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Tintenkiller

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Der Tintenkiller (lat. Name unbekannt, ergo: Incognito) ist ein berühmt-berüchtigter Massenmörder aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, der seine Opfer in Tinte ertränkte. Da er nie gefasst wurde, ging er als perfekter Verbrecher in die Analen ein. Selbst Jack the Ripper und Charles Manson waren gegen ihn nur amateurhafte Stümper.

Biografie[Bearbeiten]

Es ist nicht eindeutig überliefert, wo genau der Tintenkiller geboren wurde oder welchen bürgerlichen Namen er hatte. Der Legende nach soll der Tintenkiller irgendwo zwischen Russland und der Ukraine geboren worden sein, da dort die meisten Opfer spurlos verschwanden und sich in Luft Tinte aufgelöst hatten. Weiteres Indiz für diese Theorie ist, dass seine Tagebücher in der kyrillischen Sprache abgefasst sind.

Über die Mutter des Tintenkillers ist nicht viel bekannt. Da es damals keine DNA-Tests gab, konnte ohne Mutterschaftstest nicht eindeutig festgestellt werden, welche der vielen mutmaßlichen Mütter die Leibliche war. Mütterliche Liebe und Geborgenheit blieben ihm daher ein Leben lang verwehrt. So standen die Vorzeichen für seine Entwicklung von Anfang an schlecht und er musste unweigerlich zum Arschlochkind werden.

Der Tintenkiller wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, da sein Vater, Grosgov Ruskov, nur ein minderbemittelter mittelloser Fischer war, der für Spielzeug kein Geld hatte und deshalb seinen Kindern nur Tintenfische zum Spielen geben konnte.

So könnte der Tintenkiller ausgesehen haben. Kein Wunder, dass er keine Freunde hatte.

Schon damals zeigten sich erste sadistische Züge des Tintenkillers: Er schnitt seinen Tintenfischen immer alle Arme ab und genoss es, dabei zuzusehen, wie der arme Tintenfisch darunter Höllenqualen litt und die Tinte nur so spritzte. Die Tinte bewahrte der Tintenkiller immer auf, um damit in sein Tagebuch schreiben zu können.

Der Legende nach hatte der Tintenkiller von Geburt an eine Hasenscharte, einen Buckel und X-Beine und wurde deshalb schon in früher Kindheit von anderen seines Alters gehänselt und von den Erwachsenen verächtlich beäugt. Die Eltern in seinem Dorf verboten ihren Kindern, mit ihm zu spielen, so dass er keine Freunde fand. Deswegen hatte er schon in jungen Jahren einen Hass auf Menschen entwickelt.

Sein einziger Freund war ein alter Füllfederhalter, den er mit der Tinte aus den Tintenfischen füllte, um damit sein Tagebuch mit allerlei deprimierenden Erlebnissen aus seiner Kindheit vollzuschreiben. Zwar gab ihm die Tinte eine Möglichkeit, sein Schicksal ein Stück weit zu verarbeiten, aber es half alles nichts, er wurde dennoch zum größten Verbrecher seiner Zeit.

Der Tintenkiller hatte 14 Geschwister von vermutlich 21 Müttern: Iyeruslav, Miroslav, Iskum, Vladimir, Dimitri, Vitali, (nicht zu verwechseln mit Vitamin), Ivan, Nikoslav, Vladko, Josef, Mario, Pluto, Zlatko und sein jüngster Bruder Mister T, der auch ohne richtigen Namen auf die Welt gekommen war, aber das ist eine andere Geschichte. Die meisten seiner Geschwister wurden ebenfalls Fischer, die ein einfaches Leben an der Küste des Schwarzen Meeres führten. Der Tintenkiller hatte jedoch andere Pläne...

Wirken und Schaffen[Bearbeiten]

Der Mord (nachgestellte Szene)
Die Euphorie des Tötens: Anderen beim Sterben zuzusehen, macht ja so viel Spaß!
Ergebnis nach 48 Stunden

Überlieferungen zufolge hat der Tintenkiller wahllos insgesamt 666 Menschen getötet, indem er sie überwältigte und in einen Bottich Tinte warf, in dem sie qualvoll ertranken. Spätestens nach zwei Tagen blieb von seinen Opfern nur noch das Skelett übrig.

Der Tintenkiller war dabei nicht wählerisch: Er machte vor Alten und Jungen genausowenig Halt wie vor Kranken und Gesunden, Frauen und Kindern, vor Männern sowieso nicht. Er tötete willkürlich Reiche und Arme, Dumme und Schlaue, und machte auch keinen Unterschied zwischen Guten und Bösen. Es wird ihm daher nachgesagt, keine höheren moralischen Ziele gehabt zu haben. Wahrscheinlich war er einfach nur einsam.

Nach seinen Taten wurde er nie gefasst, es gab nur wenige Augenzeugen, die von einem hässlichen Mann mit Buckel und kyrillischem Akzent berichteten. Die wenigen Augenzeugen, die es gab, verschwanden aber spurlos, bevor sie den Behörden genauere Angaben machen konnten...

Motive[Bearbeiten]

Warum der Tintenkiller auf so abscheuliche Art und Weise Menschen tötete, kann nur spekuliert werden. Psychologen gehen davon aus, dass die Tatsache, dass er nie seine leibliche Mutter kennen gelernt und nie soziale Kontakte geknüpft hatte, ihn zu dem gemacht haben, was er war. Die dadurch ausgelösten, tief sitzenden Verlustängste haben vermutlich dazu geführt, dass er sich Menschen, die sich unter anderen Umständen nie mit ihm abgegeben hätten, zu eigen machen und nicht mehr freilassen wollte.

Seine Tagebücher lassen vermuten, dass er seine Opfer nicht sofort tötete, sondern sie erst ein wenig mit Anbandelungsversuchen seinerseits folterte. Voller Verzweiflung versuchte er vor dem Mord an seinem Opfer, eine zwischenmenschliche Beziehung zu ihm aufzubauen. Sätze wie: "Wenn du nicht mein Freund sein willst, da vorne steht das Fass!" gehörten zu seinen tollpatschigen Versuchen, Sympathie zu erheischen. Es scheint ihm dabei nicht eingeleuchtet zu haben, dass sein Verhalten es ein wenig erschwerte, mit ihm Freundschaft zu schließen. Wer nicht sein Freund werden wollte, dessen letztes Stündlein hatte geschlagen. Es ist nicht überliefert worden, dass sich je eines seiner Opfer mit ihm angefreundet hätte. Man geht davon aus, dass sie lieber gestorben sind.

Verschwörungstheorie[Bearbeiten]

Einige Adlige sollen auch unter seinen Opfern gewesen sein. Seine Tagebucheinträge suggerieren - womöglich nur für den Fall, dass seine Tagebücher jemals an die Öffentlich-
keit gelangen würden - dass er sich angeblich erhofft habe, Druck auf Kaiserin Katharina II. ausüben zu können, um seiner verarmten Familie Vorteile verschaffen zu können. Doch die zeigte vermeintlich wenig Interesse daran, seinen Forderungen durch Repressalien nachzugeben (was aber nicht einleuchtend erklärt, warum der Vater plötzlich eine Villa am Strand besaß und seine Kinder auf einmal mit Kaviar statt mit Tintenfischen spielten...).

Historiker gehen davon aus, dass die Zarin in Wirklichkeit gar Gefallen daran fand, dass der Adel minimiert wurde, so musste sie weniger Bittsteller zufrieden stellen und die Zahl der blaublütigen Widersacher verringerte sich auf ein erträgliches Maß. Die Legende besagt daher, dass der Tintenkiller gar von Katharina der Großen engagiert worden sei. Als er ihr erklärte, wie essentiell die Dokumentation jedes einzelnen Mordes in seinem Tagebuch für ihn sei, soll sie ihm befohlen haben, die Einträge, die mit ihr zu tun hatten, absichtlich zu manipulieren.

Die Vermutung liegt daher nahe, dass er nie gefasst wurde, weil er insgeheim unter kaiserlichem Schutz stand. Die Zarin spielte die Ahnungslose und Schockierte, während der Tintenkiller einen Namen nach dem anderen auf ihrer Abschussliste durchstrich. Bis heute bestreitet die russische Regierung, dass diese intrigante Verschwörung stattgefunden hat. Aber die russische Regierung streitet eh so viel ab.

Tod[Bearbeiten]

Obwohl der Tintenkiller ungeschoren davonkam, ereilte ihn im Alter von 53 Jahren dennoch ein tragikomisches Schicksal: Als er gerade die Tinte in seinem 500 l Fass für den nächsten großen Coup auswechseln wollte, kippte er vornüber und ertrank. Tja, c'est la vie (bzw. in dem Fall la mort).

Die Tagebücher des Tintenkillers[Bearbeiten]

Nach seinem Tod fand Grosgov Ruskov, der Vater des Tintenkillers, unter einem losen Dielenbalken die Sammlung sämtlicher Tagebücher. Als er sie aufschlug und las, was sein Filius die ganzen Jahre nur mit: "Papa, ich komm später wieder, ich gehe nun meinem Hobby nach" abgetan hatte, reagierte der Vater entsetzt und bestürzt darüber, dass ausgerechnet sein Sohn der landesweit gesuchte Tintenkiller gewesen war. Da jetzt, wo er sowieso tot war, nicht mehr zu erwarten war, dass sein Sohn verurteilt oder gelyncht werden würde, beschloss der Vater, die Tagebücher der Öffentlichkeit anonym zur Verfügung zu stellen.

Das Vorwort des Vaters[Bearbeiten]

Der Fischer Ruskov ließ es sich nicht nehmen, das erste veröffentlichte Tagebuch mit einem eigens geschriebenen, wenn auch knapp formulierten Vorwort zu versehen:

"Ich bin ein Fischkiller. Als mein Sohn klein war, war er ein Tintenfischkiller. Wer aber hätte geahnt, dass er zum Tintenkiller werden würde?"

Die Tintenwelt Trilogie[Bearbeiten]

Die Tagebücher beschreiben auf äußerst eindringliche Art und Weise die skrupellosesten Taten einer bemitleidenswerten, aber dennoch genialen, Persönlichkeit und gingen als Die Tintenwelt Trilogie in die Geschichte ein.

1826 erschien der erste Band Tintenherz, in dem beschrieben wird, wie der Tintenkiller die Herzen seiner Opfer in Tinte konservierte.

Ganz Russland stürmte die Buchläden und so ließ der heiß ersehnte Band 2 Tintenblut (erschienen 1827) nicht lange auf sich warten. Darin enthüllte der Tintenkiller, welche adeligen Blaublüter (daher der Titel Tintenblut) von ihm gerichtet wurden.

Der dritte und letzte Band Tintentod erschien 1829 und beschreibt auf grauenhaft anschauliche Art und Weise die allgemeinen Tötungsmethoden des Tintenkillers.

Verfilmung[Bearbeiten]

Nach der Lektüre der Tintenwelt Trilogie kündigte Quentin Tarantino bereits an, dass er die Lebensgeschichte des Tintenkillers unter dem Titel "The Ink Killer" verfilmen will. Das Drehbuch dazu lehnt sich stark an die sehr einseitigen und subjektiven Tagebücher sowie mündliche Überlieferungen an und wird daher wohl ein wenig an Realitätsgehalt einbüßen. Aber wie allgemein bekannt ist, legt Tarantino darauf sowieso keinen Wert. Hauptsache, es gibt viel Gewalt und Tote.

Gesellschaftlicher Einfluss[Bearbeiten]

Der Tintenkiller hat auf viele gesellschaftliche Bereiche noch heute einen Einfluss:

  • Der Tintenkiller prägte die Redewendung "tief in der Tinte sitzen": Wer einmal vom Tintenkiller in die Tinte gesetzt wurde, war ganz schön in Schwierigkeiten, aus denen er so leicht nicht mehr rauskam.
Was das mit dem Tintenkiller zu tun hat, weiß der Teufel! Macht doch überhaupt keinen Sinn.
  • Einige Masochisten stehen auf Tinte und Schmerzen. Sie verbinden das (für sie) Angenehme mit dem Nützlichen und bezahlen einen Sadisten, der Tinte und Schmerzen (bei anderen) ebenfalls toll findet, fürs Quälen mit Nadel und Tinte. Heutige Vertreter dieser vermeintlichen Berufsgruppe nennen sich Tätowierer. Sie täuschen den Tintentod nur an und malen mit einer mit Tinte gefüllten Nadel schmerzhafte, mehr oder weniger schöne Bilder auf die Haut verschiedener Körperteile des Masochisten, der dann immer wieder kommt, weil er einfach nicht mehr damit aufhören kann, bis er von oben bis unten bunt und vollgestochen ist.
  • Paradoxerweise nennt man heutzutage in der Schule Stifte mit geheimer Löschflüssigkeit für Tinte Tintenkiller. Der Tintenkiller selber hätte aber niemals sein wertvolles und geliebtes Tötungsmittel eliminiert. Wie diese unlogische etymologische Entwicklung also zu dieser Konnotation geführt hat, ist bis heute vollkommen unklar.
  • Ein emotional verkrüppelter Tintenkiller trieb in den 1980er Jahren an der Westküste der USA sein Unwesen, der die Leichen seiner Opfer nach dem Mord mit Zitronensäure gänzlich auszulöschen pflegte. Er nannte sich selbst "der Zauberer".
Ferien, für immer Schlagendes Argument

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