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Schweiß (Flüssigkeit)

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Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel behandelt die Körperflüssigkeit; für weitere Bedeutungen siehe Schweiß (Begriffsklärung)
Die Herstellung von Schweiß ist oft der einzige Grund dafür, dass junge Mädchen sich für eine Ausbildung zur Parfümeurin entscheiden.

Unter Schweiß versteht man ein beliebtes Parfum des 17. Jahrhunderts, welches vor Allem von der Obrigkeit getragen wurde. Es besticht durch seinen feinen Moschusgeruchs und wird deshalb auch heute noch in der Parfumbranche genutzt, allerdings in weniger starken Dosierungen. Hergestellt wird er in besonderen Drüsen des menschlichen Körpers, und er diente ursprünglich dazu einen Duschvorgang vorzutäuschen.

Der Schweiß ist besonders beliebt, weil er ohne jeglichen Einsatz von Tierversuchen hergestellt werden kann, was vor allem daran liegt, dass viele Tiere anatomisch gar nicht dazu in der Lage sind zu schwitzen. Man kann daher oft sehr gut am Duft erkennen, dass es sich bei der parfümierten Person um einen Tierschützer oder einen umweltbewussten Öko handelt.

Produktion[Bearbeiten]

Die Produktion von Schweiß ist von Natur aus immer mit gewissen Anstrengungen verbunden. Er wird häufig in Fitnessstudios aus den benutzten Handtüchern destilliert oder in überfüllten Bierzelten von der Decke geschöpft. Auch auf Großbaustellen wird er gelegentlich von den dort tätigen Bauarbeitern entnommen. Der auf diese Art und Weise beschaffte Massenschweiß ist aber qualitativ weniger hochwertig als der Schweiß, der aus eigens für diesen Zweck ausgewählten Probanden hergestellt wird. Jedoch gibt es auch Personen, welche schwitzen, ohne sich zu bewegen und diese Leute heißen dick. Der wirklich hochwertige Schweiß stammt jedoch aus dem feinen Saunatropfen, welcher durch einen Destillierungsprozess aus dem Wasserdampf gewonnen wird. Der Jahrgang 1987 ist dabei ein besonders feiner Tropfen und sehr zu empfehlen.

Premium-Schweiß[Bearbeiten]

Bei der Herstellung von hochwertigem Schweiß für die Parfümerie werden Probanden nach bestimmten Schlüsselkriterien (Alter, Aussehen, Gesundheitszustand, genetische Vorbelastungen) ausgewählt. Dieser Vorgang ist sehr mühsam und mit etlichen Castings in Saunaclubs verbunden. Gern greift man in der Massenproduktion auch auf Probanden zurück, die an Hyperhidrose (krankhaft übermäßiges Schwitzen) leiden. So manch einer konnte auf diesem Wege aus seiner Not eine Tugend machen.

Ein so edler Tropfen, dass er nur in einen Flakon passt, der wie ein edler Tropfen aussieht.

Bei der Gewinnung von Schweiß ist es von größter Wichtigkeit, dass man für den Probanden eine positive Atmosphäre herstellt, da Angstschweiß von verminderter Qualität ist und einen unangenehm-beißenden Duft absondert, der für die Herstellung von Parfum gänzlich ungeeignet ist. Ein ofterer Ausdruck von einem Menschen wenn er schwitzt ist auch "Da fließt die suppn in die hosen"

Zunächst muss der Proband, sofern er die Grundvoraussetzungen erfüllt, unbekleidet im sog. Schwitzkasten einen EKG-Belastungstest machen. Der daraus gewonnene Schweiß wird in aufwändigen Tests analysiert und nach seinen einzelnen Bestandteilen untersucht. Nur wenn das Verhältnis von Wasser, Ammoniak und Harnstoff stimmt, ist er für die weitere Verarbeitung geeignet. Auch der Anteil an Pheromonen ist von Bedeutung, da sie wie ein Sexuallockstoff wirken und aus diesem Grund bei den Konsumenten besonders begehrt sind.

Vor der Fertigstellung des Parfums muss der Schweiß zunächst jedoch mindestens 24 Stunden bei konstanten 37°C in einem Inkubator gelagert werden, um sein aromatisches Bouquet voll entfalten zu können. Dies liegt daran, dass frischer Schweiß keinen olfaktorischen Charakter hat, weil er vollkommen geruchlos ist.

Vorsicht: Das gefälschte Eau de Toilette von "Achselschweiß" ist hochentzündlich!

Erst wenn der Schweiß lange genug "geatmet" hat, wird er durch eine künstliche Osmose und bei einer anschließenden Destillation stark konzentriert (Verhältnis 1000:1) und ohne weitere Zusatzstoffe in Flakons (s. Abb.) abgefüllt. So können aus einem einzelnen Probanden, der bis zu 2 l Körperflüssigkeit absondert, maximal 2 ml Premium-Schweiß gewonnen werden. Das ist eine sehr geringe Menge, vor allem, wenn man berücksichtigt, dass sehr viele umständliche Arbeitsvorgänge notwendig sind und der Proband für seine Mühen auch eine finanzielle Entschädigung erhält. Dies erklärt auch, warum der Schweiß so teuer verkauft wird (UVP 89,90 EUR pro 50 ml).

Historisches[Bearbeiten]

Der Mensch neigte schon immer dazu einen gewissen Hauch von Schweiß zu tragen, was jedoch zusammen mit der französischen Monarchie optimiert wurde. Während das gemeine Volk sich im 16. Jahrhundert noch nicht darauf verstand wohlriechenden Schweiß zu produzieren, wussten französische Monarchen längst um dessen Geheimnisse. So setzte Ludwig der XIV. einen Brief an seinen Vetter auf, in dem er schrieb:

"Mon Tag,
isch 'abe die Ressept für eine optimale Bildung von gute Schweiß entwickelt. Die Trick besteh' darin, sisch nicht zu zeigen für Sonne, weil Sonnelischt die Schweiß macht schmutzig. Es muss sein diese' talkige Schweiß von Natur! Dazu 'ilft es, zu essen viele Kreuzkümmel, machte die Geruch so süß-orientalisch. Das Tragen von Perrück' macht Haar, wie sagt man, so geschmeidig, und wenn das Perrück' einmal in die Monat ausgewrungen, und die Sekret die Haar benetzt, dann ist die Schweiß Parfum perfeqte. Isch abe eine Probe meiner Schweiß dassu gelegt, trage es weise zu großen Anlässen,

Lui!"


Vermarktung[Bearbeiten]

Marktführer ist das Label "Axel Schweiß" (nicht zu verwechseln mit dem billigen Plagiat "Achselschweiß"), das bereits verschiedene Düfte erfolgreich herausgebracht hat. Bei der Vermarktung wurde der Slogan "Feel The Heat with Sweat" (zu deutsch: "Fühl die Hitze mit Schweiß") eingesetzt. Der Werbespot wird von dem Reggae-Hit "I Want To Make You Sweat (A La La La La Long A La La La La Long Long Li Long Long Long.)" musikalisch untermalt.