Duft

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"Duft" ist eine schönerklingende Form des Wortes "Geruch". Außerdem ist es ein werbewirksamer Ausdruck für " Parfüm".

Verwendung[Bearbeiten]

"Duft" ist ein sexistisches Wort. Das bedeutet, dass es jedes Geschlecht unterschiedlich und sogar voneinander abweichend verwendet. Frauen benutzen das Wort Duft generell, wenn es um Gerüche geht. Männer greifen nur dann auf dieses Wortes zurück, wenn sie gegenüber einer Frau täuschend echt Sinnlichkeit simulieren möchten. Welcher Sinn dem Duft dabei jeweils zukommt, ergibt sich oft nur aus dem Kontext. Auch eine sarkastische bis böswillige Verwendung des Wortes ist üblich, wie folgende Beispiele gut verdeutlichen.

Beispiel 1: "Uh, Yvonne, hier duftet es aber toll nach Orchideen!"

Eindeutig: Ein Satz, wie er nur von einer Frau kommen kann, da Männer meist nicht einmal wissen, was Orchideen sind, geschweige denn, wie sie riechen. Ein Mann hätte mit Begriffen gearbeitet, die er kennt. Belesene Herren könnten noch "Toller Blumengeruch!" sagen. Härtere, echte Männer kämen wohl eher mit Sätzen wie "Hier riecht es nicht nach Motoröl." Oft werden damit gemeinsame Abende mit Freundinnen in sommerlichen Gärten oder der Geruch teurer Duftkerzen schöngeredet.

Beispiel 2: "Mensch, deine Vagina duftet wirklich toll!"

Vorsicht, mehrdeutig! Möglich ist, dass hier ein Mann versucht, sich und seiner Freundin den Fischgeruch ihrer primären Geschlechtsorgane während des Cunnilingus nicht einzugestehen. Solche Sätze hört man allerdings auch regelmäßig unter Frauen in der Damenumkleide. Dann sind sie meist tatsächlich als leicht lesbisch angehauchte Komplimente gedacht.

Beispiel 3: "Niklas, heute duftest du wieder besonders toll!"

Klarer Fall von Sarkasmus: Hier werden Reviere abgesteckt. Niklas, offenbar in diesem Beispiel Opfer heftiger Mobbingattacken, wird aufgefordert, für weniger Schweißgeruch seinerseits Sorge zu tragen. Die Stärken der alten Methode treten zutage: Hart, aber oft effektiv. Niklas sich wird in Zukunft nicht mehr ungeduscht in die Nähe seiner Arbeits- Studiums- oder Schulkollegen trauen. Gut gemacht, Jungs! So geht Gleichschaltung.

Beispiel 4: "Eau de Toilette. Der Neue Duft. Von Paco Raban"

Hier ein Fall von (Schleich)-Werbung. Der Hersteller "Paco Raban" (Richtigkeit der Schreibweise nicht garantiert, googlen zu aufwendig) preist hier sein Parfüm an, das witzigerweise das Wort "Toilette" im Namen hat. Ein Wort, das auch für den Ort der Entledigung menschlicher Notdurft steht. Natürlich hätte hier die Verwendung des einfachen Wortes "Parfüm" gereicht, aber nein! Das ist kein Parfüm. Das ist ein Duft. In der Werbeindustrie macht sich dieses Wort offenbar besser, auch wenn es mehrdeutig ist und ursprünglich bestimmt nicht diese Bedeutung hatte. So verduftet das Niveau und die Sprache geht vor die Hunde. Traurig.