Fanatismus

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Fanatismus - auch Fantaismusoder Papst Franziskus- ist ein Wort der deutschen Sprache. Es bezeichnet die Verbissenheit in geistigen Nonsens.

Bedeutung[Bearbeiten]

Fanatismus nennt man hauptsächlich die permanente Verharrung auf eine Idee oder einen Gegenstand. Die meisten dieser Gegenstände sind tragbare Computer und Bücher. Hat man sich mit dieser Seuche angesteckt, findet man alle anderen Dinge doof. Fanatismus wird meist politischen oder religiösen Gegnern vorgeworfen und gilt daher im deutschen Sprachraum als beleidigend. Treffen zwei fanatische Streithähne aufeinander, gilt dies meist der öffentlichen Belustigung. Denn als Teilnehmer an solchen Konflikten ergeht es einem so, als würde man auf einem sich fortlaufend selbst aufblasenden Furzkissen sitzen, ohne aber aufstehen zu können.

Unterteilung[Bearbeiten]

Fanatsimus wird nach ICD-10zu den schweren psychischen Krankheitsbildern gezählt und in vier Stufen unterteilt, je nach Ausprägung.

Stufe 1[Bearbeiten]

Die erste Stufe wird auch Attraktiongenannt, da man sich zu einer Sache, Idee oder einer Automarke hingezogen fühlt. Man fängt an die Welt in gut und schlecht zu unterteilen. Von Laien häufig als "Fan"bezeichnet, ist man aber nur Anhänger seiner Sache und folglich noch aus eigener Kraft in der Lage, seine Meinung zu ändern, was häufig in eine 180°-Drehung mündet. Ist man noch nicht lange auf dieser Stufe, wird man auch häufig als Fähnchen im Wind bezeichnet.

Stufe 2[Bearbeiten]

Auf der zweiten Stufe ist man in seinem Bekanntenkreis meist schon als Fanboyfür seine "Sache" bekannt. Ein Großteil von langjährigen Apple-Jüngern und Tokio Hotel-Fans sind auf dieser Stufe der Krankheit. Einige auf dieser Stufe - beispielsweise Feministen - zeigen bereits Tendenzen, für ihre Überzeugung sterben zu wollen. Der Löwenanteil verliert aber mehr und mehr an Toleranz und gibt sich nur noch mit Gleichgesinnten ab, was mindestens 70% aller Hindus, Christen und Moslems auf der Welt einschließt.

Stufe 3[Bearbeiten]

Als Superfanat der Stufe 3 kann man nicht mehr von seinem Weg abgebracht werden, da man bereits Jahre auf der Stufe 3 verbracht hat. Man gehört zum engsten Kreis seiner Angebeteten und ist nun entweder Groupie, Priester, Verkäufer in einem Apple-Store oder langjähriges Mitglied bei den Grünen. Jegliche Versuche, dem Erkrankten zu widersprechen oder ihn gar mit Fakten zu quälen, arten meist in körperliche Angriffe aus.

Stufe 4[Bearbeiten]

Diese Stufe ist auch bekannt als das Stadium des geistigen Führers.
Nur wenige Menschen waren bisher in der Lage, in dieses Stadium der Besessenheit vorzudringen. Lediglich Steve Jobs, Barack Obama und Emily Rose sind überlieferte Fälle. Als Geistiger Führer ist man keine Weiterentwicklung der dritten Stufe, sondern steigt direkt in dieses Stadium ein. Im Unterschied zu dieser ist man auf die eigene Idee nicht nur versessen, sondern hat sie (meist unabsichtlich) selbst erfunden. Für Diagnosen der Stufe 4 gibt es selbstverständlich Ausnahmen. Gabe Newell hat unabsichtlich eine Sekte gegründet, die nicht an die Zahl drei glaubt, da es keine dritte Fortsetzung von Portal und Half Life gab. Er selbst distanziert sich von dieser Sekte in ähnlicher Weise, wie es Frei.Wild mit Rechtsextremismus tut. Allein wegen der Tatsache, dass er selbst nicht daran glaubt, macht ihn nicht zu einem Erkankten der Stufe 4.

Beispiele[Bearbeiten]

Ein berühmtes Beispiel für die Notwendigkeit ist ein Gleichnis von Jesus Christus höchstpersönlich:
"So stehen drei Menschen vor der Himmelspforte und werden von Petrus gefragt, was sie in ihrem Leben denn erreicht hätten. Der erste antwortet: Ich habe drei gesunde Kinder und habe eine Schreinerei gegründet und zum Erfolg geführt. Der zweite sagt, er war am Manhattan-Projekt beteiligt und hat die Atombombe mitentwickelt. Der dritte antwortet: Ich habe mein Leben damit zugebracht, jeden Opel-Fahrer zu piesacken und selbst nur ein Auto von der Marke VW zu fahren. Das ist mein Lebenswerk."</i>

Dieses Gleichnis wurde von der Hippie-Bewegung der 70er-Jahre häufig aufgegriffen. Es wurde gekürzt in "Make love, not car"</i>.

Derartiges ist meist auf Fanatismus zurückzuführen

Musik[Bearbeiten]

Die Fanatischen Fier

Der gemeine Musikfan (vgl. Fanat</i>) greift sich seinen Favoriten der Bremer Stadtmusikanten und lebt nach dessen Vorbild. Meist wird zuerst auf Grundsätze wie Sex, Drugs, Rock'n'Rollgehört, und erst später auf die Rufe der Eltern, nicht länger auf Crystal Meth seine Schwester zu Musik aus den 1960er Jahren zu nageln. Sobald man aber zu lange den auf CD gepressten Todesschreien Mitch Luckers lauscht, kann man zwischen Gekreische und Kieselgegurgel die Erkenntnis erlangen, dass man gegen Sprachgesang vorgehen muss. Joseph Smith gründete die Anti-HipHop-Union nach ausgiebigen Konsum von Suicide Silence und protestiert seitdem gegen Träger von übergroßen Hosen. Sämtliche Hasskampagnen und Straftaten seiner Anhänger werden in Deutschland nicht verfolgt, weil es zwar gegen eine Ideologie, aber nicht gegen den Islam geht. Dem entgegen stehen die Fanatischen Fier, die eine 2007 gegründete Musikgruppe sind, die sich dem Kampf gegen den Fanatismus verschrieb. Dieser ist vergleichbar mit Sidos Kampf gegen Vaginalsex und Xavier Naidoos Kampf gegen Steine auf diesem steinigen und schweren Weg. Sie hat ähnlich der Piratenpartei keinen einzigen Erfolg vorzuweisen. Ihr größter Hit ist das oft gecoverte Lied "Is mir egal"mit über 150 verkauften Einheiten.

Farben[Bearbeiten]

Einer bundesweiten Umfrage im Jahr 2013 zufolge bevorzugen 41,5% der Deutschen die Farbe Schwarz</i>, um nicht als rassistisch zu gelten. 25,7% mögen Rot</i>, wobei 8,6% ein noch röteres Rotbevorzugen, da Rot nicht Rot genug ist. Ein verwirrter Anteil von 8,4% ist Anhänger von Grünund 4,8% mögen Gelb</i>, aber nur wenn ein magentafarbener Streifen sich darauf befindet. Ein kleiner Teil von 1,3% mag Braun</i>. Anhänger einer Farbe haben Häufig die Auffassung, dass sämtliche anderen Farben eine vollkommen falsche Ansicht vertreten, von ihrer Mutter niemals gestillt wurden, dass ihnen primäre Geschlechtsmerkmale fehlen und es ihnen an Bildung fehlt.
Der Farb-Fanatismus ist ein Paradebeispiel. Man ist blind (vgl. Grüner Star</i>) gegenüber Fakten oder Wahrheiten, wenn sie der eigenen Ideologie widersprechen. Um zu beweisen, dass man Recht hat, werden Plakate zerstört, Schaufenster eingeworfen und Autos angezündet, weil sie in einer verhassten Farbe zu sehen waren. Studien zufolge handelt es sich häufig um optische Täuschungen, z.B. werden Ampeln umgefahren, weil sie Rot und Grün gleichzeitig waren, obwohl es sich nur um eine Sonnenreflektion oder einem einfachen Softwarefehler handelt.

Religion[Bearbeiten]

Viele Streitereien zwischen erwachsenen Männern und seit der Emanzipation auch Frauen sind auf die Frage zurückzuführen, wer die cooleren imaginären Freunde hat. Während einige nur einen einzigen, sehr guten Freund haben (Gott bzw. Allah), geben sich andere mit einen ganzen Gang ab und swagen durch die Hood. Freunde sind gut, und man kann schließlich nie genug von ihnen haben. Sobald man gar sexuelles Interesse an ihnen hat oder als Hindu festgestellt hat, dass es nach dem 2000. auswendig gelernten Gottesnamen noch immer mehr von ihnen gibt, fängt man an herauszufinden, dass es noch andere Menschen mit anderen imaginären Freunden gibt. Da die eigene psychische Störung nur für die eigenen Freunde reicht, sieht man die anderen Götter nicht und enttarnt dessen Anhänger als Frevler. Schließlich hat eine Studie ergeben, dass Sie der einzige Normale sind und alle anderen falsch liegen. Man versucht, besessen von der eigenen Idee, alle falsch Liegenden auf den richtigen Pfad zu führen. Bewaffnet mit der Auffassung, dass eine kriegerische Schrift und ein menschenunwürdiges Rechtssystem Frieden bringen und ein heiliger Krieg die Welt einen würde, ziehen Fanaten in die weite Welt hinaus und scheitern meist beim Verfassungsschutz.
Schwierig wird es, sobald zwei fanatische religiöse Fraktionen aufeinander treffen. Treffen z.B. das Christentum und die arabische Welt aufeinander, nennt man das Kreuzzug. Treffen die USA (glauben, sie wären frei) und die arabische Welt aufeinander, nennt man dies Freiheit. Ein System, dass ihre Leute ausbeutet, Hass gegen andere Schürt und in ihren Einflussbereichen Krieg, Leid und Verwüstung hinterlässt, trifft auf ein System, das im Grunde genau das gleiche tut. Der Sinn dieser Rangeleien besteht meist nur darin, wer von ihnen denn gleicher sei. Effektiv ist das der mit mehr finanziellen Mitteln.

AntiFa[Bearbeiten]

In einer gelebten Demokratie gibt es diese Gruppierungen, die gegen alles sind. Ungeachtet dessen, worum es überhaupt geht werden Autos angezündet und Kaugummi in die Haare geschmiert. Eine dieser Gruppierungen ist die AntiFa (antifanatische Aktion), die im Grunde gegen alles ist, das zielstrebig etwas verfolgt bzw. zu zielstrebig ist. Wo genau diese Grenze liegt, wird variabel für jeden Fall einzeln festgelegt. Der AntiFa wird jedoch häufig vorgeworfen, fanatisch gegen Fanatismus zu kämpfen, was die Sache an sich ziemlich sinnlos machen würde. Die Berechtigung daraus zogen sie daraus, dass der Namensvetter Antifaauch faschistisch gegen Faschismus vorgeht, die breite Öffentlichkeit aber auch kein Problem damit hätte, solange die Schaufensterscheiben ihrer Lieblings-Boutique zu 80% intakt bleiben.

Zitate[Bearbeiten]

  • "Fanatismus ist für mich schnell Feminismus."- Cornelia Schleime
  • "Ich bin ein blindwütiger Sicherheitsfanatiker."- Wolfgang Schäuble
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