Tugend

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Tugenden sind Eigenschaften von Lebewesen. Landläufig werden hierunter nur die guten Eigenschaften subsumiert.

Das bewusste Handeln sowie das Denken sind prinzipielle Voraussetzungen, damit die Eigenschaft des Lebewesens zur Tugend werden kann, da eine bestimmte Vorgehensweise oder prinzipielle geistige Einstellung zu bewerten sein muss. Somit können Pflanzen keine Tugenden besitzen. Sie denken nicht und ihre Handlungen werden nicht aus ihrem Willen heraus, man geht davon aus, dass sie keinen solchen besitzen, sondern aus vorprogrammierten Reaktionen heraus bestimmt. Eine Pflanze verfolgt also keine gute oder böse Absicht.

Die Tugend der Pflanzen[Bearbeiten]

Allgemein werden nur Eigenschaften besonders guter oder geschätzter Natur zu Tugenden erhoben. Auf dem Versuch festzustellen ob Pflanzen Tugenden besitzen oder nicht beharrend, könnte man auch die Folgen ihres Handelns betrachten. In erster Linie wird man dabei zu dem Schluss gelangen, dass sie hauptsächlich sich selbst dienen und ihren Fortbestand sichern. Unsere Versorgung mit Sauerstoff durch die Pflanzen ist zwar positiv zu werten, allerdings muss man es wohl so interpretieren, dass Pflanzen schon Sauerstoff abgaben, als Säugetiere noch nicht so weit verbreitet waren. Diese nutzen lediglich die Ressourcen. Außerdem besteht für die Pflanzen im Sauerstoff ein Stoffwechselabfallprodukt. Sie stellen es nicht für uns her. Pflanzen haben also keine Tugenden und sind äußerst eigennützig, um nicht egoistisch zu sagen.

Die Tugend der Tiere[Bearbeiten]

Tiere erfüllen einige Grundvoraussetzungen mehr. Zunächst muss man bemerken, dass sie denken können und teilweise bewusst handeln, jedoch ist die Fähigkeit bewusst zu handeln durch ihre Triebe unterschiedlich stark (artenspezifisch) eingeschränkt.

Einigen Tieren werden aus Tradition die folgenden schlechten Eigenschaften nachgesagt:

Dies ist auch völlig zutreffend und korrekt. Rein objektiv betrachtet weisen allerdings einige vom Menschen geprägte sowie menschenähnliche Tiere sogar noch andere gute Eigenschaften auf. Dazu gehört, insbesondere bei den Menschenaffen, ein soziales Verhalten. Haustiere sind ihren Besitzern oft ein Leben lang treu. Diese Eigenschaften werden zu den Tugenden gezählt. Durch die große Mannigfaltigkeit der menschlichen Tugenden sind die Einschätzungen einzelner Personen oft sehr subjektiv geprägt. Es ist daher eine genauere Einschränkung nötig, welche noch weiter differenziert. So kann man Heiterkeit oder Intelligenz sehr wohl als gute Eigenschaften bezeichnen, doch sind sie deshalb noch keine Tugenden.

Eine Tugend ist eine gute Charaktereigenschaft eines denkenden und bewusst handelnden Lebewesens, welche der Gemeinschaft zu Gute kommt. Die Bewertung als Tugend ist subjektiv, kann aber in einem festen Personenkreis oder einer Gemeinschaft durch ähnliche Auffassungen und mehrheitliche Meinung als objektiv angesehen werden. Tugenden werden ähnlich den Normen in einer Gesellschaft definiert.