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In der Regel

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In der Regel“ bezeichnet einen Scheinzustand, der logischen und physikalischen Gesetzen folgt, der in der Regel jedoch nie erreicht wird. Diese Doppeldeutigkeit folgt den logischen Gesetzen eines Paradoxons. Ein Akteur, der in der Regel etwas tut, macht in Wirklichkeit etwas ganz anderes. Außerdem zieht Frau in der Regel die Haie an. Im römischen Reich war schon bekannt, dass Germanen in der Regel rote Bärte hatten.

Das „In der Regel-Paradoxon“[Bearbeiten]

Betrachtet man die wörtliche Bedeutung, so heißt „in der Regel“ so viel wie „nach den Regeln“. Jedoch werden synonym die Begriffe „üblicherweise“ oder „normalerweise“ benutzt. Daraus lässt sich logisch folgern, dass der „In der Regel“-Zustand einen Normalzustand bezeichnet. Da es sich dabei allerdings auch um einen Scheinzustand handelt, ist die Realität folglich unnormal. Der „In der Regel“-Zustand suggeriert also einen realen Zustand, denn in der Regel ist es ja so, der aber gleichzeitig irreal ist. Diese Gleichzeitigkeit setzt sich in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fort. Gleichzeitig zu verschiedenen Zeitpunkten. Ein weiteres Paradoxon. In der Regel jedoch normal.

Vorkommen in der Realität[Bearbeiten]

Der primäre Verwendungszweck des „In der Regel-Paradoxons“ liegt in der Ausrede. Beginnt man einen Satz mit den Worten „In der Regel“, so rechtfertigt man gewöhnlich (bzw. in der Regel) unmoralisches Handeln. Diese Art der Ausrede ist eine der beliebtesten und gleichzeitig (Paradoxon!) erfolgreichsten. Das Anführen der Tatsache, dass man in der Regel anders handelt, entschuldigt etwaiges Fehlverhalten. Frauen, die in der Regel etwas tun, sind grundsätzlich unzurechnungsfähig und von ihrer Schuldfähigkeit freizusprechen. Dieser Ausredemechanismus wird mittlerweile vor Gericht, sowie vor Gott anerkannt. An dieser Stelle wird auch der Ursprung der Redensart vermutet. Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass sich diese populäre Ausrede aus den Beichtstühlen heraus nach und nach verbreitet hat. Allerdings fehlen der Forschung noch schlagkräftige Beweise. Die zusammengetragenen Informationen aus Millionen von Beichtprotokollen sind teilweise widersprüchlich, in der Regel wird jedoch die Wahrheit gesagt.

  • „In der Regel wohne ich das Jahr über in meinem Appartement in Monaco.“
  • „In der Regel wird der Strom billiger, nur dieses Jahr müssen wir den Gürtel enger schnallen.“
  • „In der Regel lässt mich meine Frau nicht ran. Davor und danach auch eher selten.“
  • „In der Regel kümmert sich mein Steuerberater darum. Soll der sich doch selbst anzeigen!“

Sport[Bearbeiten]

Ein Boxer blutet in der Regel schon mal.

Regeln sind der Grundpfeiler einer jeden Sportart. Sie sorgen dafür, dass der Sport sauber bleibt; frei von Doping, Lobbyismus und Wettskandalen. Aus ihnen lassen sich jedoch auch scheinbare Fehlentscheidungen begründen. Die Fehlentscheidungen sind jedoch gut begründet, da in der Regel die Regeln eingehalten werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist die emotionale Nähe eines Unparteiischen zu einem bestimmten Verein, sowie die Angst, sich einem Klassenkrösus entgegenzustellen. Die klassische Ausreden-Funktion erfreut sich im Sport wachsender Beliebtheit. Zu bedenken ist jedoch auch hier der Schein(heiligkeits)zustand.

  • „In der Regel ist das Abseits, aber der Gómez hat so lange nicht mehr getroffen. Das Tor gönne ich ihm.“
  • „In der Regel benutze ich eine andere Zahncreme. Ich konnte ja nicht wissen, dass ich nach dieser Marke schneller Fahrrad fahren kann...“
  • „Dieser Schiedsrichter wird nie wieder in München pfeifen, das verspreche ich Ihnen!“

Politik[Bearbeiten]

Auch hier wird primär die Ausreden-Funktion ausgeführt, jedoch handelt es sich in der Politik um einen Sonderfall: Es gibt keine Regeln. Von daher ist es nicht möglich zu ermitteln, ob es sich um einen Scheinzustand handelt, bzw. ob in der Regel wirklich anderes Handeln angebracht wäre. Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt. In der Regel fällt Politik dabei in die Kategorie Krieg. Meistens findet die Ausreden-Funktion in der Politik in Form von gebrochenen Wahlversprechen Anwendung.

  • „In der Regel sind wir für Steuersenkungen, nur in dieser Legislaturperiode eben nicht.“
  • „Ich habe diese Doktorarbeit selbst verfasst!“

Religion[Bearbeiten]

In der Religion hat die Ausreden-Funktion des „In der Regel-Paradoxons“ sogar die Funktion eines Generalablasses. Aus diesem Grund wird das Suffix „In der Regel“ in der Regel einfach weggelassen. Die gesprochenen Worte sind heilig und entschuldigen jegliches Fehlverhalten. Eine Anwendung auf den politischen Bereich ist in einigen Ländern bereits erfolgreich durchgezogen.

  • „Er ist für unsere Sünden gestorben.“
  • „Ich war vom Teufel besessen. Es tut mir sehr leid.“
  • „Kein Ministrant wurde je zu etwas gezwungen.“

Auswirkungen auf die Schreibwarenindustrie[Bearbeiten]

Eine Auswahl an Tampons des schwedischen Schreibwarenherstellers ABBA.

Die Tamponindustrie erfuhr Mitte der neunziger Jahre einen enormen Wachstumsschub, nachdem ein kluger Kopf herausgefunden hatte, dass man mit Tampons in der Regel schreiben kann. Dies schüttelte die arg gebeutelte Schreibwarenindustrie richtig durch. Nachdem immer mehr Menschen ihre handschriftlichen Tätigkeiten durch sinnloses „in die Tasten hämmern“ ersetzt hatten, gingen die Verkäufe von Schreibwaren rapide zurück. Durch den Vertrieb von Tampons als Schreibgerät erlebte die Schreibwaren- und Tamponindustrie (mittlerweile zusammengefasst) eine Renaissance. Neuere Entwicklungen, wie die klassische, blaue Tampontinte sowie der Füllfederhalter für die besonders starken Tage, konnten den Aufwärtstrend über viele Jahre hinweg konstant halten. Die Schreibwaren- und Tamponindustrie ist immer noch eine der am stärksten wachsenden Industriezweige weltweit. Der Tamponhersteller OB (Organische Beschriftungseinheiten Inc.) beispielsweise zählt mittlerweile zu den global players.

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