Tintenfisch

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Übersetzungsagentur Dr. Octo Puss

Der Tintenfisch gehört zu der Familie der Languafische. Anders als sein naher Verwandter, der Babelfisch, übersetzt er in schriftlicher Form.

[Bearbeiten] Lebensraum

Tintenfische leben vorzugsweise in schlecht besuchten Schreibwarenläden, da sie die Einsamkeit sehr schätzen. Aufgrund der Verdrängung aus ihren Lebensräumen durch die so genannte Starbugs-Spezies siedeln die Tintenfische immer häufiger in die von Menschenhand geschaffenen Zufluchtsstätten aus, den Tinten-Toner-Tankstellen (auch Trippel T's).

[Bearbeiten] Lebenszyklus

Der Tintenfisch schlüpft zu Beginn seines kurzen Lebens aus einem Sammelei (Tintenfass genannt), in dem viele Tintenfische auf einmal von den als Pärchen lebenden Füllern ausgebrütet werden. Nach der Brutzeit zwischen 10 bis 100 Tagen schlüpfen die Tintenfische, die dann schon vollständig entwickelt sind. Da es keine natürlich vorkommenden Tintenfische mehr gibt, warten sie den längsten Lebensabschnitt darauf, ein zu Hause bei einem Pfleger zu finden. Wenn sie einmal gekauft wurden, verbringen sie den Rest ihres Lebens in einer Federtasche. Da sie bei jeder Benutzung an Tinte verlieren, überleben die Fische in einem Standardhaushalt nicht länger als ein bis zwei Wochen. Zur Fortpflanzung kommt es nur bei im Laden gebliebenen Zuchtexemplaren. Nur sehr selten machen die Tiere, wie im Fall des Übersetzers Dr. Puss (siehe Bild) ein eigenes Geschäft auf.

[Bearbeiten] Rolle in unserem Leben

Die Aufgabe des Tintenfisches ist ähnlich der des besser bekannten Babelfisches. Er nimmt die Schallwellen aus der Umgebung auf und übersetzt simultan an die Sprache seines Geburtslandes. Hier ist auch schon der erste Unterschied zum Babelfisch, er kann aus jeder, aber nur in eine Sprache übersetzen. Zum zweiten bekommt er zwar seine Energie aus den Schallwellen, da er aber seine Translationen aufschreiben muss, verliert er ständig seine lebenswichtige Tinte. Wenn diese Tinte aufgebraucht ist, geht sein Körper spontan in Flammen auf und verbrennt rückstandslos. Aufgrund dieser Schwächen verliert der Tintenfisch immer mehr die Rolle in unserem Leben und findet nur noch bei Sammlern, Köchen und Tintenkillern die Würdigung, die er verdient.


Fisch
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