Bierzelt

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Ein Bierzelt ist das (Ersatz-?)Zuhause der bayerischen Landbevölkerung. Bierzelte sind meistens im Sommer anzutreffen, und zwar in jedem Kaff Bayerns, jedoch nirgendswo nördlich von Tischenreuth oder westlich von Augsburg. Aus dem Wort Bierzelt stammt auch das Wort Breze - Brzlt.

Besucher[Bearbeiten]

Früher gingen ausnahmslos Urbayern ins Bierzelt, um dort bei einer kühlen Maß und einer ordentlichen Brotzeit mit den Tischgenossen über Politik zu diskutieren und den wunderbaren Klängen der Blaskapelle zu lauschen.

Heute hat sich die Situation jedoch geändert: Verkleidete Einheimische und Zuagroaßte saufen und grölen um die Wette, während am Tisch neben ihnen die Fäuste respektive Bierkrüge fliegen.

Musik[Bearbeiten]

Im Bierzelt spielen meist nur urbayrische Bands wie die Hermes House Band oder DJ Fantastique, die alte bayerische Volksweisen wie "Country Roads" oder "YMCA" zum Besten geben. Unbayerische Lieder wie das "Jennerwein-Lied" oder der "Bayrische Defiliermarsch" werden zwar auch hin und wieder gespielt; aber sie werden nur geduldet, weil man ja schließlich seinem Klischee gegenüber den Touristen gerecht werden will.

Sitzplätze[Bearbeiten]

Im Bierzelt gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, was die Sitzplätze angeht: Wenn die Band für 18.00 Uhr angekündigt ist, findest du nach 15.00 Uhr keinen Sitzplatz mehr, zumindest nicht in den vorderen Reihen. Diese werden nämlich ausnahmslos von Hoppern besetzt, die einmal im Jahr ihren Musikstil und ihre Tracht (Baggypants) ablegen, um in zünftigen Lederhosen Partyliedern zu frönen. Dies führt dann zu bizarren Situationen, in denen junge Türken in Lederhosen Lieder wie "In München steht ein Hofbräuhaus" zu singen versuchen.

Zu viel davon
Wenn´s zu viel wird...