Handtuch

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Ein Handtuch an der Türklinke bedeutet: Du kommst hier nicht mehr raus.

Das Handtuch ist ein Nutz- und Haustier aus der Familie der Textilien. Durch jahrhundertelange Domestizierung gibt es kaum eine andere Spezies, die so viele verschiedene Formen annehmen kann. Genetische Faseranalysen haben ergeben, dass das Handtuch sich aus dem urtümlichen Katzenfell entwickelt und bereits im alten Ägypten bekannt war. Dieses lebt nach wie vor in symbiotischer Beziehung mit den ansonsten völlig unbehaarten Katzen. Das gemeine Handtuch teilt sich außerdem 2,5% seiner DNA mit dem Wischmop. Trotz auffälliger Gemeinsamkeiten gibt es keine Beziehung zu der als Teppich bekannten Spezies. Sie scheint vielmehr eine alkoholbedinge Mutation des englischen Rasens zu sein.

Verhalten[Bearbeiten]

Ein kleines Babyhandtuch, frisch geknüpft.

Handtücher sind Parasiten und ernähren sich von praktisch allem, womit sie in Berührung kommen. Dazu gehören Hautschuppen, Schweiß, Essenreste (im Falle des Geschirrtuchs) und Kinder unter drei Jahren. Die Fasern des Tuchs saugen die idealerweise feuchte Nahrung auf und geben die Flüssigkeit dabei wieder an die Raumluft ab.
Ein früher Vorläufer des Handtuchs, der sich bezorzugt auf Hunden einnistet, gibt gleichzeitig die unverdauten Essenreste mit an die Außenluft ab (nasser Hund). Glücklicherweise ist das Verdauungssystem des modernen Handtuchs wirkungsvoller.

Handtücher vermehren sich asexuell. Dazu verknoten zwei Handtücher ihre Zipfel miteinander um Textilinformationen auszutauschen. Bisweilen wurden auch Massenorgien von zehn oder mehr verknoteten Handtüchern entdeckt. Hieraus erklärt sich auch die enorme Vielfalt unterschiedlicher Handtuchtypen.
Handtücher bevorzugen zur Vermehrung dunkle Orte, wie Kleiderschränke oder Waschmaschinen. Die Schwangerschaft dauert ca. neun Wochen und ein schwangeres Handtuch wirft etwa sieben bis acht Waschlappen.

Unterarten[Bearbeiten]

Durch Jahre der Domestizierung und Inzucht haben sich eine Vielzahl unterschiedlicher Handtucharten entwickelt. Dazu gehören

Das Badetuch[Bearbeiten]

Missbrauch eines Badetuchs.

Besonders großer und farbenfroher Vertreter seiner Art. Im Verhalten mit einem Hund vergleichbar. Seine bevorzugte Domäne ist der Strand. Von allen Unterarten zur Zucht am besten geeignet.

Das Geschirrtuch[Bearbeiten]

Hat sich die Küche als ökologische Nische auserkoren. Da frisch gewaschenes Geschirr nur wenig Nährstoffe enthält, hat es sich auf Seifenreste und Eingebranntes spezialisiert.

Das Kampfhandtuch[Bearbeiten]

Nasse Kampfhandtücher werden aufgehängt

Hochagressive blutsaugende Unterart, die nur von eingefleischten Züchtern gehalten wird. Tarnt sich als gewöhnliches Badetuch um sein nichtsahnendes Opfer über Stunden hinweg auszusaugen. Opfer erkennt man daran, dass sie trotz tagelangen Sonnenbadens noch käseweiß aussehen.

Das kiffende Handtuch[Bearbeiten]

Eine sehr seltene Unterart der Handtücher. Hauptauftrittsgebiet der K-H's (Kiffende Handtücher's) ist Berlin-Neukölln. Hier fühlen sie sich unter ihresgleichen. Das kiffende Handtuch bekam sogar mal einen Gastauftritt in der Kika-Sendung South Park, weitere Auftritte in North und East Park sind noch in Planung. Falls der Dealer vom Block mal Urlaub in Guantánamo macht, kann es im Handtücherrudel sogar zu Kannibalismus kommen, indem mehrere Handtücher einen schwächeren drehen und rauchen.

Handtuchkrankheiten[Bearbeiten]

Die Haltung eines oder in der Regel mehrer Handtücher gestaltet sich normalerweise recht einfach. Trotzdem kann falsche Pflege zu verschiedenen Krankheiten führen

  • Knoten: Bilden sich vor allem bei alleine lebenden Handtüchern und stellen eine Form der Masturbation dar. Gelegentlich Knoten sind unschädlich, aber der besorgte Handtuchhalter sollte die Anschaffung weiterer Handtücher erwägen, um dem Ausfransen im späteren Handtuchleben vorzubeugen, des Weitern wachsen dem Handtuch Haare an den Kanten.
  • Rauritis: Durch zu trockene Nahrung verursachte Entzündung der Ess-Fasern. Häufigste Erkrankung bei Haushandtüchern.
  • Risse : Schwere Beschädigung des Handtuchgewebes. Sollten sie bei Handtüchern in ihrer Nachbarschaft Risse entdecken, ist gegebenenfalls die Handtuchschutzkommision einzuschalten.

Sklaverei[Bearbeiten]

Manche schaffen sich nur Handtücher an, um mit ihnen zu schlafen. Ekelhaft.

Es kommt in manchen Fällen vor, dass Handtücher gefangengenommen und zur Arbeit gezwungen werden. Meist wird dieser brutale Akt von galaktischen Anhaltern vollzogen, die sich durch den Besitz eines Handtuchs eigene Vorteile einräumen, etwa die Möglichkeit, andere Personen zu täuschen.

Eine Arbeit, zu der die Handtücher gezungen werden, ist das Füttern der Besitzer. Durch Saugen an den Ecken der Tücher werden die von ihnen aufgenommenen Nährstoffe vom Sklavenhalter aufgenommen und verzehrt.

Gelegentlich werden Handtücher gezwungen, in zusammengerollter Form körperliche Minderausstattungen bei in der Balz befindlichen männlichen Jugendlichen auszugleichen.

Sprechweisen[Bearbeiten]

In manchen fernöstlichen Völkern wird das Wort in verschiedenen Sprechweisen ausgesprochen, aber meist zu einem anderen Zweck. Zum Beispiel gibt es unter den buddistischen Mönchen, vom Zweig der Kon-Fus, das Wort Hangkuch als furchterregenden Schlachtschrei. Der Schlachtschrei lautet ungefähr so: "Hing Hang Hong Hangkuch". Forscher sind heute immer noch am Rätseln, was das bedeuten mag. Auch bei der chinesischen Comicfigur "Hangyyong" wird das Wort Hangkuch als Kraftausdruck gebraucht.

Siehe auch[Bearbeiten]