mit James Bond zu tun hat (Schläft mit Frauen, "Mein Name ist Bond, James Bond", "Einen Wodka Martini, gerüttelt nicht geschürt" etc.). Wenn "Explosion, Bumm Bumm, Peng" die Antwort ist steht ein Idiot vor euch.

Für mehr Risiken und Nebenwirkung fragen sie die Packungsbeilage und lesen sie ihren Arzt oder Apotheker.