Handgreiflichkeit

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Bei einer Handgreiflichkeit greift man mit der Hand nach einer anderen Person, um diese festzuhalten und ihr was auf die Fresse zu hauen.

Im Gegensatz zu den üblichen Ritualen nach türkischen Fußballspielen, welche aufgrund der ähnlichen Bewegungsabläufe leicht damit verwechselt werden können, stellen Handgreiflichkeiten eine körpermechanisch ausgeführte Diskussionsform dar, in der es wie in jeder Diskussion darum geht, den Gegenüber von der Richtigkeit des eigenen Handelns zu überzeugen. Dabei wird bei den verbalen Anteilen der Diskussion bewusst auf die Bildung ganzer Sätze verzichtet und die abgehackte Kommandoform in befehlsähnlichem Ton Wert gelegt. Nicht selten werden dabei zur Auflockerung Kraftausdrücke beigemischt, die die Ernsthaftigkeit des eigenen Ansinnens unterstreichen sollen.

Handgreiflichkeiten werden oftmals von neutral wirkenden Personen beendet, die dann ihrerseits ihre Argumente im vorher beschriebenen Stil vortragen. Hier sind die schlichtenden Personen meist ausrüstungsmäßig im Vorteil und setzen zusätzlich zu der ausgeprägten Körpersprache noch mechanische Hilfsmittel wie Schilde und Schlagstöcke ein.

Das offizielle Ende der Diskussion ist daran zu erkennen, dass entweder nur noch eine der diskutierenden Parteien auf den Beinen steht oder alle Diskussionsteilnehmer das Ende ihrer Diskussionsbereitschaft durch die Einnahme eines Zustandes möglichst niedriger potentieller Energie erklären.