Bier ist unser Elixier

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Die Sinfonie Bier ist unser Elixier ist ein klassischer Meilenstein der Musikgeschichte.

Exposition[Bearbeiten]

In der Exposition (oder neudeutsch: Intro) hört man Gebrabbel, welches auf den angestiegenen Alkoholspiegel der Band zurückzuführen ist. Dieses geniale Mittel bringt das Publikum in die richtige Stimmung und verleit dem Song die für Sauflieder sonst unübliche Ernsthaftigkeit. Außerdem hört man ein seichtes Gitarrengeklimper, welches ein gewisses Kneipenflair in die Ohren der Zuhörer zaubert.

Durch die schwul angehauchte Stimme des Ansagers wird der aufmerksame Zuhörer in ein Wechselbad der Gefühle gestürzt. Zum einen hat er gedacht, ihn würde ein normales Sauflied erwarten und zum anderen begrüßt ihn ein scheinbar homosexueller Ansager. Zudem werden alle Leute im Publikum noch begrüßt in „Bennys Jatzkiste“. Ein Geniestreich, der in der Musikgeschichte seines gleichen sucht. Einfach wunderschön. Nach dann endlos wirkenden 24 Sekunden beginnt dann das eigentliche Lied und der Hörer wird mit dem bereits bekannten Motiv begrüßt.

1. Satz (Kopfsatz)[Bearbeiten]

Die Grundtonart ist die Tonika. Die nun etwas stärker geschlagene E-Gitarre wird nun durch ein Schlagzeug und ein Keyboard unterstützt. Dem wachsamen Auge eines Musikkenners untergeht nicht, dass vor ihm eine stinknormale Band steht. Doch die Sinne täuschen und die komplette Komplexität des komplexen Komplexus wird erst durch die rauchhaltige Stimme des Liedsängers, der die ersten Zeilen des Liedes mit besonders viel Leidenschaft vorträgt. Das erste „Bier ist unser Elixier“ verdeutlicht dem Publikum und dem genussfreudigen Zuhörer, wieso sie sich dieses Lied anhören, und nur dieses Lied. Durch das schnelle Allegro Tempo wird den Hörern erst einmal ordentlich eingeheizt und somit die richtige Stimmung vermittelt.

Ich empfinde es als besonderes Meisterwerk, dass die ersten Zeilen des ersten Call-&-Response-Prinzips so einfach und doch so treffend formuliert sind:

“Bier ist unser Elixier, ja, und darum trinken wir.“

Dem Liedschreiber wird es wohl gar nicht aufgefallen sein, im ersten Moment. Und doch hat er ein Meisterwerk der Musikgeschichte verfasst. So banal und einfach, dass es jeder betrunkene Obdachlose hätte formulieren können, aber trotzdem treffend, so als hätte es ein besoffener Penner geschrieben. Einfach wunderschön. Die treffsichere Formulierung und die eingehende Melodie setzen sich fort. Die bisherige Tonhöhe D-Dur wird verdurt, sodass nun ein Dur-Dur-Ton entsteht. Er ist ein Indiz dafür, dass bei diesem Lied die Höchstform aller Gefühle erreicht wird. Durch geschicktes Reimen der Verse im Lied wird das Gedankengut klug weitertransportiert, ohne auch nur die geringste Spur von Langeweile aufkeimen zu lassen.

2. Satz (Liedform)[Bearbeiten]

In diesem zweiten Satz ist die Tonart die Subdominante des Stücks. Aus dem Allegro Tempo im ersten Satz ist nun Andante geworden, sprich das Lied ist langsamer geworden. Also ca. 0,532 bpm. Dieses merkt man auch schon in der ersten Zeile des zweiten Satzes. Den Auftakt bildet die Formulierung: „Bier, Bier, Biieeer!“

Ganz eindeutig herauszuhören ist es, dass sich das lang gezogene Wort „Bier“ in einem Tempo zwischen 0,524 bpm und 0,543 bpm unter dem Allegro Tempo im ersten Satz befindet. Dieses hat verheerend gute Folgen für die Symphonie.

Durch die nachfolgende Formulierung: „Bier ist unser Elixier“ wird dem Publikum noch mal deutlich gemacht, dass sie sich auch wirklich das richtige Lied anhören. Durch geschicktes Wiederholen des Refrains wird die Kombination aus klassischer Melodie und einfacher Sätze zu einem wahren Meisterwerk empor gehoben und zusätzlich wird der Titel noch eingehender. Die zweite Wiederholung wird durch sinnloses Hämmern auf die Instrumente abgeschlossen. Zu der dritten Wiederholung wird mit einigen anderen Versen genial übergeleitet, in denen das Medium Bier als Konsumgut weiter unter die Lupe genommen wird. Die dritte Wiederholung kommt ungeübten Zuhörern noch ca. 0,119 bpm langsamer vor, als die vorangegangenen Wiederholungen.

Doch das täuscht, denn diesmal hat sich die angetrunkene Band um einige Sekunden verschätzt und das wilde Hämmern noch während des Verses und nicht am Ende gespielt. Dem guten Gesamteindruck tut es aber trotzdem keinen Abbruch. Im Gegenteil: die dritte und vierte Wiederholung der durchgängig leitenden Wörter setzt dem vorher gespielten noch eine Krone auf und versetzen das Publikum in Rage. Von der vierten Strophe wird abgegeben zu einem Keyboard/Pianosolo. Dieses wird einmal genutzt, um die Stimmung weiter oben zu halten und gleichzeitig um es dem Liedsänger zu ermöglichen einen Schluck aus seiner Bierflasche zu nehmen.

3. Satz (Scherzo)[Bearbeiten]

Dieser dritte Satz heißt Scherzo, weil das Publikum verarscht wird. Denn im Prinzip ist es das gleiche, wie der zweite Satz. Einziger Unterschied, es wird wieder in der Tonika gespielt. Ist aber egal, hört sich eh alles gleich an. Im Prinzip hat man sogar das Gefühl, dass das Lied noch mal von vorne beginnt. Und wieder so eine geniale Komposition des Liedschreibers, denn es kommt nur so vor, als würde das Lied von vorne beginnen, dabei ist es gar nicht so und es hört sich nur so an! Einfach wunderschön!

Weiter geht das Lied mit Versen, wo eh schon keiner mehr zuhört, deswegen kann man die getrost weglassen und stattdessen der immer noch monotonen und deswegen so genialen Melodie lauschen. Sie bringt das Lied auch zu dem scheinbaren Finale. An dem noch mal die berühmten Worte wiederholt werden:

„Bier, Bier, Biiieer. Bier ist unser Elixier!“
Aber eben nur scheinbar zu Ende gebracht.

4. Satz (Rondo, „Finale“)[Bearbeiten]

Denn vor dem letzten Satz wird das Publikum weiter mit eingebaut. Denn durch einen geschickten Schachzug wird das Publikum dazu aufgefordert zu rufen, dass die Band gefälligst weiterspielen soll. Nach einem geschickten Übergang wird die Melodie in der Tonika und mit einem erneuten Allegro Tempo wieder aufgenommen. Zum Anfang des Satzes hört man nur das laute (und glockenhelle) Grölen scheinbar besoffener Zuhörer, bis schließlich zum großen Finale der Liedsänger zurückkommt und die Oberhand im Liedgesang übernimmt, um zusammen mit dem Chor den Fade-out zu starten und ein klassisches Meisterwerk der Musikgeschichte abzuschließen. Einfach wunderschön!

Zu viel davon
Wenn´s zu viel wird...