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Das Große Totmachen

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Das Große Totmachen: Ehrenbezeichnung der kriminellen Halbwelt für den 30. Mai 1935. An diesem Tag ereignete sich in Pittsburgh, USA, die größte Schlacht zwischen Gangstern, Polizei und zuletzt auch Truppen der Nationalgarde, die je stattgefunden hat.

Die Vorgeschichte

Mit Ende der Prohibition 1933 brach für viele der großen amerikanischen Gangsterbanden ihr Hauptgeschäftszweig, nämlich Alkoholbrennen, Alkoholschmuggel und die Betreuung der Vertriebswege, sozusagen über Nacht weg. Die Folge war eine Massenarbeitslosigkeit unter Gangstern. Die Zahl an Erpressungen, gut bezahlten Mord- und Totschlagaufträgen, Geldeintreiberjobs und anderen, Angst und Schrecken verbreitenden Tätigkeiten, sank von Heute auf Morgen um mehr als 95%.

Jüngere talentierte Verbrecher schafften es teilweise, sich umzuschulen und konnten bereits wenige Monate später als Tresorknacker, Juwelenräuber oder Entführer neuen Tritt fassen. Vor allem ältere Gangster aber gerieten reihenweise unter die Räder. Mit zittrigen Händen versuchten sie sich, als Taschendiebe über Wasser zu halten - und wurden spätestens beim dritten Versuch geschnappt. Kofferdiebstähle auf Bahnhöfen, Handtaschenraube in Parks und ähnliche inferiore Tätigkeiten wurden kurzatmigen dickleibigen Gangstern zum Verhängnis, die entweder beim Weglaufen erschöpft zusammenbrachen und den Hütern des Gesetzes in die Hände fielen oder aber bei renitenten rüstigen Rentnerinnen unter einem Hagel von Regenschirmschlägen zusammenbrachen und um Gnade flehen mussten. Die Gefängnisse füllten sich und tiefe Verzweiflung hielt Einzug in den Reihen dieses ehemals so stolzen Berufsstandes. Selbst die üblichen Vergnügen wie das gegenseitige Überfallen und Niederschiessen unter rivalisierenden Banden entfielen, da sich die meisten Gangster nicht einmal mehr die Munition für ihre Maschinengewehre leisten konnten.

Einige wenige hielten sich von Erspartem eine Weile über Wasser, aber zu Beginn des Jahres 1935 war die allgemeine Notlage der Gangster so groß geworden, dass sie sich zu einem Verbrecherkongress unter Leitung des Rat Pack am 12. Februar 1935 im Chicagoer Hotel "St. Patrick" trafen, um konstruktive Pläne für eine Lösung der finanziellen und sozialen Schwierigkeiten zu erörtern.

Die St. Patrick-Konferenz

St. Patrick Hotel, Chicago (Illinois.)

Zu diesem bis dato größten Gangsterkongress reisten Delegierte aller Syndikate aus sämtlichen Verbrecherzentren der USA an (selbst eine mittlerweile nur noch auf dem Papier bestehende Schmugglerorganisation aus dem benachbarten Kanada schickte einen Abgeordneten, Samuel Road Dash Bottleneck, welcher allerdings, in einem sentimentalen Rückfall in alte Verhaltensmuster, beim ersten Sichtkontakt mit einem amerikanischen Polizeiwagen eine wilde Verfolgungsjagd provozierte und in seinem alten 26er Edsel Pick Up tödlich (aber mit einem Lächeln auf den Lippen) verunglückte).

Lucky Luciano, Hauptinitiator der Konferenz, hatte an nichts gespart, um das alte große Gangsterflair wieder zu beleben und allen Anwesenden einen schönen Tag zu bereiten. Türsteher von ausgesuchter Hässlichkeit durchsuchten die Ankommenden auf Waffen, und, wie in alten Tagen, füllten sich alsbald mehrere Bottiche mit abzugebenden Schiesseisen, Totschlägern, Wurfmessern und anderen Tötungsinstrumenten, die allesamt schon bessere Zeiten gesehen hatten. Nach einer kurzen Begrüssungsrede im Hauptsaal des Hotels ließ, völlig traditionskonform, Luciano eine große Torte hereinfahren, der zum Entzücken (fast) aller Anwesenden, Dutch Schultz entsprang, um mit einer scharfen Maschinenpistolensalve den Delegierten aus Detroit (südlicher Abschnitt), Henry Slow Hank Parker, jäh ins Jenseits zu befördern, zu dessen Überraschung und Missvergnügen, aber sehr zur Gaudi der restlichen Herren. Die Stimmung erreichte ihren ersten Höhepunkt und alle erwarteten Großes.

Luciano, selbst kein Freund großer Worte, erteilte Meyer Lansky das Wort. Dieser, wie stets ein wenig eitel, gab das Zeichen zur Enthüllung einer großen Stelltafel, auf welcher der Plan eines Gebäudes zu sehen war. In blumigen Worten stellte Meyer Lansky der Versammlung das Projekt "Stochastischer Mega-Bankraub" vor. Der Rat Pack-Plan sah im wesentlichen Folgendes vor: an einem noch festzulegenden Tag sollte eine ganze Armee (es kursierten Zahlen von mindestens 1000 Gangstern) das Gebäude der Federal Reserve Bank in Pittsburgh, Pennsylvania, angreifen, stürmen und ausrauben. Der Bestand an Bargeld und Gold wurde vom Rat Pack vorsichtig auf 250 Millionen US-Dollar geschätzt, hinzu kamen Druckplatten für sämtliche US-Banknoten sowie Aktien und andere Wertpapiere in unbekannter, aber vermutich dreistelliger Millionenhöhe. Natürlich berücksichtigte der Plan den Umstand, dass die Gebäude der Federal Reserve Bank schwerstens bewacht sein würden und die sonstigen Sicherheitsvorkehrungen für sämtliche Schränker und Sprengexperten der Syndikate eine massive Herausforderung darstellen würden. Mit einem mehrere Stunden dauernden Ablauf und möglicherweise hohen Verlusten (Tote, Verhaftete uws.) war also unbedingt zu rechnen. Jedoch, so Meyer Lansky wörtlich, "Dies wird kein einfacher Überfall, dies wird eine Schlacht. Und die, die überleben, teilen sich die Beute. Schluss mit dem unwürdigen Dasein in Armut und ohne Respekt. Lieber der Tod, als weiter ein Paria der Gesellschaft zu sein. Nach diesem Überfall werden wir wieder da stehen, wo wir hingehören: auf den Titelseiten der Zeitungen, auf den Fahndungsplakaten des FBI. Und die Überlebenden werden in Geld nur so schwimmen!"

Der Jubel der Anwesenden war unbeschreiblich. An einen derart kühnen Plan hatte niemand je vorher gedacht. Sämtliche Delegierte, natürlich in ihren lokalen Organisationen von hohem Rang, überschlugen kurz ihre eigenen Chancen auf Überleben der Aktion. In gepanzerten Limousinen in sicherem Abstand die Aktion zu befehligen und das eigene Gangsterfussvolk ins Feuer zu schicken, erschien allen Anwesenden ausreichend günstig, um berechtigterweise auf einen fetten Anteil an der Riesenbeute hoffen zu dürfen. Mit stehenden Ovationen wurde das Rat Pack für den genialen Plan geehrt und letzterer einstimmig angenommen.

Mit den Detailplanungen sollte alsbald begonnen werden und der Tag X wurde für Ende Mai ins Auge gefasst. Als dann noch ein Zug mehrerer Dutzend eleganter Sexy Dames den Saal betrat, mit ihre Leichtfertigkeit und Offenherzigkeit durch Augenklimpern und geschürzte Kussmäulchen aufs Schönste betonenden Gesten, kannte die Euphorie keine Grenzen mehr. Dem Vernehmen nach verliessen die letzten Gangster erst drei Tage später, mit Ringen unter den Augen, das Hotel in Richtung Heimat.

Geschehnisse in den Tagen vor dem 30. Mai 1935

Trotz der großen Anzahl beteiligter Gangster liefen die Vorbereitungen in allen Teilen der USA unter äußerster Geheimhaltung ab. Zwar wurden aus allen Bundesstaaten gehäuft Einbrüche in Waffenhandlungen gemeldet, bei denen neben neuen Waffen stets große Mengen Munition entwendet wurden, jedoch war Elliot Ness, Chefermittler des FBI, in jenen Wochen in Vaterschaftsurlaub, weswegen in dieser Behörde niemand die richtigen Schlüsse zog. Auch wurden einige Gangster dabei geschnappt, wie sie nachts an anderen Autos Benzin absaugten und mit großen Kanistern verschlafenen Streifenpolizisten in die Arme liefen, aber von offizieller Seite vermochte offenbar sich niemand vorzustellen, dass Gangstern das nötige Kleingeld fürs Tanken fehlen und das Anlegen von Benzinvorräten einem größeren logistischen Zusammenhang untergeordnet sein könnte. Selbst der Einbruch in das Verlagsgebäude "Falcon City Maps" in Buffalo, in einer kühnen Nacht- und Nebelaktion durchgeführt von William Hallelujah Bill Baxter aus Carson (Ohio), bei dem außer 500 Stadtplänen von Pittsburgh nichts gestohlen wurde, erregte bei den Gesetzhütern nicht den geringsten Argwohn und sorgte lediglich in der lokalen Presse für einige hämische Kommentare über den Niedergang amerikanischen Gangstertums. So geschah es also, dass ab dem 28. Mai 1935 landesweit sich weit über 900 Gangster in ihre vollgetankten und kanisterbestückten Wagen setzten, bewaffnet bis an die Zähne, sämtliche Anzugtaschen mit Patronen vollgepfropft, und sternförmig in einem sich immer enger ziehenden Ring sich Pittsburgh näherten. Und über 900 Gangsterliebchen vergossen Tränen, manche des Schmerzes, andere der Freude.


Der 30. Mai: das Große Umlegen

Eine Chronologie der Ereignisse des Tages des Großen Totmachens stellt den Historiker vor gewisse Herausforderungen. Zum einen sind etliche Geschehnisse, die direkt im Umfeld liegen, in keiner Kriminalstatistik verzeichnet, sondern werden unter z. B. Verkehrsunfällen geführt. Zum anderen liegen naturgemäss keine schriftlichen Aufmarschpläne der Gangster-Allianz vor, sodass keine genaue Teilnehmer- und Opferzahl auf Gangsterseite zu ermitteln ist. Etliche Gangster z. B., die, schwer angeschossen, von ihren Kumpanen in Fluchtwagen gezerrt wurden, dürften zweifelsohne später ihren Verletzungen erlegen und auf branchenübliche Weise entsorgt worden sein, ohne je in Zusammenhang mit den Ereignissen in Pittsburgh gebracht worden zu sein. Nichtsdestotrotz lässt sich aus den vorliegenden gesammelten Berichten beteiligter Behörden und aus Augenzeugenberichten überlebender Teilnehmer ein halbwegs genaues Bild des Tagesablaufes bilden.

Pittsburgh Slaughterhouse. Bugsy Siegel und Kumpane bereiten das Frühstück

Ereignisse bis 4.30am

Vereinbarter Treffpunkt für alle Gangster war ein stillgelegter ehemaliger Schlachthof (der stets in psychologischen Kategorien denkende Lucky Luciano hatte dies für einen passenden Ort gehalten) am südlichen Stadtrand von Pittsburgh. Dort sollte die große Lagebesprechung nebst Einweisung aller beteiligten Einheiten ab 4:30am Ortszeit erfolgen.

Erst viele Tage später erfuhr das Rat Pack von etlichen Unliebsamkeiten, die einzelnen Gangstern während der Anreise nach Pittsburgh unterlaufen waren und die insgesamt bereits vor Beginn der Kampfhandlungen zu einer deutlichen Schwächung der Gangstertruppen führten.

So waren beispielsweise Walt the Dwarf Whitmann und seine 11 Brüder auf dem Weg von Seattle beim Durchqueren der Rockies in einen jener gefährlichen Frühjahrsschneestürme geraten und, aufgrund mangelnder Schneeketten, mit ihren Wagen sowie mehreren Tausend Schuss Munition und der landesweit berüchtigten Dwarf-Machine-Gun auf einer Passstrasse steckengeblieben und elendiglich erfroren. Die aus Südkalifornien auf mehreren offenen Pritschenwagen anreisende 30köpfige Gandino-Gang hingegen, irrtümlicherweise für mexikanische illegale Erntearbeiter gehaltend, wurde wegen vermeintlichen Verstosses gegen das Einwanderungsgesetz vorübergehend in New Mexico inhaftiert und erfuhr lediglich aus dem Radio vom katastrophalen Verlauf der Pittsburgh-Aktion. Von diesen und ähnlichen Geschehnissen erfuhr das Rat Pack jedoch, wie erwähnt, erst Tage später, sodass an jenem frühen Morgen im Schlachthof lediglich öfter Worte fielen wie "Diese elenden Bastarde aus Seattle" oder "Ich sags ja immer, feiges Sizilianerpack, diese Gandinos!", harsche Äusserungen, die tapferen Elitegangstern bitteres Unrecht taten!

4.30am - 6.54am

Nichtsdestotrotz war gegen 4.30am eine vielhundertköpfige, bis an die Zähne bewaffnete mord- und kampflüsterne Truppe im Schlachthof versammelt, als Lucky Luciano das Wort ergriff und die Anwesenden mit einem "Moin Männer" wärmstens begrüßte. Luciano, auch an jenem Morgen kein Freund großer Worte, übergab alsdann an Meyer Lansky, der, eitel wie stets, anhand diverser Stelltafeln mit Grundrissen, Straßenskizzen und weiterem, die Konzentrationsfähigkeit der Gangster aufs Höchste beanspruchenden Anschauungsmaterialien, die brillanten Details des Planes offenlegte. Dutch Schulz, bereits in Kampfmontur, ging durch die Reihen und motivierte vereinzelt etwas gelangweilt wirkende Kollegen durch leichte Schläge auf den Hinterkopf. Als Codename für die Aktion wurde "Totmachen" vereinbart. Gegen 6.30am wurde, auf Kosten des Rat Packs, ein kräftigendes Frühstück gereicht sowie die Stadtpläne Pittsburghs verteilt und um 6.54am schließlich sassen alle Gangster, adrenalingeschwängert, kaugummikauend, Zahnstocher zerbeissend oder sonstwie ihrer Nervosität Herr zu werden versuchend, in den Autos und ein langer Lindwurm der verschiedensten Wagentypen rollte langsam, streng die Verkehrsregeln beachtend, in Richtung Innenstadt.


6.54 am - 8.59 am

In den folgenden gut zwei Stunden ereignete sich eine Vielzahl von Geschehnissen, die zum größten Teil erst in den nächsten Tagen ihre Aufklärung und Einordnung in das große Ganze erfuhren. So wurden beispielsweise etliche Zeitungsboten und Milchmänner überfallen (man fand sie meist erst in den späten Nachmittagsstunden, gefesselt und geknebelt in Mülltonnen) und ihrer Kleidung sowie Gerätschaften beraubt, Utensilien, mit denen sich einige Gangster tarnten, um unauffällig in der Nähe der Federal Reserve Bank das Straßenbild zu bevölkern. Ebenso wurden die Besatzungen dreier Straßenreinigungsfahrzeuge der Stadtwerke Pittsburgh gekidnappt und, mit Gangstern besetzt, fuhren diese in sinnlosem Auf und Ab (was jedoch offenbar niemandem auffiel) stundenlang um die Bank herum. Ab ca. 8.00am bevölkerten sich die Straßencafes um die Federal Reserve herum mit auffällig vielen Herren, allesamt ihre Hüte tief ins Gesicht gezogen, nervös Zigaretten rauchend und immer wieder auf ihre Armbanduhren schauend. Die Angestellten der Federal Reserve, vom 14jährigen Büroboten bis hin zu den Direktoren, betraten die Bank wie jeden Tag ab ca. 8.30am durch die Nebeneingänge, um ab 9.00am ihre Arbeit aufnehmen zu können. Und trotz des Umstandes, dass dieser 31. Mai ein normaler Geschäftstag war, schworen Augenzeugen später Stein und Bein, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören, als um 8.59am drei Fahrzeuge einer Gebäudereinigungsfirma genau vor dem Haupteingang der Bank hielten, denen gute zwei Dutzend in blaue Arbeitsanzüge gekleidete Männer entstiegen, allerlei dem Blick entzogene Gerätschaften in Kisten und Kasten mit sich führend. Und es war, wie jeden Tag, genau eine Minute vor 9 Uhr, als der Pförtner Paul Auster das große Eingangstor der Bank aufschloss.

9.00 am - Der Angriff

Gordon Blockbuster Statson, der Sprengexperte schlechthin, flankiert von seinen Assistenten Jack Dynamite Parker und Bruce the Blast Dexter und weiteren rund 20 Männern, betrat mit grimmigem Gesicht (der geraubte Arbeitsanzug kniff ihn arg unter den Achseln) die große Eingangshalle der Federal Reserve, orientierte sich kurz und ging entschlossen in den hinteren Teil, wo sich eine erste große bis zur Decke reichende Gittertüre befand. Sein ungewohnt betriebsam wirkendes Auftreten sowie die doch etwas grobschlächtig wirkende Art seiner Begleiter (Dynamite Parker konnte sich nicht enthalten, einen braunen dicken Strahl Kautabakspucke mitten in den in den Marmorboden eingelassen Bundesadler zu speien) erweckten die Aufmerksamkeit des Wachmannes Pete Miller, dessen einzige Aufgabe seit mehr als 18 Jahren darin bestand, 8 Stunden täglich vor eben jenem Eisengitter Wache zu stehen. Miller, ein Mann von hoher Berufsauffassung, stellte sich mit einem energischen "Halt" den blaugewandeten Gangstern in den Weg, und dies war denn auch sein letztes Wort in dieser Welt. Mit einem "Nimm dies, du Sack!" schoss Dexter ihn nieder und nur wenige Sekunden später war eine erste Sprengladung am Gitter angebracht. Hinter dicken Marmorsäulen Deckung nehmend erlebten die Verbrecher eine ohrenbetäubende Explosion. Nachdem der Rauch sich verzogen hatte, bot sich ihnen das gewünschte Bild: neben mehreren Leichen (allesamt brave Bankangestellte, die bis dahin von den ungeheuerlichen Geschehnissen nicht das geringste mitbekommen hatten) hing, leise quietschend, das Eisengitter halb in den Angeln, den Weg in die Katakomben der Bank freigebend.

Draußen auf der Straße war die Explosion lediglich als leises "Puff" zu hören gewesen, welches jedoch wie Musik in den Ohren der dort lauernden zweiten Gangsterwelle klang. Frank the Permutator Fonda, der gewiefteste Tresorschlossknacker westlich von Nantuckett, betrat, leise seine Fingerknöchel knackend, mit breiten Schritten die Bank und ging nahezu majestätisch der Spur der Verwüstung hinterher. In kurzen Abständen erklangen weitere Explosionen, davon Zeugnis ablegend, dass sich der Sprengtrupp erfolgreich seinen Weg weiter freibombte, Stockwerk für Stockwerk in die Tiefe, bis vor die Eingangstüre des großen Tresorraums im sechsten Untergeschoss der Bank. Rund 50 Männer strömten über das Treppenhaus in die Büroetagen und begannen damit, das Personal zusammenzutreiben. Jeder auch nur Ansatz eines Widerstandes wurde durch eine blaue Bohne erwidert, sodass nach wenigen Minuten in jedem Stockwerk die gesamte Mitarbeiterschaft im jeweiligen Konferenzzimmer zusammengepfercht, mit schreckgeweiteten Augen, in die Mündungen auf sie gerichteter Pistolen starrte. Miles the Phone Bostle hatte unterdes, plangemäss, die Telefonanlage der gesamten Federal Reserve lahmgelegt. Der elegante und stets freundlich gestimmte Ex-Kellner Jimmy the Gent Smith, nebst einigen Kollegen, postierte sich hinter der Eingangstür und nahm alle die Bank noch betretenden Kunden in freundliche Verwahrung, indem er sie in einem der Aufzüge zur weiteren Behandlung seinen weniger freundlichen Kumpanen im ersten Obergeschoss schickte.

Aus den Nebenstrassen bezogen weitere Dutzend Gangster Posten im Eingangsbereich der Bank, ihre Waffen schussbereit unter Mänteln und Jackets versteckt, doch noch war auf der Straße alles ruhig.

9.13am - 9.37am

Dutch Schultz und Bugsy Siegel (der als Verbindungsmann zu dem zwei Blocks weiter in einem italienischen Restaurant wartenden Rest des Rat Packs fungieren sollte) mit ihrer persönlichen Eliteleibgarde betraten die Bank. Schultz, mit Feldherrenblick, sich in seiner Damenunterwäsche sichtlich wohlfühlend, ließ sich von seinem Adjutanten sein vergoldetes Maschinengewehr reichen und schoss, einen wilden Aufschrei ausstossend, eine lange Salve quer durch die Halle. Der unmittelbare sozusagen militärische Nutzen dieses Tuns innerhalb des Gesamtablaufes ist bis heute umstritten, die psychologische Wirkung war jedoch ungeheuer. Mit einem aus voller Brust geschmetterten "Yeahhh!!!" besetzten die Leibgardisten sämtliche Nebeneingänge des Gebäudes und installierten schweres Schussgerät in strategisch günstig gelegenen Fensternischen, um von dort aus die zu erwartenden Polizeistreitkräfte gegebenenfalls erfolgreich unter Feuer nehmen zu können. Nach Inspizierung der Lage fuhr Siegel, äußerst geschickt als Milchmann getarnt, mit einem Pferdekarren zur Berichterstattung ins Hauptquartier.

Weitere Spezialisten legten Handgranatenlager auf dem Dach der Federal Reserve an, um von dort, mit dem nötigen Überblick versehen, bei Gelegenheit ein zündendes Inferno in die Wege zu leiten. Alles verlief nach Plan. Es schien ein guter Tag zu werden.


9.40am - 10.27am

Frank Gunman No. 1 Brewster zieht blank

Das erste Stöckchen im ansonsten wie geschmiert laufenden Räderwerk war um 9.40am der 26j. Streifenpolizist Charles Buchanan, der, wie stets gegen diese Zeit, einen kurzen Blick in die Eingangshalle werfen wollte. Dies nicht etwa aus Pflichtgefühl, sondern weil seine Verlobte, Nancy Miller (die zu diesem Zeitpunkt aber bereits seit mehr als 30 Minuten im Jenseits weilte), am Empfangstresen arbeitete. Buchanan, ansonsten nicht gerade eine Leuchte und nach 6 Jahren Fußstreife immer noch mit nur einem Streifen auf seiner Uniform, bemerkte ein kleines, aber dennoch sehr verräterisches Loch in der Scheibe der Eingangstür (welches, wie vermutet werden muss, von einem Querschläger aus Schultz' legendärer Maschinengewehrsalve stammte). Nach einer für ihn äußerst kurzen Bedenkzeit von nur 2 Minuten, während der er kopfkratzend im Eingangsbereich auf und ab ging, reagierte Buchanan so, wie er meinte es auf der Polizeischule gelernt zu haben (also falsch, wie sich kurz darauf erwies) und stieß einen lauten Pfiff auf seiner Trillerpfeife aus. Einer der nebenstehenden Gangster reagierte, wie nicht anders zu erwarten, auf dieses akustische Signal der Staatsgewalt äußerst allergisch und schoss Buchanan kurzerhand über den Haufen, sodass dieser (so steht zu hoffen) wieder mit seiner Nancy vereint wurde.

Dennoch war dieser kurze Pfiff der Auftakt zu äußerst missliebigen Geschehnissen in den folgenden Minuten. Mehrere andere Fußstreifen, die ihren schweren Dienst im Bankenviertel verrichteten, wurden aufmerksam und näherten sich von verschiedenen Seiten der Federal Reserve. Anstatt nun rasch den Leichnam Buchanans in die Bank zu zerren und in Ruhe die herannahenden Beamten zu erwarten, reagierten die auf der Straße fieberhaft auf ihren Einsatz lauernden Gangster so, wie sie es aus alten Chicago-Zeiten her gewohnt waren. Mit einem Schlag rissen sie alle Schiessseisen aus ihren Jacken und Mänteln und eröffneten wild das Feuer. Nur 30 Sekunden später lagen mindestens 15 Tote und mehrere Dutzend Schwerstverletzte auf den Gehsteigen, darunter ein gutes Dutzend Gangster, unschuldige Passanten, jedoch, welch Ironie des Schicksals, keiner der heraneilenden Polizisten. Jene nahmen rasch Deckung und der schnellste (möglicherweise aber auch der feigste) unter ihnen, Gary Cooper, rannte was die Beine hergaben und erreichte tatsächlich ungefährdet einen Telefonkasten, von dem aus er die nächste Wache alarmierte, bevor er endlich doch noch einer Gangsterkugel zum Opfer fiel.

Innerhalb weniger Minuten verwandelte sich die Szenerie nun in den erwarteten, dennoch gerne vermiedenen Kriegsschauplatz. Mehrere Wagen der Reviere 5, 13 und 21 näherten sich mit heulenden Sirenen der Bank. Zwar wurden die meisten von ihnen aus strategisch günstig plazierten Gangsterwagen heraus unter Feuer genommen, aber drei Wagen des 13. Reviers konnten eine Wagenburg bilden, von der heraus die Besatzungen über Funk Großalarm gaben, bevor ihr heldenhaftes Tun durch mehrere Salven aus dem Flammenwerfer von Joe the Devil Flintstone ein zischendes Ende fand.

Gegen 10.28am war, hierin einem Einsatzplan der Polizei Pittsburgh folgend, das Bankenviertel weiträumig durch Polizeikräfte abgesperrt. Bugsy Siegel, gerade mit seinem Pferdefuhrwerk zu einem zweiten Erkundungsausflug in Richtung Bank unterwegs, musste unverrichteter Dinge umkehren, sich mühsam beherrschend, nicht eine Handgranate in den ihm den Weg versperrenden Streifenwagen zu werfen.

10.28 am - 11.40 am

Joey the Devil mit seiner Flame Gun

Unterdessen waren die Arbeiten innerhalb der Bank gut vorangeschritten. Abgesehen von kleineren Pannen (so musste seit 9.59am die Schränkercrew bei Kerzenlicht arbeiten, weil sowohl die Hauptstromversorgung als auch das Notstromaggregat durch eine kleine Lässlichkeit des Sprengtrupps in schwerste Mitleidenschaft gezogen worden waren) war es bereits gelungen, die ersten zwei, gut halbmeter dicken Stahltüren zu öffnen, sodass zwischen den Gangstern und dem von ihnen erhofften Glück nur noch die letzte, allerdings laut Angaben des Herstellers absolut unüberwindliche Panzertüre "Sesam" stand. Frank the Permutator leckte sich angesichts dieses Kolosses aus glänzendem Edelstahl genüsslich die Lippen, ließ, zum wiederholten Mal, die Fingerknöchel knacken, um sodann sein geschultes Ohr ein erstes Mal an die Tür zu legen. Mit leisem Lächeln und nahezu zärtlich ließ er seine grobe Pranke über den komplizierten Schliessmechanismus gleiten, um, alle anderen verhielten sich mäuschenstill, das Zahlenrad zu drehen.

Die Stimmung auf den Straßen rund um die Federal war alldieweil eine weitaus weniger andächtige. Zwar waren die Polizeikräfte nach wie vor im unklaren über den tatsächlichen Umfang der sich ihnen entgegenstellenden Gewalt und kriminellen Energie. Jedoch war bereits soviel klar: mit normalen Dienstpistolen war hier wenig auszurichten. Und so war bereits ein Konvoi der Polizeikaserne unterwegs, mit schweren Waffen, Tränengaswerfern und sonstigem Zeug, von welchem etliche Polizisten seit Jahren geträumt hatten, es endlich einmal in der Praxis einsetzen zu können. Die Suche nach Edgar H. Wright, dem Polizeipräsidenten, lief ebenfalls auf Hochtouren; Wetten waren abgeschlossen, ob man ihn auf dem Golfplatz oder in den Armen einer Dame von sehr zweifelhaftem Ruf finden würde.

Gangsterseitig war man indes auch verteidungstechnisch nicht untätig geblieben. Mehrere weitsichtig in den Morgenstunden gestohlene Lastwagen dienten zum Blockieren einiger strategischer Straßenkreuzungen, und als Hallelujah Bill Baxter gegen 11.20am mit einer Dampfwalze (und nur der Teufel weiß, wo er diese her hatte) die Jefferson Ave. heruntergerollt kam, hierbei mehrere Polizeiwagen plättend, um alsdann mit mehreren Kannen frischen Kaffees die in Lauerstellung harrenden Gangstertruppen zu erfrischen, kam für Minuten ein Hauch von Picknickstimmung auf.

Bis 11.40am war eine klare Frontlinie um die Federal markiert, hüben die Staatsgewalt, drüben die beutegierige Creme de la Creme des Bösen. Und es blieb Sgt. Geoffrey Humbert Humbert die Ehre, durch einen kräftigen Stoß in die altehrwürdige Alarmfanfare des 5. Reviers, die vereidigte Staatsmacht zum Angriff zu rufen.

11.41am - 1.12pm

B. the Putter Langer schlägt Handgranaten passgenau mit seinem Putter

Dutch Schultz, endlich seiner zwischenzeitlich eingetretenen Langeweile entrissen, beendete durch einen gezielten Schuss die kunstvollen Triolen Humberts und schickte diesen zu seinen Vätern. Die nächsten anderthalb Stunden nun gehören mit zum grauenvollsten, was sich je auf amerikanischem Boden abspielte. Granaten zersplitterten, Salve um Salve gellte durch die Luft, die Schreie der Verletzten und Sterbenden bildeten eine Sinfonie des Grauens, in Brand geschossene Fahrzeuge gaben schwere Rauchschwaden ab, und Mann um Mann, hüben wie drüben, sank getroffen zu Boden und wälzte sich in seinem dampfenden Blut. Wright (diejenigen, die auf den Golfplatz gewettet hatten, konnten sich über eine Quote von 4:1 freuen), ein harter Mann von hohem Stolz, schickte Revierbelegschaft um Revierbelegschaft ins tödliche Feuer. Starrsinnig widersetzte er sich den Ratschlägen seiner Untergebenen, eine Feuerpause einzulegen und die bislang durchaus als ungenügend zu bezeichnende Strategie neu zu überdenken. Als jedoch gegen 1.12pm eine per Katapult vom Dach der Bank geschleuderte Bombe nur wenige Meter neben Wrights Befehlsstand dreissig dort liegende Leichtverwundete pulverisierte, gab er den Befehl zum vorläufigen Rückzug.

Dutch Schulz, dies von seinem Fenster aus beobachtend, zündete sich triumphierend lächelnd eine Zigarette am rotglühenden Lauf seines Gewehres an.

1.13pm - 2.25pm

Tot-letztes-tor.jpg

Von all diesem erfuhren die schwer arbeitenden Schränker in den Katakomben der Bank erst später. The Permutator hatte sich jegliche Störung verbeten und gegen 1.13pm wurden seine und seiner Helfer Bemühungen aufs allerschönste belohnt. Die vollmundige Behauptung der Herstellerfirma nach Unknackbarkeit der Tresortüre ins Reich der Fabel stossend, öffnete er den "Sesam". Die nächsten Minuten müssen die Erfüllung aller Gangsterträume gewesen sein für diese Handvoll begabter Handwerker. Sie warfen mit Geldscheinen um sich, knieten Hosianna rufend vor gewaltigen Stapeln von Goldbarren, wühlten in Diamantenbeuteln, zündeten sich dicke Zigarren mit 1000$-Noten an und pafften 5 Minuten gewaltige blaue Wolken in die Kellergänge, bevor sie sich auf die noch vor ihnen liegende Aufgabe besannen. Die bereits mit Sackkarren, Tragebahren und Säcken in den Gängen wartenden Männer wurden herangerufen und es wurde mit dem Verpacken und Verladen der vermeintlich erbeuteten Schätze begonnen.

Der immer noch fest in Gangsterhand befindliche Vorplatz der Bank füllte sich mit mehreren Lastwagen, in denen die Beute in Sicherheit gebracht werden sollte. Doch es sollte alles anders kommen. Wright, inzwischen dank eines Herzinfarktes von der Leitung des Einsatzes entbunden und vortrefflich ersetzt durch seinen Stellvertreter J.H.P. Turtletaub, hatte in einem letzten wachen Moment von Einsicht die Nationalgarde zu Hilfe rufen lassen. Diese, ein Trupp kampferprobter Männer von kühlstem Blut, traf gegen 1.34pm am Kampfschauplatz ein. Der kommandierende Offizier, LieutenantColonel Samuel C. Longhorn, übersah mit einem kurzen Blick aus seinen stahlblauen Augen die Sachlage. "Gas, Nebelwerfer, Splittergranaten" waren seine kurz ausgestossenen Worte, die von seinen geschulten Adjutanten ohne zu Zögern mit äußerster Präzision und auf jahrelangen Drill schliessenlassender Geschwindigkeit weitergegeben und in die Tat umgesetzt wurden.

Und ab hier erwies sich die Überlegenheit von stumpfsinnig geschulter massiver Kampfkraft über jeglichen durch Habgier gespeisten persönlichen Heldenmut. Meter um Meter gewannen die uniformierten Kämpfer an Boden, Gangster um Gangster hauchte sein untugendhaftes Leben aus. Schon war die Straße im Besitz der Truppen und sämtliche Gangster, so sie nicht vom Kampfgeschehen bereits abgeschnitten die Flucht versuchten, verbarrikadierten sich in der Federal Reserve. "Gefangene werden nicht gemacht" brüllte Longhorn noch, und "keine Rücksicht auf die Geiseln", bevor er selbst an der Spitze seiner Männer die Eingangstüre stürmte.

Die nun folgenden letzten Minuten ließen alles verblassen, was an Greueln bislang sich bereits ereignet hatte. Fuß um Fuß drangen Longhorns Kämpen vor. Immer mehr Gangstern ging die Munition aus. Sämtliche Handgranaten waren bereits verbraucht, und immer mehr Männer wehrten sich mit den blanken Gewehrkolben, hierbei in Rauch und Nebel öfter ihre Mitstreiter denn den Feind treffend. Allenthalben lagen blutverschmierte Goldbarren umher, tausende Geldscheine flatterten durch die Luft, wenn wieder einmal eine Splittergranate einen Geldsack zerfetzt hatte. Große Namen bissen ins harte Gras des Marmorbodens: John Ohnenamen, der vorher bereits mehr als 50 Polizisten den Tod beschert hatte, Mike Three Finger Pullman, der noch seinen Nagelreiniger einem Nationalgardisten ins Auge rammte, bevor er röchelnd seine letzten Züge tat, Nathan Bullet Weizenbaum, der mit seinen gewaltigen Pranken noch den Soldaten erwürgte, der ihm die Todeskugel verpasst hatte, diese und andere Heldenfiguren des Verbrechertums hauchten Zug um Zug ihre schwarzen Seelen aus und manch hartem Mund entrang sich ein letztes "Gott befohlen". Dutch Schultz kämpfte sich tatsächlich noch den Weg nach draußen frei und erreichte die Dampfwalze, bevor auch er im Kugelhagel zusammenbrach. Stockwerk um Stockwerk eroberte die Nationalgarde das Gebäude zurück, in keiner Etage mehr als eine Handvoll Überlebende hinterlassend, Geiseln eingerechnet.

Um 2.23pm fiel der letzte Flintenschuss, um 2.24pm wurde dem letzten Gangster, der sich im Tresorraum versteckt hatte, mit einem Goldbarren der Schädel eingeschlagen, um 2.25pm schwiegen die Waffen: das Gute hatte gesiegt.


Opferzahlen

... auf Seiten der Gangster

geschätzt: 620

... auf Seiten der Polizei

exakt: 512

... auf Seiten der Nationalgarde

exakt: 289

... auf Zivilistenseite

exakt: 327

Legendenbildung

Bereits mit Abzeichnen des Misserfolges gegen 1.40 pm (Bugsy Siegel hatte, immer noch als Milchmann getarnt und unter dem Vorwand des Reichens von Erfrischungsgetränken, Zugang in die Kommandozone der Staatsmacht gefunden und dort die deprimierenden Fakten erfahren) hatte sich das Rat Pack nebst etlichen anderen ranghohen Bossen aus Pittsburgh abgesetzt. Der kluge Meyer Lansky hatte hierfür etliche Beutel mit Schweineblut vorbereitet, aus denen sich die Bosse bedienten und theatralisch mit Blut besudelten. Daraufhin schossen sie sich noch selber einige Löcher in ihre Limousinen und traten geschlossen den Rückzug nach New York an, wo sie in den späten Nachtstunden ankamen. Dort ließen sich die offenbar von schweren Kämpfen gezeichneten Bosse in etlichen Nachtclubs sehen, um so der Legendenbildung den nötigen Anstoss zu verleihen. Noch heute wird erzählt, dass selbst Luciano, Meyer Lansky, Siegel und andere Bosse höchstpersönlich an den Kämpfen teilgenommen hätten und blutüberströmt nur mit knapper Not entkommen seien.

Literatur

  • American Heroes. Annals of Victims, 1935 Pittsburgh Police Department
  • Das große Totmachen. Sternstunde des Verbrechens D. R. Mabuse, Terrific Press, N.Y.
  • Mein schönster Tag. Erinnerungen eines alten Nationalgardisten, Samuel C. Longhorn, Liars Publ., Boston
Ferien, für immer Schlagendes Argument

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Stupidedia-Goldpokal

für

Das Große Totmachen

Diesem Artikel wurde die unfassbare Ehre zuteil, zunächst von einer Mehrheit der ehrenwerten Leser zum absoluten Hammer gewählt und anschließend von der Mehrheit der Diktatoren zum Goldpokalartikel erklärt zu werden.

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Somit gehört dieser Artikel zur absoluten Elite und ist daher Staatseigentum!

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