Billig-Bier

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Dieses Gesöff wurde von der Bundesdiktatur heimlich eingeführt um die Zahlungen für Sozialhilfe, Grundsicherung und ähnliche als überflüssig angesehene Staatsausgaben einzudämmen.

Dachverband[Bearbeiten]

In den Jahren 2002 - 2004 wurde eine streng geheime parteiübergreifende Arbeitsgruppe eingesetzt, deren Mitglieder sich aus alkoholsüchtigen Mitarbeitern des Ministeriums für Volksgesundheit und ebensolchen des Ministeriums für Preisdiktatur und Pfandwesen zusammensetzte; die Leitung der Gruppe übernahm Herr Ministerialdirigent Dr. H. Icksendorf-Prost, wegen seiner Musikalität "Wir wollen einen heeeben..." und seines Kameradschaftsgeistes bei dienstlichen Veranstaltungen mit Alkoholausschank "Loss mer noch eene drinke..."von seinen Mitarbeitern liebevoll "Dr. Hicks" genannt.

Unterstützt wurden diese von Vertretern des

  • Verbandes der Bierresteverwerter Deutschlands (VBRV),
  • Bundesverbandes der Kläranlagenbetreiber (BVKB),
  • der Interessengruppe Schlachtabfälle der Dachorganisation der deutschen Metzgerinnungen sowie
  • des Bundes der Bierschleimexperten (BSE)

und einer ausnahmsweise nur leicht alkoholisierten Abordnung des

  • Bierleichenvereins Duisburg hinterm Hauptbahnhof e.V..

Weil diese sowieso zu jedem und allem eine Meinung haben und im vorliegenden Fall (ganz ausnahmsweise) eine unbestrittene Fachkompetenz vorweisen konnten, wurden verdiente Mitglieder der CSU (Christliche SäuferUnion) wie auch vorwiegend als Versuchspersonen verschlissene und aus dem ganzen Beitrittsgebiet mit Freibier in die Falle gelockten Bahnhofspenner (weil die sowieso keiner vermißt) hinzugezogen. Bei der Auswahl der CSU-Vertreter wurden besonders solche bevorzugt, die die beiden letzten Oktoberfeste wegen eines fulminanten Vollrausches verschlafen hatten, für sie sollte ein gewisser Ausgleich im Alkoholhaushalt ihrer Körper geschaffen werden.

Erklärtes Ziel war, ein alkoholisches Getränkk zu schaffen, das billiger ist als das auf die Verpackung entfallende Flaschenpfand. Wegen der umfangreichen und hochkarätig besetzten Arbeitsgruppe konnte das nur schief gehen!

Planungsphase[Bearbeiten]

Europaweit durchgeführte Anfragen bei Anbietern sog. Premium-Biere nach Unterstützung bei der Durchführung des Projektes führten zu keinem greifbaren Ergebnis. Die Hersteller waren nicht bereit, ihre Produktionsüberschüsse in Höhe von 175.000 hl (Hektoliter) zur Verfügung zu stellen. Zitat aus dem Schreiben der Geschäftsleitung der Dünnbier-Brauerei Grüner Kater aus Hinterhausen am Walde: "Kommt nicht in Frage ! Eher saufen wir das Zeug selber !".

Andere Brauereien wollten sich nicht an der fortschreiten Alkoholisierungswelle beteiligen - dies wurde jedoch einhellig als Vorwand betrachtet. Selbst die jämmerlichen Resultate der Auszubildenden zum Brauer in ersten Lehrjahr wollte man nicht als Basis für als denkbare Alternative diskutierte Verdünnungen abgeben. Der Vorstand einer ostdeutschen Großbrauerei äußerte sich dazu wie folgt: "Die Jungs sollen die Brühe selber saufen, dann wissen sie wenigstens was sie da für einen Scheiß zusammengebraut haben!"

Einzig die niederländische Heineken-Gruppe signalisierte Interesse an einer Zusammanarbeit. Diese scheiterte jedoch im Ansatz, da der 2. Vorsitzende des Bierleichenvereins Duisburg e.V. Veto einlegte. Zitat: "Ich dachte wir reden hier über Bier!"

Man wurde sich schnell einig, dass man seitens der künftigen Mitbewerber im umkämpften Markt keine Hlfe zu erwarten hatte und beschloß, das künftige neue Grundnahrungsmittel selbst herzustellen.

Erste Ergebnisse[Bearbeiten]

Nachdem man sich über die grundsätzlichen Zutaten (Alkohol und Geschmack) einig geworden war, wurden Themenkreise gebildet, die sich um die Beschaffung kümmern sollten. Parallel dazu wurde durch den Austausch von persönlichen Erfahrungswerten der voaussichtliche Bedarf errechnet, mit dem Ergebnis, dass bereits kurz nach Verkaufsstart mit einem Marktpotential von 40% des Gesamt-Bierverbrauchs gerechnet wurde, was einer Gesamtmenge von ca. 30 Mio. Hektolitern entspricht. Dabei wurde davon ausgegangen, dass 10 Millionen Bundesbürger je zwei Hektoliter möglichst billiges Bier pro Jahr trinken und es zweifellos nicht dabei belassen würden, bekämen sie es denn zu einem annehmbaren Preis.

Durch sein einnehmendes Wesen und insbesondere durch seine Trinkfestigkeit erreichte Dr. Icksendorf-Prost schnell, dass der überwiegende Anteil der erforderlichen Rohstoffe von den jeweiligen Erzeugern kostenlos abgegeben wurden. Insbesondere die Metzgerinnungen und die Kläranlagenbetreiber freuten sich, da sie ihren Mist eigentlich hätten teuer entsorgen müssen.

Sämtliche Bedenken wegen der Zusammensetzung ihrer Meinung nach bedenklichen Zutaten Trink- und Regenwasser seitens der CSU-Mitglieder des zuständigen Arbeitskreises wurden von "Dr. Hicks" beiseite gewischt: "Die Hauptsache ist doch dass das Zeug ordentlich knallt!"

Kalkulation[Bearbeiten]

Weil ausschließlich ein bisschen sauberes Wasser, die Farbe, die Konservierungsmittel und die Geschmacksverstärker wirklich bezahlt werden mussten, konnte ein Preis von 0,6550 ct/Ltr. als Wareneinsatz errechnet werden. Dies verwundert nicht, ist es doch bei den meisten Nahrungsmitteln ganz genauso. Durch die weiteren Preisfaktoren, in der Reihenfolge ihres Entstehens: Herstellung, Biersteuer, Verpackung, Transport, Mehrwertsteuer stieg der Preis auf 9,5 ct/Ltr.

Vermarktung[Bearbeiten]

Der Vorschlag, das nur mit äußerstem Wohlwollen als "Getränk" zu bezeichnende Produkt unter dem Handelsnamen "Pennerglück" zu vermarkten, musste scheitern, da bereits mehrere Hersteller von Alkoholika im Besitz entsprechender Markenrechte waren und sich einer gütlichen Regelung aus Sorge um ihre Marktanteile verweigerten. Wiederum war es der 2. Vorsitzende das Bierleichenvereines Duisburg, der mit seinem mittlerweile mit reichlich schwerer Zunge erhobenen Einspruch den Verhandlungen eine neue Richtung gab. Zitat: "Was soll daran Glück sein, wenn man schon nach einem Sixpack Kopfschmerzen hat als ob einem eine ganze Palette auf den Schädel gefallen wäre. Nennen wir es Rülps!"

Eine widerliche Brühe, da erübrigt sich jeder weitere Kommentar!

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

  • Trinkwasser
  • Regenwasser
  • Kanalwasser
  • Industriealkohol
  • Farbstoff RAL 1007, narzissen-, post- oder auch pissgelb (ein Schelm, wer Böses dabei denkt)
  • Geschmack, bitter, aus Schweine- und Rindergalle
  • Schaum; das Zeugs, das auf der Kläranlage obenauf schwimmt (und ja auch irgendwie verwertet werden muss)
  • Konservierungsstoffe, damit die Brühe nicht schon beim Transport zum Supermarkt schlecht wird, selbstverständlich werden nur völlig reine Stoffe der dunkelroten EU-Schadstoff-Verordnung verwandt!
  • 2-Aminopentandisäure, Glutamat, zur Geschmacksverstärkung
Zu viel davon
Wenn´s zu viel wird...