Tagebuch

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In einem Tagebuch halten mitteilungsbedürftige Personen ihre kläglichen Erinnerungen und ihren emotionalen Auswurf fest.

Definition[Bearbeiten]

Entgegen allgemeiner Meinung wird in einem Tagebuch nicht ein monatlicher Bericht über die eigene Regelblutung angefertigt. Viel eher besteht ein Tagebuch meistens aus furchtbar belanglosem Teenie-Geschwärme, das rhetorische Ausmaße wie: „Den Dennis den mag ich, denn der is' dufte“ (siehe Alliteration) annehmen kann. Die Autoren dieser autobiografischen Lektüren sind vornehmlich Mädchen im Alter von 7-13 Jahren. Aufgrund von einsetzendem Konsum von Wodka-Korn-Mischungen verlieren Schreiber ab dem 13. Lebensjahr die Fähigkeit, abends Buchstaben per Stift zu erzeugen. Warum in der Regel weibliche Jünglinge zur Ausführung dieser Tätigkeit neigen, wird bis heute hitzig auf Priesterlehrgängen debattiert.

Missbrauch[Bearbeiten]

Das Lesen von fremden Tagebüchern gilt vor allem bei den älteren Geschwistern der Verfasser sowie deren Freunden als leicht zugängliche Belustigung. Eines der bekanntesten Opfer dieser Privatsphär-Voyeure ist Anne Frank. Aus Gründen der Jugendbelehrung wird das Lesen ihrer Niederschrift gar in größeren Gruppen zelebriert.

Das Tagebuch im Wandel der Zeit[Bearbeiten]

Im Zuge des technischen Fortschritts finden neben Bewegung und handgemachten Cordhosen auch Stift und Papier immer weniger Platz in der heutigen Gesellschaft. Ein Glück ist es da, dass findige Tüftler im Internet Plattformen wie Twitter und Facebook entstehen lassen haben, wo man einem breiten Publikum, sogenannten Freunden, jedes noch so kleine Detail des eigenen Seins präsentieren kann.

Arten von Tagebüchern[Bearbeiten]

Traumtagebuch[Bearbeiten]

Entgegen vieler Generationen von Menschen vor ihnen, die bei Problemen entweder ein Seil am Balken oder Weinbrand im Kopf hatten, sucht der moderne Mensch bei Sorgen gerne einen Therapeuten auf. So kann es geschehen, dass der Geschädigte den Auftrag bekommt, seine nächtlichen Hirnfantastereien zu protokollieren. Durch ein solches Traumtagebuch erhofft sich der Esoterik-Kenner, noch mehr überbezahlte Therapiestunden mit dem Geschädigten zu rechtfertigen. Die Mehrheit des Inhalts beschreibt meistens den Geschlechtsakt mit Menschen aus dem näheren Bekanntenkreis. Kommt es allerdings zu Erwähnungen von Dingen wie Häusern, Weggabelungen oder auch Barschfilet, wird versucht, möglichst abstruse Verbindungen zur Kindheit herzustellen. So gilt beispielsweise ein Gefühl des Fallens im Traum als klares Indiz dafür, dass die Hebamme im Kreißsaal das blutige Hautbündel durch ihre Fleischerhände hat gleiten lassen. Vater dieser als Traumdeutung bekannt gewordenen Praktik ist Sigmund Freud, der es verstand, seinen enormen Crack-Konsum für seinen beruflichen Werdegang nutzbar zu machen.

Traumtage-Buch[Bearbeiten]

Wenn man im Urlaub vom Wellenrauschen geweckt wird und die Olle mal nicht den Frühstückssex verwehrt, ja dann sieht man einem Traumtag ins Auge. Wenn das Pils kräftig mundet und eigentlich nichts besser sein kann, sollte man sein Möglichstes tun, um diese Erinnerung zu wahren. Schon viele Dichter und Denker haben bewiesen, dass dies am besten gelingt, wenn man es liebevoll in Poetik verpackt. Als schönster Traumtage-Buch-Eintrag gilt bis heute: „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihn, verdammt war ich glücklich, verdammt bin ich frei“ von Wolfgang Petry. Zu seiner Zeit Vorreiter der literarischen Neoromantikbewegung.

Die Hitler-Tagebücher[Bearbeiten]

Nach jahrelanger Recherche gelang es Absolventen einer Schülerzeitungs-AG, die wohl braunste Lektüre der Neuzeit zusammenzutragen. Auszüge dieser Schriftstücke offenbarten teils pikante Details aus dem Privatleben eines Massenverführers:

Cover vom originalen Tagebuch des jungen Literaten. Titel: Arische Anfänge - Die Jahre 1895 bis 1908


Löbäs Tagäboch,

Göbbäls war hoitä wäda gämain zo mär.
Größä, Föhra

Löbäs Tagäboch,

zo Mättag gab äs hoitä wäda Könägsbärga Klöpsä ond Prögäl von Mottä.
Bäs nächstäs Mal, A. Hätla.

Löbäs Tagäboch,

Äsaac Golbärg hat mär än däa Scholä maäinä Stullä gästohlän.
Alläs Läbä. Addä

Siehe auch[Bearbeiten]