Bierlänge

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Mit der Bieruhr lassen sich Bierlängen besser bestimmen

Eine Bierlänge ist die Zeit, die benötigt wird, ein nach deutschem Reinheitsgebot gebrautes, auf 7° Celsius gekühltes, bei 2,3 bar Zapfdruck in ein 0,3l großes Glas gezapftes Bier mit 3,4cm großer Schaumkrone vollständig zu trinken. Im Verlauf der letzten Jahrzehnte entwickelte sie sich zu einer immer weiter verbreiteten Einheit der Zeitmessung, die ihre Popularität insbesondere darin begründet, dass das Ablesen eines Ziffernblattes hierbei nicht nötig ist. Im Jahr 2009 wurde sie offiziell als achte Einheit in das SI-Einheitensystem übernommen.

Alltagsgebrauch[Bearbeiten]

Eine Bierlänge von 0,01

Die Bierlänge wird vorwiegend verwendet um den optimalen Nachfüllzeitpunkt eines Bierglases zu bestimmen, ohne den exakten Füllstand kennen zu müssen. Ohne die Bierlänge ließ sich ein gemütlicher Kneipenabend kaum genießen, da man ständig damit beschäftigt war, den aktuellen Bierpegel im Glas abzulesen, mit seinen Mittrinkern zu vergleichen, und versuchte, gemeinsam einen möglichst effektiven Nachbestellungszeitpunkt zu wählen. Diskussionen ob ein Glas nun halb voll oder halb leer sei, blieben dabei oft nicht aus. Mit der Einführung der Bierlänge ist der genaue Zeitpunkt der Entleerung nun vorhersehbar und beim Trinken kann man sich nun endlich vollkommen dem Diskutieren über die aktuellen Bundesliga-Ergebnisse widmen. Viele Gelegenheitstrinker haben inzwischen damit zu kämpfen, andere Zeitangaben wie Minuten oder Sekunden korrekt zu verarbeiten. Oftmals kann bei vielen Menschen erst die Umrechnung zur Bierlänge Klarheit verschaffen. Dies erinnert stark an die Währungsumstellung auf den Euro zur Jahrtausendwende. Durch die Regel "Kein Bier vor vier" kommt es bei vielen Nutzern der Bierlänge dazu, dass sie bis zu Beginn der frühen Abendstunden jegliches Zeitgefühl verlieren.

Entstehung[Bearbeiten]

Erfunden wurde die Bierlänge von einem bis heute unbekannten Fan des FC Bayerns, der während eines langweiligen Spiels in seiner Stammkneipe auf der Eckbank einschlief. Als ihm schließlich ein frisch gezapftes Pils auf den Kopf fiel, wachte er plötzlich auf und als er merkte, dass er die letzten zwei Runden verschlafen hatte, kam ihm die Idee der Bierlänge. Noch vor Ort wurde das genaue Konzept ausdiskutiert und erste Messreihen durchgeführt. Traurigerweise ist hier zu vermerken dass der Entdecker an diesem Abend beim ermitteln der vierten Nachkommastelle an den Folgen einer schweren Alkoholvergiftung verstarb. Seine Freunde führten sein Vermächtnis jedoch fort und stellten ihre Ergebnisse schließlich einem Universitätsprofessor in München vor, mit dessen Hilfe sie schließlich dank besserer Ausrüstung genauere Werte ermitteln konnten und gemeinsam das Urbierglas entwickeln konnten. Dieses gibt den exakten Wert der Bierlänge auf 16 Nachkommastellen an. Bis zum heutigen Tag wird das Urbierglas im Berliner Rauf-und-Sauf-Institut aufbewahrt, wo es alljährlich vom Eichamt kontrolliert und die Bierlänge durch mehrfache Tests validiert wird.

Weiterentwicklung[Bearbeiten]

Zur genaueren Zeitmessung wurde inzwischen das Konzept der Bierlänge erweitert. So ergeben 15 Schlücke eine Bierlänge und 7 Bierlängen ein Halbzeit. Außerdem lassen sich mit Hilfe der Bierlänge ungefähre Werte für den Promillegehalt des Alkohols im Blut errechnen. Als Faustregel gilt: Der Akoholgehalt eines Bieres wird innerhalb von 10 Bierlängen vollständig vom Körper abgebaut. Alljährlich zur Grillsaison kommt es mancherorts zur Zeitumstellung auf die Radlerlänge, welche aufgrund des süffigen Geschmacks eines Radlers bei etwa 0,75 Bierlängen liegt.

Zu viel davon
Wenn´s zu viel wird...