Dönerismus

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Falls dein fester Glaube unerschütterlich ist, du gar keinen hast oder sowieso schon den Scheiterhaufen vorgeheizt hast, wünschen wir dir viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels.

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Der Dönerismus ist eine relativ junge Religion, die besonders heute immer mehr Anhänger gewinnt. Obwohl es die Objekte der Anbetung schon etwas länger gibt, hat man erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts die sog. "Heiligkeit des Bratspießes" . Sie entwickelte sich unabhängig aus der Religion des Dönerheiligtums. Viele Gläubige leugnen eine Verbindung zu der alten Religion.

Entstehung[Bearbeiten]

Der Dönerismus ist die Religion des Döners. Für Außenstehende mag das merkwürdig klingen, aber für einen Gläubigen ergibt das durchaus Sinn. Als das Gericht in Deutschland beliebt wurde, fand sich eine Gruppe von Leuten zusammen, die über das merkwürdige Gericht, das damals noch als "Fleisch und Grünzeug im Fladen" definiert wurde, zu philosophieren. Es wurden wichtige Fragen, wie zum Beispiel die richtige Menge an Soße und Gewürz oder die Sorte des Grünzeugs geklärt. Schon nach kurzer Zeit wurde eine Religion daraus. Allerdings keine so große wie das Christentum, da das ja einen gewissen zeitlichen Vorsprung hatte. religiöse Zentren gibt es überall in Deutschland und fast überall, wo ein Dönerladen steht, sind Gläubige anzutreffen.

Die heilige Schrift[Bearbeiten]

Der typische Schatzsucher

Auch diese Religion besitzt eine heilige Schrift, die sogenannte Dörah. Sie beschreibt die Schöpfung des Döners, seine legendenreiche Verbreitung und klärt einige wichtige Glaubensfragen. Anders als diverse andere Religionen, wird hier nirgendwo ein Gott erwähnt. Es heißt, das eine universelle Kraft, deren Namen unbekannt ist, einst hungrig in den nahen Osten kam. Diese Kraft nahm sich ein Schwein, ein Schaf oder irgendein anderes essbares Tier(Döneristen sind da sehr tolerant), steckte es auf einem Spieß und drehte es ein wenig über dem Feuer. Dann sammelte die Kraft noch einiges an Grünzeug und warf alles zusammen in einen Fladen. Der Döner war erschaffen.

Noch immer suchen Schatzsucher und Archäologen nach dem sagenumwobenen "heiligen Spieß", der laut der Dörah zwar nach Deutschland gebracht wurde, aber dann verschollen ging. Eine weitere Reliquie ist der "Beutel des Scharf". Der heiligen Schrift zufolge verteidigte sich ein junger Mann namens Al-David erfolgreich gegen eine Straßenbande, die ihn ausrauben wollte, indem er ihnen seine neu erfunde Gewürzmischung in die Augen warf. Die Gang, die sich "the Goliaths" nannte, versuchte nie wieder einen Döneristen auszurauben. Dieses Gewürz wird auch heute noch auf Anfrage auf den Döner gestreut.

Als letztes wichtiges Heiligtum ist die "Dönerlade" zu nennen. Dabei handelt es sich um den ersten fahrbaren Dönerladen der Welt, welcher vermutlich vor urzeiten von der Kraft höchst persöhnlich erschaffen wurde. Wo er sich genau befindet ist unklar, aber er wird in der Berliner Gegend vermutet. Des weiteren sollen sich in diesem Wagen die Orginaltafeln der 10 Döner-gebote befinden. Die Legende erzählt von einem jungen Döneristen, welcher sich auf die Suche nach einem verlorenem Schaf machte, um es zusammen mit seinem Scharf in einen Döner zu verwandeln. Dabei verirrte er sich ausversehen auf das Dach des Dönermobils, wo ihm die Kraft unter Blitz und lautem Tara die Lade überreichte. Diese Gebote wurden von einem schlafwandelnden Dönerverkäufer auf zwei Tabletts eingeritzt und bilden den Kern der Religion. Offenbar war der Verkäufer vom wundervollen Hauch der Kraft erfüllt, und wahrscheinlich roch dieser Hauch nach Zwiebel und jeder Menge Scharf, was ihn in einen tranceartigen Zustand versetzte, und ihn veranlasste, die klugen Worte mit seinen eigenen Fingernägeln in das Tablett zu meiseln. Sie lauten:

Eindeutig gegen das dritte Gebot. Im Extremfall auch gegen das fünfte.
  1. Du sollst kein Fast Food neben mir haben!
  2. Du sollst dir kein Bildnis von mir machen, sondern dein Geld lieber in den Dönerkauf investieren!
  3. Du sollst den Namen des Döners nicht für irgendwelche billigen Immitate missbrauchen!
  4. Du sollst nicht begehren deines nächsten Döner, kauf dir selber einen!
  5. Du sollst nicht morden. Was wären wir ohne potenzielle Gläubige?
  6. Du sollst ehrlich zu deinem Dönerverkäufer sein und nicht versuchen ihn wegen des Preises zu betrügen!
  7. Du sollst nicht begehren deines nächsten Gewürz! Frag an der Kasse, es ist sicher noch genug da.
  8. Du sollst Vernunft beim Bestellen walten lassen! Hast du danach ein Date, so lass Scharf und Zwiebeln weg!
  9. Du sollst Vater und Mutter ehren, denn sie zahlen dir den Döner!
  10. Du sollst nun ehrlich antworten: Mit oder ohne Scharf?

Die Gläubigen[Bearbeiten]

Man unterscheidet zwischen einigen Typen von Gläubigen. Hier werden einige genannt:

Der Priester[Bearbeiten]

Auch Verkäufer genannt. Sie sind die Propheten des Döner und haben damit auch den höchsten Rang in ihrer Religion. Es gibt keinen Chef wie bei den Christen. Glaubensfragen werden bei einem Konzil, Telefon oder zur Not auch über ICQ, MSN, E-Mail, Post und ähnliches entschieden. Sein Lebensraum ist der Dönerladen. Dort ist er häufig zu treffen.

Der Neuling[Bearbeiten]

Extrembeispiel: Neuling vor der Bekehrung.

Er hat erst selten einen Döner gegessen oder gerade zum ersten mal einen Dönerladen betreten. Vom Geschmack des Döners und der Atmosphäre des Ladens berauscht, lauscht er den philosophischen Gesprächen der Alteingesessenen, obwohl am Anfang gar nicht das Thema versteht. Sie wollen einfach nur dabei sein. Komische Sprüche über Döner und ähnliches werden ihnen verziehen.
Hier ein Zitat: "Bevor ich Dönerist wurde, war ich ein ziemlicher Zocker. Nicht nur so Tetris, sondern auch WoW und dass die ganze Nacht durch. Dann, auf einer Lan-Party, gab es dieses Gericht, Döner genannt. Ein Freund hatte es uns mitgebracht. Man war der überrascht als er hörte, dass wir so etwas noch nie gegessen hatten... Nun, am Anfang dachte ich, es wäre ein mutierter Hamburger, doch dann aß ich und der Geschmack verfolgte mich bis in meine Träume. Am nächsten morgen stand ich ziemlich früh auf(11 Uhr). Ich hatte Hunger, jedoch auf Döner. Also tat ich etwas, was ich seit einer halben Ewigkeit nicht mehr getan hatte: ich fuhr den PC herunter und ging am hellichten Tag auf die Straße. Am Anfang schmerzete mich das Tageslicht, doch nach kurzer Suche fand ich einen dieser Tempel. Man begrüßte mich freundlich und machte mir einen Döner. Ich esse nun so oft dort, das ich kaum mehr Zeit zum zocken habe, aber aus irgendeinem Grund ist mir der Aufstieg auf Level 90 nicht mehr so wichtig. Seltsamerweise sind auch meine Pickel weg. Ich hab da so einen alten Mann gefragt, der anscheinend für solche Fragen zuständig ist. Er sagte, das liegt am Gewürz und das nur in der wahren Kombination mit Soße die wahre Erleuchtung liege, worauf sich dann ein Typ eingemischt hat, der den Laden schon etwas länger kennt als ich. Dann hat sich auch noch der Verkäufer eingemischt und auch ich habe versucht mitzureden, doch ich verstehe von dem was sie sagen nichts... Vielleicht liegt die Erkenntnis ja in der Kombination des Fleisches und des Salates..."


Der Alteingegessene[Bearbeiten]

Die Steigerung des Stammgastes. Alteingegessene haben ihren eigenen Tisch oder Stehfläche in einem Dönerladen und diskutieren über die aktuellen Glaubensfragen, wie zum Beispiel über neue Sorten des Döners, wie zum Beispiel über den Dürüm-Döner-Variante, die von Vielen als Bereicherung akzeptiert wurde. Anders sieht es dagegen mit dem Dönerteller aus. Er hat immer noch unter dem Misstrauen der Alteingesessenen zu leiden. Ab und zu mischt sich auch ein Priester in die Diskussion ein. Was für den Neuling wie eine spaßige Unterhaltung aussieht ist in Wirklichkeit eine ernste theologische Debatte. Hat ein Alteingegessener mal einen guten Priester gefunden, so bleibt er fest bei diesem. Dies führt sogar so weit, dass die Alteingegessenen mit dem Prieser umziehen, wenn dieser zum Beispiel seinen Laden in einen anderen Teil der Stadt verlegt.

Der Stammgast[Bearbeiten]

Welches Messer für das Brot? Fragen wir den Opa!

Er befindet sich zwischen dem Neuling und dem Alteingegessenen. Da er einen guten Geschmack besitzt, kommt er regelmäßig zum Essen in den Laden, doch er ist nicht so wählerisch, sodass er auch zu anderen Läden geht. Ab und zu philosophiert er mit, doch meistens ist er zu sehr mit Essen beschäftigt. Oft verwendet er seine Stimmbänder gar nicht. Bei ihm genügen Handbewegungen, um dem Priester zu signalisieren, welchen Döner er haben will. Jeder Stammgast entwickelt mit der Zeit einen eigenen Code. Einige wurden in der Dörah aufgeschrieben, doch diese Gesten haben eher eine rituelle Bedeutung.

Der alte Mann[Bearbeiten]

Nur wenige Dönerläden haben ihn: den alten Mann. Er ist der Vater oder gar der Großvater des Priesters und hat ihm alles beigebracht, was er über die Kunst des Dönermachens weiß. Auch die Philosophie gab er weiter. Diese als auch "Dürus" bekannten Männer haben inoffiziell einen höheren Rang als die Priester, sind aber selbst nicht an religiösen Rängen interessiert. Bei wichtigen Glaubensfragen wendet man sich an sie.

Dönerismus und der Tod[Bearbeiten]

Natürlich sagt auch diese Religion etwas über das Leben nach dem Tod aus. Allerdings nicht sehr viel. Die meisten Gläubigen interessiert der Tod nicht, wenn die hier und jetzt einen Döner essen könnten. Was einen genau nach dem Tod erwartet, ist von Region zu Region unterschiedlich. In nördlicheren Gegenden glaubt man, das nach dem Tod die eigene Seele auf dem Weltuntergang wartet, um jegliches Nicht-Döner-Fast-Food ins Verderben zu stürzen. Im Osten glaubt man an die Wiedergeburt. Wenn man Glück hat, als Priester, mit ziemlich viel Pech als Schaf(in sehr seltenen Fällen auch als Scharf) . Im Süden glaubt man an das "Land des Kebap" und die Leute im Westen sind viel zu sehr mit Essen beschäftigt um groß zu denken.
Einen personifizierten Tod gibt es allerdings überall. Er wird oft mit einer Schürze, einem Küchenmesser und einem Bratspieß dargestellt.

Zitate[Bearbeiten]

  • "... denn dein ist das Fleisch, der Salat und das Scharf. Mahlzeit Gläubiger beim beenden des Gebets
  • "Also, wenn du ein wirklich scharfes Gewürz willst, dann musst du... Döru beim Erzählen
  • "Es wird irgendwann mal dazu kommen, dass der Döner den Menschen ersetzen wird Handelsvertreter des "Dönerators"
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