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Unterhopfung

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Die Unterhopfung ist eine Mangelerscheinung, die sich auf vielfältige Art und Weise äußern kann. In jedem Falle spielt der Mangel an lebenswichtigem Hopfen eine wichtige Rolle.

Akute Unterhopfung[Bearbeiten]

Die akute Unterhopfung tritt meistens in den Morgenstunden auf, und begründet sich in einem allmählichen Anstieg der Hopfenkonzentration auf einen überhöhten Wert am Vorabend. Fällt dieser Wert nach dem Erwachen rapide ab, kommt es häufig zu Schüttelfrost, Schwindelgefühl, Unwohlsein, Erbrechen, Schweißausbrüchen, leichten bis unsäglichen Kopfschmerzen, Knieversagen und/oder erhöhter Müdigkeit. Oft werden diese Symptome begleitet von dem Gefühl, dass man einen toten Hamster auf der Zunge hat. Meistens entpuppt sich das aber als Halluzination. Es handelt sich hierbei allenfalls um eine Kruste aus eingetrocknetem Speichel vermischt mit Rückständen von am Vortag erbrochenem in Verbindung mit aus der Atemluft gefilterten Verunreinigungen, wie z.B. Milben, Fliegen, Staub oder Ozon.

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Therapieansatz: Die effektivste Möglichkeit, diesem Zustand entgegen zu wirken ist die Regulierung des Hopfenhaushaltes mit hopfenhaltigen Medikamenten. Dazu empfiehlt sich, je nach Körpergröße des Patienten, ein bis anderthalb Liter feinherben Pilsners oral einzunehmen. Aus dem Schnabelglas geht das auch bei motorischen Schwierigkeiten selbst im Liegen problemlos ohne Schweinerei vonstatten. Wichtig ist hierbei darauf zu achten, dass die Gefahr der Überdosierung nicht vernachlässigt wird, da es nach akuten Zuständen leicht zur sogenannten "Übermalzung" oder sogar zu der gefürchteten "Vermalzung" kommen kann. Von homöopathischen Mitteln vom Heilpraktiker wie Hopfentee ist bei dieser Indikation abzusehen, da deren Wirkung in Langzeitstudien nicht nachgewiesen werden konnte. Nicht unerwähnt bleiben sollte der Ratschlag, dass man bei erhöhtem Brechreiz das Zähneputzen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben sollte, und den Hamster vorerst nur mit einer frischen minzehaltigen Mundspülung bekämpfen sollte.
Aspirin: Auch die ausschließliche Behandlung der Symptome wird z.T. propagiert. Dazu wird häufig zur Einnahme von Kopfschmerztabletten (dem "Allheilmittel der Moderne") geraten. Allerdings sind aufgrund der enthaltenen Chemikalien Leberschäden vorprogrammiert, die dann von den Ärzten, die von den Arzneimittelherstellern abhängig sind, auf erhöhten Alkoholkonsum geschoben werden.

Latente Unterhopfung[Bearbeiten]

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Von einer latenten Unterhopfung spricht der Mediziner, wenn der Körper einem allmählich einsetzenden Hopfenmangel ausgesetzt wird. Das ist der Fall, wenn z. B. Überstunden den Patienten von der gewohnten Feierabendgestaltung abhalten und der Organismus aus seinem natürlichen Rhythmus gerissen wird. Diese Form der Erkrankung äußert sich in wachsender innerer Unruhe, deutlich nachlassender Konzentrationsfähigkeit, und einem Trockenheitsgefühl der oberen Speiseröhre sowie der Mundschleimhaut. In solchen Fällen hilft nur: Ruhe bewahren, und so schnell wie möglich dem Mangel entgegenwirken. Hektik ist in diesem Zustand allerdings unangebracht. Da der Patient sich zunehmend der Unzurechnungsfähigkeit annähert, sind Missgeschicke und Unfälle in diesem Zusammenhang nachweislich wahrscheinlicher. Also: Feierabend machen, und neue Kraft für den nächsten Tag tanken!

Betroffene Prominente[Bearbeiten]

Der bedeutendste Prominente, der häufig mit der Unterhopfung zu tun hatte, war Johann Wolfgang von Goethe, der an einem Sonntagmorgen auf einer Tiroler Berghütte das Gedicht "Unterhopft" verfasste, als er vermutlich seinen momentanen Zustand beschrieb, wegen dem er eine Wanderpause einlegen musste.
♪ Hörprobe: Unterhopft Datei:Unterhopft.mp3 Hier bestellen: www.Amazon.de/Goethe/Gedichtband "Wandern im Tee"/Lesebeispiele/Unterhopft

Liste unterhopfter Persönlichkeiten:
Hier eine Liste weiterer Personen, die sich zu häufigem Auftreten dieser Mangelerscheinung bekannt haben: Häufig unterhopfte Personen

Siehe auch[Bearbeiten]

Zu viel davon
Wenn´s zu viel wird...